Donnerstag, 30. Dezember 2010
Kranker Quantenschnee
So, nun zu den Quanten. Dabei ging es eigentlich nur darum, dass ich noch einmal ein paar Programme festhalten wollte. Vielleicht habe ich das teilweise schon getan. Zum einen gab es für quantenmechanische Rechnungen das OpenSource-Programm PSI3. Abgesehen davon, dass es frei gedownloaded und verwendet werden kann, scheint es auch die meisten Methoden zu beherrschen. Kurz gesagt: MP2 ist drin, sowie CCSD(T) und verwandte Sachen. Orbitale können natürlich ebenso berechnet werden, wie Minimierungen. Mir wurde allerdings empfohlen Orca gegenüber PSI3 zu verwenden. Ausprobiert habe ich das noch nicht wirklich. Der Umfang scheint aber ähnlich groß. Zudem scheint das Handbuch sehr umfangreich zu sein. Ich konnte jedoch noch nicht konkret rausfinden, ob NMR-Kopplungen berechnet werden können. Ein weiteres Hindernis ist andererseits, dass man sich auf deren Seite anmelden muss, bevor man Orca verwenden darf. Danach ist es aber für nicht-kommerzielle Zwecke frei verwendbar. Ein anderes Thema wäre natürlich noch die Parallelisierung, was ich aber im Moment nicht so im Kopf habe und auch nicht ausprobieren kann.
Und warum "kranker" Quantenschnee? Nunja, dass der Titel aus wild zusammengewürfelten Stichpunkten entstand, dürfte euch schon aufgefallen sein. Dabei geht es nämlich um mich (na so was ^^). Ich hatte mich während der Weihnachtstage anscheinend schon erkältet, aber letzten Montag ging es dann richtig rund. Ich weiß nicht ob es an zu wenig Essen und Trinken lag, oder nur an der Erkältung. Jedenfalls war ich fast den ganzen Tag schlapp und dabei wollten wir doch noch Möbel ausräumen. Und kurz vor Schluss kams dann natürlich richtig dicke, sodass ich den Abend im Grunde in der Horizontalen verbrachte. So etwas hatte ich selten, da dann auf einmal auch der Kreislauf mehr Freizeit haben wollte. Entsprechend ging das mit mal mehr mal weniger kribbelnden Gliedmaßen und Schwindeligkeit einher. Beine Hochlegen half in so einer Situation glücklicherweise. Nunja, am nächsten morgen ging es mir schon wieder ganz gut, dann waren hauptsächlich nur noch die Erscheinungen der Erkältung zu erkennen. Das "interessante" bei der ganzen Sache ist jedoch, dass mir letztes Jahr ähnliches passiert ist, meine ich. Just an dem Tag bevor ich wieder nach Göttingen fahren wollte, ging es mir nicht gut, wodurch ich das Ganze verschieben musste. Es müsste außerdem in etwa um das gleiche Datum gewesen sein. Ob das Zufall war? Ich werde es die nächsten Jahre sehen.
Und wer es tatsächlich bis ans Ende dieses Eintrags geschafft hat (oder so clever war bis zum Ende zu springen ;) ), dem wünsche ich (aber den anderen insgeheim natürlich auch) einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vorher werde ich wohl nicht mehr schreiben.
Montag, 20. Dezember 2010
Neue Erkenntnisse
Aber nun zum eigentlichen Highlight des Posts. Als ich vor einem Laptop mit meinem Funkgerät im 70 cm Band rumspielte und versuchte das Relais zu öffnen, viel mir auf, dass etwa im Abstand der Größe des Laptops beim Senden der LCD-Bildschirm aus ging. Auf Knopfdruck. Schon ziemlich cool. Bei etwas größerer Entfernung schien es nicht mehr zu funktionieren und auf 2 m auch nicht, aber trotzdem beeindruckend. Mit kleinerer Leistung (0.5 W anstatt 4 W) ging es auch noch, aber ob das auf die Entfernung ausschlaggebend ist auch die Frage. Jedenfalls muss ich das Phänomen noch etwas weiter untersuchen. Wäre lustig, wenn es eine periodische Abhängigkeit gibt ^^. Ich glaube zwar eher, dass es generell an dem starken E-Feld liegt, aber das erklärt nicht, warum es auf 2 m nicht funktioniert.
Samstag, 18. Dezember 2010
Kumos Zerstörungswahn
Naja und um mich mal wieder etwas in den Mittelpunkt zu rücken (hach, hab ich das vermisst ;)), geh ich kaum aus dem Rewe um nach einem erneut erfolglosen Labortag eben noch kurz einzukaufen, hängt sich die Tür kurz vor mir fest, sodass man sich schon fast durchquetschen muss. Zufall? Aber sicher doch. ;)
Und nun habe ich endlich mein Handfunkgerät, darf aber ja leider noch nicht senden, da ich noch keine Lizenz habe. Aber natürlich konnte ichs nicht lassen damit zu spielen. Mal abgesehen dass ich ständig zufällig auf den Senden-Knopf kam, konnte ich mich meines Spieltriebs natürlich nicht erwehren und versuchte ein Relais in der Nähe zu öffnen ... sowas passiert ja eh öfters, stört daher keinen, etc. Doof nur wenn man vergisst auf den Sendekanal zu wechseln und somit den Leuten die Ohren volltrötet, die das Relais abhören. Nach erneutem Versuch kam dann auch ein etwas genervter Hinweis, nach dem das Gerät schnell wieder im Rucksack verschwand. Fazit: Kaum hab ich endlich ein Funkgerät, hab ichs mir auch gleich mit den Amateurfunkern versaut. Wahrscheinlich ein neuer Rekord.
Naja, wers war weiß glücklicherweise keiner ... hoff ich -_-. Nun muss ich nur noch heraus finden, mit was ich meine Nachbarn so zugefiept habe. Ich hoffe mal mein Ausbilder liest das hier nicht *hust*.
Mal sehen wies so die nächste Zeit weiter geht. Ich dachte ja eigentlich Ausschlafen hilft gegen solche Fehler, aber irgendwie schien das in letzter Zeit nicht so.
Achja, das zweite Bild ist übrigens der schöne Ausblick aus den Fenstern des OC-Praktikums. Mit Schnee schon fast idyllisch, zumindest solange man nicht weiß wo man da gerade steht ....

Dienstag, 7. Dezember 2010
Mal was anderes
Außerdem bin ich bei einer spontanen Suche nach Stolpers im Internet auf eine Reihe anscheinend relativ bekannter Leute gestoßen: Gustav Stolper
Und auf mir etwas suspekte Seiten, wie zum Beispiel 'catsthatlooklikehitler.com'.
Andererseits hat diese Seite auch ein recht lustiges Video auf Youtube von einer boxophilen Katze (Maru) verlinkt.
Montag, 6. Dezember 2010
Same Praktikum as every day
Ich hoffe mal, da ist nicht zu viel Cyanid verteilt worden. Apropos Verteilung:
Da wollte man mal netter Weise die Waage putzen, weil bei einem selbst auch ein wenig daneben gegangen ist und kaum ist man dabei fangen einem die Augen an zu brennen. Ich bin mir nicht sicher ob ich wissen will, was da verkippt wurde. Jedenfalls konnte man sich dort nicht mehr allzu lange aufhalten. Und das brennen war schon recht stark. Das Edukt meiner Reaktion sollte es eigentlich nicht sein, jedenfalls hatte ich keine Hinweise dazu gefunden.
Auch sehr schön ist es, auf dem Weg nach hause die Gulli-Deckel dampfen zu sehen. Ich wollte eigentlich ein Foto davon machen und hier hochladen, aber bei der Lichtausbeute wurde das mit meinem Handy nicht so wirklich was.
Und ich hätte mich vorhin mit dem Fahrrad auch das erste mal fast hingelegt, weil es glatt war (so wie es sich anfühlte). Bin ja mal auf die nächsten Wochen gespannt.
