Montag, 31. Oktober 2011

Ich bin der Schatten,

der die Nacht durch ... -tippt. Naja, ganz durch machen werde ich wohl nicht und so fruchtbar war es dann auch nicht :/. Aber es ist schon interessant, was zu solcher Uhrzeit als Werbung im Fernsehen kommt. Ok, von RTL (brauchte noch was zum nebenher berieseln und es kam Batman ...) erwartet man nichts grandioses, aber das hätte selbst ich, selbst in dem Genre besser gekonnt - behaupte ich jetzt mal unverblümt.

Na mal sehen, das Handout ist noch nicht ganz fertig (also erste Version) und der Vortrag ... naja, eher hingeklatscht. Bin gespannt was er sagt ... aber bis Freitag ists ja noch.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Ohne Kommentar

http://www.darc.de/aktuelles/details/article/3-darc-familienfreizeit-auf-der-burg-ludwigstein/

Trotzdem noch dazu: Ich bin morgen für die Bandprobe in Witzenhausen ... und die Freizeit hört sich so cool an >_<.

"Immer ich",

wies so schön heißt. Kaum gönnt man sich, trotz des nun doch etwas vollen Stundenplans etwas nebenbei (Instrument spielen), gibt es auf einmal zig andere Sachen, die man eigentlich fast lieber machen würde. So gibt es Dienstags ja nicht nur das Treffen des CCCGoe, sondern anscheinend auch eine Japanisch-Lerngruppe. Aber nicht nur, dass es etwas knapp würde, mit der Zeit, es ist natürlich auch noch eine Probe zur gleichen Zeit. Dienstag und Freitag sind echt beliebt. Oh und am 11.11. findet hier mal wieder (angeblich erstmals seit 10 Jahren) OpenUni statt. Dort kann man eigene Projekte vorstellen bzw. freiwillig an welchen teilnehmen. Hab ich natürlich erst gestern mitbekommen. Ich hätt soo gern was über den Amateurfunk gemacht :/. Aber naja, ist vielleicht auch besser wenn ich vorher selbst etwas Erfahrung sammle.

Kommunikation ist echt nicht meine Stärke. Besonders auf dem Arbeitsplatz will ich eigentlich nicht lange schnacken. Auch wenn ich meistens nichts sinnvolles zu sagen habe - wenn es dann mal ein Thema gibt, schaffe ich es auch nicht ordentlich wieder zur Arbeit überzuleiten .... narf.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Roller-Rocker

Naja, so wirklich gerockt hab ich nicht, eher gefroren. Bin heute mit dem Roller nach Witzenhausen zur Einführungsprobe gefahren (Ich fang ja jetzt wahrscheinlich an bei ner Band dort Mellophon zu spielen). Die Distanz geht eigentlich auch - Google sagte etwa 28 km. Die Strecke war auch einfach, im Grunde fast nur eine Bundesstraße entlang. Problem war nur, dass ich eh schon recht müde war und eben die Temperatur beim Fahren etwas überschätzt habe. Und dann fährt man anfangs zudem noch über weite Strecken mit großen Feldern rechts und links. Und wenn es dann windig ist, wird mir auf dem Roller doch etwas mulmig. Aber ging ja alles gut ^^. Die zweite Hälfte der Strecke ist dann auch (rundherum) sehr bergig, um nicht zu sagen idyllisch. Die Strecke zu fahren ist also schon ziemlich schön, kann ich nur empfehlen. Am Besten jedoch im Sommer wenns windstill ist ;).

Sonntag, 23. Oktober 2011

Auf den Punkt

den Metronom abgepasst, den anscheinend alle Fußballfans genommen haben. Wobei es mich auch nicht wundern würde, wenn sowohl der vorher und nachher genauso mit eben diesen gefüllt war. Naja, so laut waren sie garnicht - aber trotzdem sicherheitshalber lieber mal die Kopfhörer in die Ohren gesteckt und Musik so laut gestellt, dass man kaum mehr was anderes hört. Die Ohren werden sich bedanken, aber immerhin nicht mehr so viel gegröle.

