Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kranker Quantenschnee

Zugegeben, der Eintrag kommt etwas spät. Mittlerweile ist ganz Deutschland vom Schnee zugedeckt worden, bzw. taut langsam schon wieder ab (naja, die Straßen sind jedenfalls teilweise frei ^^). Aber trotzdem: Was haben Quanten mit Schnee gemein? Natürlich Göttingen. Wie gesagt hat es sich zwar mittlerweile beruhigt, die ersten Wochen dieser Schneezeit waren jedoch schon ziemlich krass. Es hatte im Grunde jeden Tag geschneit und wurde ständig mehr. Fand ich ja eigentlich ganz cool (wobei ich immernoch keinen Schneemann gebaut habe >_<), nur ist es sehr nervig, wenn einem ständig Schneeflocken beim Fahrradfahren in die Augen wehen. Da konnte man dann eigentlich auch gleich die Augen zu lassen, viel mehr hat man eh nicht gesehen. Naja, fast. Und sehr schön war auch, als ich dann morgens von mir zur Uni musste, was sich mit dem Fahrrad durch den meterhohen Schnee als etwas schwierig herausstellte. Immerhin bin ich nicht hingefallen, aber wurde dann von einem Taxi von der Straße gescheucht, da meine Fahrspuren durchgängig eine schöne Sinuskurve beschrieben. Naja, erst etwas angenervt hatte es doch einen Vorteil, dass nämlich die Fußgängerwege weit besser geräumt waren, als die Straßen. Wobei man da auch nur teilweise von "Räumung" sprechen konnte. Naja und das Gestreute war ja sowieso ein Placebo. Ich verstehe gar nicht, wie sie in den Nachrichten darauf kommen, dass die Städte so schnell ihre Streusalzvorkommen aufgebraucht hätten. In Göttingen schien so etwas gar nicht verwendet zu werden. Das Mittel der Wahl waren stattdessen diese mittelgroßen schwarzen Steinchen, die sich mit Vorliebe in Schuhen und Reifen fest hingen. Dadurch hatte man zusätzlich zu dem Schnee noch eine exzellente Hilfe bei der Verschmutzung seiner Wohnung, geschweige denn bei der Zerstörung der Karosserie seines Autos. Nunja, es geht allerdings auch anders, wie mir in Zwischenahn dann letzten Donnerstag demonstriert wurde. Sicherlich gab es auch da noch einige glatte Stellen, aber die Fußgängerwege sahen weit besser geräumt aus. Die Waldstrecke natürlich nicht, aber das hätte dann auch die Idylle zerstört.

So, nun zu den Quanten. Dabei ging es eigentlich nur darum, dass ich noch einmal ein paar Programme festhalten wollte. Vielleicht habe ich das teilweise schon getan. Zum einen gab es für quantenmechanische Rechnungen das OpenSource-Programm PSI3. Abgesehen davon, dass es frei gedownloaded und verwendet werden kann, scheint es auch die meisten Methoden zu beherrschen. Kurz gesagt: MP2 ist drin, sowie CCSD(T) und verwandte Sachen. Orbitale können natürlich ebenso berechnet werden, wie Minimierungen. Mir wurde allerdings empfohlen Orca gegenüber PSI3 zu verwenden. Ausprobiert habe ich das noch nicht wirklich. Der Umfang scheint aber ähnlich groß. Zudem scheint das Handbuch sehr umfangreich zu sein. Ich konnte jedoch noch nicht konkret rausfinden, ob NMR-Kopplungen berechnet werden können. Ein weiteres Hindernis ist andererseits, dass man sich auf deren Seite anmelden muss, bevor man Orca verwenden darf. Danach ist es aber für nicht-kommerzielle Zwecke frei verwendbar. Ein anderes Thema wäre natürlich noch die Parallelisierung, was ich aber im Moment nicht so im Kopf habe und auch nicht ausprobieren kann.

Und warum "kranker" Quantenschnee? Nunja, dass der Titel aus wild zusammengewürfelten Stichpunkten entstand, dürfte euch schon aufgefallen sein. Dabei geht es nämlich um mich (na so was ^^). Ich hatte mich während der Weihnachtstage anscheinend schon erkältet, aber letzten Montag ging es dann richtig rund. Ich weiß nicht ob es an zu wenig Essen und Trinken lag, oder nur an der Erkältung. Jedenfalls war ich fast den ganzen Tag schlapp und dabei wollten wir doch noch Möbel ausräumen. Und kurz vor Schluss kams dann natürlich richtig dicke, sodass ich den Abend im Grunde in der Horizontalen verbrachte. So etwas hatte ich selten, da dann auf einmal auch der Kreislauf mehr Freizeit haben wollte. Entsprechend ging das mit mal mehr mal weniger kribbelnden Gliedmaßen und Schwindeligkeit einher. Beine Hochlegen half in so einer Situation glücklicherweise. Nunja, am nächsten morgen ging es mir schon wieder ganz gut, dann waren hauptsächlich nur noch die Erscheinungen der Erkältung zu erkennen. Das "interessante" bei der ganzen Sache ist jedoch, dass mir letztes Jahr ähnliches passiert ist, meine ich. Just an dem Tag bevor ich wieder nach Göttingen fahren wollte, ging es mir nicht gut, wodurch ich das Ganze verschieben musste. Es müsste außerdem in etwa um das gleiche Datum gewesen sein. Ob das Zufall war? Ich werde es die nächsten Jahre sehen.

Und wer es tatsächlich bis ans Ende dieses Eintrags geschafft hat (oder so clever war bis zum Ende zu springen ;) ), dem wünsche ich (aber den anderen insgeheim natürlich auch) einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vorher werde ich wohl nicht mehr schreiben.

Montag, 20. Dezember 2010

Neue Erkenntnisse

über mein Funkgerät usw. Als mich mein Bruder darüber ausfragte, hatte ich mich schon gewundert, warum ich keine UKW-Radio-Funktion gefunden hatte, da alle neuen Dualband UHF/VHF-Funkgeräte so etwas eingebaut haben. Aber letztendlich war die Funktion einfach nur gut versteckt. Das Handbuch zu dem Gerät ist auch genial. Es liest sich wie eine Google-Translate-Übersetzung aus dem Englischen, das wiederum aus dem Chinesischen GTed wurde. Naja, zumindest fast ;). Und einige Einstellungsmöglichkeiten werden nicht mal dargestellt. Vielleicht gehen sie davon aus, dass die Abkürzungen bekannt sind, mag sein. Der Radioempfang wundert mich auch etwas. An einigen Stellen hört man gleich mehrere Sender, als wäre der Filter dafür nicht richtig dimensioniert. Bei manchen geht es dann aber ziemlich gut, zumindest konnte ich Radio 21 als einziges hören ;). Dafür gab es da irgendein pochen. Nunja, das Gerät hält auch noch massig Einstellungsmöglichkeiten, die ich noch nicht erforscht habe. Dafür habe ich in Zwischenahn auch mal wieder mitbekommen, warum es so toll ist Amateurfunkern zuzuhören, bzw. mitzureden (was ich ja leider noch nicht durfte). Irgendwie kamen sie auf die Verwendung von Kaliumcyanid. Abgesehen von dem Hinweis auf die Toxizität gab es noch Vorschläge zur Verwendung als Dotierungsmittel und dass das einmal für Mumien verwendet worden sei. Die Diskussion war natürlich nicht so ganz ernsthaft gemeint, aber trotzdem wäre das ein super Einstiegspunkt für mich gewesen ;). Allerdings muss ich auch sagen, dass sie relativ schnell nacheinander gesprochen haben, wodurch es meiner Einschätzung nach relativ schwierig geworden wäre sich zwischen zu melden, ohne jemanden zu stören.

Aber nun zum eigentlichen Highlight des Posts. Als ich vor einem Laptop mit meinem Funkgerät im 70 cm Band rumspielte und versuchte das Relais zu öffnen, viel mir auf, dass etwa im Abstand der Größe des Laptops beim Senden der LCD-Bildschirm aus ging. Auf Knopfdruck. Schon ziemlich cool. Bei etwas größerer Entfernung schien es nicht mehr zu funktionieren und auf 2 m auch nicht, aber trotzdem beeindruckend. Mit kleinerer Leistung (0.5 W anstatt 4 W) ging es auch noch, aber ob das auf die Entfernung ausschlaggebend ist auch die Frage. Jedenfalls muss ich das Phänomen noch etwas weiter untersuchen. Wäre lustig, wenn es eine periodische Abhängigkeit gibt ^^. Ich glaube zwar eher, dass es generell an dem starken E-Feld liegt, aber das erklärt nicht, warum es auf 2 m nicht funktioniert.

Samstag, 18. Dezember 2010

Kumos Zerstörungswahn

Irgendwie scheine ich eine ziemlich zerstörerische Wirkung auf meine Umwelt zu haben. Und das meiste, das ich angehe, geht in irgend einer Weise daneben. Scheint sich auch auf meine Präparate auszuwirken. So habe ich bei dem zweiten Versuch mein Borsäurederivat herzustellen noch weniger Ausbeute als beim ersten mal. Nämlich nahezu gar nichts. Zwar hat die Stufe angeblich nur 51 % Umsatz, aber trotzdem soll sie nahezu immer funktionieren, mal abgesehen von potentiellem Wasser in den Edukten. Naja, dafür ist meine wässrige Phase über nacht von klar zu rosa übergeschlagen. Sehr motivierend. Und ich denke es mal wieder geschafft zu haben NaCl auszufällen. Ist ja schon ne Leistung, wenn man zunächst mit Salzsäure angesäuert und später mit Natriumhydroxid neutralisiert hat, bzw. umgekehrt. Ein anderes Bild der Zerstörung zeigen die Mülleimer an der Uni, bzw. der Mensa. Diesmal nicht unbedingt durch mich verschuldet, aber trotzdem durch Studenten. Bild im Anhang.
Naja und um mich mal wieder etwas in den Mittelpunkt zu rücken (hach, hab ich das vermisst ;)), geh ich kaum aus dem Rewe um nach einem erneut erfolglosen Labortag eben noch kurz einzukaufen, hängt sich die Tür kurz vor mir fest, sodass man sich schon fast durchquetschen muss. Zufall? Aber sicher doch. ;)
Und nun habe ich endlich mein Handfunkgerät, darf aber ja leider noch nicht senden, da ich noch keine Lizenz habe. Aber natürlich konnte ichs nicht lassen damit zu spielen. Mal abgesehen dass ich ständig zufällig auf den Senden-Knopf kam, konnte ich mich meines Spieltriebs natürlich nicht erwehren und versuchte ein Relais in der Nähe zu öffnen ... sowas passiert ja eh öfters, stört daher keinen, etc. Doof nur wenn man vergisst auf den Sendekanal zu wechseln und somit den Leuten die Ohren volltrötet, die das Relais abhören. Nach erneutem Versuch kam dann auch ein etwas genervter Hinweis, nach dem das Gerät schnell wieder im Rucksack verschwand. Fazit: Kaum hab ich endlich ein Funkgerät, hab ichs mir auch gleich mit den Amateurfunkern versaut. Wahrscheinlich ein neuer Rekord.
Naja, wers war weiß glücklicherweise keiner ... hoff ich -_-. Nun muss ich nur noch heraus finden, mit was ich meine Nachbarn so zugefiept habe. Ich hoffe mal mein Ausbilder liest das hier nicht *hust*.

Mal sehen wies so die nächste Zeit weiter geht. Ich dachte ja eigentlich Ausschlafen hilft gegen solche Fehler, aber irgendwie schien das in letzter Zeit nicht so.

Achja, das zweite Bild ist übrigens der schöne Ausblick aus den Fenstern des OC-Praktikums. Mit Schnee schon fast idyllisch, zumindest solange man nicht weiß wo man da gerade steht ....

Dienstag, 7. Dezember 2010

Mal was anderes

Und zwar Feststoff. Ja, es ist schon fast nicht zu glauben, aber als ich heute meine Substanz aus der Gefriertruhe holte, war einiges an Feststoff vorhanden, der zwar noch recht verschmutzt aussah, aber auch sehr vielversprechend. Und das aus Methanol, wie es in der Vorschrift stand *hust*. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich es auch oft mit Essigester versucht habe, mit dem es andere auch gut hinbekommen hatten. Mit Methanol hatte ich es ja zuerst auch versucht, allerdings ohne es in den Gefrierschrank zu stellen. Und dabei fiel nichts mehr aus.

Außerdem bin ich bei einer spontanen Suche nach Stolpers im Internet auf eine Reihe anscheinend relativ bekannter Leute gestoßen: Gustav Stolper
Und auf mir etwas suspekte Seiten, wie zum Beispiel 'catsthatlooklikehitler.com'.
Andererseits hat diese Seite auch ein recht lustiges Video auf Youtube von einer boxophilen Katze (Maru) verlinkt.