Und wer sich wundert, wie es mit meinem Projekten voran geht, den muss ich leider vertrösten. An Chemtris wurde bisher eigentlich gar nichts getan, auch wenn es natürlich nicht aus der Welt ist. Gerade mal den Amateurfunk schaffe ich einigermaßen weiter zu verfolgen. Aber bald sind ja Winterferien ;).
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Was auch immer.
So, ich hab heute ein extrem geniales Funkgerät gefunden, das erst letztens rausgekommen ist. Die eierlegende Wollmilchsau des Amateurfunks. Fehlt nur noch, dass man externe Antennen anschließen und auf Kurzwelle funken kann. ^^ Naja, der Preis ist ja auch entsprechend.
Ich hab mir nun auch endlich einen mit Strom versorgten USB-Hub zugelegt. Dadurch funktioniert nun auch endlich meine externe Festplatte mit meinem Zaurus. Nun nur darauf umstellen und dann ist mein Server fast komplett. Ist schon ziemlich praktich, so ein FTP- und SVN-Server.
Aber manchmal gibt es ja auch gute/lustige Erlebnisse im Praktikum. Darum hab ich mal ein paar "Chemistry at it's best"-Bilder hochgeladen.
Dienstag hatte ich erstmal versucht ein bisschen mein Arbeitsdefizit aufzuholen, indem ich die Nacht durch machen wollte. Hat nicht so ganz funktioniert, da ich um 6 Uhr beim lesen ständig eingeschlafen bin und mich die Wecker selbst nach einer Stunde schlaf nicht wach bekommen haben. Also hatte ich wieder mal verschlafen. Nuja. Ich kann ja leider auch nicht wirklich die ganze Zeit durch arbeiten, weil es manchmal ziemlich aufreibend ist, so lange wach zu bleiben. Da hat es mich mal wieder gepackt und ich wollte Amateurfunkern zuhören. Aber mit meinem Weltempfänger habe ich das bisher ja noch nicht hinbekommen. Also griff ich mal auf das WebSDR zurück. Dabei hatte ich einmal eine amerikanische Station und einmal eine österreichische Station zum Hören gewählt (80m-Band). Das war schon sehr lustig, auch wenn es nur übers Internet und ohne Senden war. Die Amis unterhielten sich über irgendwelche Donut-Varianten. So viel habe ich jedenfalls mitbekommen. Einige hatten aber auch einen ganz schön starken Akzent. Auf dem österreichischen Empfänger konnte man dann auch deutsche sprechen hören, wobei ziemlich viele Italiener zu finden sind. Die haben sich dann eher über technische Sachen gestritten. Ist jedenfalls mal lustig zuzuhören ^^.
Dienstag, 16. November 2010
Alle Tage wieder
Und mal zur Bachelorsache, weil das ja in den letzten Monaten so im Gespräch war *hust*:
Meine Mutter wies mich letztes Wochenende darauf hin, dass das LKA in Hannover eine/n Bachelor Chemie suchte, für die Analyse von Kunststoffen, oder sowas. Dazu sollten verschiedene spektroskopische Methoden verwendet werden, wie Rastereleketronenmikroskopie, IR, usw. Ich fand das sehr interessant. Zumal so ein Angebot ziemlich schnell nach der Einführung des Bachelors hier in der Region kam und das obwohl immer postuliert wurde, dass man mit dem Bachelor Chemie nichts anfangen könnte. Ok, zugegeben, das war eine Stelle, aber ich finde das schon ziemlich cool, dass auch Anfänge für Bachelorstudenten gemacht werden und das meiner Ansicht nach sogar in recht interessanten Bereichen.
Achja, mir fiel im Übrigen auf, dass es doch tatsächlich Leute gibt, die Kommentare zu meinen Einträgen schreiben. Find ich super ^^. Ist schon fast peinlich, dass ich das erst auf Hinweis gemerkt hatte, aber so habe ich dann die Erklärung des Erfinders von Monav lesen können, warum der GPS-Empfänger auf PCs noch nicht funktioniert.
So, hm, ist mal wieder Schlafenszeit und das obwohl ich noch so viel vor habe. Sollte wohl mal wieder ne Nacht durch machen. Ist ja auch schon lange her ;). Aber wo ich grad bei PCs war ...
Dass LaTeX ne tolle Sache ist, hatte ich ja nun auch schon seit längerem eingesehen. Aber wie cool es wirklich ist, hat es mir gestern mitgeteilt. Siehe dazu folgendes Bild (Vorsicht "Insider"):
Samstag, 6. November 2010
Das Sushi rennt, ich aber nicht mehr ...
Und nun sollte ich die nächste Woche vielleicht doch mal die "Nichts mit Zucker Diät" machen.
Und weiter mit dem Essen. Ich habe nämlich aufgrund fehlenden Roggenmehls letztens den Sauerteig mit Dinkelmehl ausprobiert. Scheint ganz gut funktioniert zu haben. Dabei habe ich den neuen Teig allerdings mehrmals hintereinander "gefüttert". Das scheint ihm gefallen zu haben. Zudem hatte ich ihn dieses Mal nicht so viel geknetet (Da der Teig ja eh meist eher matschig ist) und auch nicht ganz so viel Mehl eingearbeitet, so dass er nicht so fest wie sonst war. Habe ich zumindest das Gefühl gehabt. Der Teig hat sich dann in der Metallschüssel auch stark vergrößert. Er wäre fast über den Rand geschlagen. Die Struktur ist auch ganz gut, wobei es natürlich für die Unterseite ungünstig ist, von Metall umgeben zu sein. Aber das werde ich auch noch perfektionieren ;). Naja, dabei hatte ich jedenfalls fast den Backofen vergessen auszumachen, während ich zur Uni gefahren bin. Dank Christines Hinweis habe ich das Brot noch retten können.
And now to something completely different. Nämlich mal wieder Chiptunes, oder besser gesagt Trackern, den zugehörigen Programmen zum Komponieren. Ich hatte gestern mal Milkytracker ausprobiert und mir ein Tutorial dazu durchgelesen. Ist ein sehr cooles Teil, wie mir scheint. Recht einfach zu bedienen und mit dem deutschen Tutorial kommt man in die Basics auch sehr schnell rein. Ich habs auch gleich mal ausprobiert und auch wenn es nicht sonderlich toll klingt, könnte man es schon eine entfernte Art von Musik nennen, was ich da fabriziert habe. Der Tracker hat nämlich neben einfachen und übersichtlichen Fenstern auch noch einen Sample-Generator in dem man seine Wellenformen mit der Maus zeichnen kann. Sehr cool. Dann muss man nicht unbedingt nach Instrumenten suchen. Die Tastenbelegung für das Keyboard finde ich auch ziemlich gut. Und das Programm gibt es sowohl für Linux, als auch für Windows.
Apropos Linux. In den letzten Tagen ist in mir wieder der Wunsch aufgekommen, mein Live-Chemie-Linux weiter zu vervollständigen, nachdem ich es auf meinem Laptop mit privaten Sachen zugekleistert habe. Das soll dann wirklich alle essentiellen Programme auweisen.
Mittwoch, 3. November 2010
Bugfix Post
Was ist passiert ... nicht so viel. Chemtris ist noch nicht wirklich so weit, um ausprobiert zu werden (auch wenn es langsam etwas vortschreitet), das Mysterium um das nicht so ganz funktionierende LED-Display wurde immer größer und ich komme kaum dazu ein paar Zeilen Paper zu lesen. Letzten Sonntag waren wir in der Innenstadt und ich war erstaunt, wie leer Göttingen Sonntag Vormittag doch ist. So leer hab ich es selten gesehen, aber ich gehe ja eigentlich sonntags auch nicht raus ;). Dabei habe ich auf dem Weg allerdings ein 5 pence Stück gefunden (und natürlich gleich mitgehen lassen). Mit der Amateurfunkprüfung geht es auch schleichend voran. Zumindest versuche ich öfters Prüfungssimulationen zu machen um nicht aus der Übung zu kommen. Angesichts der Tatsache, dass Uni-Sachen allerdings vorgehen, sollte ich das vielleicht lassen. Andererseits dürfte ich dann das hier auch nicht schreiben. Und das wollt ihr doch nicht etwa, ooooder? O_O
Nunja. Heute habe ich dann den ersten Tag in meiner neuen Hiwi-Stelle im AK Mata verbracht. Und kaum richtig angefangen was tun zu wollen passiert natürlich das obligatorische, was jeder Tastatur in ihrem Leben einmal widerfahren muss: Ich hatte meinen Cola/Orangenlimonaden-Mix (um hier keine Schleichwerbung zu machen :P) umgeschmissen und schön über der Tastatur verteilt. Immerhin war es nicht soo viel und oben bei den Sonder-/Multimediatasten, aber trotzdem. Ich hoffe es hat keiner bemerkt *träller*.
