Soweit so gut. Jailbreaken geht ganz einfach, zumindest wenn man weiß, was man vor sich hat. Damit lässt sich das IPhone auch ohne SIM-Karte benutzen, was ich sehr praktisch finde. Außerdem kann man dadurch auch andere Programme installieren, die nicht im App-Store zu finden sind (warum auch immer). Beim kurzen durchgucken bekam man das Gefühl, dass ein halbes Debian-System portiert wurde. Z.B. kann man auch OpenSSH intallieren und so. Fehlt nur noch SVN und Apache und ich hätte einen neuen Kandidaten für nen Server ;). Aber dafür war es eigentlich nicht gedacht.
Jedenfalls stellte sich heraus, dass der Software-Unlock noch einmal eine ganz andere Schiene ist. Der wird danach ausgeführt und kann nur bei geeigneter Baseband-Version gelingen, bzw. bei neueren Basebands (wie mir vorliegend) durch update auf ein IPad-Baseband. Aber das ist natürlich nicht rückgängig zu machen und es soll dabei Probleme mit dem GPS geben. Gut, den Besten Empfang scheint es eh nicht zu haben, weshalb man überlegen könnte über Bluetooth einen externen Empfänger zu verwenden. Trotzdem nicht schön und eigentlich fand ichs gut, dass den Empfänger eingebaut hatte. Also doch offiziell entsperren lassen. Glücklicherweise hat Telekom mittlerweile eine Website eingerichtet, auf der man das einfach so machen kann. Einfach IMEI-Nummer eingeben und schwupps ... bekommt man erstmal drei verschiedene Typen, auf die diese Nummer zutrifft. Wunderte mich schon etwas - aber gut, man weiß ja was man hat. Lustigerweise wurde mir dann für jedes Modell - mit etwas unterschiedlichen Daten - gesagt, dass die Freischaltung erst Anfang 2012 möglich sei. Also noch ein halbes Jahr. Alternativ kann man die Freischaltung allerdings auch früher machen - für schlappe 100 € (ok, ehrlich gesagt nur 99,50). Das Software-Unlock rückt also wieder näher. Aber sicher bin ich mir da keinesfalls. Da werden vorher noch viele Informationen (zu beiden Seiten) gesammelt werden müssen.
Dienstag, 31. Mai 2011
Samstag, 28. Mai 2011
Äpfel ...
Jaja, immer diese Anbieterbindungen. Also angeblich kann man das IPhone offiziell über den Telekom-Service entsperren lassen. Wird wohl auch die einzige sinnvolle Lösung auf Dauer sein. Allerdings dauert das wohl mindestens 48 h, da die Daten erst noch an Apple übermittelt werden müssen. Ich denke mittlerweile haben sie etwas Routine da drin, aber anfangs gab es wohl auch mal sehr große Probleme damit. Und irgendwie kursieren auch Berichte, dass man abgesehen von der SIMEI-Nummer auch die Seriennummer bzw. die Nummer des alten Vertrags braucht, um das Freizuschalten (wenige berichteten sogar von noch weiteren Daten). Nunja, kurzfristig scheint es aber glücklicherweise noch eine andere Möglichkeit zu geben, nämlich den Jailbreak um die Freiheiten im Betriebssystem etwas zu erhöhen (eigene/längere Klingeltöne etc?) und als netten Nebeneffekt für die Version das Handy freizuschalten. Aber auf eine Version limitiert zu sein ist natürlich nicht unbedingt eine Dauerlösung. Jedenfalls werde ich das erstmal ausprobieren.
Und ich vergaß natürlich mal wieder die Hälfte in meinem letzten Beitrag. Darum eben noch ein kurzes Video zum Amateurfunk. Sehr schön finde ich, wie überrascht und begeistert der Journalist während des Videos ist und ebenso die schon fast überhebliche Selbstverständlichkeit, die der Funkamateur auf die Verwunderung des Journalisten wiedergibt. Gutes Video ^^. Ihr wollt es angucken ... *hypnotisier*.
Nein, ich hab nicht zu viel Mentalist geguckt. Wie kommt ihr darauf?
Ahja, ich wollte meine Beiträge ja unterteilen. Irgendwie find ich das nervig ;).
Und ich vergaß natürlich mal wieder die Hälfte in meinem letzten Beitrag. Darum eben noch ein kurzes Video zum Amateurfunk. Sehr schön finde ich, wie überrascht und begeistert der Journalist während des Videos ist und ebenso die schon fast überhebliche Selbstverständlichkeit, die der Funkamateur auf die Verwunderung des Journalisten wiedergibt. Gutes Video ^^. Ihr wollt es angucken ... *hypnotisier*.
Nein, ich hab nicht zu viel Mentalist geguckt. Wie kommt ihr darauf?
Ahja, ich wollte meine Beiträge ja unterteilen. Irgendwie find ich das nervig ;).
Sonntag, 22. Mai 2011
"Die" App
Schreckliches Wort. Ich finde ja sowieso, dass es wenn dann "Das App" heißen sollte. Nunja, jedenfalls geht es in diesem Beitrag mal um Software. Zum einen vergaß ich letztes Mal für Atomdroid zu werben, das in unserem AK entwickelt wird. Das Programm erlaubt das Basteln und Anzeigen sowie die Optimierung von Molekülen. Guckt es euch einfach an. Wer also ein Android System ab 2.2 hat, schnell downloaden, ausprobieren und Feedback geben ;).
Außerdem habe ich in letzter Zeit ab und zu mal geguckt wie es in der Open Source Spielewelt aussieht. Und ich war erstaunt, dass es doch einige noch aktive Projekte gibt, die wirklich qualitativ hochwertige Spiele entwickeln und auch recht weit sind. Beispiele dafür sind:
Nexuiz:
Ein sehr nettes und schnelles FPS, ich glaube basierend auf der Quake2-Engine. Kann man auch gleich aus der Ubuntu-Repo installieren. Ausgereiftes Spiel mit einer ganz guten Anzahl an Online-Spielern.
Battle for Wesnoth:
Ein rundenbasiertes Strategiespiel (TBS). Da jeder nacheinander "ziehen" darf, definitiv kein Spiel für eben mal zwischendurch, aber wer Strategiespiele mag sollte es sich angucken. Definitiv schöne Grafiken und ausgereifter Multi- und Singleplayermodus.