Heute schien eine Talk-Tag zu sein. Jedenfalls begann der Tag schon mal mit zwei Talkrunden im Fernsehen. Die zweite fand ich besonders lustig, denn da ging es um die Beschleunigung, Hektik und den dadurch entstehenden Druck, der mit dem Zeitalter "des Internets" entstand. Aber das tolle daran war die Frau (Informatikerin) von dem Chaos Computer Club, die doch schon etwas stereotyp aussah. Ehrlich gesagt erinnerte mich ihr Gesicht etwas an Amy Farrah Fowler aus The Big Bang Theory. Und ihre Einstellung zu dem ganzen ... einfach nur cool. Ich habe mich fast weggeschmissen, als ich sie diskutieren gesehen hab, weil es so schön nerdig war. Der Fernseher hätte so einen Facebook "Gefällt mir"-Button gebraucht. Daran hätte ich mich dann abreagieren können.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Uargh!

Irgendjemanden scheine ich sehr geärgert zu haben. Dieses Jahr scheint auch alles auf meinen Geburtstag zu fallen. Da es ein Freitag ist, hätte ich da wahrscheinlich Bandprobe, der OV H10 des DARC hat da Jubiläum (und da wollte ich eigentlich hingehen), das ist der letzte Tag der japanischen Tage in Göttingen (fängt am 2. an) und nun habe ich noch erfahren, dass ich dann meinen Vortrag halten muss, den ich noch nicht so sehr ausgearbeitet habe. Tschakka.

Und ich habe bisher zwar nicht so intensiv geforscht, aber wieder einmal bekam ich, beim erneuten Aufbauen  meiner Handy-Kontakte, es nicht hin unnötige Einträge zu löschen. Dann las ich, dass man dazu anscheinend neuerdings dieses komische iCloud nutzen kann/soll. Ich hab aber keine Lust allemöglichen Daten meiner Freunde und Familie online Apple zur Verfügung zu stellen ... dann kann man auch gleich Google+ verwenden.
Naja, gerade fand ich raus, dass es doch noch auf die alte Methode geht (ob ichs vorher schonmal rausgefunden hatte, weiß ich garnicht mehr >_<). Aber man muss mindestens vier mal tippen und etwas scrollen, um einen Kontakt zu löschen. Mehrere gleichzeitig scheint nicht zu gehen. Jedenfalls hab ich das noch nicht raus. Bin ich nur zu doof, oder soll man mit dem iKram wirklich nicht mehr ordentlich telefonieren können? Ich meine, zumindest der Import und das Verwalten von Kontaktdaten sollte für ein Telefon intuitiv gehen, oder nicht?

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ham Jugend

Das muss ich eben noch posten. Neben der Tatsache, dass ich gestern mein iPhone zum abschmieren gebracht habe, wodurch ich jetzt iOS 5 drauf und alle Kontakte verloren habe. :/
Naja, zurück zum Amateurfunk. Ein paar lustige Sachen:
1.) Anscheinend wurde erst kürzlich ein IARU Region 1 Jugendarbeit-Platz eingerichtet worden, der von einer Niederländerin besetzt wurde. In einem Artikel über eine ihrer Mitstreiterinnen finde ich den Satz "She is teaching taido to the young boys and now two of her pupils are hams." wunderschön doppeldeutig. Besser geht es kaum ;).
2.) Ein sehr knuffiges Video von einem morsenden zweijährigen Kind. Vielleicht sollte ich meiner Nichte auch so ein Paddle schenken. Aber eigentlich bräuchte ich selbst erstmal eines ^^.