Für meine "Geburtstagsfeier" hatte ich mir langsam aber sicher so etwas ausgemalt wie: Abends ins Tokyo in Kassel (Sushi Flatrate), danach wer möchte noch ein wenig dort Geocachen (die mikrigen 4 Caches, die ich gelogt hab sehen auf geocaching.com so deprimierend aus ...) und im Anschluss eventuell noch Ultrastar, wer sich dazu noch in der Lage fühlt (Falls ich entweder Singstar Mikrofone geschenkt bekomme, oder wir das mit Headsets hinbekommen). Aber das sieht nun auch mau aus, da das Flatrate-Sushi in Kassel abends 12,50 kostet, was für Sushi zwar immernoch billig ist, aber für einen Studenten als Abendbrot doch schon etwas grenzwertig. Also: Planung dahin, Überraschung hallo.
Nunja, bevor ich wieder Geschichten erzähle drück ich mal lieber auf das Knöpfchen, mein Appartement möchte nämlich aufgeräumt werden.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Krieg an der Uni und Platz auf kleinen Displays
Und nun zum zweiten Teil, der damit natürlich überhaupt nichts zu tun hat. Da ich gerade wieder dabei bin ein kleines Offline-PSE-Tetris mit Actinoiden und Lanthanoiden zu programmieren, stieß ich auf ein Problem. Ich bin ja häufig unterwegs und arbeite daher auch gern von meinem Laptop aus. Und mein Lieblings-IDE ist bisher Codeblocks, da es geniale Vervollständigungen hat, usw. Nur verbraucht das auf einem 10.1" Display so viel Platz, dass damit nicht mehr wirklich gearbeitet werden kann. Also suchte ich nach einem Konsolen-IDE. Davon gibt es ein paar, aber die meisten sind recht alt und entweder sie kompilieren nicht, oder sie können nicht mehr gedownloaded werden. Zum zweiten zählt TIA (Ein ADA/Anything IDE), der anscheinend sogar noch weiter entwickelt wird. Zum ersten zählte Motor, das ich aber nun doch noch zum kompilieren bekommen habe. Der Code ist halt schon 5 Jahre alt. Daher gibt es mit GCC 4.4 auch einige "deprecated-Warnungen". Die Kompilationsfehler ließen sich jedoch relativ einfach beheben, indem in parser/src/strfn.[h/c] die strndup-Funktion auskommentiert (gibt es in libc schon) und "#include
Dienstag, 26. Oktober 2010
Autofahren und Brot
Und nun zum Autofahren. Als wir letztens zum Kaffetrinken zu meiner Schwester gefahren sind (da meine Nichte Geburtstag hatte), fiel mir erstmal wieder auf, wie wenig sich Leute an die Verkehrsregeln halten. Die Höchstgeschwindigkeit wurde sowieso generell überschritten, sowie das 80er Limit, obwohl es ziemlich stark regnete. Außerdem wird auf der Autobahn rechts überholt und so weiter. Aber wenn man dann in der Stadt - in der freie Fahrstreifenwahl mit unabhängiger Geschwindigkeit gilt - mit dem Roller auf der linken Spur fährt, weil man später auch links abbiegen will, wird man regelmäßig angehupt, selbst wenn die Leute selbst nicht links abbiegen wollen. Damit wäre Ich im Recht ... aber hey, mich nervts, also mecker ich mal. Warum auch nicht? Wo geht das noch hin ...
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wer hat eigentlich der Zeit Flügel gegeben und lässt Murphy ständig aus seinem Haus?
Edit:
Naja, nachdem sich meine Hysterie nun verzogen hat und ich etwas realistischer geworden bin (durch einen kleinen Test mit einem Prüfungsprogramm und in Hinblick auf die Schnelligkeit in deutscher Bürokratie), werde ich mir doch wohl die Zeit gönnen und wohl erst nächstes Jahr Prüfung machen. Vielleicht habe ich ja Glück und es findet sich ein Termin in der Nähe in relativ freier Zeit.
Freitag, 15. Oktober 2010
Caching update
Heute war ich außerdem im OV H10 des DARCs. Das war schon sehr cool. Der Sitz ist in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Antennen auf dem Dach sprechen für sich. Da sind alle sehr nett. Mir wurde erstmal eine allgemeine Einführung in den Amateurfunk und deren Motivation gegeben und danach verschiedene Bereiche näher erläutert. Im Grunde sah es dort in etwa so aus, wie ich gerne meine kleine Hobbybude hätte ^^. Eine Ecke mit Zeitschriften, eine zum Basteln, eine kleine Küche, eine Wand mit QSL-Karten und die längste natürlich mit Transceivern. Später durfte ich auch ein paar Worte in einer Runde im 80m Band wechseln. War ziemlich aufregend ^^. Der Transceiver war aber auch cool. So ein super ICOM Teil, mit LCD, Spektrumanalysator, automatischer Anpassung und was nicht alles. So viel Funk habe ich lange nicht gehört, wenn überhaupt. Besonders im unteren Kurzwellenbereich haben wir oft Niederländer und Italiener gehört. Ich freu mich schon aufs nächste mal.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Ein Wochenende auf Tour
Jedenfalls war ich letztes Wochenende wieder mal oben im Norden (aber natürlich noch in Niedersachsen, falls das hier ein echter Nordie lesen sollte ;)). Dabei sind wir auch noch einmal beim Boot gewesen, bevor es aus dem Wasser kommt und haben eine (rieeeesige) Tour im Haven in Wilhelmshaven gemacht ^^. Dabei ist uns aber auch ein sehr süßes Motorboot aufgefallen. Ein kleiner Zweisitzer für Außenbordmotoren. So einen hätt ich auch gern.
Vorgestern war im Übrigen auch der 42-Tag, denn der 10.10.10 ist in Binärschreibweise 42. Keine Ahnung wer auf sowas kommt (ok, hat zugegebenermaßen ziemlichen Binärcharakter, das Datum), aber letztendlich haben wir das auch nicht mehr ordentlich feiern können, weil es mir zu spät eingefallen ist -_-.
Gestern waren wir dann auch mal in Empelde, einem kleinen Städchen in der Nähe von Hannover. Es ist schon lustig (und definitiv schön) wie schnell man hier aus einer recht großen Stadt in ländliche Gefielde kommt. Dort sind wir durch die "Einkaufsmeile" gegurkt, was ziemlich interessant war. In einem Sonderpostenladen gab es einen Mini-Wok, der wie ein Fondue (letztendlich war es eines ^^) mit so einem Spiritusgefäß betrieben werden konnte. Hätte ich mir am Liebsten gleich mitgenommen ^^ (hätte auch nur 8 € gekostet). Danach gings noch in den örtlichen Edeka. Deren Ausstattung war auch sehr exotisch. Zum einen gab es dort die Trinkkokosnüsse (junge Kokosnüsse mit großem Milchanteil), nur leider etwas teuer (2.99 €). Aber immerhin. Des Weiteren habe ich dort in einer Zeitschrift erfahren, dass Duke Nukem Forever tatsächlich von einer anderen Firma übernommen worden sein und 2011 erscheinen soll. Ob ich das glauben soll ... Ich meine das Spiel ist zu einer Legende geworden, weil es schon seit bestimmt etwa 11 Jahren oder mehr entwickelt wurde. Keiner glaubte mehr daran, dass das noch was wird. Und jetzt soll es erscheinen? Irgendwie komisch. Aber als wär das nicht genug gab es direkt dahinter auch gleich den nächsten Hammer. Im Regal standen "Kalte Muschis". Für jeden einsehbar und zu kaufen (seit einiger Zeit auch erst ab 18). Ein Schelm, der da an was andres als exotische alkoholische Mixgetränke denkt.