Glest:
Eines der ersten 3D-Echtzeitstrategiespiele die komplett OS waren (von denen ich gehört hatte ;) ). Das Spiel kann mittlerweile auch in den Ubuntu-Repos gefunden werden. Allerdings gibt es zwei Forks, einer davon MegaGlest. Dieser wird noch weiterentwickelt und hat die Spieleranzahl im Netzwerk auf 8 erhöht, weitere Fraktionen hinzugefügt usw.
Siedler 2.5 - Return to the Roots:
Ich glaube hierbei ist nur der Code Open Source. Jedenfalls ist das ein tolles Projekt. Es verwendet die Musik, Grafik, etc des original Siedler II Golds. Es gibt auch schon eine ganz gute KI, eigentlich alle Gebäude funktionieren und es gibt LAN-Multiplayer. Lohnt sich auf alle Fälle. Und, soweit ich mich erinner und das beurteilen kann, scheint Bluebyte das zu dulden.
0 A.D. :
Ein interessantes weiteres RTS-Projekt, diesmal im Stiele des Age of Empires. Ist zwar noch Alpha, aber man kann einige Gebäude und Einheiten schon über LAN spielen. Interessant finde ich auch, dass man auch alle nicht berittenen Soldaten zu Aktivitäten wie Holzhacken schicken kann.
Planeshift:
Ist ein OpenSource Fantasy-MMORPG. Mittlerweile sollen auch Kämpfe und Quests funktionieren, die ich allerdings noch nicht ausprobiert hatte. Es ist noch nicht so weit, dass die Quests einen monatelang beschäftigt halten würden, soweit ich weiß. Aber es funktioniert ziemlich viel und es sieht auch sehr gut aus, also einfach mal ausprobieren.
Natürlich gibt es noch viele weitere Spiele die ich vergaß zu nennen, aber ich denke das gibt einen ersten Einblick in spielbare Genre mit qualitativ hohen Spielen. Irgendwann demnächst soll dann ja auch noch mal ein PSE-Tetris dazu kommen, das ich programmieren wollte ....
Nunja, aber auch wenn das zunächst nicht geplant war, muss ich doch noch eben etwas amateurfunkbezogenes schreiben. Und zwar bin ich dieses Wochenende auf meiner ersten DXPedition - in Wilhelmshaven ;). Ok, das zählt nicht gerade als "Reise an einen entfernten Ort mit wenigen bis keinen Funkamateuren, um dort Betrieb zu machen", aber für mich ist das schon eine recht weite Reise um zu Funken. Und sonst habe ich ja leider nicht so gute Bedingungen zu funken, daher ist das schon eine Aktion für sich ^^. Bin mal gespannt.
Heute bekam ich zudem das alte IPhone meiner großen Schwester (Dankeschön!!!). Endlich wieder was zum Spielen ^^. Außerdem kam es mir gerade recht, da mein Handy fast keinen Strom mehr hat und ich das Ladegerät vergessen hatte :/. Ich werde berichten, was ich damit alles anstelle. Android lässt sich darauf anscheinend noch nicht so erfolgreich betreiben. Das scheint bisher nur für Iphone und 3G zu funktionieren. Und das bringt mich ehrlich gesagt auf einen Punkt, den ich schon länger bloggen wollte. Denn im AK wird ein Programm für besagtes Betriebssystem entwickelt, das einem erlaubt Moleküle anzuzeigen, zu erstellen und kleinere auch mit Molekülmechanik zu berechnen, bzw. zu minimieren. Da es noch in einer frühen Phase ist, bitte downloaden, ausprobieren, bewerten und Berichte schreiben ^^. Das Programm heißt übrigens "Atomdroid".
Außerdem habe ich in letzter Zeit ab und zu mal geguckt wie es in der Open Source Spielewelt aussieht. Und ich war erstaunt, dass es doch einige noch aktive Projekte gibt, die wirklich qualitativ hochwertige Spiele entwickeln und auch recht weit sind. Beispiele dafür sind:
Nexuiz:
Ein sehr nettes und schnelles FPS, ich glaube basierend auf der Quake2-Engine. Kann man auch gleich aus der Ubuntu-Repo installieren. Ausgereiftes Spiel mit einer ganz guten Anzahl an Online-Spielern.
Battle for Wesnoth:
Ein rundenbasiertes Strategiespiel (TBS). Da jeder nacheinander "ziehen" darf, definitiv kein Spiel für eben mal zwischendurch, aber wer Strategiespiele mag sollte es sich angucken. Definitiv schöne Grafiken und ausgereifter Multi- und Singleplayermodus.
Glest:
Eines der ersten 3D-Echtzeitstrategiespiele die komplett OS waren (von denen ich gehört hatte ;) ). Das Spiel kann mittlerweile auch in den Ubuntu-Repos gefunden werden. Allerdings gibt es zwei Forks, einer davon MegaGlest. Dieser wird noch weiterentwickelt und hat die Spieleranzahl im Netzwerk auf 8 erhöht, weitere Fraktionen hinzugefügt usw.
Siedler 2.5 - Return to the Roots:
Ich glaube hierbei ist nur der Code Open Source. Jedenfalls ist das ein tolles Projekt. Es verwendet die Musik, Grafik, etc des original Siedler II Golds. Es gibt auch schon eine ganz gute KI, eigentlich alle Gebäude funktionieren und es gibt LAN-Multiplayer. Lohnt sich auf alle Fälle. Und, soweit ich mich erinner und das beurteilen kann, scheint Bluebyte das zu dulden.
0 A.D. :
Ein interessantes weiteres RTS-Projekt, diesmal im Stiele des Age of Empires. Ist zwar noch Alpha, aber man kann einige Gebäude und Einheiten schon über LAN spielen. Interessant finde ich auch, dass man auch alle nicht berittenen Soldaten zu Aktivitäten wie Holzhacken schicken kann.
Planeshift:
Ist ein OpenSource Fantasy-MMORPG. Mittlerweile sollen auch Kämpfe und Quests funktionieren, die ich allerdings noch nicht ausprobiert hatte. Es ist noch nicht so weit, dass die Quests einen monatelang beschäftigt halten würden, soweit ich weiß. Aber es funktioniert ziemlich viel und es sieht auch sehr gut aus, also einfach mal ausprobieren.
Natürlich gibt es noch viele weitere Spiele die ich vergaß zu nennen, aber ich denke das gibt einen ersten Einblick in spielbare Genre mit qualitativ hohen Spielen. Irgendwann demnächst soll dann ja auch noch mal ein PSE-Tetris dazu kommen, das ich programmieren wollte ....