Montag, 6. Dezember 2010

Same Praktikum as every day

Mja und wieder ist ein Montag rum. Und wieder hab ich eigentlich nichts geschafft. Aber sofern ich es nicht wiederholen muss, ists ja schonmal was. Denn heute war eine nukleophile Substitution von Bromid mit Cyanid dran. Also war alles, außer mein Lösungsmittel, giftig. Und Kaliumzyanid ist ja schon berühmt berüchtigt. Entsprechend viel Spaß hat das auch gemacht, vorallem wenn einem dann beim Abwiegen auf der Giftwaage durch den Luftzug die Hälfte durch den Abzug weht. Das andere Substrat war 2-Brombenzylbromid, das lustigerweise im Sicherheitsdatenblatt nur mit C angegeben war, auf der Flasche dann aber plötzlich mit T. Und in der Vorstufe (die wir nicht machen mussten) war die Substanz als Öl beschrieben. Ok, es soll bei 29-34 °C schmelzen, aber trotzdem gibt man den Aggregatzustand doch bei Raumbedingungen an, oder nicht?
Ich hoffe mal, da ist nicht zu viel Cyanid verteilt worden. Apropos Verteilung:
Da wollte man mal netter Weise die Waage putzen, weil bei einem selbst auch ein wenig daneben gegangen ist und kaum ist man dabei fangen einem die Augen an zu brennen. Ich bin mir nicht sicher ob ich wissen will, was da verkippt wurde. Jedenfalls konnte man sich dort nicht mehr allzu lange aufhalten. Und das brennen war schon recht stark. Das Edukt meiner Reaktion sollte es eigentlich nicht sein, jedenfalls hatte ich keine Hinweise dazu gefunden.
Auch sehr schön ist es, auf dem Weg nach hause die Gulli-Deckel dampfen zu sehen. Ich wollte eigentlich ein Foto davon machen und hier hochladen, aber bei der Lichtausbeute wurde das mit meinem Handy nicht so wirklich was.
Und ich hätte mich vorhin mit dem Fahrrad auch das erste mal fast hingelegt, weil es glatt war (so wie es sich anfühlte). Bin ja mal auf die nächsten Wochen gespannt.
Und wer sich wundert, wie es mit meinem Projekten voran geht, den muss ich leider vertrösten. An Chemtris wurde bisher eigentlich gar nichts getan, auch wenn es natürlich nicht aus der Welt ist. Gerade mal den Amateurfunk schaffe ich einigermaßen weiter zu verfolgen. Aber bald sind ja Winterferien ;).

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Was auch immer.

Ja, mir ist mal wieder kein Titel eingefallen. Und wahrscheinlich hab ich auch mal wieder die Hälfte von dem vergessen, das ich schreiben wollte ;). Aber lasst es mich mal probieren. Praktikum läuft ja immer noch nicht so, das eine Produkt will einfach nicht so wirklich auskristallisieren, wies scheint. Mittlerweile spiel ich mit dem Gedanken auszuschütteln. Naja, aber nun scheint mein Programm zum Löschen von Resten in einem Protein zu funktionieren. Die Rechnungen beschweren sich zumindest nicht. Das war aber teilweise auch ein Fehlergesuche. Nur weil stringstream die Fehlerbits anscheinend nicht zurücksetzt und so nicht richtig arbeitet, auch wenn der String neu gesetzt wird. Cplusplus.com ist ja echt eine geniale Referenz, aber bei manchen Sachen finde ich es manchmal etwas kurz.
So, ich hab heute ein extrem geniales Funkgerät gefunden, das erst letztens rausgekommen ist. Die eierlegende Wollmilchsau des Amateurfunks. Fehlt nur noch, dass man externe Antennen anschließen und auf Kurzwelle funken kann. ^^ Naja, der Preis ist ja auch entsprechend.
Ich hab mir nun auch endlich einen mit Strom versorgten USB-Hub zugelegt. Dadurch funktioniert nun auch endlich meine externe Festplatte mit meinem Zaurus. Nun nur darauf umstellen und dann ist mein Server fast komplett. Ist schon ziemlich praktich, so ein FTP- und SVN-Server.
Aber manchmal gibt es ja auch gute/lustige Erlebnisse im Praktikum. Darum hab ich mal ein paar "Chemistry at it's best"-Bilder hochgeladen.
Dienstag hatte ich erstmal versucht ein bisschen mein Arbeitsdefizit aufzuholen, indem ich die Nacht durch machen wollte. Hat nicht so ganz funktioniert, da ich um 6 Uhr beim lesen ständig eingeschlafen bin und mich die Wecker selbst nach einer Stunde schlaf nicht wach bekommen haben. Also hatte ich wieder mal verschlafen. Nuja. Ich kann ja leider auch nicht wirklich die ganze Zeit durch arbeiten, weil es manchmal ziemlich aufreibend ist, so lange wach zu bleiben. Da hat es mich mal wieder gepackt und ich wollte Amateurfunkern zuhören. Aber mit meinem Weltempfänger habe ich das bisher ja noch nicht hinbekommen. Also griff ich mal auf das WebSDR zurück. Dabei hatte ich einmal eine amerikanische Station und einmal eine österreichische Station zum Hören gewählt (80m-Band). Das war schon sehr lustig, auch wenn es nur übers Internet und ohne Senden war. Die Amis unterhielten sich über irgendwelche Donut-Varianten. So viel habe ich jedenfalls mitbekommen. Einige hatten aber auch einen ganz schön starken Akzent. Auf dem österreichischen Empfänger konnte man dann auch deutsche sprechen hören, wobei ziemlich viele Italiener zu finden sind. Die haben sich dann eher über technische Sachen gestritten. Ist jedenfalls mal lustig zuzuhören ^^.

Dienstag, 16. November 2010

Alle Tage wieder

bekomm ich nichts geschafft. Wie heute wieder. Nunja, bin ja nicht (wirklich) hier um mich auszuheulen, von daher lasse ich das mal. Aber ein bisschen meckern wird man ja trotzdem noch dürfen. Denn im Praktikum läufts grad gar nicht wirklich. Nachdem zwei Wochen nun vergangen sind und die meisten Chemikalien für die Synthesen dann doch noch die nächsten Tage eintreffen, denkt sich meine Substanz wohl erst recht, dass sie sich vor mir verstecken könne. Jedenfalls sollte sie als mehr oder weniger klare Kristalle nach dem Umkristallisieren zurück bleiben. Bisher war der Rückstand nach dem Umkristallisieren weder klar, noch wirklich Kristallin, außer man dampft komplett ein, wie es mir über das Wochenende passiert ist. Nunja, mit Methanol spülen verhalf mir dann immerhin zu kristallähnlichen Gebilden, die sogar teilweise fast klar sind. Jetzt müsste man nur noch rausfinden in was sich die Substanz löst, damit in dem NMR-Spektrum auch mal andere Peaks als Chloroform, Methanol und/oder Aceton zu sehen sind. Denn das CDCl3, wie es in der Vorschrift angegeben ist, wirkt anscheinend nicht so sehr. Mal sehen. Warhscheinlich habe ich einfach alles komplett falsch gemacht, seit dem Umkristallisieren, aber es ist trotzdem ziemlich nervig.

Und mal zur Bachelorsache, weil das ja in den letzten Monaten so im Gespräch war *hust*:
Meine Mutter wies mich letztes Wochenende darauf hin, dass das LKA in Hannover eine/n Bachelor Chemie suchte, für die Analyse von Kunststoffen, oder sowas. Dazu sollten verschiedene spektroskopische Methoden verwendet werden, wie Rastereleketronenmikroskopie, IR, usw. Ich fand das sehr interessant. Zumal so ein Angebot ziemlich schnell nach der Einführung des Bachelors hier in der Region kam und das obwohl immer postuliert wurde, dass man mit dem Bachelor Chemie nichts anfangen könnte. Ok, zugegeben, das war eine Stelle, aber ich finde das schon ziemlich cool, dass auch Anfänge für Bachelorstudenten gemacht werden und das meiner Ansicht nach sogar in recht interessanten Bereichen.

Achja, mir fiel im Übrigen auf, dass es doch tatsächlich Leute gibt, die Kommentare zu meinen Einträgen schreiben. Find ich super ^^. Ist schon fast peinlich, dass ich das erst auf Hinweis gemerkt hatte, aber so habe ich dann die Erklärung des Erfinders von Monav lesen können, warum der GPS-Empfänger auf PCs noch nicht funktioniert.

So, hm, ist mal wieder Schlafenszeit und das obwohl ich noch so viel vor habe. Sollte wohl mal wieder ne Nacht durch machen. Ist ja auch schon lange her ;). Aber wo ich grad bei PCs war ...
Dass LaTeX ne tolle Sache ist, hatte ich ja nun auch schon seit längerem eingesehen. Aber wie cool es wirklich ist, hat es mir gestern mitgeteilt. Siehe dazu folgendes Bild (Vorsicht "Insider"):

Samstag, 6. November 2010

Das Sushi rennt, ich aber nicht mehr ...

Und heut warn wir wieder in Kassel, Sushi essen. Diesmal aber mit den meisten meiner Freunde. Es war natürlich wieder sehr lecker da, was auch die lange Zugfahrt (Auf der wir eine grandiose Idee für einen selbstgedrehten Film bekamen) vergessen ließ. Und glücklicherweise hatten wir reserviert, denn auch wenn es um 18 Uhr noch sehr leer war, wurde es danach ziemlich schnell sehr voll, sodass einige Leute schon auf der Bank warten mussten, bis ein Tisch frei geworden war. Außerdem war es teurer als letztes Mal, da wir ja erst abends dort waren. Ich bin mir nicht sicher ob es Zufall war, es am Wochenende oder der Zeit lag, zu der wir essen waren, jedenfalls gab es einige neue und interessante Sachen auf dem Laufband. Und auch das warme Buffet konnte ich heute endlich mal probieren ;). Dort gab es von den typischen gebratenen Nudeln über frittiertes Gemüse und Ente auch Pommes. Aber das Highlight war immernoch das Laufband. Dass dort Melone, Ananas (die es auch frittiert gab) und Eis lang fuhr, hatte mich ja nicht mehr verwundert. Aber Es gab noch weiteren Nachtisch, den ich nicht kannte. Darunter einen süßen kleinen Teigkloß mit einer ebenso süßen Füllung. Schwer zu beschreiben, wenn man nicht genau weiß, aus was er besteht ^^. Jedenfalls recht lecker. Außerdem und das war die härteste Entdeckung überhaupt, gab es frittiertes Eis. Was ich die letzten Male noch ungläubig scherzhaft postulierte, ist nun also wirklich aufgetaucht. Es war ein Vanilleeis in einem Teigmantel, der wohl frittiert war. Und das Eis war nicht geschmolzen ;). Noch viel schockierender: Es hatte sogar ziemlich gut geschmeckt.
Und nun sollte ich die nächste Woche vielleicht doch mal die "Nichts mit Zucker Diät" machen.

Und weiter mit dem Essen. Ich habe nämlich aufgrund fehlenden Roggenmehls letztens den Sauerteig mit Dinkelmehl ausprobiert. Scheint ganz gut funktioniert zu haben. Dabei habe ich den neuen Teig allerdings mehrmals hintereinander "gefüttert". Das scheint ihm gefallen zu haben. Zudem hatte ich ihn dieses Mal nicht so viel geknetet (Da der Teig ja eh meist eher matschig ist) und auch nicht ganz so viel Mehl eingearbeitet, so dass er nicht so fest wie sonst war. Habe ich zumindest das Gefühl gehabt. Der Teig hat sich dann in der Metallschüssel auch stark vergrößert. Er wäre fast über den Rand geschlagen. Die Struktur ist auch ganz gut, wobei es natürlich für die Unterseite ungünstig ist, von Metall umgeben zu sein. Aber das werde ich auch noch perfektionieren ;). Naja, dabei hatte ich jedenfalls fast den Backofen vergessen auszumachen, während ich zur Uni gefahren bin. Dank Christines Hinweis habe ich das Brot noch retten können.

And now to something completely different. Nämlich mal wieder Chiptunes, oder besser gesagt Trackern, den zugehörigen Programmen zum Komponieren. Ich hatte gestern mal Milkytracker ausprobiert und mir ein Tutorial dazu durchgelesen. Ist ein sehr cooles Teil, wie mir scheint. Recht einfach zu bedienen und mit dem deutschen Tutorial kommt man in die Basics auch sehr schnell rein. Ich habs auch gleich mal ausprobiert und auch wenn es nicht sonderlich toll klingt, könnte man es schon eine entfernte Art von Musik nennen, was ich da fabriziert habe. Der Tracker hat nämlich neben einfachen und übersichtlichen Fenstern auch noch einen Sample-Generator in dem man seine Wellenformen mit der Maus zeichnen kann. Sehr cool. Dann muss man nicht unbedingt nach Instrumenten suchen. Die Tastenbelegung für das Keyboard finde ich auch ziemlich gut. Und das Programm gibt es sowohl für Linux, als auch für Windows.

Apropos Linux. In den letzten Tagen ist in mir wieder der Wunsch aufgekommen, mein Live-Chemie-Linux weiter zu vervollständigen, nachdem ich es auf meinem Laptop mit privaten Sachen zugekleistert habe. Das soll dann wirklich alle essentiellen Programme auweisen.

Mittwoch, 3. November 2010

Bugfix Post

Oder anders gesagt: Eintrag der nicht wirklich viel Information enthält aber dazu beiträgt die Leser am Lesen zu halten ;).

