Dienstag, 27. September 2011

Indoor 80m funken in städtischer Umgebung

ist ja meist nicht so einfach. Mal abgesehen von dem etwas ungünstigen Standort innerhalb eines Raumes, dessen Wände wahrscheinlich noch mit Stahlträgern durchzogen sind, gibt es auch noch rund um die Uhr starke Störungen über das ganze Amateurfunkband. Da hat sich was mit dem Funken, wenn man nicht mal die anderen versteht. Das hängt natürlich auch von den anderen ab, aber gerade das macht einen rauscharmen Hintergrund wichtig.

Die Microvert-Version nach DL7AHW, die ich mir nun gebaut habe, benötigt zur Unterdrückung der Mantelwellen beim Senden sowieso eine Mantelwellensperre. Nun hatte ich letztens noch einmal etwas nachgelesen und erfahren, dass die sowieso zur Unterdrückung von äußeren Störungen verwendet werden. Am Besten eine direkt nach dem Transceiver und eine vor die Antenne. Gestern kamen meine Ferritringe vom DARC-Verlag an. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Komplett störungsfrei ist es natürlich nicht, aber wo ich vorher Störungen von S9+ hatte, ist  nun oft kein Ausschlag des S-Meters zu erkennen (eine S-Stufe entspricht 6 db). Und später am Abend konnte ich sogar einigen Teilnehmern einer Diskussion ordentlich zuhören. Ich war auch über die Fülle von Konversationen erstaunt ;). Das war wahrlich ein Erlebnis. Ich bin nun ein großer Fan von Ferritringen und Mantelwellensperren. Nun muss ich mich nur noch trauen zu funken und die Sendeseite testen.

Ich war heute zudem beim Zahnarzt, welcher mir erstmal eine elektrische Zahnbürste "verschrieben" hat. Grund dafür ist etwas wenig Zahnfleisch an bestimmten Zähnen, wodurch diese recht empfindlich werden. Das kommt wohl von zu viel Zahnfleischgeschrubbe. Also immer schön vorsichtig sein, beim Zähneputzen.

Sonntag, 25. September 2011

Do It Yourself

Ich bin ja ein großer Fan von selbstegemachten Sachen. Leider bin ich nicht gerade der größte Bastler, was mir auch beim Amateurfunk etwas im Weg ist. Aber darum geht es hier dieses Mal nicht ;). Sondern um nette Artikel auf Wikibooks. Da gibt es nämlich einige coole, auch allgemeintaugliche, Artikel zum Selbstmachen von zum Beispiel Seife, oder Buch-Einbänden.

Freitag, 23. September 2011

Dreistigkeit von A bis Z

Oh bin ich wieder begeistert von der Apple-Politik. Ich hatte bestimmt schonmal erwähnt, dass ich vor hatte, ein App fürs IPhone zu programmieren (wenn nicht, sei es hiermit getan :P). Wie weit das kommt, sei dahin gestellt. Natürlich wäre es cool, wenn es zudem portabel wäre und z. B. auch aufm PC und Android laufen würde. Aber erstmal das IPhone. Naja, die original SDK bekommt man nur nach Anmeldung, aber das ist ja normal. Aber will man sein Programm veröffentlichen, ist man gleich mal (allerdings einmalig) $99 los. Das fällt für mich daher flach. Nunja, ich bin ja ein Fan von gejailbreakten IPhones (Es gibt sooo coole Sachen da. Unter anderem SVN, lighttpd mit PHP und SSH. quasi ne mobile Entwicklungsumgebung.), von daher wäre noch die Möglichkeit in anderen Repos zu veröffentlichen. Aber, das SDK läuft nur auf MacOS, weshalb man sich noch gleich nen neuen PC kaufen müsste, um so etwas zu unternehmen. Genial ....
Es gibt interessanterweise für Windows einige 3rd-Party Entwicklungen, mit denen man unter Windows und sogar mit C/C++ anstelle von Objective-C programmieren kann. Zum Beispiel Unity 3D und Marmalade. Nur leider kosten die auch alle nicht allzu wenig und sind meiner Meinung nach auch etwas zurückhaltend mit Informationen. Fällt also auch flach. Dann gibt es noch XMLVM, der Java CrossCompiler für das Entwickeln auf PC, IOS und Android. Nur leider ist mir aufgefallen, dass man das fürs IPhone auch auf nem Mac benutzen muss. Narf. Ok, da ich sowieso von gejailbreakten (herrliches Wort) ausgehe, kann ich auch gleich versuchen deren Java-Engine zu verwenden. Nur irgendwie bekomme ich noch nicht einmal die Beispielprogramme zum Laufen. Python erhielt auf dem IPhone auch eine ObjC-Schnittstelle für die Grafikoberfläche, jedoch las ich online, dass das viel zu langsam sei. Was für Spiele eher ungünstig ist.
Also was bleibt mir übrig? Eigentlich nur Objective-C lernen und irgendwo nen Mac auftreiben. Aber der muss wahrscheinlich auch noch ein relativ neues OS haben. Oder ich kaufe mir ein Android Handy, höhö. Naja, Spaß beiseite - es sieht nicht rosig aus für meine Programme. Nicht dass ich nicht genug anderes zu tun hätte.