Samstag, 15. Oktober 2011

Kumo in Trondheim - Take Bla

So, ich komm nich schnell genug zum bloggen ... außerdem nimmt die Anzahl der "spannenden" Aktionen langsam aber sicher stark ab. ;) Donnerstag Vormittag waren wir hier noch in einem Badepark. Leider musste ich mir vorher noch eine Badehose kaufen :/. Aber ich fand den ganz nett - es gab zwei Rutschen, die es in sich hatten. Eine hatte auch eine Stoppuhr eingebaut, mit einer Art von Highscore :). Man hatte einen wunderbaren Blick auf den Fjord und so eine kleine Insel die dort mitten drin ist. Das Schwimmbad (Pirbadet) ist, wie der Name schon sagt, direkt am Hafen. Ist eigentlich mit nahezu allem ausgestattet, was man von einem Schwimmbad erwartet ... natürlich auch mit zwei Rutschen. Eine davon hat eine eingebaute Stoppuhr und eine Art temporäre Highscore. Unnötig zu sagen, dass meine Zeit öfters vertreten war *hust* ^^. Wir aßen dann auch noch in einem weiteren Restaurant im Einkaufszentrum. Ratet mal was ... Nachos mit "Käsesoße" (sah eher aus wie Mayonnaise ... vielleicht wars Analogkäse ;) ) und Chicken Wings. Uns fiel ja auf, dass die Norweger ziemlich auf Nachos stehen. Im Salat, als Beilage, etc., etc.
Tja, was haben wir die nächsten Tage noch gemacht ... Pizza, gearbeitet (heute) und auf dem Weg gegeocached (geogecached?). Allerdings habe ich bisher nur einen Cache richtig gesucht, leider. Andererseits bedeutet das auch eine 100%ige Trefferquote ;). Vielleicht sollte ich es dabei belassen. Naja, einen gibt es noch auf dem Kuhaugen, einem Berg mit wunderbarer Aussicht über Trondheim. Da wollten wir eigentlich auch noch Fotos machen.
Und eigentlich wollte ich ja zur XBox-Lounge der UKA ... aber irgendwie haben wir das nicht gefunden. Die UKA ist so ne Veranstaltung, die fast den ganzen Oktober durch geht und währenddessen ständig irgendwelche Aktionen sind. Heute soll z. B. Snoop Dogg auftreten.

Morgen geht es dann ja auch wieder zurück. Irgendwie schade, weil es noch einige Sachen gab, die ich gerne getan hätte. Wie z. B. mehr angeguckt und gewandert, auch weiter außerhalb. Außerdem haben wir uns nicht so richtig die Cafés in der Stadt angeguckt, wobei das ganze natürlich auch so schon teuer genug war. Dazu muss man allerdings sagen, dass man durchaus relativ billig leben kann, denn z. B. bei den Lebensmitteln gibt es zumindest bei den Norwegen-typischen Produkten, wie z. B. Knäckebrot und Fisch, recht billige Angebote. Kanu wäre ich auch noch einmal gerne gefahren.
Allerdings bin ich auch irgendwie froh endlich wieder in ein eigenes Zimmer zu kommen. In der Jugendherberge habe ich gemerkt, dass es anscheinend am Besten ist, mit Personen mittleren Alters zusammenzuwohnen. Ältere haben anscheinend öfters Angewohnheiten, die nicht so ganz appetitlich sind und Jüngere sowieso nicht. Man möchte sich als Deutscher auch seiner Nationalität schämen, wenn man so etwas mitbekommt, wie ich gerade. Irgendwie sind ja fast alle deutsch hier, wie es aussieht. Und seit gestern sind wieder solche "coolen" Jugendlichen da, die sich ebenso kleiden. (Wer noch essen will, sollte hier aufhören zu lesen. Kommt eh nix mehr interessantes.) Im Stehen in eine Toilette pinkeln, dabei gleichzeitig hinein spucken (mit entsprechenden Geräuschen) und sich danach die Hände nicht einmal mit Wasser abwaschen, ist einfach unappetitlich. Ist schon schlimm genug, dass es sowas gibt, aber es direkt mitzubekommen ist noch weit unangenehmer, wie ich finde >_<. Aber größtenteils fande ich die Jugenherberge (immerhin kann sie für ihre Clienten ja nichts) ganz gut.