Was ist passiert ... nicht so viel. Chemtris ist noch nicht wirklich so weit, um ausprobiert zu werden (auch wenn es langsam etwas vortschreitet), das Mysterium um das nicht so ganz funktionierende LED-Display wurde immer größer und ich komme kaum dazu ein paar Zeilen Paper zu lesen. Letzten Sonntag waren wir in der Innenstadt und ich war erstaunt, wie leer Göttingen Sonntag Vormittag doch ist. So leer hab ich es selten gesehen, aber ich gehe ja eigentlich sonntags auch nicht raus ;). Dabei habe ich auf dem Weg allerdings ein 5 pence Stück gefunden (und natürlich gleich mitgehen lassen). Mit der Amateurfunkprüfung geht es auch schleichend voran. Zumindest versuche ich öfters Prüfungssimulationen zu machen um nicht aus der Übung zu kommen. Angesichts der Tatsache, dass Uni-Sachen allerdings vorgehen, sollte ich das vielleicht lassen. Andererseits dürfte ich dann das hier auch nicht schreiben. Und das wollt ihr doch nicht etwa, ooooder? O_O
Nunja. Heute habe ich dann den ersten Tag in meiner neuen Hiwi-Stelle im AK Mata verbracht. Und kaum richtig angefangen was tun zu wollen passiert natürlich das obligatorische, was jeder Tastatur in ihrem Leben einmal widerfahren muss: Ich hatte meinen Cola/Orangenlimonaden-Mix (um hier keine Schleichwerbung zu machen :P) umgeschmissen und schön über der Tastatur verteilt. Immerhin war es nicht soo viel und oben bei den Sonder-/Multimediatasten, aber trotzdem. Ich hoffe es hat keiner bemerkt *träller*.

Für meine "Geburtstagsfeier" hatte ich mir langsam aber sicher so etwas ausgemalt wie: Abends ins Tokyo in Kassel (Sushi Flatrate), danach wer möchte noch ein wenig dort Geocachen (die mikrigen 4 Caches, die ich gelogt hab sehen auf geocaching.com so deprimierend aus ...) und im Anschluss eventuell noch Ultrastar, wer sich dazu noch in der Lage fühlt (Falls ich entweder Singstar Mikrofone geschenkt bekomme, oder wir das mit Headsets hinbekommen). Aber das sieht nun auch mau aus, da das Flatrate-Sushi in Kassel abends 12,50 kostet, was für Sushi zwar immernoch billig ist, aber für einen Studenten als Abendbrot doch schon etwas grenzwertig. Also: Planung dahin, Überraschung hallo.

Nunja, bevor ich wieder Geschichten erzähle drück ich mal lieber auf das Knöpfchen, mein Appartement möchte nämlich aufgeräumt werden.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Krieg an der Uni und Platz auf kleinen Displays

Rankings sind schuld am Stress und der Rivalität in Bachelorstudiengängen. Mal eine andere Sichtweise auf das Problem, oder nicht? Auch wenn das eine sehr wenig belegte Behauptung ist, lässt es sich doch recht einfach darauf zurück führen. Aber zunächst zur Tatsache. Letzten Dienstag habe ich das erste Mal mitbekommen, wie das so wirklich ist, wenn sich zu viele Studenten panisch anmelden, aus Angst ihren, oder überhaupt einen, Platz nicht zu bekommen. Es ging um Vortragsthemen im Rahmen eines Seminars. Interessanterweise gab es dieses Mal wirklich zu viele Studenten für die Themen. Daher wurden Studenten, die sich zu spät angemeldet hatten, gebeten das ganze ein Semester später zu machen. Und da es für alle ja gleiches Recht bei der Wahl der Themen geben musste, wurde ein Eröffnungstermin zum Anmelden vereinbart. Nunja, da war schon vorauszusehen, dass es stürmisch wird. Es ging so aus, dass ich, sobald meine PC-Uhr auf 18 Uhr sprang schnurstracks in die Themenauswahl gesurft bin und mich angemeldet habe. Und obwohl ich meine recht schnell gewesen zu sein (ok, ich musste etwa 3 Seiten surfen, also ich hätte es noch verkürzen können), gab es nach diesen 5-10 Sekunden, die die Anmeldung gerade offen war, auch schon so viele eingetragene Studenten. Nach etwa 30 Sekunden war dann auch schon nahezu alles belegt. Würde das verfilmt werden ... der Film würde keine Jugendfreigabe bekommen. Da fragt man sich manchmal, wie es so weit kommen konnte, dass sich die Studenten so um Themen kloppen. Den Teilnehmern selber kann man es eigentlich nicht verübeln und auch wenn natürlich noch ein paar Themen mehr angeboten werden könnten (die Kapazität der Fakultät außen vor gelassen), kann man das den verantwortlichen Dozenten auch nicht wirklich vorwerfen. Letztendlich ist es einfach die schiere Masse an Studenten, die die Fakultät zuvor nie hatte. Und woher kommt das? Ich denke einen großen Teil machen Rankings wie das CHE schon aus. Immerhin wars unter anderem auch ein Kriterium für mich.

Und nun zum zweiten Teil, der damit natürlich überhaupt nichts zu tun hat. Da ich gerade wieder dabei bin ein kleines Offline-PSE-Tetris mit Actinoiden und Lanthanoiden zu programmieren, stieß ich auf ein Problem. Ich bin ja häufig unterwegs und arbeite daher auch gern von meinem Laptop aus. Und mein Lieblings-IDE ist bisher Codeblocks, da es geniale Vervollständigungen hat, usw. Nur verbraucht das auf einem 10.1" Display so viel Platz, dass damit nicht mehr wirklich gearbeitet werden kann. Also suchte ich nach einem Konsolen-IDE. Davon gibt es ein paar, aber die meisten sind recht alt und entweder sie kompilieren nicht, oder sie können nicht mehr gedownloaded werden. Zum zweiten zählt TIA (Ein ADA/Anything IDE), der anscheinend sogar noch weiter entwickelt wird. Zum ersten zählte Motor, das ich aber nun doch noch zum kompilieren bekommen habe. Der Code ist halt schon 5 Jahre alt. Daher gibt es mit GCC 4.4 auch einige "deprecated-Warnungen". Die Kompilationsfehler ließen sich jedoch relativ einfach beheben, indem in parser/src/strfn.[h/c] die strndup-Funktion auskommentiert (gibt es in libc schon) und "#include " in die .cc Datei mit dem letzten Fehler hinzugefügt wurde. Dann kompilierte es zumindest auf meinem Ubuntu 10.04 (WattOS). Und der IDE gefiel mir sehr. Er hat zwar anscheinend keine Autocompletion, aber dafür VCS und automake Unterstützung. Will heißen man hat integriert CVS-Funktionen und um die Makefiles braucht man sich auch nicht zu kümmern, das wird alles automatisch gemacht. Ist nur schade, dass keine SVN-Unterstützung drin ist, aber das ist halt der nachteil, wenn der Code so alt ist. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Programm, falls man gerne in der Konsole arbeitet und/oder den maximalen Platz des Displays zum Programmieren braucht.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Autofahren und Brot

Aber natürlich nicht beides gleichzeitig. Und diesmal auch nicht Bernd das Brot. Sondern Roggenbrot. Genau, ich habe mich mal an Sauerteig versucht und auch wenn der erste Versuch mal wieder ziemlich naiv und unbeholfen war, ist das Ergebnis doch ganz gut geworden. Der Nachteil von Sauerteig ist einerseits die etwas schwierigere Verarbeitung und andererseits die lange Wartezeit. Schwieriger insofern, dass Roggenbrote mit Sauerteig anscheinend etwas matschiger sind, als Weizenbrote mit Hefe. Außerdem gibt es durch den Sauerteig zwar eine schöne Lockerung, die tritt allerdings nur beim "Gehen" auf, sodass man beim Backen nicht erwarten kann, noch eine große Expansion zu erhalten. Daher braucht man wahrscheinlich eine Backform, falls man nicht gerade ein Roggen-Fladenbrot haben möchte. Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach jedoch stark. Für den experimentellen Bäcker ist es nämlich schonmal ziemlich cool einfach aus Roggenmehl und Wasser den Sauerteig herzustellen (ok, das geht wohl mit Weizenmehl auch). Aber auch das Brot birgt dann viele Vorteile nach dem Backen. Durch die Säuerung der Milchbakterien erhält das Brot einen viel stärkeren Geschmack (Weizenbrote haben selbst eigentlich keinen wirklichen Geschmack). Die gleiche Eigenschaft führt auch dazu, dass die Brote länger haltbar sind, da sich dort die Bakterien nicht so gut ausbreiten können. Angeblich soll so ein Brot zudem verträglicher sein. Also alles ganz toll ^^. Ich hatte nur den kleinen Fehler gemacht und nahezu nur Roggenmehl verwendet. Normalerweise nimmt man wohl ein Gemisch aus Weizen- und Roggenmehl. Ein 50/50-Gemisch wird wohl mein nächster Versuch sein.

Und nun zum Autofahren. Als wir letztens zum Kaffetrinken zu meiner Schwester gefahren sind (da meine Nichte Geburtstag hatte), fiel mir erstmal wieder auf, wie wenig sich Leute an die Verkehrsregeln halten. Die Höchstgeschwindigkeit wurde sowieso generell überschritten, sowie das 80er Limit, obwohl es ziemlich stark regnete. Außerdem wird auf der Autobahn rechts überholt und so weiter. Aber wenn man dann in der Stadt - in der freie Fahrstreifenwahl mit unabhängiger Geschwindigkeit gilt - mit dem Roller auf der linken Spur fährt, weil man später auch links abbiegen will, wird man regelmäßig angehupt, selbst wenn die Leute selbst nicht links abbiegen wollen. Damit wäre Ich im Recht ... aber hey, mich nervts, also mecker ich mal. Warum auch nicht? Wo geht das noch hin ...

Sonntag, 17. Oktober 2010

Wer hat eigentlich der Zeit Flügel gegeben und lässt Murphy ständig aus seinem Haus?

Der Amateurfunk interessiert mich ja schon seit Jahren und nun hat es mich erstmal wieder ziemlich gepackt, besonders seitdem ich im OV H10 war. Zwischenzeitlich hatte ich ja schon mit dem Gedanken gespielt, in der vorlesungsfreien Zeit meine Amateurfunkprüfung zur Klasse E zu machen, was ich aber nie konkret durchgesetzt hatte. Naja und nun sind die Termine natürlich wieder extrem ungünstig, da hier im Norden kaum Prüfungen gemacht werden. Bis auf eine Sonderprüfung auf der Interradio am 30.10. (auf die ich evtl auch wollte). Nennt mich verrückt, aber ich spiele wahrlich mit dem Gedanken es bis dahin zu versuchen. Es sind zwar nicht mal mehr zwei Wochen, aber es ist der mit Abstand günstigste Ort und Termin. Zudem habe ich ja schon seit einiger Zeit angefangen, mich damit zu beschäftigen. Etwas knapp ists trotzdem. Narf.

Edit:
Naja, nachdem sich meine Hysterie nun verzogen hat und ich etwas realistischer geworden bin (durch einen kleinen Test mit einem Prüfungsprogramm und in Hinblick auf die Schnelligkeit in deutscher Bürokratie), werde ich mir doch wohl die Zeit gönnen und wohl erst nächstes Jahr Prüfung machen. Vielleicht habe ich ja Glück und es findet sich ein Termin in der Nähe in relativ freier Zeit.

Freitag, 15. Oktober 2010

Caching update

So, nun nochmal zum Cachen. Denn ich habe letztens einige praktische Programme gefunden. Ausführlich getestet habe ich sie zwar noch nicht, aber sie sehen sehr vielversprechend aus. Das eine ist MapNav, ein russisches Navigationsprogramm in Java für Handys, was auf meinem Samsung C 3050 auch ganz gut funktioniert (nur der Bildschirm ist etwas klein). Damit kann man sich fürs Cachen zum Beispiel Wegpunkte laden, zu denen dann die Entfernung und Richtung angezeigt wird. Das Programm kann außerdem noch vieles anderes. Es hat einen digitalen Kompass, Strecken-Statistiken (durchschnittliche Geschwindigkeit, etc), kann Routen anzeigen und aufzeichnen, online und offline Karten anzeigen und vieles Weiteres. Der einzige Nachteil scheint zu sein, dass nur bestimmte Formate gelesen werden (Strecken können allerdings in GPX, KML, etc geschrieben werden) und dazu noch des proprietären Oziexplorer. Aber da kam mir ein weiteres Freewareprogramm zuhilfe. GSAK importiert nämlich alle wichtigen Formate und erstellt eine schöne Datenbank der Wegpunkte/Caches. Die Formate können zudem auch wieder exportiert werden. Somit kann auch das exotische Geocaching.com Format .loc in .wpt konvertiert werden.