Dienstag, 20. September 2011

You got post

Letzte Woche waren wir in der Iberger Tropfsteinhöhle. Das war ziemlich cool - sprichwörtlich. Die Temperaturen dort sollen über das ganze Jahr etwa 8 °C betragen. Ich muss sagen, ist eigentlich ne super Sache, weiß man immer woran man gerade ist, mit den Temperaturen. So etwas als Wohnung wäre schon nett. Die Luft ist da auch super. Was vielleicht auch an der hohen Luftfeuchtigkeit liegt - irgendwann las ich einmal, dass diese fürs angenehme Atmen recht hoch sein soll. Natürlich mögen das auch andere Organismen und besonders Moose und Farne, wie sie auch in der Tropfsteinhöhle zu sehen waren. Daher darf die Höhle auch einmal im Jahr mit Zahnbürsten geschrubbt werden, wurde uns erzählt. Keine so spaßige Arbeit. Aber angeblich soll man deren Wachstum mit LED-Lampen umgehen können. Nunja, des Weiteren hausten in der Höhle wohl Fledermäuse, weshalb wir keine Fotos machen durften, da Digitalkameras Ultraschalltöne von sich geben. Leider haben wir keine zu Gesicht bekommen. Vor der Höhle gab es sowohl Museum, als auch Souvenirgeschäft. Beides auch sehenswert.


Dach ich mir keine allzu langen Posts mehr leisten kann, eben noch zu ein paar anderen Themen. Und zwar hatte ich auf dem Blog eines niederländischen Funkamateurs ein sehr schönes Comic zu dem Film-guck-Verhalten von Paaren gesehen. Das muss man sich angeguckt haben. Es ist einfach sooo passend ^^.

Und ich hatte mich gerade in den BioMarkt beim Edeka im Galluspark getraut. Man wird da echt arm bei, wenn man da kauft. Aber es gibt auch soo viele coole Sachen. Zum Beispiel Dinkel-Vollkorn-Nudeln in allen Varianten. Auch einige asiatische Sachen, wie Misopaste. Und Öl von den sonderbarsten Früchten, sowie noch ganze Gersten-, Roggen- und Dinkelkörner.

Donnerstag, 8. September 2011

Arbeit arbeit - mal wieder und immernoch

Es ist echt viel angenehmer zu arbeiten, wenn keiner redet und man seine Ruhe hat. Das ist mir vorhin wieder aufgefallen, nachdem das ThC-Praktikum doch langsam leerer wurde. Ich weiß, in einem Praktikum mit mehr als drei Leuten wird es schwierig Stille zu wahren. Und trotzdem ....

Naja, vor Literaturrecherche hat mich die Stille auch nicht bewahrt. Sowas ist echt ätzend, vorallem wenn man nichts findet und sich erstmal über die Arbeit informieren muss. Findet mal ordentliche Referenzen für den Singulett-Sigma Zustand des Si2-Moleküls. Narf.

Aber dabei bin ich auch auf was sehr cooles gestoßen. Nämlich auf ein Paper von Prof. Lennard Jones. Auch wenn man es sich nicht durchliest, als Chemiker hat man zumindest mal von den meisten Theoretikern (Herzberg, Heitler, London, Mulliken) gehört, die da zitiert werden. Und ein Highlight ist auch das handgezeichnete Diagramm. Guckt es euch hier an.

