Dienstag, 26. Oktober 2010

Autofahren und Brot

Aber natürlich nicht beides gleichzeitig. Und diesmal auch nicht Bernd das Brot. Sondern Roggenbrot. Genau, ich habe mich mal an Sauerteig versucht und auch wenn der erste Versuch mal wieder ziemlich naiv und unbeholfen war, ist das Ergebnis doch ganz gut geworden. Der Nachteil von Sauerteig ist einerseits die etwas schwierigere Verarbeitung und andererseits die lange Wartezeit. Schwieriger insofern, dass Roggenbrote mit Sauerteig anscheinend etwas matschiger sind, als Weizenbrote mit Hefe. Außerdem gibt es durch den Sauerteig zwar eine schöne Lockerung, die tritt allerdings nur beim "Gehen" auf, sodass man beim Backen nicht erwarten kann, noch eine große Expansion zu erhalten. Daher braucht man wahrscheinlich eine Backform, falls man nicht gerade ein Roggen-Fladenbrot haben möchte. Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach jedoch stark. Für den experimentellen Bäcker ist es nämlich schonmal ziemlich cool einfach aus Roggenmehl und Wasser den Sauerteig herzustellen (ok, das geht wohl mit Weizenmehl auch). Aber auch das Brot birgt dann viele Vorteile nach dem Backen. Durch die Säuerung der Milchbakterien erhält das Brot einen viel stärkeren Geschmack (Weizenbrote haben selbst eigentlich keinen wirklichen Geschmack). Die gleiche Eigenschaft führt auch dazu, dass die Brote länger haltbar sind, da sich dort die Bakterien nicht so gut ausbreiten können. Angeblich soll so ein Brot zudem verträglicher sein. Also alles ganz toll ^^. Ich hatte nur den kleinen Fehler gemacht und nahezu nur Roggenmehl verwendet. Normalerweise nimmt man wohl ein Gemisch aus Weizen- und Roggenmehl. Ein 50/50-Gemisch wird wohl mein nächster Versuch sein.

Und nun zum Autofahren. Als wir letztens zum Kaffetrinken zu meiner Schwester gefahren sind (da meine Nichte Geburtstag hatte), fiel mir erstmal wieder auf, wie wenig sich Leute an die Verkehrsregeln halten. Die Höchstgeschwindigkeit wurde sowieso generell überschritten, sowie das 80er Limit, obwohl es ziemlich stark regnete. Außerdem wird auf der Autobahn rechts überholt und so weiter. Aber wenn man dann in der Stadt - in der freie Fahrstreifenwahl mit unabhängiger Geschwindigkeit gilt - mit dem Roller auf der linken Spur fährt, weil man später auch links abbiegen will, wird man regelmäßig angehupt, selbst wenn die Leute selbst nicht links abbiegen wollen. Damit wäre Ich im Recht ... aber hey, mich nervts, also mecker ich mal. Warum auch nicht? Wo geht das noch hin ...

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