Kumo in Trondheim - Take 3

Am dritten Tag (Mittwoch) gab es dann endlich die Tour durch den Arbeitskreis. Wir hatten uns schon gewundert, dass die Masseabteilung deren Labor sein sollte. Jedenfalls warteten wir dann auf Anweisung an der Tür der Masse, bis es uns doch etwas zu spät wurde. Also ging es langsam wieder los, mit dem Rumfragen. Erst eine Sekretärin, die uns dann zu dem Arbeitsplatz von der Person führte, die wir treffen sollten. Nur leider war diese ja nicht dort. Aber noch eben etwas näheres zu den Arbeitsplätzen. Anscheinend bekommt an der Uni jeder Masterstudent einen eigenen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, in einem Raum mit mehreren Studenten. Der ist allerdings verschlossen und kann wohl nur mit Karte und Pin der Studenten geöffnet werden, wodurch nicht mal die Professoren dazu zugang haben. Coole Sache wie ich finde, da man so auch seine Sachen dort lassen kann. Nunja, dort fragte die Sekretärin dann eine Weitere, die für den Bereich (beim Büro des Professors) zuständig war. Lustigerweise konnte diese Deutsch und als sie uns herum führte, stießen wir dann auch auf die gesuchte Person. Also konnte es losgehen. Da es in der Abteilung gar nicht so viel zu sehen gab, ging es hauptsächlich um die generell universitären Sachen. Z. B. erfuhren wir dann auf einmal, dass man auch als Erasmus-Student sowohl eine Studentenkarte, als auch so einen Bestätigungswisch (Ich hab nicht ganz verstanden, wozu der war.) benötigt. Also erstmal zu den zuständigen Einrichtungen gegurkt (bzw. erstmal zur einen, die uns dann zur anderen schickte). Da hatte man natürlich Probleme mit der Aufenthaltszeit, da in Norwegen die Wintersemester wohl von August bis zum Ende des Jahres gehen. Entsprechend mussten wir wieder zurück laufen und später eine Bestätigung vom Vorgesetzten abholen. Naja, den Studentenausweis, der ja auch Zugang zu den Räumen bedeutet, gab es zumindest für dieses Jahr noch gleich. Später aßen wir dann noch in der Caféte Mittag. Anscheinend gibt es dort so etwas wie Mensen nicht richtig. Es gibt zwar eine Caféte mit einem warmen Essen, aber anscheinend essen die Norweger Mittags nur ein Brot und dann abends warm. Dafür gibt es sehr viele verschiedene Kuchen dort und erstaunlich viele Gerichte mit Nachos. Anschließend gab es dann die ersehnte Besprechung mit der vorgesetzten Doktorandin und ihrem Professor. Diese waren erst einmal begeistert von unseren Namen, da unsere in Norwegen wohl auch recht verbreitet sind. Besonders angetan hatte es mir der Professor, der wahrlich einen Bilderbuch-Chemie-Professor darstellte. Krauses graues Haar und Brille. Außerdem waren alle natürlich sehr nett. Dann wurde versucht, die Sache mit dem Aufenthalt zu klären und anschließend gingen wir noch (einmal) Sehenswürdigkeiten angucken.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Kumo in Trondheim - Take 2

So, mal sehen was mir noch so einfällt ;). Erstmal vergaß ich noch einige Eigenheiten im Verkehr. Zum einen fängt das grüne Männchen kurz vor Schluss immer an zu blinken, was sehr praktisch ist. Zudem wird an großen Kreuzungen der ganze Verkehr gestoppt, wodurch man als Fußgänger auch einfach mal quer über die Straßen gehen kann. Auch sehr cool, wie ich finde.