Heute war ich außerdem im OV H10 des DARCs. Das war schon sehr cool. Der Sitz ist in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Antennen auf dem Dach sprechen für sich. Da sind alle sehr nett. Mir wurde erstmal eine allgemeine Einführung in den Amateurfunk und deren Motivation gegeben und danach verschiedene Bereiche näher erläutert. Im Grunde sah es dort in etwa so aus, wie ich gerne meine kleine Hobbybude hätte ^^. Eine Ecke mit Zeitschriften, eine zum Basteln, eine kleine Küche, eine Wand mit QSL-Karten und die längste natürlich mit Transceivern. Später durfte ich auch ein paar Worte in einer Runde im 80m Band wechseln. War ziemlich aufregend ^^. Der Transceiver war aber auch cool. So ein super ICOM Teil, mit LCD, Spektrumanalysator, automatischer Anpassung und was nicht alles. So viel Funk habe ich lange nicht gehört, wenn überhaupt. Besonders im unteren Kurzwellenbereich haben wir oft Niederländer und Italiener gehört. Ich freu mich schon aufs nächste mal.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Ein Wochenende auf Tour

mal wieder. Achja, außerdem ist das mein 2^6ter Blogeintrag, yay ^^.
Jedenfalls war ich letztes Wochenende wieder mal oben im Norden (aber natürlich noch in Niedersachsen, falls das hier ein echter Nordie lesen sollte ;)). Dabei sind wir auch noch einmal beim Boot gewesen, bevor es aus dem Wasser kommt und haben eine (rieeeesige) Tour im Haven in Wilhelmshaven gemacht ^^. Dabei ist uns aber auch ein sehr süßes Motorboot aufgefallen. Ein kleiner Zweisitzer für Außenbordmotoren. So einen hätt ich auch gern.
Vorgestern war im Übrigen auch der 42-Tag, denn der 10.10.10 ist in Binärschreibweise 42. Keine Ahnung wer auf sowas kommt (ok, hat zugegebenermaßen ziemlichen Binärcharakter, das Datum), aber letztendlich haben wir das auch nicht mehr ordentlich feiern können, weil es mir zu spät eingefallen ist -_-.
Gestern waren wir dann auch mal in Empelde, einem kleinen Städchen in der Nähe von Hannover. Es ist schon lustig (und definitiv schön) wie schnell man hier aus einer recht großen Stadt in ländliche Gefielde kommt. Dort sind wir durch die "Einkaufsmeile" gegurkt, was ziemlich interessant war. In einem Sonderpostenladen gab es einen Mini-Wok, der wie ein Fondue (letztendlich war es eines ^^) mit so einem Spiritusgefäß betrieben werden konnte. Hätte ich mir am Liebsten gleich mitgenommen ^^ (hätte auch nur 8 € gekostet). Danach gings noch in den örtlichen Edeka. Deren Ausstattung war auch sehr exotisch. Zum einen gab es dort die Trinkkokosnüsse (junge Kokosnüsse mit großem Milchanteil), nur leider etwas teuer (2.99 €). Aber immerhin. Des Weiteren habe ich dort in einer Zeitschrift erfahren, dass Duke Nukem Forever tatsächlich von einer anderen Firma übernommen worden sein und 2011 erscheinen soll. Ob ich das glauben soll ... Ich meine das Spiel ist zu einer Legende geworden, weil es schon seit bestimmt etwa 11 Jahren oder mehr entwickelt wurde. Keiner glaubte mehr daran, dass das noch was wird. Und jetzt soll es erscheinen? Irgendwie komisch. Aber als wär das nicht genug gab es direkt dahinter auch gleich den nächsten Hammer. Im Regal standen "Kalte Muschis". Für jeden einsehbar und zu kaufen (seit einiger Zeit auch erst ab 18). Ein Schelm, der da an was andres als exotische alkoholische Mixgetränke denkt.

So, und um das Ganze zu belegen, auch gleich ein paar Bilder.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Ich glaub mein Sushi pfeift!

Gestern warn wir in Kassel. Um Mittag zu essen ;). Wir waren im "Running Sushi 'Tokyo'". Das war wahrlich toll, kann ich nur empfehlen. Der einzige Nachteil (abgesehen davon, dass es in Kassel und nicht in Göttingen ist) war, dass ich danach extrem voll war. Mittags gibt es dort immer für 7.80 € Buffet/All you can eat. Wie man es aus so Sushi-Restaurants kennt fahren die Tellerchen dort auf so einer Bahn umher, aber überdacht und mit Türchen. Sehr schick ^^. Außerdem ist Sushi nur ein kleiner Teil der angebotenen Sachen. Es gab auch noch ein warmes Buffet, das wir aber nicht mehr ausprobieren konnten. Auf dem Band fahren aber zusätzlich noch Wasabi, Ingwer, frittierte Banane oder Shrimps, Fleischspieße, Gyoza, Curry-Taschen, Obstalat, Melone, Ananas, Eis und vieles Weitere herum, so dass einem eigentlich nie langweilig wird, bis man satt ist ^^. Ist schon fast schade, dass ich nicht so viel Sushi essen konnte, weil ich das meiste probieren musste. Es gab auch noch so einen mysteriösen, glibschig-grünen Salat, den ich mich nicht getraut hatte zu probieren ;). Falls jemand herausfindet, was das ist, sagt mir bescheid. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Man kommt da im Übrigen sehr schnell und einfach vom Kasseler Hauptbahnhof hin.

Politiker und die Informatik

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Politiker sich mehr spontane Reden einfallen lassen (hmmm....), weshalb sie so oft durch unüberlegte Äußerungen berühmt werden. Hätte ich etwas mehr Nachrichten geguckt, wäre es mir vielleicht auch selbst aufgefallen ;). Aber über den Newsletter von GetDigital habe ich dann erfahren, dass De Maiziere erst letzten zu Ruhm gelangte, indem er die Sicherheit der neuen Personalausweise kommentierte. Das Video mit dem Zitat könnt ihr euch unter GetDigital.de angucken. Recht hat er ja, nur sind "Hacker" der einzige Grund, warum es in der Informatik überhaupt ein Maß an Vorsicht verlangt, um Sicherheit zu wahren. Wer da nicht von den ganzen Viren gelernt hat ... und das zudem im Hinblick auf den erst kürzlich erfolgten Angriff auf Atomkraftwerke. Ist wohl ein bisschen sehr optimistisch der Herr Maiziere.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Chirp Chup brzz

Nein, ich twitter nicht mit einer Hochspannungsleitung in der Hand. Auch wenn ich (persönlich) wenig Leute kenne (abgesehen von mir), die gerne Chiptunes hören, soll es in diesem Log mal um Chiptunes gehen. Ich hab schon wieder vergessen wie ich drauf gekommen bin ... aber es hat mich mal wieder gepackt. Ich glaube es kam einfach dadurch, dass ich sie mir mal wieder angehört habe. Und dabei natürlich gleich wieder Lust bekommen, selbst welche zu machen. Tja, wär ich mal so musikalisch. Auf Youtube gibt es auch ein ziemlich cooles Stück zu hören: Digital Insanity
Für Leute, die ihre Ohren jedoch noch etwas schonen möchten, habe ich allerdings noch andere coole Seiten gefunden. Und zwar ein Projekt, bei dem jemand seine Orgel in einen Synthesizer umgewandelt hat. Das Ding ist total cool. Wäre es nicht ein Einzelstück, würde ich mir das glatt zum Geburtstag wünschen ^^ (achja, da wäre dann noch das Problem mit dem Platz und dem musikalischen Talent -_-). Guckt euch unbedingt das Video dazu an: Das Chipophone
Hinter dem dritten und letzten Link versteckt sich ein zwar recht alter, jedoch interessanter Blog, in dem jemand seine Anfänge des trackens dokumentiert hat. Also für jeden, der mal nen Chiptune selber machen möchte, scheint das erstmal ganz gut zu sein ^^. Chiptunes Blog
Die Person des Blogs benutzte OpenMPT (früher Modplug Tracker), was auch sehr nett aussieht und halt nichts kostet ;).

Na denn schlaft gut.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Routing mal wieder.

Es ist mal wieder Zeit für einen Bericht über Navigationsprogramme, die Daten aus Openstreetmap verwenden. Damit habe ich mich ja schon öfters beschäftigt und hatte leider keine praktische Lösung für offline-Routing gefunden. Eine löbliche Ausnahme bildete Navit, das recht gutes Routing hatte, Sprachausgabe unterstüzt, sowie eine Adress-Suchfunktion besitzte. (Letzteres scheint aber bisher nur für ausgewählte Städte zu funktionieren ;).) Das Programm gibt es für Windows und Linux, benutzt allerdings ein eigenes Kartenformat, wodurch die Openstreetmap-Daten erstmal umkonvertiert werden müssen. Glücklicherweise gibt es allerdings eine Seite, die für Navit schon vorgefertigte hat. Es gibt zudem noch ein Java-Programm (Traveling Salesman), das Routing erlauben soll, aber bei mir hatte das Importieren der OSM-Daten nie funktioniert.
Nunja, aber wenn man sich für etwas interessiert, kommt man ja öfters mal wieder auf die Idee etwas erneut zu recherchieren. Aber ich muss gestehn, dass mein Bruder mich eigentlich darauf brachte. ^^
Und man siehe da, es hat sich wahrlich einiges getan. Zu nennen sind besonders zwei Projekte, die ich getestet habe. Einerseits luckyGPS, das einfach unter Windows und Linux läuft, die GPS-Position anzeigt und die Strecke mitlogt, sowie die Karte schön anzeigt. Nachteile sind, dass die Karte immer gedownloaded wird, also nur bei Internetverbindung zur Verfügung steht und das Routing nicht wirklich funktioniert. Das andere Programm ist MoNav. Es basiert auf einer Diplomarbeit und ist eine ziemlich coole Sache, da das Routing sehr gut und schnell funktioniert und der Client auch ziemlich schnell läuft. Sehr gut auch für Handhelds geeignet. Für Windows Mobile Geräte gibt es sogar Binaries, wenn mich nicht alles täuscht. Die OSM-Dateien müssen dabei zunächst über ein zweites Programm umgewandelt werden, was für Regionen, die größer als Deutschland sind schnell sehr viele Ressourcen frisst (heißt man braucht schon einen 64 bit Rechner und ~8 GB RAM). Dass er GPS-Daten verwertet habe ich noch nicht hinbekommen, aber ich schätze dazu braucht man einfach das dritte Programm im Bunde. Die Kartendarstellung ist auch sehr nett, benötigt allerdings auch wieder Internet. Das interessante ist jedoch, dass es auch eine offline-Lösung gibt. Dabei gibts nur zwei Probleme (die mich bisher davon abgehalten haben): 1. braucht man dazu einen Mapnik-Server (und das benötigt wiederum viel Speicher und einiges an Gefummel) und 2. werden die Dateien für den Client dann ziemlich groß, was bei FAT als Dateisystem ziemlich ungünstig ist (da Dateien höchstens 4 GB groß sein dürfen).

Soweit erstmal dazu. Vielleicht finde ich ja irgendwo noch ein kleines Rechnerlein, das den Anforderungen an RAM und Leistung gerecht wird, dann probier ich mal die offline-Lösung von MoNav aus. Ich denke jedenfalls, dass das Projekt einer der praktischten von denen ist, die ich bisher getestet habe.

Es gibt im Übrigen wohl auch "ein App" fürs IPhone. Wenn man dessen GPS verwenden könnte ohne im Internet zu sein (AGPS hats), wäre das cool. Aber dazu bräuchte man ja ein IPhone.

Montag, 27. September 2010

"Wir sind Brot, Widerstand ist zwecklos. Haaa ... haaa."

Yaaaay, nach dem Upgrade unserer Satellit-Anlage kann ich jetzt auch die Endloschleifen mit Bernd (dem Brot) auf Kika nach 20 Uhr sehen ^^. Das ist einfach genial. Extrem stumpf, aber so ein schmarrn, besser gehts kaum ;).
"No, das man schönes Sammlerpüppschn. Wie hoist se denn?"
"Gnampf!"
"Oh wie süß, die kleene Gnampf, schicken se mir doch gleich mol dräi davon nach Hause."

Man muss es sich einfach mal angeguckt haben.

Dienstag, 21. September 2010

Backen, Backpapier und Brötchen

Mir ist soeben etwas recht interessantes aufgefallen. Bei meinem Versuch Brötchen zu machen (ich sollte mir abgewöhnen diese über Nacht gehen zu lassen) habe ich diese wohl zunächst zu kurz gebacken. Die Kruste war nicht genug ausgeprägt, die Brötchen sind auseinandergefallen beim abmachen. Aber viel interessanter war, dass sie auch sehr stark an dem Backpapier klebten, sodass ich dieses gar nicht richtig abbekam. Nunja, ich hatte die Brötchen dann noch mal nachgebacken und auf einmal lösten sich die Brötchen wunderbar. Interessanter Test, ob die Brötchen fertig sind. Aber ich befürchte das funktioniert auch nur, wenn man den Teig einige Stunden darauf hat liegen lassen.

Montag, 20. September 2010

Galileo

ist ja nun nicht dafür bekannt so sonderlich wissenschaftlich seriöse Sendungen zu liefern. Nunja, um es kurz zumachen, wurde heute unter anderem erklärt, warum Frischhaltefolie besser an sich selbst klebt, als an anderem und wie man das verhindert/umgeht. Das soll wohl an Adhäsionskräften liegen, die zwischen glatten Flächen natürlich größer sind (und mit der Fläche eben auch ansteigen). Interessant fand ich allerdings eher den Kommentar, dass die Frischhaltefolie Öle enthielte, die bei höheren Temperaturen eben weniger starr sind und dadurch stärkere Kräfte ausüben (daher soll Frischhaltefolie im Kühlschrank gelagert weniger an sich selbst kleben). Da haben wir also die nächste Ausrüstüng eines Appartements mit Ölen. Fehlt nur noch, dass diese auch autoxidieren und Aldehyde abgeben ^^. Nunja, dann wäre Frischhaltefolie immerhin antibakteriell.