So, und um das Ganze zu belegen, auch gleich ein paar Bilder.


Donnerstag, 7. Oktober 2010
Ich glaub mein Sushi pfeift!
Politiker und die Informatik
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Chirp Chup brzz
Für Leute, die ihre Ohren jedoch noch etwas schonen möchten, habe ich allerdings noch andere coole Seiten gefunden. Und zwar ein Projekt, bei dem jemand seine Orgel in einen Synthesizer umgewandelt hat. Das Ding ist total cool. Wäre es nicht ein Einzelstück, würde ich mir das glatt zum Geburtstag wünschen ^^ (achja, da wäre dann noch das Problem mit dem Platz und dem musikalischen Talent -_-). Guckt euch unbedingt das Video dazu an: Das Chipophone
Hinter dem dritten und letzten Link versteckt sich ein zwar recht alter, jedoch interessanter Blog, in dem jemand seine Anfänge des trackens dokumentiert hat. Also für jeden, der mal nen Chiptune selber machen möchte, scheint das erstmal ganz gut zu sein ^^. Chiptunes Blog
Die Person des Blogs benutzte OpenMPT (früher Modplug Tracker), was auch sehr nett aussieht und halt nichts kostet ;).
Na denn schlaft gut.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Routing mal wieder.
Nunja, aber wenn man sich für etwas interessiert, kommt man ja öfters mal wieder auf die Idee etwas erneut zu recherchieren. Aber ich muss gestehn, dass mein Bruder mich eigentlich darauf brachte. ^^
Und man siehe da, es hat sich wahrlich einiges getan. Zu nennen sind besonders zwei Projekte, die ich getestet habe. Einerseits luckyGPS, das einfach unter Windows und Linux läuft, die GPS-Position anzeigt und die Strecke mitlogt, sowie die Karte schön anzeigt. Nachteile sind, dass die Karte immer gedownloaded wird, also nur bei Internetverbindung zur Verfügung steht und das Routing nicht wirklich funktioniert. Das andere Programm ist MoNav. Es basiert auf einer Diplomarbeit und ist eine ziemlich coole Sache, da das Routing sehr gut und schnell funktioniert und der Client auch ziemlich schnell läuft. Sehr gut auch für Handhelds geeignet. Für Windows Mobile Geräte gibt es sogar Binaries, wenn mich nicht alles täuscht. Die OSM-Dateien müssen dabei zunächst über ein zweites Programm umgewandelt werden, was für Regionen, die größer als Deutschland sind schnell sehr viele Ressourcen frisst (heißt man braucht schon einen 64 bit Rechner und ~8 GB RAM). Dass er GPS-Daten verwertet habe ich noch nicht hinbekommen, aber ich schätze dazu braucht man einfach das dritte Programm im Bunde. Die Kartendarstellung ist auch sehr nett, benötigt allerdings auch wieder Internet. Das interessante ist jedoch, dass es auch eine offline-Lösung gibt. Dabei gibts nur zwei Probleme (die mich bisher davon abgehalten haben): 1. braucht man dazu einen Mapnik-Server (und das benötigt wiederum viel Speicher und einiges an Gefummel) und 2. werden die Dateien für den Client dann ziemlich groß, was bei FAT als Dateisystem ziemlich ungünstig ist (da Dateien höchstens 4 GB groß sein dürfen).
Soweit erstmal dazu. Vielleicht finde ich ja irgendwo noch ein kleines Rechnerlein, das den Anforderungen an RAM und Leistung gerecht wird, dann probier ich mal die offline-Lösung von MoNav aus. Ich denke jedenfalls, dass das Projekt einer der praktischten von denen ist, die ich bisher getestet habe.
Es gibt im Übrigen wohl auch "ein App" fürs IPhone. Wenn man dessen GPS verwenden könnte ohne im Internet zu sein (AGPS hats), wäre das cool. Aber dazu bräuchte man ja ein IPhone.
Montag, 27. September 2010
"Wir sind Brot, Widerstand ist zwecklos. Haaa ... haaa."
"No, das man schönes Sammlerpüppschn. Wie hoist se denn?"
"Gnampf!"
"Oh wie süß, die kleene Gnampf, schicken se mir doch gleich mol dräi davon nach Hause."
Man muss es sich einfach mal angeguckt haben.
Dienstag, 21. September 2010
Backen, Backpapier und Brötchen
Montag, 20. September 2010
Galileo
Experimente update
Das Kupferblech dient als Kathode, die Alufolie als Anode und das getränkte Löschpapier als Membran. Getränkt wird es mit einer Lösung aus Salz in Essig und dann einfach zwischen die beiden Platten gelegt. Ich denke das Salz ist nötig, um die passivierte Schicht des Aluminiums zu "durchdringen". Das hilft zumindest sehr bei der Reaktion mit Säuren. Wäre einen Versuch wert, das mal ohne Salz zu versuchen, da sich die Alufolie so natürlich auch recht schnell zersetzt.
Nunja, gemessen wurde etwa eine Spannung von 0.6 Volt und bei recht feuchtem Löschpapier ein konstanter Strom von etwa 6-7 mA. Dass der Strom schonmal messbar war, war an dem Punkt schon ein richtiges Erfolgserlebnis. Denn das hieß, dass das ganze funktionieren könnte. ^^ Und das bei einem Experiment, das ich selbst durchgeführt hatte. Also mussten drei solche Zellen gebaut werden, um auf etwa 1.8 V zu kommen. Und nachdem das mit viel Klebestreifen getan war, konnte sogar wirklich ein leichtes Glühen von der LED vernommen werden.
Eher ungewollte Experimente hatte ich dann noch nebenher durchgeführt. Eine Warnung vorweg: Es sollten keine alkalisch reagierenden Chemikalien auf einem Linoleum-Fußboden liegen gelassen werden. Ich bin mir zwar nicht 100%ig, aber doch ziemlich sicher, dass der Fußboden meines Appartements aus Linoleum besteht. Ich hab i.Ü. gerade in der Wiki erfahren, dass solche Fußböden aufgrund der ständigen Autoxidation des Linolöls immer Aldehyde produzieren und daher antibakteriell sind. Es ist also doch wohl gut öfters mal zu lüften ^^. Aber zurück zum Thema. Ich wollte mir mal wieder eine ZnCl-Lösung erstellen, indem ich es mit NaOH löse und nicht mit HCl, da letzteres eine viel zu starke Reaktion auslöste. Nunja, dabei verteilte sich das Natriumhydroxid leider etwas und weil ich davon ziemlich genervt war, ließ ich es erstmal auf dort liegen, wo es war. Blöde Idee, wie ich mir eigentlich auch vorher hätte denken können. Der Großteil lag auf der Spüle und löste sich so in Restpfützen. Natürlich hatte ich in diese später reingegriffen, was ich dann durch das Brennen an meiner Hand bemerkt -_-. Nunja, aber nicht nur das, NaOH ist ja anscheinend auch so recht hygroskopisch und löst sich auch dadurch etwas. Nunja, später schienen die Kügelchen jedenfalls weg und anstelle dieser waren dort dafür aber braune Stellen. Machts jetzt nicht gerade besser, wenn ihr mich fragt. Ist zwar alles nur eine Hypothese von mir, aber auch wenn ich wahrlich mit dem Gedanken gespielt habe, diese zu überprüfen, sollte ich meinen Fußboden lieber schonen. Fakt ist jedoch, dass Linoleum empfindlich auf basische Chemikalien reagiert.