Nunja, aber auch wenn das zunächst nicht geplant war, muss ich doch noch eben etwas amateurfunkbezogenes schreiben. Und zwar bin ich dieses Wochenende auf meiner ersten DXPedition - in Wilhelmshaven ;). Ok, das zählt nicht gerade als "Reise an einen entfernten Ort mit wenigen bis keinen Funkamateuren, um dort Betrieb zu machen", aber für mich ist das schon eine recht weite Reise um zu Funken. Und sonst habe ich ja leider nicht so gute Bedingungen zu funken, daher ist das schon eine Aktion für sich ^^. Bin mal gespannt.
Heute bekam ich zudem das alte IPhone meiner großen Schwester (Dankeschön!!!). Endlich wieder was zum Spielen ^^. Außerdem kam es mir gerade recht, da mein Handy fast keinen Strom mehr hat und ich das Ladegerät vergessen hatte :/. Ich werde berichten, was ich damit alles anstelle. Android lässt sich darauf anscheinend noch nicht so erfolgreich betreiben. Das scheint bisher nur für Iphone und 3G zu funktionieren. Und das bringt mich ehrlich gesagt auf einen Punkt, den ich schon länger bloggen wollte. Denn im AK wird ein Programm für besagtes Betriebssystem entwickelt, das einem erlaubt Moleküle anzuzeigen, zu erstellen und kleinere auch mit Molekülmechanik zu berechnen, bzw. zu minimieren. Da es noch in einer frühen Phase ist, bitte downloaden, ausprobieren, bewerten und Berichte schreiben ^^. Das Programm heißt übrigens "Atomdroid".
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Mittwoch, 18. Mai 2011
Ein Anzeichen, dass man Afu-geschädigt ist
ist wahrscheinlich, dass wenn man ein Auto mit HB-Kennzeichen sieht sofort denkt: "Oh, ein Schweizer!" (Ja ok, Liechtensteiner könnten es auch sein.)
Das ist mir erst heute wieder passiert. Würde mich auch nicht wundern, wenn ich darüber nicht schon geblogt hätte. Aber in meinem letzten Eintrag hatte ich noch einiges Vergessen.
Afu:
Auf der Suche nach Gleichgesinnten bin ich auf einige interessante "Minderheiten"gruppen gestoßen. Darunter zum Beispiel eine Organisation für weibliche Funkamateure, oder für junge Contester usw. Nur leider teilen die Seiten meist das gleiche Phänomen. Die Gruppen gab es zwar oft schon seit den Dreißigern, aber auf den Unterseiten steht trotzdem meist "Coming Soon". Oder aber der letzte News-Eintrag ist schon ein paar Jährchen hin.
Anderes:
Unsere Naturstoffvorlesung ist die wahrscheinlich nützlichste Vorlesung im Hinblick auf den täglichen Überlebenskampf überhaupt. Sie besteht fast nur aus Anekdoten. Oft sehr wissenswerte wohlgemerkt. Zum Beispiel wurde uns klar gemacht, dass der Cholesterinspiegel von gesunden Menschen im Grunde nicht beeinflusst werden kann, da der Körper das über die eigene Synthese selbst regelt. Angeblich wurde das dadurch bewiesen, dass Menschen unterschiedliche Mengen an Eiern verabreicht wurden. Zum Teil bis zu 30/Tag, wenn ich mich recht entsinne. Und der Cholesterinspiegel änderte sich nicht.
Ander sehr interessante Versuche aus damaliger Zeit zeigen den Erfindungsreichtum und den notwendigen Mangel an skrupel von Naturwissenschaftlern. Denn ohne Standardisierung bzw. Referenzwerte können natürlich schlecht Aussagen über die Eigenschaften von Stoffen gemacht werden. Und so wurden Gifte früher in Katzeneinheiten eingeteilt, die der Menge eines Stoffes entsprachen, die gerade ausreichten eine Katze zu töten. Und wie es aussieht war das nicht der einzige Fall. Testosteronmengen wurden wohl über die Projektion des Aufstellens des Kammes eines kastrierten Hahnes gemessen - die Hahnenkammeinheit entstand.
Ich finde den Link zwar gerade nicht wieder, aber letztens fand ich auch ein wunderschönes Beispiel von experimentellem Arbeiten, wie es früher noch gang und gebe war. Und zwar schrieb ein Funkamateur, dass er gelesen hatte Tauben (und Vögel allgemein) würden auf EM-Felder reagieren. Und da es eine gewisse Taube gab, die seine Antenne liebte, führte er erstmal ein paar Tests durch. 5 W, 10 W, 50 W auf verschiedenen Bändern. Würde ich auf der Antenne sitzen hätte ich mich wohl auch zunehmend unwohl gefühlt.
Arbeit:
Also wenn ichs bisher noch nicht geschafft habe groß was bei meinem Hiwi zu versauen, dann jetzt. Heute stellte ich fest, dass ich in meinem Script, das einige Rechnungen durchführte, Sauerstoffatome in den Constraints vertauscht hatte. Das heißt das falsche Sauerstoffatom wurde zum Kohlenstoff geführt und ebenso ein falsches zum Eisen. Ich weiß nicht mehr wie lange die Rechnungen brauchten, aber Wochen sind jedenfalls dahin. Oh freude. Die wichtigsten Rechnungen könnten qualitativ noch richtig sein, aber sicher gehen kann man sich da wohl nicht ...
Das ist mir erst heute wieder passiert. Würde mich auch nicht wundern, wenn ich darüber nicht schon geblogt hätte. Aber in meinem letzten Eintrag hatte ich noch einiges Vergessen.
Afu:
Auf der Suche nach Gleichgesinnten bin ich auf einige interessante "Minderheiten"gruppen gestoßen. Darunter zum Beispiel eine Organisation für weibliche Funkamateure, oder für junge Contester usw. Nur leider teilen die Seiten meist das gleiche Phänomen. Die Gruppen gab es zwar oft schon seit den Dreißigern, aber auf den Unterseiten steht trotzdem meist "Coming Soon". Oder aber der letzte News-Eintrag ist schon ein paar Jährchen hin.
