Ja, der Titel sagt eigentlich schon alles. Das war schon ein etwas längerer Traum von meinem Bruder und mir, da wir beide kein digitales Satellitenfernsehen in unserer Wohnung zur Verfügung haben. Und da nun einige PC-Komponenten unbenutzt rumstanden, habe ich mich einfach mal dran gemacht, schnell einen VDR-Server unter Linux aufzusetzen. Und dabei stand "schnell" auch wirklich im Mittelpunkt. Ich hatte ja keine Zeit, tagelang an dem System rumzufummeln. Daher auch nur eben die Ergebnisse meiner Suche:
EasyVDR ist eine sehr nette Distribution, die sich einfach installieren lässt, für die meisten Konfigurationen Skripte bietet, schon HDTV unterstützen soll und auch einige Webfrontends anbietet. Der Server hat wirklich schnell damit funktioniert. Die VDR-Aufnahmen können mit /usr/vdrconvert/bin/convnow.sh vdr2mpg /video0/... auch einfach zu einer großen Datei, die eventuell auch noch komprimiert wurde, konvertiert werden. SSH und FTP sind auch drin. Ersteres lässt sich auch einfach dazu verwenden, X11-Programme des Servers lokal auszuführen. Für die Server-Seite ist die Anleitung hier ganz gut. Unter Windows als Client hilft diese Seite.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Montag, 21. Dezember 2009
Ab geht die Party und die Party geht ab!
(Ich hoffe der Satz ist nicht geschützt, oder so...)
Komme "gerade" vom Bowlen. War sehr cool. Vorallem der Abschluss ;). Ich hab es doch tatsächlich geschafft, in der letzten Runde drei mal hintereinander einen Strike zu werfen. Das hatte ich auch noch nicht. Muss wohl an dem Schwarzlicht gelegen haben, das ab etwa 20:45 an ging, oder vielleicht an der Techno-Musik. Aber wahrscheinlich wars eine Kombination aus dem, der Spezi und den coolen glasierten roten Erdnüssen, die es immer in diesen Automaten gab. Ich liebe diese Dinger. ^^ Fürs nächste Bowlen muss ich mir da mal diese phosphoreszierenden Handschuhe von GetDigital zulegen...
Und mein Malzbier macht auch Fortschritte. Es hat zwar wahrscheinlich zu viele Prozente, aber es ist auch recht sprudelig und schmeckt schon garnicht so schlecht ^^. Mal sehn was draus wird.
Komme "gerade" vom Bowlen. War sehr cool. Vorallem der Abschluss ;). Ich hab es doch tatsächlich geschafft, in der letzten Runde drei mal hintereinander einen Strike zu werfen. Das hatte ich auch noch nicht. Muss wohl an dem Schwarzlicht gelegen haben, das ab etwa 20:45 an ging, oder vielleicht an der Techno-Musik. Aber wahrscheinlich wars eine Kombination aus dem, der Spezi und den coolen glasierten roten Erdnüssen, die es immer in diesen Automaten gab. Ich liebe diese Dinger. ^^ Fürs nächste Bowlen muss ich mir da mal diese phosphoreszierenden Handschuhe von GetDigital zulegen...
Und mein Malzbier macht auch Fortschritte. Es hat zwar wahrscheinlich zu viele Prozente, aber es ist auch recht sprudelig und schmeckt schon garnicht so schlecht ^^. Mal sehn was draus wird.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
Brötchen Experiment 2
Reagenzien:
~400g Mehl T550
~250ml Wasser
~2 EL Malz
~1 EL Sekwa Spezial Backferment
1 Pkg Trockenhefe
1 Ei
Durchführung:
Das Backferment wurde wieder mal mit dem Mehl vermengt. Das Malz wurde in das lauwarme Wasser gegeben und verrührt. Danach wurde die Trockenhefe zu der Mischung gegeben (Tipp: Nicht tun.) Die Mischung wurde dann Stück für Stück in das Mehl eingeknetet. Aus dem Teig wurden dann die Brötchen geformt, eingeschnitten, mit etwas Wasser bestrichen und ungefähr 2 Stunden bei 30°C gehen gelassen. Danach wurden die Brötchen über Nacht im Kühlschrank gelagert. Schließlich wurde das Ei verrührt und auf die Brötchen gepinselt. Diese wurden dann bei 190°C unter mit Wasserdampf gesättigter Atmosphäre - und anschließend noch ohne Wasserdampf - einige Zeit gebacken, bis die Kruste fest genug war.
Auswertung:
Die Brötchen sind ganz gut geworden. Sie sind durch das Malz nicht mehr so hell. Sie sind zwar durch das lange gehen wieder recht breit und nicht außerordentlich hoch geworden, allerdings sehe ich das mittlerweile als Vorteil an. Immerhin gibt das die beste Fläche zum bestreichen. So locker wie die bekannten Brötchen vom Bäcker sind sie zwar noch nicht, aber eigentlich sind sie schon so weit, dass man es so lassen könnte.
Fehlerbetrachtung:
Die Trockenhefe sollte man nicht in die flüssige Mischung geben. Das gibt nur Klumpen. Mit frischer Hefe kann man das vielleicht machen, die Trockenhefe sollte aber besser ins Mehl gerührt werden. Das lange Gehen und/oder das Lagern im Kühlschrank hatten dazu geführt, dass die Brötchen über Nacht eingestürzt sind. Vielleicht sollte man sie einfach nach 2-3 h Gehen backen. Allerdings empfand ich das gar nicht als störend. Später sogar eher positiv, wie mit dem breiter werden der Brötchen.
Und hier endlich ein paar Bilder:



~400g Mehl T550
~250ml Wasser
~2 EL Malz
~1 EL Sekwa Spezial Backferment
1 Pkg Trockenhefe
1 Ei
Durchführung:
Das Backferment wurde wieder mal mit dem Mehl vermengt. Das Malz wurde in das lauwarme Wasser gegeben und verrührt. Danach wurde die Trockenhefe zu der Mischung gegeben (Tipp: Nicht tun.) Die Mischung wurde dann Stück für Stück in das Mehl eingeknetet. Aus dem Teig wurden dann die Brötchen geformt, eingeschnitten, mit etwas Wasser bestrichen und ungefähr 2 Stunden bei 30°C gehen gelassen. Danach wurden die Brötchen über Nacht im Kühlschrank gelagert. Schließlich wurde das Ei verrührt und auf die Brötchen gepinselt. Diese wurden dann bei 190°C unter mit Wasserdampf gesättigter Atmosphäre - und anschließend noch ohne Wasserdampf - einige Zeit gebacken, bis die Kruste fest genug war.