Und das Zweite: Das mit der Salzsäure hatte ich ja schon angedeutet. Um sie zu entsorgen wollte ich sie natürlich neutralisieren. Dazu muss man ja ab und zu den pH-Wert kontrollieren. Kein Problem, da ich ja pH-Papier habe. Nur sollte man es unterlassen dieses auf einer Alu-Spüle abzulegen. Ich bin ja davon ausgegangen, dass sich die Salzsäure in das pH-Papier gesaugt und mit dessen Chemikalien reagiert hat, aber anscheinend reichte das nicht aus, oder es hat weiter reagiert. Jedenfalls entdeckte ich später eine schöne dunkle Verfärbung an der Stelle. Aber es war eh nicht gerade Clever das ganze über der Alu-Spüle zu machen. Ein Glück habe ich nichts von der Salzsäure daneben gekippt ...
Nunja, selbst schuld, kann man da nur sagen. Seit einiger Zeit habe ich aber auch schon wieder eine neue schwachsinnige Idee für ein - meiner Meinung nach - interessantes Experiment. Wieder geht es um Energie. Denn ich mag alternative Energien, Bio-Energien, oder selbst synthetisierte Treibstoffe. Nunja, da ich so schnell keinen Heimtrainer mit Generator bekomme (Ja es gibt genug Anleitungen zum Selbstbau, aber darin bin ich ja nicht so bewandt), muss die Bio-Energie irgendwie anders hergestellt werden. Bio-Gas wäre auch cool, aber so einen großen Behälter habe ich nicht. Außerdem stinkt das wahrscheinlich arg. Im Zimmer wäre das ungünstig. Bio-Diesel selbst machen ist auch nicht so einfach. Zum einen braucht man dafür angeblich Methanol und zum anderen auch noch Pflanzenöl. Nunja, das bekommt man auch so im Supermarkt, aber besser wäre natürlich noch selbst angebaut ^^. Jedenfalls ist mir da die Idee gekommen, da ich ja in letzter Zeit öfter Hefen züchte, eben diese zu verwenden, um Strom zu erzeugen. Man müsste nur eine so große Kultur erzeugen, dass sie genug CO2 produziert, um ein kleines Windrad anzutreiben. Ist natürlich nichts, was die CO2-Bilanz so sehr begünstigt. Alkohol erstellen lassen und verbrennen ginge natürlich auch, aber das wäre schwerer zu trennen und würde die Hefen eingehen lassen.
Hmm, aber vielleicht wäre die Mini-Biogasanlage daher doch besser ^^.
Sonntag, 12. September 2010
Long time no log
und hatte nicht mehr so viel über nicht funktionierende Programme zu meckern. Mal sehen was
ich noch so zusammen bekomme.
Zunächst standen ja die Besuche bei den Eltern an. Das heißt etwa eine Woche in Bad Zwischenahn
und eine weitere in Niebüll (Region). In Zwischenahn stand mal wieder die Woche an, weshalb man
meinen möchte, da hätte es genug zu sehen gegeben. Allerdings hatten wir schnell gemerkt, dass
man dort zwar viel essen kann, aber sonst doch recht schnell durch ist, besonders wenn das Budget
nur im zweistelligen Bereich liegt. Naja, essen ist ja auch schön. Und es gab auch noch wieder
einige Karoussells und andere Aktivitäten für kleinere Leute. Leider gab es nur so eine Luft-Schiffswrack-Rutsche
und keine richtige Hüpfburg. Das wär dann noch richtig toll gewesen. Aber naja, es gibt ja auch
noch den Kurpark und mehrere Bootsverleihe. Ersteres hat man jedoch schnell fertig besichtigt und letzteres
haben wir dann auch zwei mal in Anspruch genommen. Rudern macht eigentlich ziemlich Spaß, nur bekommt
man dabei leicht Blasen an den Händen, wenn man zu einer bestimmten Zeit wieder zurück sein muss. Zum Segeln sind
wir leider nicht mehr gekommen, da diese alle ausgeliehen waren, als wir das angehen wollten. Dafür hatten
wir dann die Wellen mit einem Elektroboot gejagt ^^. Auch diesmal hatten wir natürlich Lose für die
Ziehung. Diesmal wollte ich auch extra spät Lose holen, damit sich die Chance auf einen Gewinn erhöht.
Ok, es war dann doch Samstag, wenn ich mich recht erinner. Das Ergebnis war auch wieder das gleiche:
Die Gewinnzahlen umschifften geschickt unsere Losnummern. Es scheint sowieso so ein ungeschriebenes
Gesetz zu sein, dass man nur gewinnt, wenn man dort das erste Mal mitspielt und nur per Zufall genau
ein Los kauft.
Danach sind wir dann in den schönen, windigen und sehr verregneten Norden Deutschlands gefahren ^^.
Ich muss zugeben, es gab auch trockene Momente. Die Umgebung dort ist wahrlich idyllisch. Überall Felder
und jede zwei Kilometer vielleicht mal ein Haus. Sehr schön ist auch die nächste größere Stadt: Niebüll
Durch die Innenstadt geht man zwei Minuten zu Fuß ... maximal. Über die Hirarchie von Deichen wurde
ich dann auch noch belehrt, als es uns zu der Nordsee in Dagebüll getrieben hat. Ich bin ja ganz froh,
dass wir dort keinen "Eintritt" zahlen mussten, immerhin ist das ein Luftkurort ^^. Einen Vorteil hat es
natürlich, wenn das Wetter dort oben etwas stürmiger ist. Daher konnten wir nämlich sehr gut einen
Lenkdrachen steigen lassen, der einen in normaler Flughöhe schon ziemlich ziehen konnte. Wer weiß,
etwas mehr Höhe und wäre abgehoben ^^. So weit hatte ich es allerdings nicht probiert. Ich hatte aber
schon ganz vergessen, wie viel Spaß so etwas macht.
Des Weiteren hatte ich mich in der letzten Zeit etwas mehr mit kleinen Servern und besonders dem
Leistungsverbrauch beschäftigt. Dabei wurde mir gezeigt, dass die Physik-Vorlesungen viel zu lange
zurück liegen ^^. Denn beim Messen des Verbrauchs/der Leistung von verschiedenen Gerätschaften bei
mir zu Hause (in meiner Wiki zu sehen), ist mir ein fundamentaler Fehler unterlaufen. Wobei ein
Fehler war es eigentlich nicht direkt, nur ungenau ;).
Der Effekt: Ich hatte mich schon gewundert, wie viel das Mainboard mit dem Intel Atom 230 verbrauchte,
besonders im Vergleich zu meinem Haupt-Desktop-PC mit einem AMD X2 4850e. Ok, dabei muss man sagen,
dass ich die Idle-Werte verglichen hatte und der Atom keine Taktkontrolle hat. Trotzdem.
Das Problem: Ich war mir bei dem Messgerät nicht sicher, ob die Einstellung W oder VA richtig ist,
um den aktuellen Leistungsverbrauch zu messen. Da W meist weit geringer als VA war, nahm ich einfach
an, dass VA die richtige Einstellung wäre.
Die Erklärung: Natürlich ist beides richtig. Wie das so immer ist. Der Unterschied ist nur, dass VA
die Scheinleistung bezeichnet und W die Wirkleistung. Beides sind Eigenschaften einer
Wechselspannung/eines Wechselstroms, sofern es durch Spulen oder Kondensatoren zur Verschiebung der
Phase zwischen Spannung und Strom kommt. Dadurch wird die Leistung -- sofern die Vorzeichen von
Spannung und Strom beide negativ sind -- wieder in das Stromnetz zurückgespeist, geht also ungenutzt
verloren. Dadurch wird natürlich weniger Leistung verwendet, als entnommen wurde. Die so verloren
gegangene Leistung wird Blindleistung genannt. Die tatsächlich verwendete Leistung wird Wirkleistung
genannt. Die Scheinleistung ist dann das geometrische Mittel (Pythagoras) der beiden, also die gesamt
entnommene Leistung. Näheres ist in der Wikipedia schön unter "Blindleistung" beschrieben. Naja und
da es relativ aufwändig ist, Blindleistung zu messen, wird kleinen Abnehmern wie Privatleuten nur der
Wirkanteil berechnet.