Anderes:
Unsere Naturstoffvorlesung ist die wahrscheinlich nützlichste Vorlesung im Hinblick auf den täglichen Überlebenskampf überhaupt. Sie besteht fast nur aus Anekdoten. Oft sehr wissenswerte wohlgemerkt. Zum Beispiel wurde uns klar gemacht, dass der Cholesterinspiegel von gesunden Menschen im Grunde nicht beeinflusst werden kann, da der Körper das über die eigene Synthese selbst regelt. Angeblich wurde das dadurch bewiesen, dass Menschen unterschiedliche Mengen an Eiern verabreicht wurden. Zum Teil bis zu 30/Tag, wenn ich mich recht entsinne. Und der Cholesterinspiegel änderte sich nicht.
Ander sehr interessante Versuche aus damaliger Zeit zeigen den Erfindungsreichtum und den notwendigen Mangel an skrupel von Naturwissenschaftlern. Denn ohne Standardisierung bzw. Referenzwerte können natürlich schlecht Aussagen über die Eigenschaften von Stoffen gemacht werden. Und so wurden Gifte früher in Katzeneinheiten eingeteilt, die der Menge eines Stoffes entsprachen, die gerade ausreichten eine Katze zu töten. Und wie es aussieht war das nicht der einzige Fall. Testosteronmengen wurden wohl über die Projektion des Aufstellens des Kammes eines kastrierten Hahnes gemessen - die Hahnenkammeinheit entstand.
Ich finde den Link zwar gerade nicht wieder, aber letztens fand ich auch ein wunderschönes Beispiel von experimentellem Arbeiten, wie es früher noch gang und gebe war. Und zwar schrieb ein Funkamateur, dass er gelesen hatte Tauben (und Vögel allgemein) würden auf EM-Felder reagieren. Und da es eine gewisse Taube gab, die seine Antenne liebte, führte er erstmal ein paar Tests durch. 5 W, 10 W, 50 W auf verschiedenen Bändern. Würde ich auf der Antenne sitzen hätte ich mich wohl auch zunehmend unwohl gefühlt.
Arbeit:
Also wenn ichs bisher noch nicht geschafft habe groß was bei meinem Hiwi zu versauen, dann jetzt. Heute stellte ich fest, dass ich in meinem Script, das einige Rechnungen durchführte, Sauerstoffatome in den Constraints vertauscht hatte. Das heißt das falsche Sauerstoffatom wurde zum Kohlenstoff geführt und ebenso ein falsches zum Eisen. Ich weiß nicht mehr wie lange die Rechnungen brauchten, aber Wochen sind jedenfalls dahin. Oh freude. Die wichtigsten Rechnungen könnten qualitativ noch richtig sein, aber sicher gehen kann man sich da wohl nicht ...
Montag, 16. Mai 2011
CQ CQ CQ
habe ich bisher zwar noch nicht so richtig (kurze Versuche waren schon da ;) ) gerufen, aber nun habe ich zumindest die Ausrüstung und bin stark am testen. Aber erstmal: Ich habe mich entschieden meine Einträge demnächst in Gruppen einzuteilen. Denn ich denke mal es interessiert nicht alle alles in meinen Beiträgen. Das war vielleicht auch der Grund, warum meine Leser wieder verschwunden sind ...
Afu:
Puh, es gibt wahrlich schon fast zu viel im Amateurfunk. Das merkt man spätestens, wenn es auf einmal 22 Uhr ist und man die ganze Zeit nur versucht hat, etwas über z. B. das HamNet oder den Funkruf (Seite der Afu-Gruppe der Uni Stuttgart) heraus zu finden. Ersteres ist ein aktuelles Projekt von Digital-Fans im Amateurfunk, ein Hochgeschwindigkeitsnetz über Funk für Funkamateure aufzubauen. Man könnte es mit Wlan vergleichen, nur halt bundesweit und sogar überregional (Also wien Internet, nur damit soll es nicht verglichen werden, unter anderem weil es zu diesem auch keinen Zugang gewährleistet). Funkruf stellt in etwa das dar, von dem ich vor einigen Jahren schon geträumt habe: Pager für Jedermann, bzw. Kurznachrichten überall für Funkamateure in diesem Fall. Schade ist dabei noch, dass die Pager selbst nicht senden können, aber immerhin kann man mit einem anderen Funkgerät über Packet Radio Nachrichten absetzen.
Generell ist mir aufgefallen, dass es selten zusammengefasste Informationen zur Benutzung von besonderen Betriebsarten im Amateurfunk gibt - für Newcomer mit begrenzter Zeit aber nahezu unbegrenztem Interesse etwas ungünstig. Wird wohl Zeit, dass ich eine Seite dazu aufsetze ;). Aber wenn ich die Infos selbst nicht zusammengetragen bekomme ...
Eine lustige Sache, die mir heute aufgefallen ist: Am 4.11.2011 soll es eine Feier zu 80 Jahren Amateurfunk in Göttingen geben. Eigentlich muss ich da hin (mein Geburtstag). Ich frage mich nur, ob das nicht auf Widerstand stoßen wird ^^.
Letzten Sonntag versuchte ich meine neue Ausrüstung auf Kurzwelle zu testen. Mit einem R1-Dipol (stark verkürzt, maximal 3.4 m, Alu) für 15 m - über einen manuellen Antennentuner auf 80 m angepasst - wollte ich auf 80 m betrieb machen. Das wurde leider nicht so viel, weil die meisten Stationen recht leise waren und das Rauschen dafür ziemlich groß, wogegen auch das Anschalten der meisten Filterfunktionen nicht viel half. Ich hatte viel rumprobiert, jedoch mit nicht allzu viel Erfolg. Ob es nun an der kleinen Antenne lag kann ich daher nicht sagen. Auf 15 m - dem eigentlich für die Antenne vorgesehenen Band - war jedoch erstaunlicherweise später (ab etwa 21 Uhr) alles ruhig im Hinblick auf das Hintergrundrauschen. Bei Empfangsversuchen in meinem Appartement hatte ich dort bisher auch recht starkes Rauschen wahrgenommen. Nunja, was ich aber viel cooler fand war, dass ich zumindest einen Griechen mit S7 und einen Spanier mit mind. S5 hören konnte. Im Gegensatz zu den Konversationen auf 80 m - bei denen das Rauschen lauter als die Stimmen schien und nach ein paar Minuten die Ohren weh taten - konnte ich die Gegenstation klar und so laut hören, dass ich die NF-Verstärkung wieder runterregeln musste. Das war vielleicht ein Erlebnis ^^. Nur leider war kein Schraubendreher zur Hand und der Dipol ließ sich spontan nicht mit dem Tuner anpassen (der Dipol war auf der kürzesten Länge), weshalb ich leider nicht antworten konnte/wollte. Mindestens eine weitere Person hatte ich gehört, diese unterhielt sich jedoch auf Polnisch oder Russisch - jedenfalls etwas aus der Ecke - und war für mich daher nicht zugänglich.