Experimente update

Letztens entdeckte ich ein Buch in einem Zeitschriftenladen im Hannoverschen Bahnhof. Der Titel war "Dangerous Book for Boys" (Das Buch war allerdings ins Deutsche übersetzt). Das Buch enthielt viele Experimente und anscheinend auch Geschichten für Jungen ... und anscheinend auch junggebliebene ;). Es sah sehr interessant aus, muss ich sagen. Jedenfalls enthielt es auch den obligatorischen Versuch, eine Batterie zu bauen. Bisher waren meine Versuche ja nicht so wirklich von Erfolg gekrönt, weshalb mich die Aufbauten von anderen immer interessieren. In dem Versuch gab es allerdings sogar eine "praktische Anwendung". Das heißt, es wurde nicht nur mit einem Multimeter gemessen, dass eine Spannungsdifferenz existiert und ein Strom fließt (fließen kann), sondern es sollte auch möglich sein mit der Batterie eine LED zum leuchten zu bekommen. Das hatte mich doch erstaunt, da ich bisher nicht mal einen konstant fließenden Strom bei meinen Versuchen messen konnte. Genanntes Experiment verwendete dazu Alufolie, Essig, Salz und 1 Euro Münzen (und eben die LED). Nunja, meine Münzen wollte ich nicht opfern, zumal ich ja auch Kupferfolie habe. Als LED hatte ich hier noch eine gelbe, die nach kurzer Recherche bei Reichelt angeblich eine Spannung von etwa 1.8 Volt benötigt und ab 2 mA nennenswert zu leuchten beginnt. Da meine bastlerischen Fähigkeiten ja nicht gerade rühmlich sind, musste also erstmal getestet werden, wie viele Elemente ich für den Betrieb der LED benötigen würde. Also erstmal zum Aufbau:

Das Kupferblech dient als Kathode, die Alufolie als Anode und das getränkte Löschpapier als Membran. Getränkt wird es mit einer Lösung aus Salz in Essig und dann einfach zwischen die beiden Platten gelegt. Ich denke das Salz ist nötig, um die passivierte Schicht des Aluminiums zu "durchdringen". Das hilft zumindest sehr bei der Reaktion mit Säuren. Wäre einen Versuch wert, das mal ohne Salz zu versuchen, da sich die Alufolie so natürlich auch recht schnell zersetzt.

Nunja, gemessen wurde etwa eine Spannung von 0.6 Volt und bei recht feuchtem Löschpapier ein konstanter Strom von etwa 6-7 mA. Dass der Strom schonmal messbar war, war an dem Punkt schon ein richtiges Erfolgserlebnis. Denn das hieß, dass das ganze funktionieren könnte. ^^ Und das bei einem Experiment, das ich selbst durchgeführt hatte. Also mussten drei solche Zellen gebaut werden, um auf etwa 1.8 V zu kommen. Und nachdem das mit viel Klebestreifen getan war, konnte sogar wirklich ein leichtes Glühen von der LED vernommen werden.

Eher ungewollte Experimente hatte ich dann noch nebenher durchgeführt. Eine Warnung vorweg: Es sollten keine alkalisch reagierenden Chemikalien auf einem Linoleum-Fußboden liegen gelassen werden. Ich bin mir zwar nicht 100%ig, aber doch ziemlich sicher, dass der Fußboden meines Appartements aus Linoleum besteht. Ich hab i.Ü. gerade in der Wiki erfahren, dass solche Fußböden aufgrund der ständigen Autoxidation des Linolöls immer Aldehyde produzieren und daher antibakteriell sind. Es ist also doch wohl gut öfters mal zu lüften ^^. Aber zurück zum Thema. Ich wollte mir mal wieder eine ZnCl-Lösung erstellen, indem ich es mit NaOH löse und nicht mit HCl, da letzteres eine viel zu starke Reaktion auslöste. Nunja, dabei verteilte sich das Natriumhydroxid leider etwas und weil ich davon ziemlich genervt war, ließ ich es erstmal auf dort liegen, wo es war. Blöde Idee, wie ich mir eigentlich auch vorher hätte denken können. Der Großteil lag auf der Spüle und löste sich so in Restpfützen. Natürlich hatte ich in diese später reingegriffen, was ich dann durch das Brennen an meiner Hand bemerkt -_-. Nunja, aber nicht nur das, NaOH ist ja anscheinend auch so recht hygroskopisch und löst sich auch dadurch etwas. Nunja, später schienen die Kügelchen jedenfalls weg und anstelle dieser waren dort dafür aber braune Stellen. Machts jetzt nicht gerade besser, wenn ihr mich fragt. Ist zwar alles nur eine Hypothese von mir, aber auch wenn ich wahrlich mit dem Gedanken gespielt habe, diese zu überprüfen, sollte ich meinen Fußboden lieber schonen. Fakt ist jedoch, dass Linoleum empfindlich auf basische Chemikalien reagiert.
Und das Zweite: Das mit der Salzsäure hatte ich ja schon angedeutet. Um sie zu entsorgen wollte ich sie natürlich neutralisieren. Dazu muss man ja ab und zu den pH-Wert kontrollieren. Kein Problem, da ich ja pH-Papier habe. Nur sollte man es unterlassen dieses auf einer Alu-Spüle abzulegen. Ich bin ja davon ausgegangen, dass sich die Salzsäure in das pH-Papier gesaugt und mit dessen Chemikalien reagiert hat, aber anscheinend reichte das nicht aus, oder es hat weiter reagiert. Jedenfalls entdeckte ich später eine schöne dunkle Verfärbung an der Stelle. Aber es war eh nicht gerade Clever das ganze über der Alu-Spüle zu machen. Ein Glück habe ich nichts von der Salzsäure daneben gekippt ...

Nunja, selbst schuld, kann man da nur sagen. Seit einiger Zeit habe ich aber auch schon wieder eine neue schwachsinnige Idee für ein - meiner Meinung nach - interessantes Experiment. Wieder geht es um Energie. Denn ich mag alternative Energien, Bio-Energien, oder selbst synthetisierte Treibstoffe. Nunja, da ich so schnell keinen Heimtrainer mit Generator bekomme (Ja es gibt genug Anleitungen zum Selbstbau, aber darin bin ich ja nicht so bewandt), muss die Bio-Energie irgendwie anders hergestellt werden. Bio-Gas wäre auch cool, aber so einen großen Behälter habe ich nicht. Außerdem stinkt das wahrscheinlich arg. Im Zimmer wäre das ungünstig. Bio-Diesel selbst machen ist auch nicht so einfach. Zum einen braucht man dafür angeblich Methanol und zum anderen auch noch Pflanzenöl. Nunja, das bekommt man auch so im Supermarkt, aber besser wäre natürlich noch selbst angebaut ^^. Jedenfalls ist mir da die Idee gekommen, da ich ja in letzter Zeit öfter Hefen züchte, eben diese zu verwenden, um Strom zu erzeugen. Man müsste nur eine so große Kultur erzeugen, dass sie genug CO2 produziert, um ein kleines Windrad anzutreiben. Ist natürlich nichts, was die CO2-Bilanz so sehr begünstigt. Alkohol erstellen lassen und verbrennen ginge natürlich auch, aber das wäre schwerer zu trennen und würde die Hefen eingehen lassen.
Hmm, aber vielleicht wäre die Mini-Biogasanlage daher doch besser ^^.

Sonntag, 12. September 2010

Long time no log

Ja, ist schon länger her, mein letzter Eintrag. Immerhin war ich auch ziemlich oft unterwegs
und hatte nicht mehr so viel über nicht funktionierende Programme zu meckern. Mal sehen was
ich noch so zusammen bekomme.

Zunächst standen ja die Besuche bei den Eltern an. Das heißt etwa eine Woche in Bad Zwischenahn
und eine weitere in Niebüll (Region). In Zwischenahn stand mal wieder die Woche an, weshalb man
meinen möchte, da hätte es genug zu sehen gegeben. Allerdings hatten wir schnell gemerkt, dass
man dort zwar viel essen kann, aber sonst doch recht schnell durch ist, besonders wenn das Budget
nur im zweistelligen Bereich liegt. Naja, essen ist ja auch schön. Und es gab auch noch wieder
einige Karoussells und andere Aktivitäten für kleinere Leute. Leider gab es nur so eine Luft-Schiffswrack-Rutsche
und keine richtige Hüpfburg. Das wär dann noch richtig toll gewesen. Aber naja, es gibt ja auch
noch den Kurpark und mehrere Bootsverleihe. Ersteres hat man jedoch schnell fertig besichtigt und letzteres
haben wir dann auch zwei mal in Anspruch genommen. Rudern macht eigentlich ziemlich Spaß, nur bekommt
man dabei leicht Blasen an den Händen, wenn man zu einer bestimmten Zeit wieder zurück sein muss. Zum Segeln sind
wir leider nicht mehr gekommen, da diese alle ausgeliehen waren, als wir das angehen wollten. Dafür hatten
wir dann die Wellen mit einem Elektroboot gejagt ^^. Auch diesmal hatten wir natürlich Lose für die
Ziehung. Diesmal wollte ich auch extra spät Lose holen, damit sich die Chance auf einen Gewinn erhöht.
Ok, es war dann doch Samstag, wenn ich mich recht erinner. Das Ergebnis war auch wieder das gleiche:
Die Gewinnzahlen umschifften geschickt unsere Losnummern. Es scheint sowieso so ein ungeschriebenes
Gesetz zu sein, dass man nur gewinnt, wenn man dort das erste Mal mitspielt und nur per Zufall genau
ein Los kauft.
Danach sind wir dann in den schönen, windigen und sehr verregneten Norden Deutschlands gefahren ^^.
Ich muss zugeben, es gab auch trockene Momente. Die Umgebung dort ist wahrlich idyllisch. Überall Felder
und jede zwei Kilometer vielleicht mal ein Haus. Sehr schön ist auch die nächste größere Stadt: Niebüll
Durch die Innenstadt geht man zwei Minuten zu Fuß ... maximal. Über die Hirarchie von Deichen wurde
ich dann auch noch belehrt, als es uns zu der Nordsee in Dagebüll getrieben hat. Ich bin ja ganz froh,
dass wir dort keinen "Eintritt" zahlen mussten, immerhin ist das ein Luftkurort ^^. Einen Vorteil hat es
natürlich, wenn das Wetter dort oben etwas stürmiger ist. Daher konnten wir nämlich sehr gut einen
Lenkdrachen steigen lassen, der einen in normaler Flughöhe schon ziemlich ziehen konnte. Wer weiß,
etwas mehr Höhe und wäre abgehoben ^^. So weit hatte ich es allerdings nicht probiert. Ich hatte aber
schon ganz vergessen, wie viel Spaß so etwas macht.

Des Weiteren hatte ich mich in der letzten Zeit etwas mehr mit kleinen Servern und besonders dem
Leistungsverbrauch beschäftigt. Dabei wurde mir gezeigt, dass die Physik-Vorlesungen viel zu lange
zurück liegen ^^. Denn beim Messen des Verbrauchs/der Leistung von verschiedenen Gerätschaften bei
mir zu Hause (in meiner Wiki zu sehen), ist mir ein fundamentaler Fehler unterlaufen. Wobei ein
Fehler war es eigentlich nicht direkt, nur ungenau ;).
Der Effekt: Ich hatte mich schon gewundert, wie viel das Mainboard mit dem Intel Atom 230 verbrauchte,
besonders im Vergleich zu meinem Haupt-Desktop-PC mit einem AMD X2 4850e. Ok, dabei muss man sagen,
dass ich die Idle-Werte verglichen hatte und der Atom keine Taktkontrolle hat. Trotzdem.
Das Problem: Ich war mir bei dem Messgerät nicht sicher, ob die Einstellung W oder VA richtig ist,
um den aktuellen Leistungsverbrauch zu messen. Da W meist weit geringer als VA war, nahm ich einfach
an, dass VA die richtige Einstellung wäre.
Die Erklärung: Natürlich ist beides richtig. Wie das so immer ist. Der Unterschied ist nur, dass VA
die Scheinleistung bezeichnet und W die Wirkleistung. Beides sind Eigenschaften einer
Wechselspannung/eines Wechselstroms, sofern es durch Spulen oder Kondensatoren zur Verschiebung der
Phase zwischen Spannung und Strom kommt. Dadurch wird die Leistung -- sofern die Vorzeichen von
Spannung und Strom beide negativ sind -- wieder in das Stromnetz zurückgespeist, geht also ungenutzt
verloren. Dadurch wird natürlich weniger Leistung verwendet, als entnommen wurde. Die so verloren
gegangene Leistung wird Blindleistung genannt. Die tatsächlich verwendete Leistung wird Wirkleistung
genannt. Die Scheinleistung ist dann das geometrische Mittel (Pythagoras) der beiden, also die gesamt
entnommene Leistung. Näheres ist in der Wikipedia schön unter "Blindleistung" beschrieben. Naja und
da es relativ aufwändig ist, Blindleistung zu messen, wird kleinen Abnehmern wie Privatleuten nur der
Wirkanteil berechnet.
Eigentlich ist also wirklich der Scheinanteil der gesamte Verbrauch, wenn es um die Kosten geht,
zählt jedoch nur der Wirkanteil. Daher werde ich die meisten Messungen nochmal machen müssen und
hoffen, dass der Verbrauch des Atom-Boards diesmal mehr meinen Erwartungen entspricht ^^. Mal sehen.