Eigentlich ist also wirklich der Scheinanteil der gesamte Verbrauch, wenn es um die Kosten geht,
zählt jedoch nur der Wirkanteil. Daher werde ich die meisten Messungen nochmal machen müssen und
hoffen, dass der Verbrauch des Atom-Boards diesmal mehr meinen Erwartungen entspricht ^^. Mal sehen.
Ein anderes Thema sind die Zinkanoden, die ich noch bei mir zuhause rumliegen hab. Eigentlich wollte
ich daraus ja Batterien bauen. Sehr cool wäre auch noch, wenn ich damit den Server betreiben könnte.
Jedoch sind die Geometrien ein kleines Problem. Sie haben zwar, dadurch dass sie in Benutzung waren,
eine recht große Oberfläche, aber sie sind recht groß und lassen sich daher schlecht zu einer Zitronen,
oder Kartoffelbatterie verarbeiten. Zugegeben, die Ströme wären damit eh nicht allzu groß, aber
zum testen finde ich diese Art der Umsetzung doch ziemlich cool. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, die Metalle einfach in eine Säurelösung zu packen, ohne eine Membran. Das ist jedoch für
die Effizienz eher hinderlich. Außerdem erschwert sich dadurch der Aufbau recht stark. Darum war
der Gedanke die Anoden einzuschmelzen und neu zu formen. Mit einer Schmelztemperatur von etwa 400 °C
ist das noch im Bereich des Heimlabors ;). Unpraktisch ist nur, dass die Anoden etwas mit einer
weißen Substanz, ich nehme mal an Zinkchlorid, überzogen sind. Zinkchlorid schmilzt allerdings
schon bei etwa 300 °C. Etwas ungünstig, aber wahrscheinlich nicht kritisch. Allerdings fand ich
in einem Online-Forum auch die Warnung das lieber zu lassen, aufgrund des Zinkfiebers. Das ist
anscheinend eine Fieberartige Erkrankung, die generell durch Metalldämpfe verursacht wird, wenn
die beim Schmelzen eingeatmet werden. Angeblich geht sie jedoch nach einiger Zeit wieder weg und
hinterlässt keine schäden. Trotzdem sollte man das Schmelzen bei so hohen Temperaturen daher vielleicht
nicht im Appartement machen. Zumal da noch die Frage ist wie. Mein letzter Ansatz war in einem
Stahltopf über einem Campingkocher.
Bei der Recherche über das Schmelzen von Zink bin ich allerdings auf eine andere interessante
Eigenschaft gestoßen. Konzentrierte Zinkchloridlösungen sollen sich ähnlich wie konzentrierte
Schwefelsäure verhalten. Das heißt sie dehydratisieren genauso Holz. (Ich denke daher auch Zucker,
wie es immer in Demonstrationen mit Schwefelsäure verwendet wird.) Ob solch eine Herstellung
von Kohle natürlich erstrebenswert ist lasse ich mal offen, aber ein interessanter Zugang dazu
ist es trotzdem.
Sonntag, 1. August 2010
Angeblich sind die Deutschen ja Brotfanatiker.
Ich meine schon einmal erwähnt zu haben, dass ich mir aus dem Reformhaus so ein alternatives "Teiglockerungsmittel" gekauft hatte. Ich fands einfach lustig und dachte es wäre ein Zusatz zur Hefe, um den Teig noch fluffiger zu machen. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sogar ein Ersatz war.
Also ich würde ja nie Schleichwerbung machen, aber das genannte Produkt war das Sekowa Spezial-Backferment. Angeblich enthält es nur Weizenschrot, Maismehl, Erbsenmehl und Bio-Blütenhonig.
Nunja, das Rezept um mit diesem Backferment Brote zu machen, sollte jedoch insgesamt mehrere Tage dauern, weshalb ich das bis letztens nicht weiter verfolgt hatte. Die einzelnen Schritte beinhalteten nämlich die Herstellung eines Grundansatzes, der schonmal 1-2 Tage brauchte. Dieser kann dann für mehrere Brote verwendet werden und hält sich angeblich im Kühlschrank etwa 4 Monate.
Dazu wird dieses Backferment mit Wasser und Mehl mehrmals "gezüchtet". Zuende ist es allerdings angeblich erst, nachdem sich das Volumen etwa verdoppelt hat, oder gar mehr. Das hatte bei mir allerdings etwa dreimal so lange gedauert, wie in der Vorschrift. Und das obwohl ich es die meiste Zeit im Backofen hatte. Vielleicht ist dabei starke Wärme doch eher schädlich ...
Mit dem Grundansatz wird dann ein Teigansatz gemacht, der nochmal einen Tag benötigt und zum Schluss dann der Hauptteig, der noch 1-2 Stunden brauchen soll. Die restlichen Schritte haben auch nochmal einiges länger gedauert, als in der Anleitung beschrieben, aber immerhin konnte man letztendlich noch sehen, dass der Teig sehr gut ging.
Ein großer Unterschied zu den Teigen mit Hefe war auch, dass ich ihn viel flüssiger gehalten habe. Der Grund war schlicht, dass ich sichergehen wollte, dass der Teig auch aufgeht. In der Anleitung stand immerhin etwas von "geschmeidigem Teig" und dass man sowieso in Formen füllen sollte. Das Resultat war eine ziemlich weiße und harte Oberfläche, wie bei meinen ersten Versuchen mit Hefe. Jedoch hatte ich auch nicht dafür gesorgt, dass der Teig nicht austrocknen kann (also mit Alufolie abdecken, oder so). Vielleicht ist es auch ein Problem der Flüssigkeit des Teiges, was allerdings kontraintuitiv wäre. Das gilt es daher noch zu untersuchen. Abgesehen davon war der Teig allerdings großartig. Da die Formen eingefettet waren, waren die anderen Seiten natürlich ziemlich getränkt und nicht knusprig, die Konsistenz war jedoch ziemlich fluffig. Die Butter tat dem eigentlich auch keinen Abbruch, sondern fügte noch etwas Geschmack hinzu.
Es gilt also noch die Konsistenz der Oberfläche zu optimieren, aber ansonsten ist es ein sehr gutes, wenn nicht bisher das beste Ergebnis meiner Brotbackversuche.
Da der Grundansatz deutlich bewiesen hat, dass er lebhaftig Gehen kann, hatten wir ihn außerdem "Klaus" getauft. Mal sehen was sich aus Klaus also noch so machen lässt ;). Vielleicht lässt er sich ja auch zu einem Fotoshooting überreden.
Montag, 26. Juli 2010
Letztens ...
Dienstag, 13. Juli 2010
Manchmal frag ich mich ...
Lange Rede kurzer Sinn, lest es euch selbst durch, was die Südkoreaner nun angestellt haben sollen:
Südkoreanische Roboter
Donnerstag, 8. Juli 2010
Mitten in die ... Bachelorarbeit
Dazu nur ein Wort:
Narf
Montag, 28. Juni 2010
Ja, ich bin noch da.
Wobei man dazu sagen muss, dass noch keine Rechnung damit fertig geworden ist, aber immerhin rechnet er.
Der Test mit einem kleineren Basissatz (3-21G) hat natürlich ohne Probleme durchgelaufen...
Mysteriöser Weise scheinen die Rechnungen bisher allerdings doch weiter zu machen. Ich habe also noch Hoffnung.
Montag, 21. Juni 2010
Zu schön wärs gewesen ...
Kartoffeln ftw
Sonntag, 20. Juni 2010
Und mal wieder ...
Hoffentlich.
Freitag, 18. Juni 2010
Puh, es geht mal voran.