Ich hoffe ja immernoch irgendwie die Jugendarbeit hier in Göttingen etwas auf Vordermann bringen zu können. Nicht dass ich wüsste wie. Angeblich gab es mal eine Jugendgruppe, aber die soll sich wohl aufgelöst haben. Und an der Uni gibt es nicht direkt was, aber da bin ich noch etwas durcheinander. Denn immerhin gibt es eine Domain für einen Afu-Server, der auf die Uni hin deutet ^^. Und der blaue Turm bzw. die OC-Caféte würde sich doch so gut für ne Station eignen. Nunja, immerhin gibt es wohl in Northeim dieses Wochenende eine Fuchsjagd. Da hätt ich ja auch gern dran teilgenommen, aber das ist etwas kurzfristig und ich hab ja schon was andres vor. Aber so einen Peilempfänger für 80 m werde ich mir irgendwann wohl auch mal bauen wollen. Angeblich bekommt man jedoch die Ferritkerne nicht mehr so einfach. Ein netter Effekt dieser Aktivität ist allerdings auch, dass da jeder dran teilnehmen darf, da die Teilnehmer ja nicht senden. Daher ist das ganze auch eine beliebte Sache um Jugendliche zu werben.
Aber um zu der Uni-Station zurück zu kommen: Das führt mich doch glatt zu meiner nächsten Rubrik!
Uni:
Ich traute mich vor einigen Tagen nämlich mal zu fragen, ob man nicht einen Raum haben könnte, für eine AG oder sowas in der Art. Aber wies aussieht muss man dafür Zahlen, sofern es nichts mit Chemie zu tun hat, oder wenn der Hausmeister Überstunden machen muss und und und. Und da ich ja eine Afu-Gruppe an der Uni aufmachen wollte, würde das alles zutreffen, denn vor 18 Uhr würde ein Treffen eh nicht zustande kommen und 20 Uhr wäre schon realistischer. (Mal abgesehen davon, dass ich noch keine Interessenten außer mir kenne *hust*.) Am Wochenende haben die Hausmeister ja meist eh keinen Dienst. (Lustigerweise scheint das nicht zu interessieren, wenn man am Wochenende arbeiten will. Ok, ich kann nicht sagen wie das mit den Laboren ist, aber da arbeiten ja auch oft einige an den Wochenenden drin.) Kurz: Wenn ich das an der Uni machen wollte, müsste ich Milliardär sein (moment, dann bräucht ich die Uni ja garnicht *nachdenklich die Nase reib* ...). Und dann hätte ich ja noch nicht mal eine Funkstation. Wenn ich drüber nachdenke, was sie mir da an Sicherheitsbedenken und Bürokratie vorhalten würden .... *schauder*. Dabei würde sich die OC-Caféte sogar dafür eignen das jedesmal neu aufzubauen. Ein Dipol würde da so schön hinpassen *träum*. Aber ich schweife ab. Denn eigentlich geht es hier ja um die Uni. Die Sache ist nämlich die: Warum kann es in Amerika und GB und so ganz viele von Studenten geführte Interessengruppen geben und in Deutschland nicht? Wobei das ja nicht so ganz richtig ist. Geben tut es die ja auch, die Frage ist bloß inwiefern so etwas von der Uni unterstützt wird. Afu-Gruppen gibt es ja an einigen Unis, bloß gibt es dann meist auch einen unterstützenden Professor der dann verantwortlich ist. Und bei Sportgruppen wird einem halt kurz eine Zeit auf einem Platz zugeordnet. Erstaunlich dass das nicht mal für die Hörsäle funktioniert. Aber von Gruppen die fest irgendwelche Räume und weitere Einrichtungen der Uni nutzen weiß ich bisher noch nichts. Diese Flexibilität ist unglaublich. Puh, ich muss aufpassen nicht wieder über die Struktur und Organisation zu meckern ;). Bzw. die Lehre. Es gibt ja einen Ideenwettbewerb zur Verbesserung der Lehrsituation. Eigentlich wollte ich da mitmachen, nur habe ich es nicht rechtzeitig gebacken bekommen. Ich finde nämlich dass die spielerische Seite des lernens zu sehr fehlt. Ich bin kein Befürworter von Waldorf-Techniken - dass man z. B. eine Reaktion tanzt (Singen ginge aber schon, denke ich ^^). Aber einige Sachen lassen sich doch sehr gut spielerisch lernen, das Musterbeispiel ist das PSE-Tetris. Auswendiglernen made easy, um mal mein Denglisch zu trainieren. Und ich denke das lässt sich auf viele andere Bereiche erweitern. Das dürfte mindestens den Geek-Faktor der Spiele-Hersteller erhöhen und ich denke, dass es auch Leuten helfen dürfte, die nicht allzu große Motivation in diesem Bereich mitbringen. Aber naja, ich habe ja auch schon gehört, dass selbst die Didaktiker mittlerweile etwas realitätsentfremdet lehren, wenn ich mich recht entsinne.
So long (and thanks for the fish).
Afu:
Puh, es gibt wahrlich schon fast zu viel im Amateurfunk. Das merkt man spätestens, wenn es auf einmal 22 Uhr ist und man die ganze Zeit nur versucht hat, etwas über z. B. das HamNet oder den Funkruf (Seite der Afu-Gruppe der Uni Stuttgart) heraus zu finden. Ersteres ist ein aktuelles Projekt von Digital-Fans im Amateurfunk, ein Hochgeschwindigkeitsnetz über Funk für Funkamateure aufzubauen. Man könnte es mit Wlan vergleichen, nur halt bundesweit und sogar überregional (Also wien Internet, nur damit soll es nicht verglichen werden, unter anderem weil es zu diesem auch keinen Zugang gewährleistet). Funkruf stellt in etwa das dar, von dem ich vor einigen Jahren schon geträumt habe: Pager für Jedermann, bzw. Kurznachrichten überall für Funkamateure in diesem Fall. Schade ist dabei noch, dass die Pager selbst nicht senden können, aber immerhin kann man mit einem anderen Funkgerät über Packet Radio Nachrichten absetzen.