Auswertung:
Die Brötchen sind ganz gut geworden. Sie sind durch das Malz nicht mehr so hell. Sie sind zwar durch das lange gehen wieder recht breit und nicht außerordentlich hoch geworden, allerdings sehe ich das mittlerweile als Vorteil an. Immerhin gibt das die beste Fläche zum bestreichen. So locker wie die bekannten Brötchen vom Bäcker sind sie zwar noch nicht, aber eigentlich sind sie schon so weit, dass man es so lassen könnte.
Fehlerbetrachtung:
Die Trockenhefe sollte man nicht in die flüssige Mischung geben. Das gibt nur Klumpen. Mit frischer Hefe kann man das vielleicht machen, die Trockenhefe sollte aber besser ins Mehl gerührt werden. Das lange Gehen und/oder das Lagern im Kühlschrank hatten dazu geführt, dass die Brötchen über Nacht eingestürzt sind. Vielleicht sollte man sie einfach nach 2-3 h Gehen backen. Allerdings empfand ich das gar nicht als störend. Später sogar eher positiv, wie mit dem breiter werden der Brötchen.
Und hier endlich ein paar Bilder:



Mittwoch, 16. Dezember 2009
Schnee .... Schnee!
Hey, es schneit in Göttingen. Zwar etwa eine Flocke pro Minute und Quadratmeter, aber immerhin ;). Wäre cool wenns mehr wird.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Brötchen Experiment 1 (oder zumindest das erste wirklich dokumentierte)
So, hab mir jetzt gestern doch glatt ausm Reformhaus ein paar Zusätze zum Backen gekauft. Denn so konnte das ja nicht weitergehen ;). Erstmal zum Ergebnis: Sie sind nicht so ganz locker wie die Baguettbrötchen vom Bäcker. Also immernoch ziemlich massig. Aber sie sind schon ganz gut aufgegangen und schmecken auch recht nett. Ein schonmal zufriedenstellendes Ergebnis, wie ich finde.
Reagenzien:
400g Mehl T550
~250ml Wasser (lauwarm)
1 EL Malzsirup
1.5 EL Sekowa Spezial-Backferment (Ich will keine Schleichwerbung machen, aber ich hab das da gesehen und bin mir net sicher, als was man das allgemein kategorisieren sollte. Da steht man könnte die Hefe weglassen, ich hab sicherheitshalber trotzdem welche verwendet ;).)
1 Pkg Trockenhefe
Durchführung:
Erstmal wurde alles trockene vermischt, dann der Sirup dazu getan und mit langsamer Wasserzugabe verknetet, bis ein nicht rissiger, feuchter, aber nicht an den Händen klebender Teigball entstand. Dieser wurde dann bei etwa 25°C abgedeckt etwa 30min gehen gelassen. Danach wurden die Brötchen geformt, eingeschnitten, mit Wasser bestrichen und bei knapp 40°C ein weiteres mal 30min gehen gelassen. Anschließend wurden sie wieder mit Wasser bestrichen, und in einem mit Wasserdampf gesättigten Ofen bei ~200°C (Oberhitze) bis zur gewünschten Krustenbildung gebacken.
Fehlerbetrachtung:
Ich denke es wäre sinnvoll gewesen, den Sirup zunächst im Wasser aufzulösen/zu verteilen, wenn das funktioniert. So war er jetzt etwas ... lokalisiert. Außerdem war meine Befürchtung, dass es durch den Sirup zu süß wurde, aber etwas mehr ist wahrscheinlich schon angebracht. Und es war für den Geschmack wohl auch nicht sinnvoll gewesen, das Salz wegzulassen. Aber da muss noch getestet werden, wie sich das auf das Gehverhalten auswirkt. Zudem wurde der Teig nicht allzu lange gehen gelassen.
Reagenzien:
400g Mehl T550
~250ml Wasser (lauwarm)
1 EL Malzsirup
1.5 EL Sekowa Spezial-Backferment (Ich will keine Schleichwerbung machen, aber ich hab das da gesehen und bin mir net sicher, als was man das allgemein kategorisieren sollte. Da steht man könnte die Hefe weglassen, ich hab sicherheitshalber trotzdem welche verwendet ;).)
1 Pkg Trockenhefe
Durchführung:
Erstmal wurde alles trockene vermischt, dann der Sirup dazu getan und mit langsamer Wasserzugabe verknetet, bis ein nicht rissiger, feuchter, aber nicht an den Händen klebender Teigball entstand. Dieser wurde dann bei etwa 25°C abgedeckt etwa 30min gehen gelassen. Danach wurden die Brötchen geformt, eingeschnitten, mit Wasser bestrichen und bei knapp 40°C ein weiteres mal 30min gehen gelassen. Anschließend wurden sie wieder mit Wasser bestrichen, und in einem mit Wasserdampf gesättigten Ofen bei ~200°C (Oberhitze) bis zur gewünschten Krustenbildung gebacken.
Fehlerbetrachtung:
Ich denke es wäre sinnvoll gewesen, den Sirup zunächst im Wasser aufzulösen/zu verteilen, wenn das funktioniert. So war er jetzt etwas ... lokalisiert. Außerdem war meine Befürchtung, dass es durch den Sirup zu süß wurde, aber etwas mehr ist wahrscheinlich schon angebracht. Und es war für den Geschmack wohl auch nicht sinnvoll gewesen, das Salz wegzulassen. Aber da muss noch getestet werden, wie sich das auf das Gehverhalten auswirkt. Zudem wurde der Teig nicht allzu lange gehen gelassen.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Muffin-Experiment 1
So, mal ein Bericht zu meinen Backexperimenten. Ich wollte mal Muffins machen. Aber natürlich nicht nach den Rezepten, die man so online findet ;). Auch wenn es einige Zimt-Apfel-Muffin-Rezepte gibt, enthalten die meist zu viele Zutaten ^^. Wie auch immer. Ich muss das Rezept jedenfalls noch stark verfeinern. Es war zwar essbar und hat auch gar nicht schlecht geschmeckt, aber es geht noch besser denke ich ;). Also, das wäre, was ich bis jetzt empfehlen würde:
300g Mehl
2 Eier
1.5 TL Zimtpulver
2 Boskop Äpfel
1 Pkg Backpulver
150g Zucker
Butter
Milch
Die Butter und Milch hatte ich nicht abgemessen, darum gibts dazu keine Angaben ;). Werd ich noch herausfinden. Ich schätze das wirkt sich auch stark auf die Backzeit aus. Jedenfalls alles vermischen, am Besten zuerst die pulvrigen, dann die Milch und die Eier und zum Schluss die in Stücke zerkleinerte Butter (soll ja keine Klumpen geben). Die Butter vor den Flüssigkeiten macht nur unsinnige Arbeit für die Hände und bringt meiner Meinung nach auch nicht so viel. N bisl unpraktisch ists für das Backmittel, dass in Flüssigkeiten natürlich nicht so lange im originalen Zustand bleibt. Darum hatte ich auch mehr bei mir reingetan. Wenn man lang genug bäckt geht das vielleicht auch, ich würds aber trotzdem nicht empfehlen. Bei meinem Ofen (Oberhitze) dann bei etwa 200°C 20 Minuten backen und dann noch mal abgeschaltet 10 min drin stehen lassen, bis sie eben schön braun und knackig sind. Ja ok, bei mir warns eher Cookies. Aber saftige.