Ein anderes Thema sind die Zinkanoden, die ich noch bei mir zuhause rumliegen hab. Eigentlich wollte
ich daraus ja Batterien bauen. Sehr cool wäre auch noch, wenn ich damit den Server betreiben könnte.
Jedoch sind die Geometrien ein kleines Problem. Sie haben zwar, dadurch dass sie in Benutzung waren,
eine recht große Oberfläche, aber sie sind recht groß und lassen sich daher schlecht zu einer Zitronen,
oder Kartoffelbatterie verarbeiten. Zugegeben, die Ströme wären damit eh nicht allzu groß, aber
zum testen finde ich diese Art der Umsetzung doch ziemlich cool. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, die Metalle einfach in eine Säurelösung zu packen, ohne eine Membran. Das ist jedoch für
die Effizienz eher hinderlich. Außerdem erschwert sich dadurch der Aufbau recht stark. Darum war
der Gedanke die Anoden einzuschmelzen und neu zu formen. Mit einer Schmelztemperatur von etwa 400 °C
ist das noch im Bereich des Heimlabors ;). Unpraktisch ist nur, dass die Anoden etwas mit einer
weißen Substanz, ich nehme mal an Zinkchlorid, überzogen sind. Zinkchlorid schmilzt allerdings
schon bei etwa 300 °C. Etwas ungünstig, aber wahrscheinlich nicht kritisch. Allerdings fand ich
in einem Online-Forum auch die Warnung das lieber zu lassen, aufgrund des Zinkfiebers. Das ist
anscheinend eine Fieberartige Erkrankung, die generell durch Metalldämpfe verursacht wird, wenn
die beim Schmelzen eingeatmet werden. Angeblich geht sie jedoch nach einiger Zeit wieder weg und
hinterlässt keine schäden. Trotzdem sollte man das Schmelzen bei so hohen Temperaturen daher vielleicht
nicht im Appartement machen. Zumal da noch die Frage ist wie. Mein letzter Ansatz war in einem
Stahltopf über einem Campingkocher.
Bei der Recherche über das Schmelzen von Zink bin ich allerdings auf eine andere interessante
Eigenschaft gestoßen. Konzentrierte Zinkchloridlösungen sollen sich ähnlich wie konzentrierte
Schwefelsäure verhalten. Das heißt sie dehydratisieren genauso Holz. (Ich denke daher auch Zucker,
wie es immer in Demonstrationen mit Schwefelsäure verwendet wird.) Ob solch eine Herstellung
von Kohle natürlich erstrebenswert ist lasse ich mal offen, aber ein interessanter Zugang dazu
ist es trotzdem.

Sonntag, 1. August 2010

Angeblich sind die Deutschen ja Brotfanatiker.

Und da kann ich ja nicht einfach so außen vor stehen ;). Also könnte ich schon, aber Brot backen ist ja auch was tolles, darum ein erneutes Update zu meinen Erfahrungen in diesem Bereich.

Ich meine schon einmal erwähnt zu haben, dass ich mir aus dem Reformhaus so ein alternatives "Teiglockerungsmittel" gekauft hatte. Ich fands einfach lustig und dachte es wäre ein Zusatz zur Hefe, um den Teig noch fluffiger zu machen. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sogar ein Ersatz war.

Also ich würde ja nie Schleichwerbung machen, aber das genannte Produkt war das Sekowa Spezial-Backferment. Angeblich enthält es nur Weizenschrot, Maismehl, Erbsenmehl und Bio-Blütenhonig.

Nunja, das Rezept um mit diesem Backferment Brote zu machen, sollte jedoch insgesamt mehrere Tage dauern, weshalb ich das bis letztens nicht weiter verfolgt hatte. Die einzelnen Schritte beinhalteten nämlich die Herstellung eines Grundansatzes, der schonmal 1-2 Tage brauchte. Dieser kann dann für mehrere Brote verwendet werden und hält sich angeblich im Kühlschrank etwa 4 Monate.
Dazu wird dieses Backferment mit Wasser und Mehl mehrmals "gezüchtet". Zuende ist es allerdings angeblich erst, nachdem sich das Volumen etwa verdoppelt hat, oder gar mehr. Das hatte bei mir allerdings etwa dreimal so lange gedauert, wie in der Vorschrift. Und das obwohl ich es die meiste Zeit im Backofen hatte. Vielleicht ist dabei starke Wärme doch eher schädlich ...
Mit dem Grundansatz wird dann ein Teigansatz gemacht, der nochmal einen Tag benötigt und zum Schluss dann der Hauptteig, der noch 1-2 Stunden brauchen soll. Die restlichen Schritte haben auch nochmal einiges länger gedauert, als in der Anleitung beschrieben, aber immerhin konnte man letztendlich noch sehen, dass der Teig sehr gut ging.

Ein großer Unterschied zu den Teigen mit Hefe war auch, dass ich ihn viel flüssiger gehalten habe. Der Grund war schlicht, dass ich sichergehen wollte, dass der Teig auch aufgeht. In der Anleitung stand immerhin etwas von "geschmeidigem Teig" und dass man sowieso in Formen füllen sollte. Das Resultat war eine ziemlich weiße und harte Oberfläche, wie bei meinen ersten Versuchen mit Hefe. Jedoch hatte ich auch nicht dafür gesorgt, dass der Teig nicht austrocknen kann (also mit Alufolie abdecken, oder so). Vielleicht ist es auch ein Problem der Flüssigkeit des Teiges, was allerdings kontraintuitiv wäre. Das gilt es daher noch zu untersuchen. Abgesehen davon war der Teig allerdings großartig. Da die Formen eingefettet waren, waren die anderen Seiten natürlich ziemlich getränkt und nicht knusprig, die Konsistenz war jedoch ziemlich fluffig. Die Butter tat dem eigentlich auch keinen Abbruch, sondern fügte noch etwas Geschmack hinzu.

Es gilt also noch die Konsistenz der Oberfläche zu optimieren, aber ansonsten ist es ein sehr gutes, wenn nicht bisher das beste Ergebnis meiner Brotbackversuche.

Da der Grundansatz deutlich bewiesen hat, dass er lebhaftig Gehen kann, hatten wir ihn außerdem "Klaus" getauft. Mal sehen was sich aus Klaus also noch so machen lässt ;). Vielleicht lässt er sich ja auch zu einem Fotoshooting überreden.

Montag, 26. Juli 2010

Letztens ...

... hatte ich etwas komisches in dem Stolper-N code entdeckt. In einer cpp wurde Variablen gesetzt, die in einer anderen cpp definiert und in einer globalen Header als extern deklariert wurden. Jedoch schien dieser globale Header über keinen direkten Weg eingebunden zu werden (in besagter cpp). Müsste der Compiler da nicht meckern? Er tat es jedenfalls die ganze Zeit nicht. Mysteriös.

Dienstag, 13. Juli 2010

Manchmal frag ich mich ...

..., ob diese kommunistischen Länder ( = Diktaturen) wahrlich schlimmer sind, als andere. Eigentlich geht man ja davon aus, dass sie gewaltfördernder sind, als die anderen demokratischen Länder. Meist wird das auch bestätigt. Aber letztere lassen sich ja nicht gerne in was schlagen, weshalb sie es immer wieder schaffen den Kommunisten den Titel wegzunschnappen.

Lange Rede kurzer Sinn, lest es euch selbst durch, was die Südkoreaner nun angestellt haben sollen:
Südkoreanische Roboter

Donnerstag, 8. Juli 2010

Mitten in die ... Bachelorarbeit

War ja klar, dass am letzten Tag vor der Abgabe (oder dem Drucken halt) noch was unerwartet nerviges passiert. Aber dass es so etwas gravierendes wird, hätte ich auch nicht gedacht. Anscheinend erhielt mein Molpro-Interface zu wenig Zuwendung. Denn bei der Korrektur der Arbeit stellte sich heraus, dass die Fehlergrenze bei der Überprüfung auf doppelte Minima nicht im Fall des genannten Interfaces passt. Diese ist nämlich für kcal/mol festgesetzt, wobei Molpro die Energien in Hartree wiedergibt, was so mal eben ein Faktor 600 ist. Entsprechend wurden viel zu wenig Minima gefunden.

Dazu nur ein Wort:

Narf

Montag, 28. Juni 2010

Ja, ich bin noch da.

Ok, resume-Funktion scheint zu funktionieren, macht also seinem Namen alle Ehre ;).
Wobei man dazu sagen muss, dass noch keine Rechnung damit fertig geworden ist, aber immerhin rechnet er.
Der Test mit einem kleineren Basissatz (3-21G) hat natürlich ohne Probleme durchgelaufen...
Mysteriöser Weise scheinen die Rechnungen bisher allerdings doch weiter zu machen. Ich habe also noch Hoffnung.

Montag, 21. Juni 2010

Zu schön wärs gewesen ...

... würde mein Programm im quantenmechanischen Fall ohne Fehler durchlaufen. Aber nein, heute musste ich feststellen, dass es nun doch wieder aufgetaucht ist und mein eine Rechnung bei so etwa 55 % stoppt, oder so :/. Darum werde ich wohl erstmal eine Resume-Funktion einbauen müssen.

Kartoffeln ftw

Da fragt man sich als Heimexperimentierer ständig, was man so als einfachen (Nicht-Mac-Gyver)-tauglichen Ionenleiter verwenden kann, weil die Salzbrücke irgendwie nicht will und dabei liegt die Antwort in der Küche. Denn anscheinend lassen sich Kartoffeln hervorragend als Membran/Ionenleiter verwenden. Und wie es aussieht noch viel besser, wenn sie gekocht sind (Artikel). Das werde ich demnächst erstmal ausprobieren müssen ^^.

Sonntag, 20. Juni 2010

Und mal wieder ...

einen Fehler gefunden, der im Grunde hätte verhindern müssen, dass mein Programm überhaupt funktioniert. Beim Gruppieren der Beads wurden Hs, die vorher definiert wurden, auf die gleiche Position gesetzt, wie das Zentralatom, weshalb die Wasserstoffatome nicht vorher definiert werden durften ;). Naja, jetzt sollte es wohl gehen.

Hoffentlich.

Freitag, 18. Juni 2010

Puh, es geht mal voran.

Denn einerseits scheinen jetzt meine quantenchemischen Rechnungen auch durch zu laufen und andererseits habe ich die OC-Prüfung hinter mir. Warum die Rechnungen vorher immer zufällig abgebrochen haben, kann ich nur leider trotzdem noch nicht sagen. Irgendwie geht es jetzt halt, obwohl ich nichts wichtiges geändert haben dürfte ^^. Nunja, vielleicht ists auch nur Glück, dass die Rechnungen noch alle laufen, aber solange es funktioniert soll mir das recht sein ;).

Da ich gerade bei Quantenmechanik bin:
Ich hatte die Distribution nun zwar heruntergeladen, nur leider wollte mein PC sie nicht installieren. Ich schätze die Version war doch noch zu alt, als dass man sie von einem SATA-DVD-Laufwerk hätte installieren können. Jedenfalls habe ich es dafür hinbekommen, den Code selbst zu kompillieren. Und es funktioniert sehr gut. Ich hatte mir das HOMO und LUMO von Wasser berechnen und anzeigen lassen. Zur Optimierung wurde CCSD(T) mit 6-31G** verwendet, wenn ich mich recht erinner. War sehr cool. Wenn ich das Bild noch finde, lade ich es stpäter noch hoch. Jedenfalls war das größte Problem beim Kompillieren natürlich erstmal, dass ich die elementaren Pakete nicht installiert hatte. Danach gab es aber irgendwie noch ständig Fehler, dass "fprintf" nicht definiert wurde usw. Das lässt sich aber schnellen Hack aber damit beheben, einfach "cstdio" in die entsprechenden Dateien einzufügen. Kommt nur leider n bisschen häufiger vor, aber danach hat es funktioniert.

Oh und ich habe letztens einen Preis verliehen bekommen: Den Super Bock Award ^^. Und zwar dafür, dass ich in unsere AK-Wiki als erster "unabhängige" Person geschrieben habe. Super Bock ist eine portugiesische Bier-Marke, die dort und wohl auch außerhalb schon einen Kultstatus inne hat.

So, ich glaub das wars erstmal wieder von mir.
Heidyho

Donnerstag, 10. Juni 2010

Und es rechnet ... nicht mehr.

Aber leider nicht weil es alles geklappt hat und es fertig ist. Wäre ja auch zu schön. Aus mysteriösen gründen wird die optimierte Struktur manchmal nicht zurückkopiert und der Kern macht nicht weiter. Das heißt irgendwann stoppt mein Programm einfach. Als ob es nicht eh schon ein paar Wochen brauchen würde, bis es fertig wird.
Und das obwohl ich eh schon nicht damit hinterher komme, die Theorie nachzulesen. Das wird noch ein Spaß....

Und noch was in eigener Sache:
Wir, oder besser gesagt Jonas, kamen mal darauf, dass wir uns gerne die MOs anzeigen lassen würden. Das scheint ganz gut mit dem cube-Dateiformat zu gehen. Zwar kann PyMol anscheinend nicht zwei isolevel gleichzeitig anzeigen (positive und negative Werte der Wellenfunktion?), aber wenn man die Datei kopiert und zwei mal öffnet, lässt sich das ja umgehen. Nur jetzt muss man die nur noch zuhause erstellen können. Es gibt einige freie QM-Programme, die Strukturen optimieren können. MPQC funktioniert z.B. ziemlich gut. Leider kann das anscheinend keine cube-Dateien erstellen. PSI3 sah da sehr vielversprechend aus. Das wiederum gibt mir allerdings ständig Speicherzugriffsfehler aus. :/ Und selbst kompillieren mal wieder extrem nervig wird, ist das schon wieder ein bisschen auf Eis. Aber ich habe letztens eine Knoppix-Distribution (Knochem) gefunden, die das standardmäßig drin haben soll. Ist auch net soo alt ^^. Vielleicht funktioniert es ja da....