Generell ist mir aufgefallen, dass es selten zusammengefasste Informationen zur Benutzung von besonderen Betriebsarten im Amateurfunk gibt - für Newcomer mit begrenzter Zeit aber nahezu unbegrenztem Interesse etwas ungünstig. Wird wohl Zeit, dass ich eine Seite dazu aufsetze ;). Aber wenn ich die Infos selbst nicht zusammengetragen bekomme ...
Eine lustige Sache, die mir heute aufgefallen ist: Am 4.11.2011 soll es eine Feier zu 80 Jahren Amateurfunk in Göttingen geben. Eigentlich muss ich da hin (mein Geburtstag). Ich frage mich nur, ob das nicht auf Widerstand stoßen wird ^^.
Letzten Sonntag versuchte ich meine neue Ausrüstung auf Kurzwelle zu testen. Mit einem R1-Dipol (stark verkürzt, maximal 3.4 m, Alu) für 15 m - über einen manuellen Antennentuner auf 80 m angepasst - wollte ich auf 80 m betrieb machen. Das wurde leider nicht so viel, weil die meisten Stationen recht leise waren und das Rauschen dafür ziemlich groß, wogegen auch das Anschalten der meisten Filterfunktionen nicht viel half. Ich hatte viel rumprobiert, jedoch mit nicht allzu viel Erfolg. Ob es nun an der kleinen Antenne lag kann ich daher nicht sagen. Auf 15 m - dem eigentlich für die Antenne vorgesehenen Band - war jedoch erstaunlicherweise später (ab etwa 21 Uhr) alles ruhig im Hinblick auf das Hintergrundrauschen. Bei Empfangsversuchen in meinem Appartement hatte ich dort bisher auch recht starkes Rauschen wahrgenommen. Nunja, was ich aber viel cooler fand war, dass ich zumindest einen Griechen mit S7 und einen Spanier mit mind. S5 hören konnte. Im Gegensatz zu den Konversationen auf 80 m - bei denen das Rauschen lauter als die Stimmen schien und nach ein paar Minuten die Ohren weh taten - konnte ich die Gegenstation klar und so laut hören, dass ich die NF-Verstärkung wieder runterregeln musste. Das war vielleicht ein Erlebnis ^^. Nur leider war kein Schraubendreher zur Hand und der Dipol ließ sich spontan nicht mit dem Tuner anpassen (der Dipol war auf der kürzesten Länge), weshalb ich leider nicht antworten konnte/wollte. Mindestens eine weitere Person hatte ich gehört, diese unterhielt sich jedoch auf Polnisch oder Russisch - jedenfalls etwas aus der Ecke - und war für mich daher nicht zugänglich.
Ich hoffe ja immernoch irgendwie die Jugendarbeit hier in Göttingen etwas auf Vordermann bringen zu können. Nicht dass ich wüsste wie. Angeblich gab es mal eine Jugendgruppe, aber die soll sich wohl aufgelöst haben. Und an der Uni gibt es nicht direkt was, aber da bin ich noch etwas durcheinander. Denn immerhin gibt es eine Domain für einen Afu-Server, der auf die Uni hin deutet ^^. Und der blaue Turm bzw. die OC-Caféte würde sich doch so gut für ne Station eignen. Nunja, immerhin gibt es wohl in Northeim dieses Wochenende eine Fuchsjagd. Da hätt ich ja auch gern dran teilgenommen, aber das ist etwas kurzfristig und ich hab ja schon was andres vor. Aber so einen Peilempfänger für 80 m werde ich mir irgendwann wohl auch mal bauen wollen. Angeblich bekommt man jedoch die Ferritkerne nicht mehr so einfach. Ein netter Effekt dieser Aktivität ist allerdings auch, dass da jeder dran teilnehmen darf, da die Teilnehmer ja nicht senden. Daher ist das ganze auch eine beliebte Sache um Jugendliche zu werben.
Aber um zu der Uni-Station zurück zu kommen: Das führt mich doch glatt zu meiner nächsten Rubrik!
Uni:
Ich traute mich vor einigen Tagen nämlich mal zu fragen, ob man nicht einen Raum haben könnte, für eine AG oder sowas in der Art. Aber wies aussieht muss man dafür Zahlen, sofern es nichts mit Chemie zu tun hat, oder wenn der Hausmeister Überstunden machen muss und und und. Und da ich ja eine Afu-Gruppe an der Uni aufmachen wollte, würde das alles zutreffen, denn vor 18 Uhr würde ein Treffen eh nicht zustande kommen und 20 Uhr wäre schon realistischer. (Mal abgesehen davon, dass ich noch keine Interessenten außer mir kenne *hust*.) Am Wochenende haben die Hausmeister ja meist eh keinen Dienst. (Lustigerweise scheint das nicht zu interessieren, wenn man am Wochenende arbeiten will. Ok, ich kann nicht sagen wie das mit den Laboren ist, aber da arbeiten ja auch oft einige an den Wochenenden drin.) Kurz: Wenn ich das an der Uni machen wollte, müsste ich Milliardär sein (moment, dann bräucht ich die Uni ja garnicht *nachdenklich die Nase reib* ...). Und dann hätte ich ja noch nicht mal eine Funkstation. Wenn ich drüber nachdenke, was sie mir da an Sicherheitsbedenken und Bürokratie vorhalten würden .... *schauder*. Dabei würde sich die OC-Caféte sogar dafür eignen das jedesmal neu aufzubauen. Ein Dipol würde da so schön hinpassen *träum*. Aber ich schweife ab. Denn eigentlich geht es hier ja um die Uni. Die Sache ist nämlich die: Warum kann es in Amerika und GB und so ganz viele von Studenten geführte Interessengruppen geben und in Deutschland nicht? Wobei das ja nicht so ganz richtig ist. Geben tut es die ja auch, die Frage ist bloß inwiefern so etwas von der Uni unterstützt wird. Afu-Gruppen gibt es ja an einigen Unis, bloß gibt es dann meist auch einen unterstützenden Professor der dann verantwortlich ist. Und bei Sportgruppen wird einem halt kurz eine Zeit auf einem Platz zugeordnet. Erstaunlich dass das nicht mal für die Hörsäle funktioniert. Aber von Gruppen die fest irgendwelche Räume und weitere Einrichtungen der Uni nutzen weiß ich bisher noch nichts. Diese Flexibilität ist unglaublich. Puh, ich muss aufpassen nicht wieder über die Struktur und Organisation zu meckern ;). Bzw. die Lehre. Es gibt ja einen Ideenwettbewerb zur Verbesserung der Lehrsituation. Eigentlich wollte ich da mitmachen, nur habe ich es nicht rechtzeitig gebacken bekommen. Ich finde nämlich dass die spielerische Seite des lernens zu sehr fehlt. Ich bin kein Befürworter von Waldorf-Techniken - dass man z. B. eine Reaktion tanzt (Singen ginge aber schon, denke ich ^^). Aber einige Sachen lassen sich doch sehr gut spielerisch lernen, das Musterbeispiel ist das PSE-Tetris. Auswendiglernen made easy, um mal mein Denglisch zu trainieren. Und ich denke das lässt sich auf viele andere Bereiche erweitern. Das dürfte mindestens den Geek-Faktor der Spiele-Hersteller erhöhen und ich denke, dass es auch Leuten helfen dürfte, die nicht allzu große Motivation in diesem Bereich mitbringen. Aber naja, ich habe ja auch schon gehört, dass selbst die Didaktiker mittlerweile etwas realitätsentfremdet lehren, wenn ich mich recht entsinne.