300g Mehl
2 Eier
1.5 TL Zimtpulver
2 Boskop Äpfel
1 Pkg Backpulver
150g Zucker
Butter
Milch
Die Butter und Milch hatte ich nicht abgemessen, darum gibts dazu keine Angaben ;). Werd ich noch herausfinden. Ich schätze das wirkt sich auch stark auf die Backzeit aus. Jedenfalls alles vermischen, am Besten zuerst die pulvrigen, dann die Milch und die Eier und zum Schluss die in Stücke zerkleinerte Butter (soll ja keine Klumpen geben). Die Butter vor den Flüssigkeiten macht nur unsinnige Arbeit für die Hände und bringt meiner Meinung nach auch nicht so viel. N bisl unpraktisch ists für das Backmittel, dass in Flüssigkeiten natürlich nicht so lange im originalen Zustand bleibt. Darum hatte ich auch mehr bei mir reingetan. Wenn man lang genug bäckt geht das vielleicht auch, ich würds aber trotzdem nicht empfehlen. Bei meinem Ofen (Oberhitze) dann bei etwa 200°C 20 Minuten backen und dann noch mal abgeschaltet 10 min drin stehen lassen, bis sie eben schön braun und knackig sind. Ja ok, bei mir warns eher Cookies. Aber saftige.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Firefly erobert die Welt
Schon lange wegen anscheinend mangelndem Anklang eingestellt, sieht mana auf einmal überall Firefly. Mag auch zu dem zuvor genannten Déjà Vu-Effekt gehören, aber es fällt schon auf. (Ich plediere ja auch für eine Fortsetzung.) Jetzt wird die Sendung sogar schon auf Super RTL gezeigt. Zwar Samstags um 23 Uhr, aber trotzdem schon für einen Kinder-Sender schon erstaunlich. Leider gibts nur noch zwei Folgen und auf die deutsche Synchronisation bin ich ja auch mal gespannt, aber trotzdem könnte es sehr interessant werden.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Analysenkurs, zweite Woche
Wobei man leider nicht sagen, kann ich wäre mit dem ersten Teil schon durch. Da meine Säule so mal gar nicht wirklich funktioniert hat, muss ich immernoch die beiden Substanzen identifizieren. Aber die beiden Substanzen aus der Gaschromatographie habe ich zumindest (auch mit Hilfe des Assistenten *hust*) zu Diisopropylketon und 1,5-Dibrompentan identifiziert. Ersteres riecht im Übrigen recht stark. Naja, um euch einen Eindruck zu geben, was so alles mit meiner SC passiert ist:
Zunächst hab ich einen ganzen Praktikumstag darauf verwendet, um ein geeignetes Laufmittel zu finden, was mir letztendlich auch nur grenzwertig gelang. (Hat auch gedauert bis ich gemerkt habe, dass ich den zweiten Punkt nur durch Anfärbung mit VSS sehe.) Dann ging der zweite dabei drauf die Säule drei mal zu stopfen, da sie ständig austrocknete. Nuja, nachher habe ich erfahren, dass das wohl nicht soo kritisch sein soll. Aber dafür meine ich das mittlerweile zumindest in etwa zu können. Nunja, am Freitag wars dann endlich soweit. Hatte auch soweit ganz gut funktioniert, abgesehen davon, dass ich wieder einmal öfters vergessen hatte Laufmittel nachzufüllen, sodass es mir einige Male wieder fast ausgetrocknet wäre. Natürlich reichten 50 Reagenzgläser nicht, um beide Substanzen durch zu bekommen. Naja, nachdem ich gemerkt hatte, dass die eine Substanz im UV wieder weniger wurde, wollte ich diese abrotieren und hab es glatt geschafft das ganze mit etwas Roti-Wasser aufzufrischen. Naja, das weitere abrotieren wurde dadurch natürlich nicht erleichtert und die Braunfärbung der Lösung war auch nicht gerade ermutigend. Naja, ich hatte ja noch die zweite Substanz. Als mir es irgendwann komisch vorkam, dass die zweite Substanz nach 30 weiteren Reagenzgläsern immernoch nicht rüber war, kam ich dann auch endlich mal auf die Idee mit VSS anzufärben. Dabei stellte sich heraus, dass die Substanz schon längst in den anderen 50 Reagenzgläsern war, die ich natürlich schon geleert hatte. Somit blieb nur noch ein Teil davon übrig. Also wollte ich zumindest diese am Montag morgen noch abrotieren. Clevererweise ohne Vakuum, Kühlwasser und mit gefettetem Roti-Küken. Was dann passierte kann sich wahrscheinlich jeder denken .... das Küken meinte Katapultladung spielen zu wollen, fiel auf den Boden und delokalisierte sich über den Boden. Natürlich noch bevor ich überhaupt im Praktikum sein durfte ....
Naja, ok. Mal sehn wie das jetzt weiter geht. Ich wollte von dem GC-Gerät ja eigentlich Bilder hochladen, aber da ich die noch net vom Handy aufn PC bekomme, gibts die später.
Und ja ich weiß, ich hab ne Skizze versprochen. Die kommt auch später :P.
Zunächst hab ich einen ganzen Praktikumstag darauf verwendet, um ein geeignetes Laufmittel zu finden, was mir letztendlich auch nur grenzwertig gelang. (Hat auch gedauert bis ich gemerkt habe, dass ich den zweiten Punkt nur durch Anfärbung mit VSS sehe.) Dann ging der zweite dabei drauf die Säule drei mal zu stopfen, da sie ständig austrocknete. Nuja, nachher habe ich erfahren, dass das wohl nicht soo kritisch sein soll. Aber dafür meine ich das mittlerweile zumindest in etwa zu können. Nunja, am Freitag wars dann endlich soweit. Hatte auch soweit ganz gut funktioniert, abgesehen davon, dass ich wieder einmal öfters vergessen hatte Laufmittel nachzufüllen, sodass es mir einige Male wieder fast ausgetrocknet wäre. Natürlich reichten 50 Reagenzgläser nicht, um beide Substanzen durch zu bekommen. Naja, nachdem ich gemerkt hatte, dass die eine Substanz im UV wieder weniger wurde, wollte ich diese abrotieren und hab es glatt geschafft das ganze mit etwas Roti-Wasser aufzufrischen. Naja, das weitere abrotieren wurde dadurch natürlich nicht erleichtert und die Braunfärbung der Lösung war auch nicht gerade ermutigend. Naja, ich hatte ja noch die zweite Substanz. Als mir es irgendwann komisch vorkam, dass die zweite Substanz nach 30 weiteren Reagenzgläsern immernoch nicht rüber war, kam ich dann auch endlich mal auf die Idee mit VSS anzufärben. Dabei stellte sich heraus, dass die Substanz schon längst in den anderen 50 Reagenzgläsern war, die ich natürlich schon geleert hatte. Somit blieb nur noch ein Teil davon übrig. Also wollte ich zumindest diese am Montag morgen noch abrotieren. Clevererweise ohne Vakuum, Kühlwasser und mit gefettetem Roti-Küken. Was dann passierte kann sich wahrscheinlich jeder denken .... das Küken meinte Katapultladung spielen zu wollen, fiel auf den Boden und delokalisierte sich über den Boden. Natürlich noch bevor ich überhaupt im Praktikum sein durfte ....
