sollte man nicht durchführen. Da sind selbst hohe Ausbeuten des Produktes schlecht. Ich habe heute, bzw. gestern (je nach Weltanschauung), gemerkt, dass ich einem großen Fehler aufgesessen bin. Denn ich hatte mich geärgert, dass meine Backwaren immer so wenig aufgehen, obwohl ich versuche die Hefe vorher noch etwas zu züchten. Die Struktur ist zwar eigentlich ganz in Ordnung, aber trotzdem hatte ich das schonmal besser. Jedenfalls habe ich bisher immer ordentlich Zucker zu der Hefe gegeben und zwar in Form von Traubenzucker. Ich erhoffte mir damit eine schnellere Vergärung, weil der Zucker (Glucose/Dextrose) im Gegensatz zum Haushaltszucker nicht erst "gespalten" (hydrolisiert) werden muss, um von der Hefe verwendet werden zu können. Naja, mag sein, dass das die ersten Minuten funktioniert, denn meist hat es schön geschäumt. Aber anscheinend gibt es da noch den sogenannten Crabtree-Effekt. Dieser besagt, dass in höheren Konzentrationen (ab etwa 100 mg/l, was recht wenig ist, eigentlich) Glucose nicht mehr nach dem aeroben Stoffwechsel, sondern großteilig nach dem anaeroben abgebaut wird. Letzterer sollte vielen bekannt sein, denn dabei entsteht das berühmte Ethanol für unsere Alkoholika. Fürs backen nur insofern doof, als dass der Weg weit weniger Effizient ist und sich die Hefe durch zu viel Ethanol auch selbst tötet. Mal abgesehen davon, dass auch nicht so viel Gas dabei entsteht, wenn ich mich recht entsinne. Ich schätze ich sollte mein Backkonzept noch einmal etwas überdenken.
Auch das züchten soll wohl nicht so einfach sein. So ausgiebig habe ich es noch nicht ausprobiert, aber man benötigt wohl ziemlich sterile Umgebungen. Aber sollte man es austesten wollen, sollte man dafür Melasse verwenden. Sagt zumindest die Wiki ;). Ansonsten brauchen Hefen zum vermehren auch noch stickstoffhaltige Salze wie Ammoniumsulfat, -phosphat, etc. Diese werden dann auch bei der Vergärung von Lebensmitteln hinzugefügt.
Montag, 30. Januar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Hobbies mal wieder
und das wo man meinen sollte, dass ich dafür keine Zeit habe. Nunja, in gewissen Dingen gehen Studium und Hobby ja auch Hand in Hand, zumindest wenn man im Studium viel mitm Computer macht. Darum mal wieder ein paar Sachen über Linux.
Letztens suchte ich ein Programm, das ich vor Jahren schon einmal verwendet hatte. Nun weiß ich wieder wie es hieß: checkinstall
Damit kann man sich aus der selbst kompillierten Source ein Paket erstellen lassen, das dann gleich installiert wird. Weil man wahrscheinlich auch nicht so viel Mühe reinstecken wird, das zu konfigurieren und es auch nicht so die sauberste Variante ist, sollte man die Pakete natürlich nicht unbedingt vertreiben. Aber es bietet einen inhärenten Vorteil gegenüber "make install": Man kann die Dateien danach einfach durch den Paketmanager wieder deinstallieren. Denn leider bieten die meisten Pakete keine "make uninstall"-Funktion an. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat ;). Oder sie gehen davon aus, dass man die Pakete - meist sinnvollerweise - ins /home-Verzeichnis installiert. Nunja. Dabei ist noch zu beachten, dass zumindest unter Ubuntu mit der aktuellen Repo-Version probleme auftreten. Statt einfachem "sudo checkinstall" sollte man daher eher folgenden Befehl ausführen, falls ersterer zu Fehlern führt:
sudo checkinstall -D --fstrans=no --install=yes
Die letzte Option kann man natürlich auch weglassen.
Außerdem hatte ich letztens auch ein Problem mit der Netzwerkkarte unter Linux, da wohl irgendwie ein falscher Treiber geladen wurde. Man muss dann den Treiber downloaden, kompillieren und installieren. Steht alles auf einer anderen Seite. Allerdings war bei mir das Problem, dass die Source den Treiber als *.o installiert und Ab Kernel 2.6 ists ja *.ko . Umbenennen hilft da eigentlich.
Letztens gabs wieder ne neue CQ DL. Sie haben jetzt öfters auch mal Projekte drin, die mich interessieren. Dieses mal war es ein Frequenzzähler. Aber bis ich sowas bauen werde, dauert es noch etwas. Eine weitere interessante Sache entdeckte ich dort. Und zwar gibt es im nördlichen Hessen Ende März ein Anfanger-Seminar zur Fuchsjagd (Amateurfunkpeilen). Das hörte sich ganz interessant an und auch wenn es nicht allzu wenig Geld kostet, da es mit Übernachtung und Verpflegung ist, überlege ich es eventuell wahrzunehmen. Zumindest sofern die Prüfungen bis dahin schon hinter mir sind. Aber ich schätze bis dahin muss man sich schon angemeldet haben und eventuell kollidiert das mit einem Jungchemikerseminar in Jena, das ich eigentlich auch besuchen wollte. Narf.