Mittwoch, 7. September 2011

*Autsch*

Wer hat das Brett dahin gehängt? ICH kanns nicht gewesen sein *hust*. Weh tats schon ein wenig, als ich dann heute zweimal erfahren musste, dass meine Fehler mit dem Numerov-Algorithmus allein an Einheiten lagen. Er hätte also seit zig Stunden laufen können, hätte ich mich strikt an die Formeln und Umrechnungen gehalten. Aber ich hätte mir die Funktionen wahrlich auch erst einmal angucken sollen, dann wäre mir das vielleicht früher aufgefallen. Großartig. Ich bin schon ein Hecht.

Vertan, vertan

Tja, wie sich herausstellte, war das mit dem Federweißer wohl eine subjektive Sache. Denn den Tag danach ging der Normale genauso ab wie der Rosé. Also entweder starten rote Federweißer einfach schneller - vielleicht weil sie mehr Strahlung absorbieren und in Wärme umwandeln -, oder der Weiße war einfach frischer und hat daher noch nicht so lange gearbeitet. Ich tippe eher auf letzteres.

Puh, gestern durften wir den Numerov-Algorithmus für unser selbst berechnetes Potential in Fortran 95 implementieren. Die anderen waren natürlich wieder mal viel früher fertig. Und um ehrlich zu sein funktioniert meiner auch noch nicht so richtig. Die Energieeigenwerte sind immer ziemlich daneben. Aber es gibt ganz gut aussehende Wellenfunktionen. Zumindest für den Grundzustand ;). Ich verstehe  es immernoch nicht so ganz. :/
Entsprechend wird das mit dem Aufregen immer schlimmer, habe ich das Gefühl.
Ich habe immer öfter Lust einfach irgendwo drauf zu hauen ....

Dienstag, 6. September 2011

Tick tack, tick tack, tuck

Irgendwie ist es schlecht so einen Post auf später zu verschieben. Das wird dann ja doch nichts. Und bis der dann raus ist, interessiert es keinen mehr .... :/. Na mal sehen, vielleicht noch diese Woche *hust*.

Gestern waren wir Einkaufen. Da musste natürlich erstmal Federweißer mitgenommen werden. Das Lustige: Es gab neben Weiß und Rot auch einen Rosé. Und - jetzt kommts - der hat subjektiv eine hundertfache Aktivität beim Gären wie der Weiße. Zugegeben, letzterer macht irgendwie fast garnichts, aber der Rosé geht dafür ziemlich ab. Ich schätze das muss etwas näher untersucht werden. Vielleicht war es ja Zufall, aber man weiß es vorher ja nicht.

Und gestern stellte unser Praktikumsleiter das 1. Stolpersche Theorem auf. Dieses besagt: "Wähle aus drei Molekülen eines aus, erzeuge standard Molpro-Input und du wirst eine Überraschung erleben."
Ich finde das stellt sehr schön da wie es die letzten Tage lief. Ich scheine kein gutes Händchen für die Wahl von Molekülen zu haben.

Sonntag, 4. September 2011

Und dann kommt das in den Mixaaaa !

Erstmal wieder LaTeX:
Beim Protokoll schreiben bin ich mal wieder auf einige Probleme gestoßen. Zum Beispiel kann hatte ich die mit Ghosview betrachteten EPS-Dateien von PyXPlot gespeichert, um sie mit LaTeX einzubinden. Leider fehlten dann immer die Achsenbeschriftungen. Der Titel und die Legende waren allerdings da. Sehr sonderbar. Evince zeigte die Dateien allerdings an. Nunja, die erste Lösung war dann, doch wieder auf PDFLaTeX umzuschwenken und mit dem texlive-Tool epstopdf die Dateien in PDF zu konvertieren. Denn das ging erstaunlicherweise. Aber dem nicht genug, wollten auch die Tabellen nicht so wie ich. Zunächst hatte ich sie mit subfig nebeneinander gepackt, womit ich eigentlich auch zufrieden war. Bis mir auffiel, dass die Tabellen weit über die Fußzeile hinaus gingen. Leider lassen sich Floats ja nur schlecht umbrechen. Glücklicherweise gibt es ja longtable, um umbrechbare Tabellen zu setzen. Supi, wäre das also gelöst. Dafür schaffte ich es nicht mehr, die Tabellen nebeneinander auftauchen zu lassen. Dazu fand ich auf die Schnelle auch keine Lösung, was mir nach einiger Zeit dann auch auf einmal logisch vorkam. Naja, also was tun? Ich befürchte letztendlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich bis zu dem wahrscheinlichen Seitenumbruch normale Tabellen nehme und danach longtables. Oder ich lasse einfach einiges an Platz auf der Seite frei. Argh, irgendwie gibt es da keine besonders gute Lösung raus. Zu viele Tabellen sind immer doof. Genauso wie zu viele Bilder. Bei "Argh" fällt mir aber gerade wieder ein: Am 19. September ist "Talk like a pirate day". Sollte ich diesmal feiern ... nicht wie jedes Jahr vergessen. Bis dahin muss aber noch etwas geübt werden. Aye !