Naja, ok. Mal sehn wie das jetzt weiter geht. Ich wollte von dem GC-Gerät ja eigentlich Bilder hochladen, aber da ich die noch net vom Handy aufn PC bekomme, gibts die später.
Und ja ich weiß, ich hab ne Skizze versprochen. Die kommt auch später :P.
Mittwoch, 18. November 2009
Der Déjà Vu - Effekt
Wahrscheinlich kennt das jeder: Man hört, oder sieht irgendetwas zum ersten mal und ist ganz erstaunt was es nicht so alles gibt. Und die nächsten Tage fällt einem auf, dass es auf einmal überall anzutreffen ist und man wundert sich, warum man das erst jetzt merkt. Als hätte das Unterbewusstsein ein neues Programm in der Matrix geschrieben O_o. In letzter Zeit hatte ich sowas irgendwie besonders oft, hatte ich das Gefühl. Gestern erst mit Rücklichtern von Fahrrädern. Würde mich mal interessieren, woher das kommt. Wäre bestimmt n gutes Thema für ne Bachelorarbeit für Psychologen. Oder wurde das schon mal behandelt? Könnt ich mir gut vorstellen.
Dienstag, 17. November 2009
Studentische Mensa-Dynamik und andere überflüssige Erkenntnisse
Irgendwas muss ich ja mal wieder loswerden. Den zweiten Teil hab ich allerdings schon wieder vergessen ...
Nunja, gleich zu meinen Beobachtungen dem Verhalten von Studenten in der Mensa (oder auch generell, nur da fällts mehr auf). Dass der Free-Flow in der Z-Mensa oft eher einem unfreien Gedrängel und turbulenten Strömungen ähnelt, ist mittlerweile wahrscheinlich jedem göttinger Student bekannt. Aber ich will nicht nur meckern - das Konzept ist ja schon ziemlich genial, das Angebot ist ziemlich gut und es macht auch Spass .... sofern man Platz hat. Und das ist oft das Problem. Sie haben die Rechnung nämlich ohne oben genannte studentische Dynamik gemacht. Auch wenn nicht alle Studenten dran glauben, weil sie etwas anderes studieren, ist das Prinzip der maximalen Entropie unter Studenten doch allgegenwärtig. Lange Rede kurzer Sinn: Oft gibt es ein oder zwei Gerichte, die besonders beliebt sind (unter anderem natürlich auch wegen dem Preis). Daher bildet sich dort schnell eine Schlange die weit langsamer abgebaut wird, als vor dem Free-Flow, weil man da die Gerichte halt noch vorgefertigt weiterschieben konnte. Nun teilt sich der Platz und die Arbeitskräfte allerdings unter allen Gerichten auf. Naja, selbst das ist ja auch garnicht das nervigste. Denn dazu kommt noch, wieder im Bezug auf die Entropie, dass Studenten alles mögliche tun um sich bloß nicht in eine übersichtliche Schlange einordnen zu lassen. Vor dem Free-Flow war das noch fast unumgänglich. Die Aufgänge waren markiert und so konnte man von unten sehen, wo man am schnellsten Essen bekam. Es hat einem also auch selbst geholfen. Ich hatte den Fehler gemacht letztens mal zur Hauptzeit in der Z-Mensa essen zu gehen. Jeder wuselte irgendwo hin, wo es angeblich mehr Platz gab als man gerade hatte. Ich hatte mich letztendlich dafür entschieden ans Ende (was schon fast wieder - und nachher wirklich - dem Anfang der Schlange entsprach) einer um die Besteckkästen spiralförmig gewundenen Schlange zu tigern. So, letztendlich war das aber dann auch nur ein mit Menschen gefüllter Raum. Lustig und ebenso verwunderlich wirds erst wenn sich die Menschendichte verringert. So wie gerade. Ich dachte mir ich gehe dieses Mal besser zum Beginn um 11:30 essen, damit ich noch was abbekomme ;). Anfangs waren auch nicht so viele da, aber die paar Minuten, die wir noch warten mussten, reichten doch aus, dass sich die Menschenmenge exponentiell erhöhte. Und irgendwie war das komisch. Die Türen sind ja nahezu komplett aus Glas, sodass man den Mensa-Arbeitern beim warten die ganze Zeit auf die Finger gucken konnte. Fast wie Big Brother O_o. Und ich glaube wir hätten von der anderen Seite wie eine ausgehungerte Meute in einem Käfig ausgesehen, die nur darauf wartet in die Arena gelassen zu werden. So, nun aber wirklich zum eigentlichen Thema mal wieder, der Schlangenbildung. Die gabe es vor den Türen nämlich nicht. Warum auch? Waren ja keine Begrenzungen da. Also gab es als ich ankam erstmal eine Zufallsverteilung der Position. Das erstaunliche ist aber nun, dass mit t->11:30 und steigender Studentenzahl vor den Türen diese Zufallsverteilung zusammenbrach. Aber nicht zu einer Schlange, sonder zu einem Halbkreis! Ich dachte mir nur: "Wth? Was soll denn das?" Als dann die Tür geöffnet wurde war dieses wunderschön anzusehende Phänomen auch schon wieder vorbei und es formte sich tatsächlich eine Art Schlange. Aber natürlich nur bis man durch die Tür durch war. (Ohne die Schlange wäre diese wahrscheinlich mit Studenten verstopft worden.)