So long (and thanks for the fish).
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Uni
Mittwoch, 4. Mai 2011
Ich hab nen Ständer !!!
Ein Schelm, der bei diesem Titel nicht an ein Stativ dachte, wie es in folgendem Bild gezeigt ist:
Die Entwicklung meines "Heimlabors" hat ja ziemlich lange brach gelegen - unter anderem aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Zeit um mich damit zu beschäftigen und natürlich auch des Preises. Denn solche Eisenstäbe und Platten sind garnicht so billig. Aber nachdem ich mir so ein Stativ schon seit zwei Jahren (oder so) kaufen wollte und es mittlerweile vergessen hatte (ich wurde dankenswerter Weise kürzlich erst wieder dran erinnert ;) ), wurde es doch mal Zeit. Es ist nur die Frage ob eines reicht und meine Kosmos-Experimentiersachen mit den großen Klemmen handhabbar sind. Nunja, ein bisschen Improvisation muss ja auch noch bleiben. ^^ Das Wortspiel ist im Übrigen ein "Insider", da mir früher einmal die richtige Bezeichnung nicht einfiel, was mir heute noch nachgetragen wird ...
Da ic
h gerade bei Chemie bin, noch ein kleines Schmankerl aus der PC-Bibliothek:
Das Bild ist leider nicht gerade scharf, aber ich denke man kann es erkennen. Ein Buch aus der Zeit, als die Weltformel noch greifbar nahe war und uns noch der Äther umgab. Für einen Chemiker ist das einfach so wunderbar doppeldeutig, dass ich das Buch fotographieren musste.
In besag
tem Institut fand sich zudem auch noch ein schöner Aushang, von dem ich sofort ein Foto machen musste:
Die Qualtität ist fast genauso schön, aber ich schätze diesmal kann man es in klein nicht entziffern - also drauklicken ! ;) Auch wenn auf diesem Aushang natürlich eigentlich alles richtig ist, bin ich doch ziemlich begeistert von dem Mix an deutschen und englischen Begriffen in den ersten zwei Zeilen. Das ist schon fast ein Beispiel wunderbarsten Denglisches.
Zuletzt natürlich noch ein wenig zum Amateurfunk. Es ist schon schön, dass die meisten Funkamateure sehr hilfsbereit sind, auch bei sehr sonderbaren Fragen. Es erwies sich nämlich als relativ schwierig rauszufinden, welche Transceiver nun was für Leistungsstufen hatten, etc. Fand ich zumindest. Ok, ich hatte auch nicht jedes Handbuch durchgearbeitet, aber ich hätte erwartet, dass das auch ein Hauptkriterium sei. Aber auch im Funkshop hier in Göttingen wurde mir gesagt, so etwas fragen die Leute heutzutage nicht mehr. Hm, aber irgendwie dünkt mir, dass ich so etwas schon einmal erzählte. Nunja, nun hat sich zudem herausgestellt, dass das Kaufen eines alten Yaesu-Steckers für den FT-101B recht schwierig wird. Da werde ich dann also auch noch auf Unterstützung anderer Funkamateure oder meines Bruders hoffen müssen. Aber zu nem andren Thema: Dem HAM-Spirit, aka der Ehrenkodex der Funkamateure. Dieser, wie er von einem Funkamateur in den 20er-Jahren (Uh, dieser Eintrag ist nur noch etwa 10 Jahre gütlig, waaa!) definiert wurde, war vor einigen Tagen auf dem Funkperlen-Blog veröffentlicht. Der Blog scheint mittlerweile irgendwie vom Netz genommen zu sein. Und ich finde das ehrlich gesagt nicht sehr nett, denn vom Betreiber war es das sicherlich nicht und ich wüsste nicht, wo er gegen deren Vorschriften vertoßen haben sollte. Naja, in dem Kodex stand natürlich das übliche von wegen keine bösen Sachen sagen oder machen, immer hilfbereit sein, etc. Aber lustigerweise auch, dass Amateurfunk nie so eine wichtige Rolle spielen sollte, als dass die Verpflichtungen gegenüber der Arbeit oder der Familie vernachlässigt würden. Nunja, darüber bin ich wahrscheinlich schon hinaus ;). Ist aber auch eine schwierige Sache, wenn man es so schon nicht schafft alles in Einklang zu bekommen.
Und zu guter letzt noch einen Link auf einen Beitrag eines anderen Funkamateurs zum Internationalen Amateurfunktag (18. April, am 30. war übrigens der Internationale Marconi Tag). Dort ist ein Video verlinkt, in dem Funkamateure mit Morsetelegrafie gegen Jugendliche mit Handys antreten. Wer gewinnt? Natürlich die Funker, was dachtet ihr denn? ^^ (Ich finde diese klassische Kleidung immer sehr lustig. Muss ich auch mal machen.) Aber ganz ehrlich, auch wenn ich denke die Funker hätten so und so gewonnen, fehlen mir ein paar Informationen um zu glauben, dass das fair war. Denn erstens wurde nach dem Blog-Eintrag keine Textvervollständigung verwendet. Ok, haben die Funker auch nicht, aber irgendwie fände ich das schon fair. (Andererseits müssen die Funker auch mehrmals ihre Tasten für einen Buchstaben betätigen.) Und, das wahrscheinlich noch gravierendere: Sofern die Jugendlichen keine präparierten Handys gehabt haben, die das auf direktem Wege senden, hätten sie doch garnicht gewinnen können, außer sie hätten einen viel kürzeren Text gehabt. Denn allein das Senden der Nachricht über einen Netzanbieter dauert ja schon fast so lange, wie die Funker für ihre nachricht benötigen - und das bei einer guten Verbindung und wenig ausgelastetem Netz.