Da ich gerade bei Quantenmechanik bin:
Ich hatte die Distribution nun zwar heruntergeladen, nur leider wollte mein PC sie nicht installieren. Ich schätze die Version war doch noch zu alt, als dass man sie von einem SATA-DVD-Laufwerk hätte installieren können. Jedenfalls habe ich es dafür hinbekommen, den Code selbst zu kompillieren. Und es funktioniert sehr gut. Ich hatte mir das HOMO und LUMO von Wasser berechnen und anzeigen lassen. Zur Optimierung wurde CCSD(T) mit 6-31G** verwendet, wenn ich mich recht erinner. War sehr cool. Wenn ich das Bild noch finde, lade ich es stpäter noch hoch. Jedenfalls war das größte Problem beim Kompillieren natürlich erstmal, dass ich die elementaren Pakete nicht installiert hatte. Danach gab es aber irgendwie noch ständig Fehler, dass "fprintf" nicht definiert wurde usw. Das lässt sich aber schnellen Hack aber damit beheben, einfach "cstdio" in die entsprechenden Dateien einzufügen. Kommt nur leider n bisschen häufiger vor, aber danach hat es funktioniert.
Oh und ich habe letztens einen Preis verliehen bekommen: Den Super Bock Award ^^. Und zwar dafür, dass ich in unsere AK-Wiki als erster "unabhängige" Person geschrieben habe. Super Bock ist eine portugiesische Bier-Marke, die dort und wohl auch außerhalb schon einen Kultstatus inne hat.
So, ich glaub das wars erstmal wieder von mir.
Heidyho
Donnerstag, 10. Juni 2010
Und es rechnet ... nicht mehr.
Und das obwohl ich eh schon nicht damit hinterher komme, die Theorie nachzulesen. Das wird noch ein Spaß....
Und noch was in eigener Sache:
Wir, oder besser gesagt Jonas, kamen mal darauf, dass wir uns gerne die MOs anzeigen lassen würden. Das scheint ganz gut mit dem cube-Dateiformat zu gehen. Zwar kann PyMol anscheinend nicht zwei isolevel gleichzeitig anzeigen (positive und negative Werte der Wellenfunktion?), aber wenn man die Datei kopiert und zwei mal öffnet, lässt sich das ja umgehen. Nur jetzt muss man die nur noch zuhause erstellen können. Es gibt einige freie QM-Programme, die Strukturen optimieren können. MPQC funktioniert z.B. ziemlich gut. Leider kann das anscheinend keine cube-Dateien erstellen. PSI3 sah da sehr vielversprechend aus. Das wiederum gibt mir allerdings ständig Speicherzugriffsfehler aus. :/ Und selbst kompillieren mal wieder extrem nervig wird, ist das schon wieder ein bisschen auf Eis. Aber ich habe letztens eine Knoppix-Distribution (Knochem) gefunden, die das standardmäßig drin haben soll. Ist auch net soo alt ^^. Vielleicht funktioniert es ja da....
Mittwoch, 2. Juni 2010
Und es rechnet ...
Montag, 31. Mai 2010
Sag niemals nie.
Naja, Das Tinker Interface hat zumindest bis vor der Umstellung ganz gut funktioniert ...
Dienstag, 25. Mai 2010
Bin mal gespannt, wann es das tut was ich gern hätte ...
Jetzt gibt es dafür wieder einen funkigen Fehler:
Auf dem Cluster berechnet das Programm viel mehr Strukturen, als auf meinem Arbeitsrechner. Obwohl das Programm in der gleichen Version vorliegen sollte ...
Oh, und mir wurde empfohlen, nun "Newton" als Minimum-Berechnungsprogramm zu verwenden. Mit "Optimize" hatte ich nämlich das Problem, dass auch Übergangszustände gefunden wurden, also Maxima der Potentialfläche, da das Programm irgendwie nur den Gradienten betrachtet.
Oh, und das ist mein 42. Post ^^. Und das am "International Towel Day", yay ^^. Nur hab ich heute vergessen nen Handtuch mitzunehmen -_-.
Donnerstag, 20. Mai 2010
Na du kleiner Bug? Puuuut, put, put.
Dienstag, 18. Mai 2010
Und weiter gehts
Montag, 17. Mai 2010
Just another manic monday ...
Heute wurde mir gesagt, dass mehrere hundert Minima doch etwas viel seien, für ein Methanol-Methanol-Dimer. Fand ich ja auch, aber irgendwie hatte ich den Grund nicht gefunden. Dabei habe ich zudem erfahren, dass es für N Atome etwa 2*N Minima geben soll (so war das ... glaube ich).
Naja, der Grund, warum mein Programm so viele Minima gefunden hat, war letztlich wieder ein sehr einfacher:
Ich hatte eine Schleife, in der eine gegebene Struktur mit jeder bisherigen gespeicherten Struktur verglichen wird. Dann wird eine Variable gesetzt, die angibt, ob es eine neue Struktur ist. Das Problem: Danach wird die Schleife einfach weiter durchgelaufen und wenn die Strukturen danach anders sind, als die gegebene, wird die Variable natürlich wieder zurückgesetzt und das Programm denkt, es wäre eine neue Struktur. Daher hab ich nun einfach eine Überprüfung eingebaut, dass das Programm die Schleife verlässt, sofern sich die Variable verändert.
Dienstag, 11. Mai 2010
Einer geht noch
Montag, 10. Mai 2010
Organisches Chemie-Wochenende
In der Pause hatten wir uns eh in unseren AK-Raum zurückgezogen, da dort noch der Kaffee stand, den wir in der Pause vorher angesetzt hatten. Nunja und wie man auf folgendem Foto sieht, eignet sich die Kaffeemaschine ziemlich gut um ein 1 L Becherglas mit heißem Wasser zu füllen. ;) Ich fands lustig, auch wenn alle anderen Anwesenden die Krise bekamen, als sie das sahen.
Naja, die Vorträge gingen dann noch bis etwa 19:30. Danach wurde noch gegrillt. Gegessen werden konnte wirklich ziemlich schnell und gegnug war auch da. Man muss dazu sagen, dass das ganze Essen und Trinken von Prof. Tietze gesponsort wurde, was ich doch sehr nett fand. Entsprechend voll hatte ich mich auch gefuttert *hust* ^^.
Sonntag ging es auch wieder um 8:30 los, aber dann nur bis etwa halb drei. An dem Tag ging dann auch doch noch spontan eine Anwesenheitsliste rum ...
So, nun aber das versprochene Foto, von Jan aufgenommen (danke):
Lösung
if(BeadDistance < vdW_Sum)
trotzdem ausgeführt und die entsprechenden Strukturen ignoriert. Das sollte natürlich nicht sein. Ich schätze mal das liegt daran, dass double kein exakter Datentyp ist. Jedenfalls habe ich deswegen einen kleinen Korrekturterm eingeführt, der von der vdW-Summe abgezogen wird und klein genug sein sollte, um nichts zu verfälschen.
Das was ich vorher als Fehler abgestämpelt hatte, dass einige Atome des Indols falsch rotiert werden, ist anscheinend nicht einmal ein Fehler meines Programms. PyMol kommt irgendwie nicht allzu gut mit den XYZ-Dateien zurecht. Molden zeigte die selbe Datei fehlerfrei an und PyMol nach Konvertierung in eine PDB-Datei auch.
Rückschlag
Donnerstag, 6. Mai 2010
Neues von der Arbeit
Erstmal, ein tolles OpenSource-Programm: PyMol
Damit kann man super Moleküle betrachten, sehr einfach Videos machen usw. Es hat mir sehr geholfen die Rotationen zu überprüfen, weil sich die einzelnen Strukturen leicht überlagern und wieder ausblenden lassen. Außerdem kanns es die Indizes der Atome anzeigen und sowieso noch extrem viel mehr ;). Aber was für mich auch noch praktisch ist, ist dass es die Strukturen vergleichen kann, was danach dann auch betrachtet werden kann. Es berechnet also die maximale Überlappung der Strukturen. Das verwende ich ja auch in meinem Programm, allerdings mit dem Tinker-Programm "superpose". Das Einzige was beachtet werden sollte ist, dass PyMol zwar die Tiker-XYZ-Dateien unterstützt, aber sehr pingelig auf die Leerzeichen in der Datei achtet.
Ansonsten glaube ich mein Programm jetzt soweit zu haben, dass es die lokalen Minima berechnet und filtert.