Okey, nun ist mir bei dem ganzen Text auch wieder das zweite Thema eingefallen ;). Und zwar die Bestätigung dass die Studenten hier extrem viel meckern. Wobei ich das ja auf die gesamte Studentenschaft generalisiert hatte. Vorhin in der Chemie-Bibliothek blätterte ich nämlich durch die neue Uni-Zeitung. Und dort wurde erklärt woher der "Nörgelbuff" seinen Namen hatte. Angeblich zuerst von Berlinern hier eröffnet bezieht sich das "Nörgel" eben darauf, dass göttingens Studenten anscheinend besonders viel meckern. ^^ Find ich grandios. Ich glaub allein deswegen muss ich da nochmal rein. Ob das auch so ne Tradition in Göttingen ist? ;)
Und das letzte ist im Grunde nur ein Teaser zu einem weiteren Post von mir:
Ich glaube ich werde demnächst einen Eintrag zu einem weiteren Pseudo-Projekt mit einer meiner überragenden Skizzen verfassen. Das soll nämlich endlich das Problem lösen, dass es keine erschwinglichen Kaffe-/Cappuchino-Automaten gibt, die das tun was man braucht: Auf Knopfdruck benannte heiße Getränke herzustellen. Vielleicht noch mit manueller Zugabe eines Bechers. Aber das wichtige - abgesehen von dem Open Source Gedanken - ist, dass man auch dieses Instant-Pulver einfach in ne Vorratskammer zum verwerten füllen können soll. Sonst muss man ja meist immer diese "auch nicht gerade billigen" Pads kaufen. Und dann sollen verschiedene Eigenschaften natürlich auch noch programmierbar sein. ;) Stay tuned.
Nunja, gleich zu meinen Beobachtungen dem Verhalten von Studenten in der Mensa (oder auch generell, nur da fällts mehr auf). Dass der Free-Flow in der Z-Mensa oft eher einem unfreien Gedrängel und turbulenten Strömungen ähnelt, ist mittlerweile wahrscheinlich jedem göttinger Student bekannt. Aber ich will nicht nur meckern - das Konzept ist ja schon ziemlich genial, das Angebot ist ziemlich gut und es macht auch Spass .... sofern man Platz hat. Und das ist oft das Problem. Sie haben die Rechnung nämlich ohne oben genannte studentische Dynamik gemacht. Auch wenn nicht alle Studenten dran glauben, weil sie etwas anderes studieren, ist das Prinzip der maximalen Entropie unter Studenten doch allgegenwärtig. Lange Rede kurzer Sinn: Oft gibt es ein oder zwei Gerichte, die besonders beliebt sind (unter anderem natürlich auch wegen dem Preis). Daher bildet sich dort schnell eine Schlange die weit langsamer abgebaut wird, als vor dem Free-Flow, weil man da die Gerichte halt noch vorgefertigt weiterschieben konnte. Nun teilt sich der Platz und die Arbeitskräfte allerdings unter allen Gerichten auf. Naja, selbst das ist ja auch garnicht das nervigste. Denn dazu kommt noch, wieder im Bezug auf die Entropie, dass Studenten alles mögliche tun um sich bloß nicht in eine übersichtliche Schlange einordnen zu lassen. Vor dem Free-Flow war das noch fast unumgänglich. Die Aufgänge waren markiert und so konnte man von unten sehen, wo man am schnellsten Essen bekam. Es hat einem also auch selbst geholfen. Ich hatte den Fehler gemacht letztens mal zur Hauptzeit in der Z-Mensa essen zu gehen. Jeder wuselte irgendwo hin, wo es angeblich mehr Platz gab als man gerade hatte. Ich hatte mich letztendlich dafür entschieden ans Ende (was schon fast wieder - und nachher wirklich - dem Anfang der Schlange entsprach) einer um die Besteckkästen spiralförmig gewundenen Schlange zu tigern. So, letztendlich war das aber dann auch nur ein mit Menschen gefüllter Raum. Lustig und ebenso verwunderlich wirds erst wenn sich die Menschendichte verringert. So wie gerade. Ich dachte mir ich gehe dieses Mal besser zum Beginn um 11:30 essen, damit ich noch was abbekomme ;). Anfangs waren auch nicht so viele da, aber die paar Minuten, die wir noch warten mussten, reichten doch aus, dass sich die Menschenmenge exponentiell erhöhte. Und irgendwie war das komisch. Die Türen sind ja nahezu komplett aus Glas, sodass man den Mensa-Arbeitern beim warten die ganze Zeit auf die Finger gucken konnte. Fast wie Big Brother O_o. Und ich glaube wir hätten von der anderen Seite wie eine ausgehungerte Meute in einem Käfig ausgesehen, die nur darauf wartet in die Arena gelassen zu werden. So, nun aber wirklich zum eigentlichen Thema mal wieder, der Schlangenbildung. Die gabe es vor den Türen nämlich nicht. Warum auch? Waren ja keine Begrenzungen da. Also gab es als ich ankam erstmal eine Zufallsverteilung der Position. Das erstaunliche ist aber nun, dass mit t->11:30 und steigender Studentenzahl vor den Türen diese Zufallsverteilung zusammenbrach. Aber nicht zu einer Schlange, sonder zu einem Halbkreis! Ich dachte mir nur: "Wth? Was soll denn das?" Als dann die Tür geöffnet wurde war dieses wunderschön anzusehende Phänomen auch schon wieder vorbei und es formte sich tatsächlich eine Art Schlange. Aber natürlich nur bis man durch die Tür durch war. (Ohne die Schlange wäre diese wahrscheinlich mit Studenten verstopft worden.)
Okey, nun ist mir bei dem ganzen Text auch wieder das zweite Thema eingefallen ;). Und zwar die Bestätigung dass die Studenten hier extrem viel meckern. Wobei ich das ja auf die gesamte Studentenschaft generalisiert hatte. Vorhin in der Chemie-Bibliothek blätterte ich nämlich durch die neue Uni-Zeitung. Und dort wurde erklärt woher der "Nörgelbuff" seinen Namen hatte. Angeblich zuerst von Berlinern hier eröffnet bezieht sich das "Nörgel" eben darauf, dass göttingens Studenten anscheinend besonders viel meckern. ^^ Find ich grandios. Ich glaub allein deswegen muss ich da nochmal rein. Ob das auch so ne Tradition in Göttingen ist? ;)
Und das letzte ist im Grunde nur ein Teaser zu einem weiteren Post von mir:
Ich glaube ich werde demnächst einen Eintrag zu einem weiteren Pseudo-Projekt mit einer meiner überragenden Skizzen verfassen. Das soll nämlich endlich das Problem lösen, dass es keine erschwinglichen Kaffe-/Cappuchino-Automaten gibt, die das tun was man braucht: Auf Knopfdruck benannte heiße Getränke herzustellen. Vielleicht noch mit manueller Zugabe eines Bechers. Aber das wichtige - abgesehen von dem Open Source Gedanken - ist, dass man auch dieses Instant-Pulver einfach in ne Vorratskammer zum verwerten füllen können soll. Sonst muss man ja meist immer diese "auch nicht gerade billigen" Pads kaufen. Und dann sollen verschiedene Eigenschaften natürlich auch noch programmierbar sein. ;) Stay tuned.