Aber trotzdem schönes Video. Ich meine das vor einigen Jahren schonmal gesehen zu haben. Aber damals wusste ich wohl noch nicht was "HAM Radio" eigentlich ist. Vielleicht war das sogar der Auslöser, der mich auf den Trichter des Amateurfunks brachte.
Die Entwicklung meines "Heimlabors" hat ja ziemlich lange brach gelegen - unter anderem aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Zeit um mich damit zu beschäftigen und natürlich auch des Preises. Denn solche Eisenstäbe und Platten sind garnicht so billig. Aber nachdem ich mir so ein Stativ schon seit zwei Jahren (oder so) kaufen wollte und es mittlerweile vergessen hatte (ich wurde dankenswerter Weise kürzlich erst wieder dran erinnert ;) ), wurde es doch mal Zeit. Es ist nur die Frage ob eines reicht und meine Kosmos-Experimentiersachen mit den großen Klemmen handhabbar sind. Nunja, ein bisschen Improvisation muss ja auch noch bleiben. ^^ Das Wortspiel ist im Übrigen ein "Insider", da mir früher einmal die richtige Bezeichnung nicht einfiel, was mir heute noch nachgetragen wird ...Da ic
h gerade bei Chemie bin, noch ein kleines Schmankerl aus der PC-Bibliothek:Das Bild ist leider nicht gerade scharf, aber ich denke man kann es erkennen. Ein Buch aus der Zeit, als die Weltformel noch greifbar nahe war und uns noch der Äther umgab. Für einen Chemiker ist das einfach so wunderbar doppeldeutig, dass ich das Buch fotographieren musste.
In besag
tem Institut fand sich zudem auch noch ein schöner Aushang, von dem ich sofort ein Foto machen musste:Die Qualtität ist fast genauso schön, aber ich schätze diesmal kann man es in klein nicht entziffern - also drauklicken ! ;) Auch wenn auf diesem Aushang natürlich eigentlich alles richtig ist, bin ich doch ziemlich begeistert von dem Mix an deutschen und englischen Begriffen in den ersten zwei Zeilen. Das ist schon fast ein Beispiel wunderbarsten Denglisches.
Zuletzt natürlich noch ein wenig zum Amateurfunk. Es ist schon schön, dass die meisten Funkamateure sehr hilfsbereit sind, auch bei sehr sonderbaren Fragen. Es erwies sich nämlich als relativ schwierig rauszufinden, welche Transceiver nun was für Leistungsstufen hatten, etc. Fand ich zumindest. Ok, ich hatte auch nicht jedes Handbuch durchgearbeitet, aber ich hätte erwartet, dass das auch ein Hauptkriterium sei. Aber auch im Funkshop hier in Göttingen wurde mir gesagt, so etwas fragen die Leute heutzutage nicht mehr. Hm, aber irgendwie dünkt mir, dass ich so etwas schon einmal erzählte. Nunja, nun hat sich zudem herausgestellt, dass das Kaufen eines alten Yaesu-Steckers für den FT-101B recht schwierig wird. Da werde ich dann also auch noch auf Unterstützung anderer Funkamateure oder meines Bruders hoffen müssen. Aber zu nem andren Thema: Dem HAM-Spirit, aka der Ehrenkodex der Funkamateure. Dieser, wie er von einem Funkamateur in den 20er-Jahren (Uh, dieser Eintrag ist nur noch etwa 10 Jahre gütlig, waaa!) definiert wurde, war vor einigen Tagen auf dem Funkperlen-Blog veröffentlicht. Der Blog scheint mittlerweile irgendwie vom Netz genommen zu sein. Und ich finde das ehrlich gesagt nicht sehr nett, denn vom Betreiber war es das sicherlich nicht und ich wüsste nicht, wo er gegen deren Vorschriften vertoßen haben sollte. Naja, in dem Kodex stand natürlich das übliche von wegen keine bösen Sachen sagen oder machen, immer hilfbereit sein, etc. Aber lustigerweise auch, dass Amateurfunk nie so eine wichtige Rolle spielen sollte, als dass die Verpflichtungen gegenüber der Arbeit oder der Familie vernachlässigt würden. Nunja, darüber bin ich wahrscheinlich schon hinaus ;). Ist aber auch eine schwierige Sache, wenn man es so schon nicht schafft alles in Einklang zu bekommen.
Und zu guter letzt noch einen Link auf einen Beitrag eines anderen Funkamateurs zum Internationalen Amateurfunktag (18. April, am 30. war übrigens der Internationale Marconi Tag). Dort ist ein Video verlinkt, in dem Funkamateure mit Morsetelegrafie gegen Jugendliche mit Handys antreten. Wer gewinnt? Natürlich die Funker, was dachtet ihr denn? ^^ (Ich finde diese klassische Kleidung immer sehr lustig. Muss ich auch mal machen.) Aber ganz ehrlich, auch wenn ich denke die Funker hätten so und so gewonnen, fehlen mir ein paar Informationen um zu glauben, dass das fair war. Denn erstens wurde nach dem Blog-Eintrag keine Textvervollständigung verwendet. Ok, haben die Funker auch nicht, aber irgendwie fände ich das schon fair. (Andererseits müssen die Funker auch mehrmals ihre Tasten für einen Buchstaben betätigen.) Und, das wahrscheinlich noch gravierendere: Sofern die Jugendlichen keine präparierten Handys gehabt haben, die das auf direktem Wege senden, hätten sie doch garnicht gewinnen können, außer sie hätten einen viel kürzeren Text gehabt. Denn allein das Senden der Nachricht über einen Netzanbieter dauert ja schon fast so lange, wie die Funker für ihre nachricht benötigen - und das bei einer guten Verbindung und wenig ausgelastetem Netz.
Aber trotzdem schönes Video. Ich meine das vor einigen Jahren schonmal gesehen zu haben. Aber damals wusste ich wohl noch nicht was "HAM Radio" eigentlich ist. Vielleicht war das sogar der Auslöser, der mich auf den Trichter des Amateurfunks brachte.
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