Edit:
Maaan, vergess ich doch glatt wieder das wichtigste. Und zwar ein paar großartige Leute zu promoten.
Wer kennt Greg Patillo, den beatboxenden Querflötisten? Er schreibt auch Stücke, eine sehr schöne Aufführung gibt es von Annie Wu.
Und noch eine großartige Person, namens Lindsey Stirling. Es ist wahrlich unglaublich wie viel die Frau rumhampelt, während sie spielt. Aber noch viel besser ist ihre Musik ^^. Unbedingt angucken.
Edit 2:
Die ganze Zeit im Tab offen und trotzdem auch beim 2. Mal vergessen ....
Wer sich über die Nährstoffe in verschiedenen Reissorten informieren möchte, findet hier eine nette Abhandlung darüber.
Letztens suchte ich ein Programm, das ich vor Jahren schon einmal verwendet hatte. Nun weiß ich wieder wie es hieß: checkinstall
Damit kann man sich aus der selbst kompillierten Source ein Paket erstellen lassen, das dann gleich installiert wird. Weil man wahrscheinlich auch nicht so viel Mühe reinstecken wird, das zu konfigurieren und es auch nicht so die sauberste Variante ist, sollte man die Pakete natürlich nicht unbedingt vertreiben. Aber es bietet einen inhärenten Vorteil gegenüber "make install": Man kann die Dateien danach einfach durch den Paketmanager wieder deinstallieren. Denn leider bieten die meisten Pakete keine "make uninstall"-Funktion an. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat ;). Oder sie gehen davon aus, dass man die Pakete - meist sinnvollerweise - ins /home-Verzeichnis installiert. Nunja. Dabei ist noch zu beachten, dass zumindest unter Ubuntu mit der aktuellen Repo-Version probleme auftreten. Statt einfachem "sudo checkinstall" sollte man daher eher folgenden Befehl ausführen, falls ersterer zu Fehlern führt:
sudo checkinstall -D --fstrans=no --install=yes
Die letzte Option kann man natürlich auch weglassen.
Außerdem hatte ich letztens auch ein Problem mit der Netzwerkkarte unter Linux, da wohl irgendwie ein falscher Treiber geladen wurde. Man muss dann den Treiber downloaden, kompillieren und installieren. Steht alles auf einer anderen Seite. Allerdings war bei mir das Problem, dass die Source den Treiber als *.o installiert und Ab Kernel 2.6 ists ja *.ko . Umbenennen hilft da eigentlich.
Letztens gabs wieder ne neue CQ DL. Sie haben jetzt öfters auch mal Projekte drin, die mich interessieren. Dieses mal war es ein Frequenzzähler. Aber bis ich sowas bauen werde, dauert es noch etwas. Eine weitere interessante Sache entdeckte ich dort. Und zwar gibt es im nördlichen Hessen Ende März ein Anfanger-Seminar zur Fuchsjagd (Amateurfunkpeilen). Das hörte sich ganz interessant an und auch wenn es nicht allzu wenig Geld kostet, da es mit Übernachtung und Verpflegung ist, überlege ich es eventuell wahrzunehmen. Zumindest sofern die Prüfungen bis dahin schon hinter mir sind. Aber ich schätze bis dahin muss man sich schon angemeldet haben und eventuell kollidiert das mit einem Jungchemikerseminar in Jena, das ich eigentlich auch besuchen wollte. Narf.
Edit:
Maaan, vergess ich doch glatt wieder das wichtigste. Und zwar ein paar großartige Leute zu promoten.
Wer kennt Greg Patillo, den beatboxenden Querflötisten? Er schreibt auch Stücke, eine sehr schöne Aufführung gibt es von Annie Wu.
Und noch eine großartige Person, namens Lindsey Stirling. Es ist wahrlich unglaublich wie viel die Frau rumhampelt, während sie spielt. Aber noch viel besser ist ihre Musik ^^. Unbedingt angucken.
Edit 2:
Die ganze Zeit im Tab offen und trotzdem auch beim 2. Mal vergessen ....
Wer sich über die Nährstoffe in verschiedenen Reissorten informieren möchte, findet hier eine nette Abhandlung darüber.