Samstag, 14. November 2009
Aufruhr in Göttingen
Ich wurde gerade von der Polizei angehalten. Dabei habe ich extra versucht mich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Nunja, meistens sieht das dann ja gerade auffällig aus. Aber hier steht auch an fast jeder Ecke der Innenstadt ein Polizeiauto. Nunja, es war zumindest nicht wegen meinem Fahrrad. Jedenfalls wurde mein Personalausweis kontrolliert und mein Rucksack durchsucht. Bei dem ganzen Kram den ich dabei vorgezeigt hab (Das letzte war: "Und hier meine Schutzbrille." ^^) ... ich will nicht wissen was er sich dabei dachte ;). Zuerst dachte ich es wäre wieder ne Demo, aber das schien doch irgendwie wichtiger zu sein....
Samstag, 31. Oktober 2009
Rewe Upgrade
Gerade war ich mal wieder einkaufen (Weil ich sowas ja sont nicht tue -_-.). Das war noch nichts besonderes. Auch nicht, dass ich letztendlich mit mehr rausgegangen bin, als ich mir eigentlich holen wollte. Aber es hat sich gelohnt. Rewe hatte letztens schon so Tüten-Fertignudeln in Form von Nissin Yakisoba. Fand ich schonmal cool, aber heute gab es dort gleich ein paar mehr Sorten. Hauptsächlich aus der Demae Ramen - Reihe, darunter auch meine Lieblingssorte mit Huhn-Geschmack. Da schmecken die Nudeln richtig nach der Suppe, wenn man sie ein paar Minuten länger kocht (und alles gleich am Anfang hinzu gibt ;)) [Etwa 7-10 Minuten]. Sehr lecker. Müsst ihr ausprobieren ^^.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Göttingen, eine Stadt der Vielfalt
Dass es in Göttingen generell von allem etwas gibt, ist mir schon öfters aufgefallen. Nicht nur wenn man sich die Herkunft der Studenten anguckt - Ich habe hier schon von ChinesInnen, KoreanerInnen, JapanerInnen, GriechInnen, TürkInnen und einigen anderen Nationalitäten gehört. Auch die Stadt an sich bietet viele Seiten. Die Innenstadt scheint recht klein, bietet aber doch den Trubel und den Anblick einer hübschen Großstadt. Genauso schnell kommt man aber in die angrenzenden Wälder und zu den Bergen. Auch Burgen gibt es nicht allzu weit weg. So entdeckt man - sofern man auch mal was unternimmt - ständig neues. So wie ich gestern. Auf dem Weg zu den Agrarwissenschaften entdeckte ich wieder einmal eine komplett andere Seite von Göttingen. Klar, dass Agrarwissenschaftler entsprechende Ausrüstung brauchen ist schon klar. Trotzdem war das Bild überwältigend. Kaum in die Straße eingebogen, fühlte man sich fast wie auf dem Land. Die Straßen waren mit Gräsern und anderen Sachen gefleckt, in einem Schuppen lagen Stroh und verschiedene dazu passende Gerätschaften herum. Und, was ich am schärfsten fand, es gab ein kleines Fleckchen Land mit Pferden darauf.
Wie eine Insel inmitten eines Kontinents.
Wie eine Insel inmitten eines Kontinents.
Sonntag, 18. Oktober 2009
CO als Medikament
Was ist der Zusammenhang zwischen Organtransplantationen, Kohlenmonoxid und Viagra? Wenn ihr das schon immer mal wissen wolltet, sollte ihr euch diesen Artikel durchlesen. Darin geht es um die potentiell nützlichen medizinischen Eigenschaften von Kohlenmonoxid. Auch wenn die Forschung dazu noch relativ jung ist, scheinen durch sehr geringe Gabe von CO Organtransplantation besser zu verlaufen, als ohne. Ist schon sehr interessant zu lesen und wahrscheinlich eines der besten und deutlichsten Beispiele dafür, dass es immer die Konzentration ist, die eine Substanz giftig macht. Aber trotzdem sollte man sich lieber von dem Gas fernhalten, sofern man nicht gerade an diesem Thema forscht, denn gefährlich ist es immer noch.
Montag, 12. Oktober 2009
ledpar und polyglossia
So, mal was von meiner Arbeit mit La-, oder besser gesagt XeTeX. Bisher hatten wir Silbentrennung nur für Deutsch und Englisch mittels Babel. CAlex wies mich dann allerdings darauf hin, dass es mittlerweile einen Unicode-, also XeTeX kompatiblen, Ersatz (polyglossia) für babel gibt. Ist auch ne tolle Sache. Macht auch das Verwenden verschiedener Schriftarten für die einzelnen Sprachen etwas übersichtlicher (auch wenn das meiner Meinung nach keine tolle Sache ist, verschiedene Schriften zu verwenden). Das einzige Problem:
Benutzt man das Paket "ledpar" mit "polyglossia" zusammen und setzt eine Standardsprache, gibt es einen (wie so oft) uneindeutigen Fehler vom Typ "Missing number at \l@[ \begin{document}".
Nicht dass ich jetzt weiß, wo die Klammer herkommt, aber ledpar fummelt zum Begin des Dokuments etwas mit dem Befehl \selectlanguage rum, den polyglossia definiert. Der Grund dafür war wohl eine Kompatibilität mit Babel. Nun ja, wie gesagt, den wirklich Ursprung des Fehlers kenne ich leider nicht. Aber es scheint zu helfen, einfach den Babel-Workaround von ledpar zu deaktivieren. Ich habe das einfach gemacht, indem ich die ledpar.sty in das Arbeitsverzeichnis zu den LaTeX-Dateien gepackt und darin folgenden Block auskommentiert habe:
\AtBeginDocument{%
Benutzt man das Paket "ledpar" mit "polyglossia" zusammen und setzt eine Standardsprache, gibt es einen (wie so oft) uneindeutigen Fehler vom Typ "Missing number at \l@[ \begin{document}".
Nicht dass ich jetzt weiß, wo die Klammer herkommt, aber ledpar fummelt zum Begin des Dokuments etwas mit dem Befehl \selectlanguage rum, den polyglossia definiert. Der Grund dafür war wohl eine Kompatibilität mit Babel. Nun ja, wie gesagt, den wirklich Ursprung des Fehlers kenne ich leider nicht. Aber es scheint zu helfen, einfach den Babel-Workaround von ledpar zu deaktivieren. Ich habe das einfach gemacht, indem ich die ledpar.sty in das Arbeitsverzeichnis zu den LaTeX-Dateien gepackt und darin folgenden Block auskommentiert habe:
\AtBeginDocument{%
\@ifundefined{bbl@main@language}{%
\l@dusedbabelfalse
\renewcommand*{\selectlanguage}[1]{}}{%
\l@dusedbabeltrue
\let\l@doldselectlanguage\selectlanguage
\let\l@doldbbl@set@language\bbl@set@language
\let\bbl@set@language\l@dbbl@set@language
\renewcommand{\selectlanguage}[1]{%
\l@doldselectlanguage{#1}%
\ifledRcol \gdef\theledlanguageR{#1}%
\else \gdef\theledlanguageL{#1}%
\fi}
\renewcommand*{\l@duselanguage}[1]{%
\l@doldselectlanguage{#1}}
\gdef\theledlanguageL{\bbl@main@language}%
\gdef\theledlanguageR{\bbl@main@language}%
}}
Samstag, 10. Oktober 2009
Windows 7 Parties
Sehr verlockend, der Gedanke an eine Windows-Release-Party, nicht? Naja...