So, was haben wir vorgestern gemacht (Dienstag). Es ging das erste Mal in den Teil der Uni (wie z. B. Göttingen ist Trondheim eine Universitätsstadt und hat verschiedene Falkultäten über die Stadt verteilt), in dem auch die Chemie ist. Das war mal wieder etwas verwirrend, da es zwar Pläne gibt, aber meist nur in den Hauptgängen - und so richtig sind die einzelnen Bereiche dann nicht beschriftet. Nach einigem hin und her Laufen trafen wir dann allerdings doch eine Person, die uns dann sagte, dass wir falsch waren. Lustigerweise stellte sich heraus, dass sie in dem selben Labor arbeitet. Und so hatten wir dann auch gleich einen Termin für eine Abteilungsführung für gestern (Mittwoch). Danach ging es dann in die Stadt - natürlich unter Regeneinfluss, was auch sonst. Die Stadt ist ziemlich gespickt mit Figuren. Natürlich gibt es davon auch Fotos, aber ich denke ich werde die gesammelt hochladen und hier nicht verlinken - spart Zeit ;). Es gab wenige bekannte Geschäfte, abgesehen von H&M und wenigen anderen Kleidergeschäften. Lustigerweise stießen wir gleich zu Beginn auf "Big Bite", was so eine Sandwichkette wie "Subway" zu sein scheint. Viele Elektronikgeschäfte sind uns erstaunlicherweise nicht untergekommen - abgesehen von einem Apple-Shop. An dem Haupt-Touri-Platz gibt es auch ein großes Einkaufszentrum mit Sitzmöglichkeit um einen, ich glaube Messing-, Elefanten. Neben dem etwas unlebendigen Elefanten gibt es auch noch ein quietschfideles Spatzenpaar, das nicht nur Spaß daran hat den Elefanten vollzuscheißen, sondern auch kein Problem mit den Menschen hat und ständig zwischen den Füßen herumhüpft, um etwas essen zu erhaschen. Später gab es dann noch eine weitere Attraktion in dem Kaufhaus. Eine Gruppe etwas jüngerer Jugendlicher traf sich dort, um was-auch-immer zu tun. Ausschlaggebend war für uns eher, dass die meisten von ihnen Cosplayer waren.
Tja, hm, ich befürchte viel mehr als rumgelaufen haben wir dann nicht mehr getan. Das scheint sowieso immer ein Großteil der Aktivitäten zu sein. Auf zum nächsten Tag!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Kumo in Trondheim - Take 1

Sooooo, lang vor gehabt zu schreiben und nun wird es doch noch einmal was. Wie vielleicht einige wissen, sind wir gestern mit dem Flugzeug, um etwa 6:30, nach Trondheim geflogen (über Kopenhagen). Ging soweit ganz gut, selbst das Aufstehen. Es ist auch sehr vorteilhaft, so früh am Flughafen zu sein. Man muss definitiv nicht an einer Schlange warten. Trotzdem kommt man nicht drum herum das zu tun, da die Schalter selbst noch nicht offen sind, wenn man artig zwei Stunden vorher dort ist. Nunja, auf dem Flug von Kopenhagen nach Trondheim bin ich das erste Mal mit einem Propeller-betriebenen Flugzeug geflogen (glaube ich). Das war schon ganz cool. Die meiste Zeit war es recht bewölkt, aber ab und zu konnte man die schneebedeckten Berge sehen, die von oben ziemlich platt aussahen ;). Da wir sicherheitshalber keine elektrischen Geräte verwendet haben, gibt es davon allerdings leider keine Fotos.

Angekommen haben wir auch relativ schnell unseren Koffer und gerade so noch einen Bus nach Trondheim - in den Bezirk Moholt - bekommen. Dort ging es dann erstmal zur Rezeption, um einen Zimmerschlüssel abzuholen. Es ist schon sehr praktisch, dass in Norwegen nahezu jeder Englisch spricht - und meist besser als ich selbst. Daher ging die Verständigung schonmal recht gut. Nur leider zeigte sich, dass sich das Problem mit der Organisation noch nicht so richtig gelöst hatte, denn die Person war etwas verwundert, dass wir bei ihr nach einem Schlüssel fragten, bekamen dann aber doch einen. Das Wohnheim ist anscheinend selbstverwaltet und offensichtlich bedeutet das relativ wenig Informationsaustausch. Sie war aber sehr nett und hilfreich, zudem gab es noch ein paar Willkommensgeschenke wie einen USB-Stick mit Informationen und so ein Hosen-halt-Ding, das man zusammenrollen kann (ihr wisst schon was ich meine *hust*). Sehr interessant fand ich auch die Selbstbedienungs-Schale in der Warteecke mit einem Inhalt, der sehr nach Kondomen aussah. Das kann man jetzt sehen wie man will: Entweder sie gehen damit recht offen und verantwortungsvoll um, oder man sieht es als Hinweis auf die Hauptaspekte des Klischee-Studentenlebens.