Dienstag, 4. Mai 2010
Ein weiterer Tag im Leben eines Bacheloranten
Und unser Arbeitskreis hat heute ein Maskottchen bekommen. Eine Taube saß zusammengekauert auf dem Fluchtwegs-Balkon und wollte partout nicht gehen. Erst als wir auch gingen ^^. Wir haben sie "Kim" getauft. Hier ein kleines Bildchen von ihr:
Bachelorarbeit *update*
Endlich funktioniert die Drehung der Moleküle ordentlich, nachdem ich einige Tage Fehler beheben musste. Zum Beispiel hatte ich lange Zeit nicht bemerkt, dass die Rotation nicht um den richtigen Winkel geschah, da die trigonometrischen Funktionen nur Radianten annehmen, aber keine Winkel in Grad. Außerdem sollte die Rotation um das andere Molekül als einfache Translation dargestellt werden. (Was es auch einfacher zu programmieren macht ;).) Naja und dabei kann man noch einige Berechnungen einsparen, da sich doppelte Anordnungen ergeben, wenn das Molekül nach der Rotation um eine Achse auf der anderen befindet.
Und nur noch eine Bemerkung nebenbei: Vektoren von Zeigern sind irgendwie mysteriös. Sollte man besser nicht verwenden ;). Hat zumindest bei mir zu sonderbaren Fehlern geführt.
Da jetzt das ausschreiben der XYZ-Dateien auch funktioniert, kann ich das ganze auch endlich visualisieren. Dafür eignet sich PyMol sehr gut. Zum Spaß habe ich daher mal ein kleines Video einer "Methanol-Kugel" gemacht.
Sonntag, 2. Mai 2010
Experimental-PC
Letzten Montag entschied ich mich mal in die Grenzflächenvorlesung reinzugucken. Und man mag es nicht glauben, aber die Physikalische Chemie Vorlesungen scheinen immer mehr zu einer Experimentalvorlesung zu werden ^^. Erst in Thermodynamik die Darstellung einer statistischen Verteilung mit Würfeln, wurde nun in der Grenzflächen-Vorlesung ein kleiner Teich mit Booten vorgestellt, die sich von alleine bewegten. Die Erklärung war, dass sich das Campher, das unter den Booten befestigt war, langsam im Wasser löste. Dadurch entstand eine an den Grenzflächen lokal erhöhte Campher-Konzentration, die wiederum einen Druck bewirkte. Soweit ich mich erinner war der ausschlaggebende Effekt dabei eben nicht eine Diffusion aufgrund der Konzentration, sondern die unterschiedliche Oberflächenspannung, die aus der unterschiedlichen Zusammensetzung resultiert.
Donnerstag, 22. April 2010
Bachelorarbeit
So weit, so gut. Ich muss mich nun langsam wieder dran machen, deshalb nur noch eben eine Notiz:
Heute habe ich mich dafür entschieden, die Atomklassen miteinander zu verknüpfen und nicht die Beads. Dann kann ich darüber zumindest die Konnektivität reproduzieren.
Sonntag, 28. Februar 2010
Mit dem Laptop übers Handy ins Internet
Das letzte ist halt die vom Provider angegebene APN und die 1 steht für das Konto, das auf dem Handy angeblich modifiziert wird. Nun sollte man sich auch schon mit dem Benutzer und Passwort des Providers anmelden können, wobei als Rufnummer *99# zu verwenden ist.
Dienstag, 23. Februar 2010
Weiße Schokolade mit Rumrosinen und Mandeln
Sonntag, 21. Februar 2010
Die Clementinenkerze
Denn die Clementinenkerze lässt sich nicht ganz so einfach entzünden, wie kommerzielle. Dafür wird die Clementine einfach mit Speiseöl (in meinem Fall Rapsöl) gefüllt. Da ich jedoch zunächst Schwierigkeiten hatte, die Kerze (wie angekündigt) zu entzünden, scheint es wichtig zu sein, den Docht zunächst etwas mit Öl zu tränken. Auch schadet es wohl nicht die Oberfläche des Ölreservoirs beim entzünden mit zu heizen. Die Flamme war bei mir bisher nicht überragend groß, aber wer will schon einen Flammenwerfer als Kerze? ;) Dafür brennt sie auch schon fast 7 Stunden oder so. Und hier nun noch ein Bild von ihr in Aktion:

Edit:
Bei weiteren Zündversuchen fiel mir auf, dass das Problem des Anzündens wahrscheinlich weniger an dem ungetränkten Docht liegt, sondern an dem zu kleinen Dampfdruck des Öls zum Zeitpunkt des Entzündens. Daher braucht man den Doch nicht mit Öl zu bestreichen, wenn man ihn entzünden möchte. Vielmehr sollte man darauf achten, dass die Flamme beim Anzünden auch die Oberfläche erhitzt, damit sich schon zu Beginn genug Dämpfe bilden.
Donnerstag, 11. Februar 2010
PC über Bluetooth steuern
Dabei muss man nur darauf achten, dass man die bluecove Jars der Version 2.0.3 durch neue der Version 2.1.0 ersetzt.
EDIT:
Btw, das ganze funktioniert auch super unter Windows. Nur sollte man davon absehen "BlueSoleil" installiert zu haben.
Dienstag, 2. Februar 2010
The Quest for Udon - Episode 1
So und nun auch mein erster Bericht:
Natürlich habe ich mal wieder nicht richtig abgemessen, wie viel ich jedes mal reingetan habe, von daher sind die folgenden Angaben sehr grobe Schätzungen. Das werde ich demnächst dann hoffentlich noch verbessern ;). Aber ich denke bei der Menge ist auch einiges an Spielraum.
~1.5 L Wasser
~500g Kartoffeln
~5-6 TL Hünerbrühe
~3 EL Curry
1 Dose Mais
etwas Pfeffer
So viele Udon wie man will, oder reinpassen.
Zuerst wurden die Kartoffeln geschält, von unschönen Stellen befreit, gewaschen, klein geschnitten (so dass man sie noch mit Stäbchen essen kann) und etwa eine halbe Stunde in dem Wasser gekocht. Dann wurde die Hünerbrühe zugegeben, sowie der Mais und die Udon. Dies wurde dann wieder etwa 10 min weitergekocht.
Ich würde immer nur so viel Nudeln zugeben, wie auch gegessen werden sollen, dann kann man die Suppe besser für mehrere Tage verwenden, denke ich. Nach der Variante war die Suppe zwar ganz ok, aber so wirklich umgehauen hats mich auch nicht. Einen Tag später, mit etwas Pfeffer dazu war sie allerdings schon einiges besser, hatte ich so das Gefühl. Also ist es vielleicht ganz klug die Suppe erstmal nur mit den Kartoffeln zu kochen und etwas ziehen zu lassen.
Montag, 4. Januar 2010
Allergisch auf Cappuchinos?
Gestern dachte ich mir so gegen 20:30, dass so ein Moreno Cappuccino vielleicht mal ne gute Sache wäre, da mir auch gerade nicht so übermäßig warm und ich auch etwas müde war. Naja, gesagt getan. War auch nicht so schlecht. Nur nach ein paar Stunden bekam ich mal wieder dieses leichte Kopfziehen /stechen. Sehr sonderbar. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das am Cappucchino liegt, da ich das schon öfters danach gemerkt hatte. Und sonst macht mein Kopf eigentlich kaum mucken. Naja, um kurz nach 1 dann ins Bett um zu schlafen. Ich war mir ja schon im klaren, dass es nicht so viel Schlaf würde, weil ich möglichst noch vor 8 aufstehen fertig sein wollte. Aber was passiert? Ständig am rumgähnen und reif fürs Bett .... aber keinen Drang einzuschlafen, wie es schien. Und so ging das dann anscheinend Stundenlang. Ich hatte erwartet, dass so ein bisschen Koffein ein paar Stunden nach der Einnahme wach hält, aber nicht nen halben Tag. Entsprechend spät bin ich dann auch wirklich aufgestanden :/. Sehr sonderbare Sache.