Seit längerem kursieren ja schon die Nachrichten, dass Microsoft zur Veröffentlichung von Windows 7 solche Realease-Parties unterstützt. Es gab sogar schon unglaublich anheizende *hust* Werbe-Videos dafür. Aber mittlerweile ist sogar raus, was in diesen Paketen drin ist, die Microsoft zu solchen Parties verschickt. Zu sehen gibt es das hier. Ich muss sagen, so ein Kartenspiel mit den großen Köpfen der Microsoft-Manager hätte ich auch noch lustig gefunden. Aber nuja, wer erwartet schon spassige und kostenlose Beigaben von Microsoft.
Seit längerem kursieren ja schon die Nachrichten, dass Microsoft zur Veröffentlichung von Windows 7 solche Realease-Parties unterstützt. Es gab sogar schon unglaublich anheizende *hust* Werbe-Videos dafür. Aber mittlerweile ist sogar raus, was in diesen Paketen drin ist, die Microsoft zu solchen Parties verschickt. Zu sehen gibt es das hier. Ich muss sagen, so ein Kartenspiel mit den großen Köpfen der Microsoft-Manager hätte ich auch noch lustig gefunden. Aber nuja, wer erwartet schon spassige und kostenlose Beigaben von Microsoft.
Dienstag, 29. September 2009
Experimentalpommes
Mein Tip: Miracel Whip
So, und nach der Werbung auch gleich mal zum Thema:
Gestern und Vorgestern gabs bei mir mal wieder Pommes. Natürlich im Backofen, da ich ja keine Fritteuse habe. Nur bekanntlicherweise werden solche Pommes dann meistens nicht so schön knusprig, sondern eher hart und verbrannt, oder wabbelig. (Und wahrscheinlich gesünder ;).) Daher dachte ich mir, dass ich die auch mal frittieren wollte. Und da erinnerte ich mich daran, dass Asiaten auch im Wok frittieren. Und wenn die das machen, kann ich das auch (zumindest mal probieren), oder nicht? Aber wie das immer so ist wollte ich natürlich für ein mal zig Utensilien dafür kaufen, also wurde ein Experiment draus, bei dem nur Sachen verwendet wurden, die ich eh schon da habe. (Ein Problem beim Einkaufen war auch gleich, dass es zwei Sorten Pommes von Ja! gab. Eine war extra für die Fritteuse. Wo ist der Unterschied?)
Nun zum "Rezept":
Ich habe einfach "etwas" (In Frittier-Dimensionen) Olivenöl (Wie, gesagt, was ich halt so da hatte.) in einer beschichteten Pfanne erhitzt und die gefrorenen Pommes darin stark erhitzt. (Nach nicht mehr auf höchster Stufe, nachdem es schon sehr geknistert hatte.) Ab und zu wurde gewendet, da die Pommes nicht gänzlich bedeckt waren. Nunja, die Pommes wurden weit über die angegebenen 4 Minuten frittiert. Ich habe eben nach Aussehen geurteilt. Dann noch auf Küchenpapier ausgetrocknet und etwas Pommes-Gewürz drüber (Ich muss noch das Mensa Rezept dafür heraus bekommen.) und fertig waren die Experimentalpommes. Sie waren zwar nicht so wie man sie so aus der Mensa kennt (Die ziemlich gut sind.), aber ich fand sie sehr schön knusprig und auch recht gut gelungen.
So, und nach der Werbung auch gleich mal zum Thema:
Gestern und Vorgestern gabs bei mir mal wieder Pommes. Natürlich im Backofen, da ich ja keine Fritteuse habe. Nur bekanntlicherweise werden solche Pommes dann meistens nicht so schön knusprig, sondern eher hart und verbrannt, oder wabbelig. (Und wahrscheinlich gesünder ;).) Daher dachte ich mir, dass ich die auch mal frittieren wollte. Und da erinnerte ich mich daran, dass Asiaten auch im Wok frittieren. Und wenn die das machen, kann ich das auch (zumindest mal probieren), oder nicht? Aber wie das immer so ist wollte ich natürlich für ein mal zig Utensilien dafür kaufen, also wurde ein Experiment draus, bei dem nur Sachen verwendet wurden, die ich eh schon da habe. (Ein Problem beim Einkaufen war auch gleich, dass es zwei Sorten Pommes von Ja! gab. Eine war extra für die Fritteuse. Wo ist der Unterschied?)
Nun zum "Rezept":
Ich habe einfach "etwas" (In Frittier-Dimensionen) Olivenöl (Wie, gesagt, was ich halt so da hatte.) in einer beschichteten Pfanne erhitzt und die gefrorenen Pommes darin stark erhitzt. (Nach nicht mehr auf höchster Stufe, nachdem es schon sehr geknistert hatte.) Ab und zu wurde gewendet, da die Pommes nicht gänzlich bedeckt waren. Nunja, die Pommes wurden weit über die angegebenen 4 Minuten frittiert. Ich habe eben nach Aussehen geurteilt. Dann noch auf Küchenpapier ausgetrocknet und etwas Pommes-Gewürz drüber (Ich muss noch das Mensa Rezept dafür heraus bekommen.) und fertig waren die Experimentalpommes. Sie waren zwar nicht so wie man sie so aus der Mensa kennt (Die ziemlich gut sind.), aber ich fand sie sehr schön knusprig und auch recht gut gelungen.
Sonntag, 27. September 2009
Windows auf meinem PC
Hm, also Windows hab ich immernoch nicht installiert bekommen. Ich hatte zunächst Hoffnung, dass es doch funktioniert, nachdem die normale Installation wegen den SATA-Laufwerken nicht funktioniert hatte. Dann hatte ich es zunächst mit einer Installation über USB versucht, was leider nicht ausgereicht hatte. Dann hatte ich noch nLite verwendet um die Installationsdateien zu modifizieren und Service Pack 3 und die Sata-Treiber zu installieren. Das hatte soweit auch geklappt, nur leider hat er sich dann über fehlerhafte DLLs beschwert. Vielleicht hatte ich auch zu viel deinstalliert. Aber ein erneuter Versuch nur mit den integrierten Treibern hatte dann wiederum gar nicht funktioniert. Sehr sonderbar. Leider dauert auch das kopieren auf den Stick so lange. Aber mal sehen, vielleicht klappt es ja noch.