Mittwoch, 2. Juni 2010

Und es rechnet ...

Das QM-interface scheint nun größtenteils zu funktionieren. Nur bei der Optimierung der Dimere muss ich nochmal sehen, ob die Dateien auch wieder ordentlich geschrieben werden, nach der Optimierung. Das schien bei dem einen fertigen bisher nicht so wirklich der Fall zu sein. Aber ich denke nun auch den Fehler gefunden zu haben, warum die Limitierung auf nur hydrophile Beads nicht funktioniert hatte. Ich hatte natürlich vergessen auf hydrophobe Beads zu überprüfen (besser gesagt die hydrophoben des ersten/einen Moleküls). Achja, wens interessiert: So eine Optimierung eines Dimers dauert etwa 22 Stunden.

Montag, 31. Mai 2010

Sag niemals nie.

Und noch viel weniger sollte man sagen, dass etwas schnell geht, obwohl man es sich noch nicht wirklich angeguckt hat. Ich wollte nämlich noch ein Interface für Molpro (ein Quantenchemie-Programm) einbauen. Soweit so gut, es benötigte einiges an Umstrukturierung. Aber das größte Problem hab ich erst wieder am Ende gesehen. Das waren die Dateiformate. Molpro verwendet nämlich ein einfacheres Dateiformat als Tinker. Für mein Programm benötige ich allerdings die Konnektivitäten, weshalb ich mich letztendlich dafür entschied, während der Optimierung mit Molpro die Dateien kurzfristig hin und her zu konvertieren. Was aber anscheinend noch nicht funktioniert.

Naja, Das Tinker Interface hat zumindest bis vor der Umstellung ganz gut funktioniert ...

Dienstag, 25. Mai 2010

Bin mal gespannt, wann es das tut was ich gern hätte ...

Also das mit den redundanten Strukturen war nur ein Typo. Da zwischendurch die Parallelisierung eingebaut wurde, mussten die Dateien für die Optimierung indiziert werden, damit sie sich nicht überschreiben. Das habe ich mit der Nummer des Kerns gemacht. Nur habe ich an einer Stelle "omp_get_num_threads()" anstelle von "omp_get_thread_num()" verwendet, wodurch natürlich immer die gleiche Zahl ausgegeben wurde ;).
Jetzt gibt es dafür wieder einen funkigen Fehler:
Auf dem Cluster berechnet das Programm viel mehr Strukturen, als auf meinem Arbeitsrechner. Obwohl das Programm in der gleichen Version vorliegen sollte ...
Oh, und mir wurde empfohlen, nun "Newton" als Minimum-Berechnungsprogramm zu verwenden. Mit "Optimize" hatte ich nämlich das Problem, dass auch Übergangszustände gefunden wurden, also Maxima der Potentialfläche, da das Programm irgendwie nur den Gradienten betrachtet.

Oh, und das ist mein 42. Post ^^. Und das am "International Towel Day", yay ^^. Nur hab ich heute vergessen nen Handtuch mitzunehmen -_-.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Na du kleiner Bug? Puuuut, put, put.

Nachdem ich so ne sonderbare Zeile aus meinem Code genommen habe, die irgendwie verhinderte, dass einige Strukturen bei Drehungen von 90, 180 und 270 ° berechnet wurden, steigen die Minima nun mit den Winkeln auch endlich einheitlich (oder besser gesagt invers). Nun ist der langsamste Teil auch parallelisiert, wodurch das ganze auch etwas schneller geht. Aber dafür habe ich nun wieder redundante Strukturen in meinem Ergebnis. :/

Dienstag, 18. Mai 2010

Und weiter gehts

Tja, zwar erstellt mein Programm nun nicht mehr so viele Minima und auf mysteriöse Weise gibt es anscheinend auch nicht mehr so viele Strukturen, die nicht konvergieren, aber trotzdem ist wohl noch etwas nicht ganz richtig, denn die Anzahl der Minima schankt anscheinend noch zu viel. Diese sollte nicht soo stark vom Winkel abhängen und bei 90° für ein MeOH-MeOH-Dimer sollte es nicht nur ein Minimum geben.

Montag, 17. Mai 2010

Just another manic monday ...

Und weiter geht es mit Fehlern in meinem Programm. (Sagte ich eigentlich schon, dass es Stolper-N genannt werden soll? Wär vielleicht ein eindeutigeres Label.)
Heute wurde mir gesagt, dass mehrere hundert Minima doch etwas viel seien, für ein Methanol-Methanol-Dimer. Fand ich ja auch, aber irgendwie hatte ich den Grund nicht gefunden. Dabei habe ich zudem erfahren, dass es für N Atome etwa 2*N Minima geben soll (so war das ... glaube ich).
Naja, der Grund, warum mein Programm so viele Minima gefunden hat, war letztlich wieder ein sehr einfacher:
Ich hatte eine Schleife, in der eine gegebene Struktur mit jeder bisherigen gespeicherten Struktur verglichen wird. Dann wird eine Variable gesetzt, die angibt, ob es eine neue Struktur ist. Das Problem: Danach wird die Schleife einfach weiter durchgelaufen und wenn die Strukturen danach anders sind, als die gegebene, wird die Variable natürlich wieder zurückgesetzt und das Programm denkt, es wäre eine neue Struktur. Daher hab ich nun einfach eine Überprüfung eingebaut, dass das Programm die Schleife verlässt, sofern sich die Variable verändert.

Dienstag, 11. Mai 2010

Einer geht noch

So, nun habe ich mit dem Optimieren des van der Waals Radius-Korrekturparameters angefangen. Dazu habe ich mir ein neues Programm geschrieben, dass mein anderes mit den entsprechenden Werten ausführt, die Werte ausliest und in einer Datei sammelt. Dabei bin ich glatt auf weitere Fehler in meinem Programm gestoßen. Einen habe ich bisher nicht gelöst, nur umgangen. Dieser tritt bei großen Werten für die Atomposition auf. Denn die Nachkommastellen der Fließkommazahlen sind fest angegeben. Genauso wie die maximale Anzahl an Zeichen. Bloß daran wird sich nicht sonderlich gehalten ;). Denn wenn die Zahl vor dem Komma/Punkt größer wird, übersteigt die Länge der Zahl mit den Nachkommastellen schon mal die maximale Zeichenlänge (Wobei da noch eine Stelle abgezogen werden muss, da das Vorzeichen auch zu der maximalen Zeichenlänge zählt). Naja und aus diesem Grund wird die Stelle dann anscheinend bei der nächsten Zahl abgeschnitten, auch wenn eigentlich noch Platz da ist. Daher stimmte der Kraftfeldindex eines Wasserstoffatoms des Indols nicht, sofern der Z-Wert >= 10 betrug.

Montag, 10. Mai 2010

Organisches Chemie-Wochenende

Ja, das letzte Wochenende war sehr OC-lastig. Nahezu 1.5 Tage OC-Vorträge durften wir hören. Es fing etwa 8:30 an, dann gab es immer 3 oder selten 4 Vorträge hintereinander und dann hatten wir 20 Minuten Pause, die aufgrund geringer Verzögerung meistens auf 15 Minuten reduziert wurden. In den Pausen gab es immer Kekse und Getränke. Davon habe ich natürlich ziemlich gebrauch gemacht ;). Um 14 Uhr gab es dann auch noch eine Mittagspause. Da man sich nicht immer nur von Keksen ernähren konnte, musste man sich für mittags etwas einfallen lassen, um nicht ganz ohne was im Magen wieder in den Hörsaal zu gehen. Naja, ich wollte mir aber nichts bestellen und daher hatte ich mein 1 L Becherglas mitgenommen, sowie Hünerbrühe, Soba und Sojasauce. Stäbchen und Kartuschen-Bunsenbrenner durften natürlich nicht fehlen, allerdings hatte ich keinen Dreifuß zur Verfügung, daher musste ich improvisieren ....
In der Pause hatten wir uns eh in unseren AK-Raum zurückgezogen, da dort noch der Kaffee stand, den wir in der Pause vorher angesetzt hatten. Nunja und wie man auf folgendem Foto sieht, eignet sich die Kaffeemaschine ziemlich gut um ein 1 L Becherglas mit heißem Wasser zu füllen. ;) Ich fands lustig, auch wenn alle anderen Anwesenden die Krise bekamen, als sie das sahen.
Naja, die Vorträge gingen dann noch bis etwa 19:30. Danach wurde noch gegrillt. Gegessen werden konnte wirklich ziemlich schnell und gegnug war auch da. Man muss dazu sagen, dass das ganze Essen und Trinken von Prof. Tietze gesponsort wurde, was ich doch sehr nett fand. Entsprechend voll hatte ich mich auch gefuttert *hust* ^^.
Sonntag ging es auch wieder um 8:30 los, aber dann nur bis etwa halb drei. An dem Tag ging dann auch doch noch spontan eine Anwesenheitsliste rum ...
So, nun aber das versprochene Foto, von Jan aufgenommen (danke):

Lösung

Puh, nahezu den ganzen Tag drauf verwendet, das Problem zu lösen, dass mein Programm abhängig von der Optimierung des Indols einmal 17 Strukturen optimiert und einmal 18. Das lag letztendlich irgendwie an dem Vergleich des Bead-Abstands, mit der Summe der van der Waals-Radien. Die Ausgabe zeigte zwar exakt die gleichen Werte für beide Variablen an, allerdings wurde die Bedingung

if(BeadDistance < vdW_Sum)

trotzdem ausgeführt und die entsprechenden Strukturen ignoriert. Das sollte natürlich nicht sein. Ich schätze mal das liegt daran, dass double kein exakter Datentyp ist. Jedenfalls habe ich deswegen einen kleinen Korrekturterm eingeführt, der von der vdW-Summe abgezogen wird und klein genug sein sollte, um nichts zu verfälschen.

Das was ich vorher als Fehler abgestämpelt hatte, dass einige Atome des Indols falsch rotiert werden, ist anscheinend nicht einmal ein Fehler meines Programms. PyMol kommt irgendwie nicht allzu gut mit den XYZ-Dateien zurecht. Molden zeigte die selbe Datei fehlerfrei an und PyMol nach Konvertierung in eine PDB-Datei auch.

Rückschlag

Letztens bekam ich weitere Moleküle, um mein Programm zu testen. Essigsäure und Indol. War natürlich klar, dass es daran scheitert :/. Hrmpf. Aber ich habe die letzten Tage sogar noch extreme Logikfehler gefunden. Hatte mich gewundert, dass das Programm überhaupt funktioniert hatte. Naja, die Fehler sind hoffentlich nicht so groß. Verwunderlich ist nur, dass bei einer bestimmten Rotation wohl ein Wasserstoff des Indols nicht ordentlich transformiert wurde. Mal gucken.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Neues von der Arbeit

Und wieder ein Eintrag zu meiner Bachelorarbeit ;).

Erstmal, ein tolles OpenSource-Programm: PyMol
Damit kann man super Moleküle betrachten, sehr einfach Videos machen usw. Es hat mir sehr geholfen die Rotationen zu überprüfen, weil sich die einzelnen Strukturen leicht überlagern und wieder ausblenden lassen. Außerdem kanns es die Indizes der Atome anzeigen und sowieso noch extrem viel mehr ;). Aber was für mich auch noch praktisch ist, ist dass es die Strukturen vergleichen kann, was danach dann auch betrachtet werden kann. Es berechnet also die maximale Überlappung der Strukturen. Das verwende ich ja auch in meinem Programm, allerdings mit dem Tinker-Programm "superpose". Das Einzige was beachtet werden sollte ist, dass PyMol zwar die Tiker-XYZ-Dateien unterstützt, aber sehr pingelig auf die Leerzeichen in der Datei achtet.

Ansonsten glaube ich mein Programm jetzt soweit zu haben, dass es die lokalen Minima berechnet und filtert.

Dienstag, 4. Mai 2010

Ein weiterer Tag im Leben eines Bacheloranten

So, heute hab ich endlich die Optimierung der Strukturen mit eingebaut. Allerdings läuft bisher noch alles über Dateien, also wahrscheinlich noch eine recht langsame Version. Im Grunde werden die Monomere einmal optimiert, dann geladen, die Rotationsdimere berechnet, geschrieben und danach sukzessive mit dem Tinker-Programm "optimize" optimiert und der resultierende Energiewert gespeichert. Dabei werden nur Strukturen hinzugefügt, die eine eigene Energie haben, oder zumindest eine eigene Struktur. (mit Toleranzbereichen) Dabei ergibt sich auch schon ein kleines Problem ... oder auch nicht, wie mans nimmt ;). Denn ich verwende noch zwei Methanol-Moleküle zu testen. Dabei ergeben sich Dimerstrukturen, bei denen die Moleküle sich als Donor und Akzeptor abwechseln. Dabei sind die Energien natürlich gleich. Die Gleichheit der Strukturen werden mit dem Tinker-Programm "superpose" überprüft. Das Problem dabei ist, dass dieses anscheinend nur die Atome mit dem gleichen Index vergleicht, oder so ähnlich. Dies ließ sich bisher auch nicht durch Angabe eigener "Atom-Maps" korrigieren. Aber villeicht habe ich da noch etwas übersehen. Bei zwei verschiedenen Molekülen und asymmetrischeren Dimeren sollte das auch kein so großes Problem sein.