So, nachdem mein MagLoop-Experiment ja etwas gescheitert ist, bin ich wieder bei Vertikalstrahlern gelandet. In dem Regime gibt es ebenso kräftig umstrittene, sehr kurze Antennen - genannt Micro Verts und dergleichen. Überschlagen ist so ein Strahler unter nem Meter für das 80 m Band. Allerdings ist es auch fraglich, ob da nicht auch die 13 Meter Koax-Leitung strahlt. Wäre vielleicht nicht allzu gut für die Strahlungsbelastung meiner Nachbarn. Aber ich bin ja eh von ziemlich viel Stahl umgeben, da macht das wahrscheinlich kaum was. Und den Strahler könnte man besser vor das Fenster bauen. Ein Vortschritt wäre ja alleine schon, wenn die Antenne weniger Störsignale aufnimmt und ich somit endlich ordentlich zuhören kann. Aber ich entdeckte auch eine nette Kombination von Stativ und Antenne bei WiMO entdeckt, die für Portabel ganz gut aussieht. Wenn ich mir dann noch einen Akku für mein Gerät zulege wäre das immerhin eine relativ einfach durchführbare Alternative zu einem Home-Shack. Und das erstaunliche: Die Kombination aus Stativ und Antenne (was anscheinend alles ist, was man/ich braucht/brauche) ist einigermaßen bezahlbar. Sicherlich immernoch teuer, aber ein Bruchteil von anderen Antennenlösungen wie deren MagLoops usw. Aber vielleicht werde ich erstmal mein nicht vorhandenes handwerkliches Geschick bemühen, um diese andere Art von nicht funktionierender Antenne zu bauen. Man sei gespannt.

Donnerstag, 1. September 2011

LaTeX-Issues

Ich bin ja gerade daran, das ThC-Praktikum zu machen. Und da wir zwischendurch schon an dem Protokoll (unter den Zweiergruppen werden die einzelnen Aufgaben aufgeteilt) arbeiten, wurde natürlich wieder mit LaTeX angefangen. Was auch sonst. Nur, da wir ja ein recht lustiger Mix von Leuten sind, gibt es natürlich verschiedene Wünsche an Pakete und LaTeX-Varianten (bzw. Plotting-Programmen). Und da es sich anscheinend nicht auf den PCs installieren ließ, konnte ich meinen Wunsch nach XeLaTex mal wieder nicht umsetzen. Und wie zu erwarten gab es gleich wieder Probleme mit dem Encoding auf verschiedenen Rechnern, bzw. generell mit anderen Zeichen als ASCII. Aber auf mich will ja keiner hören. Anscheinend bin ich auch der einzige den das großartig stört, die meisten anderen machens halt wie es bei ihnen gerade funktioniert. Aber egal, was mich nur erstaunte ist, dass ich gerade sogar einen "Nachteil" von der Verwendung von XeLaTeX entdeckte. Und zwar wurde ich von Komillitoninnen auf das Paket chemstyle gestoßen, das automatisch die Nummerierung von Substanzen in Grafiken übernimmt (unter anderem). Das Verwendet allerdings ein PS-Paket was nicht mit XeLaTeX läuft. Also natürlich nicht XeLaTeXs Schuld, aber für Leute die so etwas häufig brauchen eventuell ein Argument dagegen. Ich finde allerdings, dass die Vorteile dennoch überwiegen. Ich habe ja auch nicht vor eine Masterarbeit mit so vielen nummerierten Strukturen zu schreiben ;).

Und noch was anders: Jailbreaken ist cool. Nahezu unsinnig für Leute die ihr IPhone einfach nur als Smartphone verwenden. Aber wenns flexibel sein und fürs Entwickeln verwendet werden soll, ist Jailbreaken super. Es gibt nen HTTP-Server mit PHP, GCC, JAVA, Subversion, etc. Leider ist die Hotspot-Software kostenpflichtig ^^. Bin mal gespannt wie weit ich damit komme. VNC gibt es dafür auch. Noch einen ordentlichen IDE und eine Tastatur und es könnte sehr praktisch zum programmieren werden.