Montag, 23. Januar 2012
Alles was ein Chemiker braucht,
ist ein Spektrometer, farbige Flüssigkeiten (meinetwegen auch nur zur Kühlung), flüssigen Stickstoff, am Besten noch Helium dazu und natürlich, wie könnte es anders sein, Alkohol. Und genau das habe ich gerade alles :). Ich mache nämlich gerade mein PC-Abteilungpraktikum, wobei es das Ziel ist Spektren von Ethanol, Methanol und deren deuterierte Formen aufzunehmen und zu gucken, ob sich irgendwelche neuen Banden (besonders bei den gemischtren deuterierten Dimeren) zuordnen lassen. Zum Einsatz kommt ein FTIR-Spektrometer das eine Jet-Expansion misst, wodurch die Moleküle stark abgekühlt werden (Überschallexpansion, adiabatisch) und daher definitiv nur im Schwingungsgrundzustand sind. Außerdem sollte sich hauptsächlich das stabilste Dimer bilden. Die Expansion geschieht dabei in ein Volumen von etwa 23 Kubikmeter in Form von Tanks in Zimmerhöhe. So, genug versucht klugzuscheissen ;).
Edit:
Tja, der obige Teil ist auch schon etwas älter, denn mittlerweile ist mein Praktikum schon zuende und ich bin wieder mehr oder weniger beim nächsten gewesen. Aber ich glaub die Uni-Sachen überspringe ich mal, denn so viel läuft da gerade nicht :/.
Edit2: *Hust*, ja, wieder ist etwas Zeit vergangen .... also muss ich meine Zusammenfassungen wohl noch etwas verkürzen. Also, was ist bei mir passiert:
Ich habe mir den Rücken geprellt, das erste Mal Paintball gespielt, wegen Umräumens mein Bett zerbrochen und mir nen neuen PC zugelegt - unter anderem für QM-Rechnungen. Dabei ist mir gleich ein Problem mit der Software untergekommen. Diese kompillierte wunderbar, ergab dann aber mit verschiedenen Compilern verschiedene Fehler bei den Rechnungen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Software nicht mit den aktuellen -O3 Optimierungen der Compiler zurecht kam. Hat man nur auf -O2 optimiert, funktionierte das Rechnen allerdings ohne Probleme. Nur musste das manuell in der nach "./configure" erstellten Datei geändert werden.
Ansonsten stieß ich letztens auf ein Amateurfunk-Projekt, das Bastelanfängern das Einsteigen erleichtern soll. Bisher gibt es nur eine Mailingliste, aber an der Website sind sie gerade. Dabei war auch ein Video von einer amerikanischen Funkamateurin, die als Beruf wohl Designerin ist. Ich dachte mir so: "Yo, cool, gibt's also doch noch Leute in dem Hobby, die nicht inhärent Technik-geschädigt sind."
Aber weit gefehlt, selbst in ihren Kreationen versteckt (oder ist eher ziemlich offensichtlich) sich einiges an Nerdiness. Guckt selbst. Ich bin von dem "Fibonacci Scarf" begeistert.
Öh, ja, glaub das wars erstmal ... oder so.
So 73's, to you and your family!
Edit:
Tja, der obige Teil ist auch schon etwas älter, denn mittlerweile ist mein Praktikum schon zuende und ich bin wieder mehr oder weniger beim nächsten gewesen. Aber ich glaub die Uni-Sachen überspringe ich mal, denn so viel läuft da gerade nicht :/.
Edit2: *Hust*, ja, wieder ist etwas Zeit vergangen .... also muss ich meine Zusammenfassungen wohl noch etwas verkürzen. Also, was ist bei mir passiert:
Ich habe mir den Rücken geprellt, das erste Mal Paintball gespielt, wegen Umräumens mein Bett zerbrochen und mir nen neuen PC zugelegt - unter anderem für QM-Rechnungen. Dabei ist mir gleich ein Problem mit der Software untergekommen. Diese kompillierte wunderbar, ergab dann aber mit verschiedenen Compilern verschiedene Fehler bei den Rechnungen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Software nicht mit den aktuellen -O3 Optimierungen der Compiler zurecht kam. Hat man nur auf -O2 optimiert, funktionierte das Rechnen allerdings ohne Probleme. Nur musste das manuell in der nach "./configure" erstellten Datei geändert werden.
Ansonsten stieß ich letztens auf ein Amateurfunk-Projekt, das Bastelanfängern das Einsteigen erleichtern soll. Bisher gibt es nur eine Mailingliste, aber an der Website sind sie gerade. Dabei war auch ein Video von einer amerikanischen Funkamateurin, die als Beruf wohl Designerin ist. Ich dachte mir so: "Yo, cool, gibt's also doch noch Leute in dem Hobby, die nicht inhärent Technik-geschädigt sind."
Aber weit gefehlt, selbst in ihren Kreationen versteckt (oder ist eher ziemlich offensichtlich) sich einiges an Nerdiness. Guckt selbst. Ich bin von dem "Fibonacci Scarf" begeistert.
Öh, ja, glaub das wars erstmal ... oder so.
So 73's, to you and your family!
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