Und unser Arbeitskreis hat heute ein Maskottchen bekommen. Eine Taube saß zusammengekauert auf dem Fluchtwegs-Balkon und wollte partout nicht gehen. Erst als wir auch gingen ^^. Wir haben sie "Kim" getauft. Hier ein kleines Bildchen von ihr:

Bachelorarbeit *update*

Moin

Endlich funktioniert die Drehung der Moleküle ordentlich, nachdem ich einige Tage Fehler beheben musste. Zum Beispiel hatte ich lange Zeit nicht bemerkt, dass die Rotation nicht um den richtigen Winkel geschah, da die trigonometrischen Funktionen nur Radianten annehmen, aber keine Winkel in Grad. Außerdem sollte die Rotation um das andere Molekül als einfache Translation dargestellt werden. (Was es auch einfacher zu programmieren macht ;).) Naja und dabei kann man noch einige Berechnungen einsparen, da sich doppelte Anordnungen ergeben, wenn das Molekül nach der Rotation um eine Achse auf der anderen befindet.

Und nur noch eine Bemerkung nebenbei: Vektoren von Zeigern sind irgendwie mysteriös. Sollte man besser nicht verwenden ;). Hat zumindest bei mir zu sonderbaren Fehlern geführt.

Da jetzt das ausschreiben der XYZ-Dateien auch funktioniert, kann ich das ganze auch endlich visualisieren. Dafür eignet sich PyMol sehr gut. Zum Spaß habe ich daher mal ein kleines Video einer "Methanol-Kugel" gemacht.

Sonntag, 2. Mai 2010

Experimental-PC

Letzten Montag entschied ich mich mal in die Grenzflächenvorlesung reinzugucken. Und man mag es nicht glauben, aber die Physikalische Chemie Vorlesungen scheinen immer mehr zu einer Experimentalvorlesung zu werden ^^. Erst in Thermodynamik die Darstellung einer statistischen Verteilung mit Würfeln, wurde nun in der Grenzflächen-Vorlesung ein kleiner Teich mit Booten vorgestellt, die sich von alleine bewegten. Die Erklärung war, dass sich das Campher, das unter den Booten befestigt war, langsam im Wasser löste. Dadurch entstand eine an den Grenzflächen lokal erhöhte Campher-Konzentration, die wiederum einen Druck bewirkte. Soweit ich mich erinner war der ausschlaggebende Effekt dabei eben nicht eine Diffusion aufgrund der Konzentration, sondern die unterschiedliche Oberflächenspannung, die aus der unterschiedlichen Zusammensetzung resultiert.

Donnerstag, 22. April 2010

Bachelorarbeit

Ich habe ja nun schon seit einige Tagen mit meiner Bachelorarbeit angefangen. Mein Thema ist "Optimierungsverfahren für die Untersuchung organischer Dimere". Dabei geht es darum ein Programm zu schreiben, dass zwei Moleküldefinitionen nimmt, diese in verschiedenen Anordnungen gegeneinander Ausrichtet und so möglichst alle Minima der Strukturen findet. Die Energie und die Optimierung werden dabei von einem externen Programm, Tinker, erledigt.
So weit, so gut. Ich muss mich nun langsam wieder dran machen, deshalb nur noch eben eine Notiz:
Heute habe ich mich dafür entschieden, die Atomklassen miteinander zu verknüpfen und nicht die Beads. Dann kann ich darüber zumindest die Konnektivität reproduzieren.

Sonntag, 28. Februar 2010

Mit dem Laptop übers Handy ins Internet

... haben bestimmt einige schon gemacht und ist eigentlich auch ganz einfach. Aber trotzdem finde ich, dass die Informationen dazu nicht so einfach zu finden sind, daher hier eine Kurzanleitung, mit der es für mich funktioniert hat. Das Internet auf dem Handy sollte schonmal funktionieren. Auf dem Laptop verwendet man dann entweder die Systemeinstellung unter Modems, oder seine Bluetooth-Software, um eine Bluetooth-DUN-Verbindung einzurichte. Dann sollte man unter Systemeinstellungen->Telefon- und Modemoptionen das Modem auswählen, dann die Eigentschaften und dann "Erweitert". In dem Eingabefeld sollte für EPlus-Netze dann folgendes stehen: +CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de"
Das letzte ist halt die vom Provider angegebene APN und die 1 steht für das Konto, das auf dem Handy angeblich modifiziert wird. Nun sollte man sich auch schon mit dem Benutzer und Passwort des Providers anmelden können, wobei als Rufnummer *99# zu verwenden ist.

Dienstag, 23. Februar 2010

Weiße Schokolade mit Rumrosinen und Mandeln

Ich wollte eigentlich nur Reste aufbrauchen und dachte mir bei der weißen Schokolade (die schon etwa einen Monat abgelaufen war ...): "Die sollte jetzt doch mal gegessen werden." Gesagt getan, ich hatte noch Rosinen, die ich sonst nicht esse, ebenso sehr viele Mandeln und auch noch einiges an Rum. Also dachte ich mir, schmeiß ich alles zusammen und guck was bei rauskommt. Die Schokolade musste dazu natürlich im Wasserbad geschmolzen werden. Weiße Schokolade zu schmelzen ist ja immer so ne Sache. Geht meiner Ansicht nach nicht so gut wie kakaohaltige zu schmelzen. Außerdem waren es wohl recht viele Rosinen und Mandeln, weshalb es nachher keine Schokolade mit Rosinen und Mandeln (und Rum) war, sondern eher so Plätzen mit etwas Schokolade. Die Rosinen wurden halt während des Schmelzens in Rum eingelegt. Ansonsten einfach nachher alles zusammen geschmissen und abkühlen gelassen. Ich war erst sehr skeptisch, aber es schmeckt eigentlich besser als ich erwartet hatte. Bin gespannt wie das mit dunkler Schokolade schmeckt.

Sonntag, 21. Februar 2010

Die Clementinenkerze

Vorgestern bin ich auf dem Weg durch das OC-Praktikum auf ein Plakat gestoßen, auf dem eine "Anleitung" für den Bau einer Kerze aus einer Mandarine stand. Das hörte sich so einfach und günstig an, das musste ich natürlich probieren. Also am selben Tag noch Clementinen gekauft. Beim zweiten Versuch habe ich es dann auch hinbekommen die Clementine auszuschälen, ohne dass dieser Stengel in der Mitte mit ab ging, oder die Clementine undicht wurde. Dazu schneidet man am Besten einen Teil - Ich entschied mich für etwa 3/4 der Höhe - der Clementine ab. Das Fruchtfleisch sollte dann mit einem Messer von der Schale gelöst werden, soweit es geht. Dann können die einzelnen Segmente auch schon vorsichtig (damit der Stengel nicht mit rausgerissen wird) herausgenommen werden. Danach sollte die Clementine getrocknet werden. Über Nacht stehen lassen hat dabei in meinem Fall gereicht, wie es aussieht. Andererseits war es auch der erste Versuch...
Denn die Clementinenkerze lässt sich nicht ganz so einfach entzünden, wie kommerzielle. Dafür wird die Clementine einfach mit Speiseöl (in meinem Fall Rapsöl) gefüllt. Da ich jedoch zunächst Schwierigkeiten hatte, die Kerze (wie angekündigt) zu entzünden, scheint es wichtig zu sein, den Docht zunächst etwas mit Öl zu tränken. Auch schadet es wohl nicht die Oberfläche des Ölreservoirs beim entzünden mit zu heizen. Die Flamme war bei mir bisher nicht überragend groß, aber wer will schon einen Flammenwerfer als Kerze? ;) Dafür brennt sie auch schon fast 7 Stunden oder so. Und hier nun noch ein Bild von ihr in Aktion:


Edit:
Bei weiteren Zündversuchen fiel mir auf, dass das Problem des Anzündens wahrscheinlich weniger an dem ungetränkten Docht liegt, sondern an dem zu kleinen Dampfdruck des Öls zum Zeitpunkt des Entzündens. Daher braucht man den Doch nicht mit Öl zu bestreichen, wenn man ihn entzünden möchte. Vielmehr sollte man darauf achten, dass die Flamme beim Anzünden auch die Oberfläche erhitzt, damit sich schon zu Beginn genug Dämpfe bilden.

Donnerstag, 11. Februar 2010

PC über Bluetooth steuern

Im Zuge meines Vortrages in der Physikalischen Chemie im April, hatte ich vor mir eine Präsentationsfernbedienung zuzulegen. Diese sind allerdings nicht sonderlich billig. Außerdem hatte Christine mich auf die Idee gebracht, das doch mit dem Handy zu machen. Soweit so gut. Ein Programm zu finden, dass sowohl auf meinem Handy funktionierte, als auch auf meinem PC, stellte sich jedoch nicht als allzu einfach heraus. Aber nun habe ich eines zumindest zum laufen bekommen: Moccatroller
Dabei muss man nur darauf achten, dass man die bluecove Jars der Version 2.0.3 durch neue der Version 2.1.0 ersetzt.

EDIT:
Btw, das ganze funktioniert auch super unter Windows. Nur sollte man davon absehen "BlueSoleil" installiert zu haben.

Dienstag, 2. Februar 2010

The Quest for Udon - Episode 1

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit gemerkt, dass Udon ziemlich tolle Suppennudeln sind. Ramen sind zwar auch super, aber im Gegensatz zu den meisten anderen Suppennudeln sind Udon etwas breiter und schmecken somit massiger, wodruch man das Gefühl bekommt, dass die Nudeln ein Hauptteil des Gerichts sind und nicht Beilage. Naja und da ich ständig hauptsächlich von Frauen umgeben bin (nein, nicht so .... schön wärs), hört man natürlich ständig von deren Kochkünsten. Und das einzige was ich so bisher ordentlich hinbekomme sind irgendwelche 1-2-3-fertig Sachen nach Rezept. Das kann ich ja nicht auf mir sitzen lassen. Nicht als Mann und erst recht nicht als Chemiker! Darum gibt es jetzt noch eine Versuchsreihe zu schmackhaften Suppen mit Udon-Nudeln.

So und nun auch mein erster Bericht:

Natürlich habe ich mal wieder nicht richtig abgemessen, wie viel ich jedes mal reingetan habe, von daher sind die folgenden Angaben sehr grobe Schätzungen. Das werde ich demnächst dann hoffentlich noch verbessern ;). Aber ich denke bei der Menge ist auch einiges an Spielraum.

~1.5 L Wasser
~500g Kartoffeln
~5-6 TL Hünerbrühe
~3 EL Curry
1 Dose Mais
etwas Pfeffer
So viele Udon wie man will, oder reinpassen.

Zuerst wurden die Kartoffeln geschält, von unschönen Stellen befreit, gewaschen, klein geschnitten (so dass man sie noch mit Stäbchen essen kann) und etwa eine halbe Stunde in dem Wasser gekocht. Dann wurde die Hünerbrühe zugegeben, sowie der Mais und die Udon. Dies wurde dann wieder etwa 10 min weitergekocht.

Ich würde immer nur so viel Nudeln zugeben, wie auch gegessen werden sollen, dann kann man die Suppe besser für mehrere Tage verwenden, denke ich. Nach der Variante war die Suppe zwar ganz ok, aber so wirklich umgehauen hats mich auch nicht. Einen Tag später, mit etwas Pfeffer dazu war sie allerdings schon einiges besser, hatte ich so das Gefühl. Also ist es vielleicht ganz klug die Suppe erstmal nur mit den Kartoffeln zu kochen und etwas ziehen zu lassen.

Montag, 4. Januar 2010

Allergisch auf Cappuchinos?

Solche Gedanken kommen mir jedenfalls langsam. Ich wüsste nicht warum ich auf einmal etwas gegen diese haben sollte, aber lest selbst:
Gestern dachte ich mir so gegen 20:30, dass so ein Moreno Cappuccino vielleicht mal ne gute Sache wäre, da mir auch gerade nicht so übermäßig warm und ich auch etwas müde war. Naja, gesagt getan. War auch nicht so schlecht. Nur nach ein paar Stunden bekam ich mal wieder dieses leichte Kopfziehen /stechen. Sehr sonderbar. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das am Cappucchino liegt, da ich das schon öfters danach gemerkt hatte. Und sonst macht mein Kopf eigentlich kaum mucken. Naja, um kurz nach 1 dann ins Bett um zu schlafen. Ich war mir ja schon im klaren, dass es nicht so viel Schlaf würde, weil ich möglichst noch vor 8 aufstehen fertig sein wollte. Aber was passiert? Ständig am rumgähnen und reif fürs Bett .... aber keinen Drang einzuschlafen, wie es schien. Und so ging das dann anscheinend Stundenlang. Ich hatte erwartet, dass so ein bisschen Koffein ein paar Stunden nach der Einnahme wach hält, aber nicht nen halben Tag. Entsprechend spät bin ich dann auch wirklich aufgestanden :/. Sehr sonderbare Sache.

PC-Hausaufgaben machen dick

Zumindest wenn man sie sich um etwa 24 Uhr anguckt. Dann stehen da so Aufgaben mit Schokoriegeln die man in sich reinstopft. Und weil Chemiker ja generell gern experimentieren, muss man das natürlich auch erstmal testen ... zumindest musste ich das gestern. -_-