Wie auch immer, das bringt mich auf die Besonderheiten Norwegens/Trondheims, die mir bisher aufgefallen sind. Auf dem Weg in die Stadt ist mir zunächst aufgefallen, dass die Verkehrsschilder zum Teil ganz andere Designs haben, als hier in Deutschland. Die Schriftart ist anders, oft sind die Schilder farbiger, z. B. das Schild für die Reduzierung von Fahrstreifen ist anders und generell scheint auch so ziemlich alles als Verkehrsschild dargestellt zu werden. Außerdem gibt es in Trondheim zig Zebrastreifen. Teilweise könnte man im Rechteck laufen, ohne groß über Fußgängerweg laufen zu müssen. Sogar zwischen Ampeln sind teilweise solche Fußgängerüberwege. Aber vielleicht wurden die nun einfach durch Ampeln ersetzt. Außerorts sind die Farbahnbegrenzungspfeiler auch nicht solche Plastikdinger mit schwarzem Pfeil, sondern dunkle, anscheinend Holz-, Stäbe mit weißen Streifen.

So, nach dem Besuch in Moholt mussten wir nach Persaunet (bin mir immernoch nicht sicher, wie das ausgesprochen wird) und da man ja geizig ist, läuft man das. Ist zwar mit drei Koffern und zwei Taschen nicht gerade das einfachste, aber man ist ja noch jung. Schade nur, wenn man dann in die falsche Richtung läuft. Es war zwar ein wunderschöner Weg, aber leider so ziemlich genau entgegengesetzt der Richtung, in die wir mussten. Nach einer großen Kurve und etwas Hilfe eines Norwegers sind wir dann die richtige Richtung gelaufen, nur leider ging es immer steiler hinauf. Ich hätte so nen 40°-Winkel gegen horizontalen Boden geschätzt. Irgendwann hatten wir dann aber doch Glück und erwischten ein freies Taxi. Ich frage mich, ob es in Norwegen für eine Strecke einen Festpreis gibt, denn das Taximeter zählte zwar die Strecke hoch, aber der Preis stand von vornherein fest. Nur leider war dann die Verwirrung noch nicht zuende, da es von der Adresse auf einmal ein A und B gab und sich die auffindbaren Leute auch nicht so genau auskannten. Irgendwann sind wir dann durch ein paar Tipps in das richtige Gebäude diffundiert und dort trafen wir dann die ersten Bewohner des Hauses - die munter Deutsch redeten. Das war schon etwas überraschend, klärte sich aber nachher. Das geschah, als sich nach weiterem rumgefrage herausstellte, dass die deutsche Person im selben Zimmer wohnte und die Verwaltung Erasmus-Studenten generell nach Nation sortiert. Das staunen hörte allerdings nicht auf, als wir die anderen Leute der Etage kennenlernten. Der Großteil der Etage besteht nämlich aus deutschsprachigen Personen. Und es sollte sich herausstellen, dass in der Jugendherberge, in der ich mich untergebracht hatte, weitere deutsche Studenten wohnen. Man hat das Gefühl mehr Deutsche als Norweger zu sehen.

Nunja, da ich nun auch bald ins Bett muss, die weitere Erläuterung etwas kürzer:
Da ich in der Jugendherberge schon ein Bett gebucht hatte, ging es nach einem kurzen Einkauf daran, diese zu suchen. Also liefen wir dort erst einmal hin, dann wieder zurück und ich mit meinem Koffer letztendlich wieder zur Jugendherberge. Dass man von dem ganzen Laufen langsam die Schnauze voll hatte, erklärt sich von selbst. Der Tag ging mit entsprechenden Gefühlen zuende, immerhin war er recht stressig. Der zweite Tag zeigte sich jedoch schon von einer angenehmeren Seite, worüber aber ein andermal berichtet wird :).