Edit:
Ok, interessant. Nur mit dem Treiber zusätzlich startet er die Installation erst garnicht. Nur mit dem Service Pack 3 startet zwar die Installation, er findet die Festplatte jedoch nicht. Also brauche ich anscheinend doch beides...
Edit2:
Ok, man kanns sich auch schwer machen. Ich hätte den Tipp, den ich im Internet gefunden hatte, gleich befolgen sollen. Es reicht nämlich einfach die SATA-Ansteuerung auf IDE zu setzen, dann kann man ein WinXP mit SP2 ganz normal installieren. Leider kann man es nicht wieder auf AHCI stellen, sofern alle Treiber und Updates installiert wurden, da Windows dann trotzdem nix macht. Naja, Linux kann ja hoffentlich beides.
Edit:
Ok, interessant. Nur mit dem Treiber zusätzlich startet er die Installation erst garnicht. Nur mit dem Service Pack 3 startet zwar die Installation, er findet die Festplatte jedoch nicht. Also brauche ich anscheinend doch beides...
Edit2:
Ok, man kanns sich auch schwer machen. Ich hätte den Tipp, den ich im Internet gefunden hatte, gleich befolgen sollen. Es reicht nämlich einfach die SATA-Ansteuerung auf IDE zu setzen, dann kann man ein WinXP mit SP2 ganz normal installieren. Leider kann man es nicht wieder auf AHCI stellen, sofern alle Treiber und Updates installiert wurden, da Windows dann trotzdem nix macht. Naja, Linux kann ja hoffentlich beides.
Freitag, 25. September 2009
Mein neuer PC
Ja, ich habe mir ja jetzt einen neuen PC zugelegt. Hauptsächlich weil es mit nem Netbook einfach etwas zu lange dauert, eine längeres LaTeX-Dokument zu "kompillieren". Und mein alter Desktop-PC hat ja aus mir unbekannten Gründen nicht mehr funktioniert. Mein neuer im Übrigen zunächst auch nicht. Aber nachdem ich mit ihm nach Hannover gegondelt bin und ihn zur Reparatur gebracht habe geht es jetzt endlich. Dafür hab ich auch nen ganz neuen bekommen ^^. Nur Windows wollte mal wieder nicht ... war ja klar. Selbst übern USB-Stick wollte es die Installationsumgebung nicht laden. Aber ich hatte da noch was im Internet gefunden, dass man SATA-Laufwerke wohl wie IDE behandeln lassen kann, oder sowas. Hab das Fenster natürlich clevererweise schon wieder geschlossen. Ich bin nämlich schon den ganzen Tag dabei den PC einzurichten, argh. Dass ich Linux installieren wollte war klar, mit dem neuesten Knoppix funtkionierte das auch wunderbar. Aber ich hab mir gedacht: "Warum nicht mal wieder ein Gentoo?" Ja, jetzt weiß ichs ;). Es dauert schon lange genug das Basissystem hinzubekommen, wenn man ein Stage3 und nen Genkernel verwendet, aber damit ists noch nicht gegessen. Natürlich wollte ich schon eine Oberfläche die was hermacht (obwohl ich gern LXDE gehabt hätte, das ist cool. Aber auch maskiert :/.), also kam danach das Kompillieren von KDE dran. Naja, das dauert schon lang genug, auch mit nem 64bit Dualcore mit je 2,5 Ghz. Aber wenn man das ganze dazu noch mehrmals kompilliert, fängt der Spass erst an. Also ein paar Tipps von mir, was man machen sollte, wenn man auch ähnliche Probleme stößt wie ich:
Zunächst "opengl" in die Useflags nehmen, sonst will anscheinend ein KDE-Packet nicht kompillieren.
Außerdem als erstes am Besten X installieren, mit "emerge xorg-x11" oder "emerge xorg-server". Ersteres installiert noch ein paar Schriftarten. Dann bei ner NVidia-Karte gleich "emerge nvidia-drivers" und danach wie gefordert "eselect set opengl nvidia". Und dann muss man noch eine xorg.conf erstellen, mit "xorgconfig", oder so. Bei mir wollte X sonst nicht starten, ich hatte aber auch keinen Vesa-Treiber installiert, oder so. Gut, da sollte man jetzt aufpassen, denn wenn man hal installiert hat, oder dies noch tut, funktionieren die Tastatur und die Maus bei neueren Xorg-Versionen nicht. Dazu muss folgendes in die xorg.conf:
Section "ServerFlags"
Option "AllowEmptyInput" "false"
EndSection
Wenn man dann mit "startx" diesen tollen Windowmanager bekommt, kann man sich schonmal freuen. Dann sollte man KDE tunlichst mit "emerge kdebase-startkde" für ein minimalistisches, mit "emerge kdebase-meta" für ein mittelgroßes, oder mit "emerge kde-meta" für ein volles KDE-System installieren. Nur nicht mit "emerge kde", da das dann ein Komplettpaket ist und man so nicht auswählen kann, was man installieren will. Meine Probleme mit KDE rühren meiner Einschätzung nach zwar eher daher, dass ich qt zwischendurch mit anderen Use-Flags kompilliert habe (Tipp: Nicht tun! Ich hatte mir gedacht: "Ach, iwmmt ist doch ne schicke Sache, kompilliern wir das mal mit - kann ja nicht schaden." .... Pustekuchen), wodurch die neuen qt-Libs mit den alten binär-inkompatibel wurden. Heißt, ich durfte erstmal KDE noch mal installiern. Und dann ohne Modularisierung ... entsprechend gut hat das Ergebnis nachher funktioniert. Also immer zuerst für bestimmte Useflags entscheiden ;). Und nochmal das ganze etwas systematischer:
Basis System (Mitm Handbuch)->X11->Nvidia-Treiber->qt (mit OpenGL)->KDE
Edit:
Falls die Tastatur alles dreifach schreibt und die Maus auch nicht so ganz zu wollen scheint, kann man folgendes machen: Immer nur das nötigste in die xorg.conf!
Wegen der Maus das Device auf "/dev/input/mouse0" stellen, anstelle von "/dev/input/mice".
Den Tastaturfehler konnte ich beheben, indem ich den Treiber auf "evdev" gestellt habe. (Und natürlich auch das Modul geladen habe.)
Edit2:
Damit man dazu noch ein deutsches Tastaturlayout hat, sollte man folgendes tun, was ich von http://disposed.wordpress.com/2009/01/19/notiz-an-mich-evdev-keyboard-layout/ habe:
cp /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/10-keymap.fdi /etc/hal/fdi/policy/
vim /etc/hal/fdi/policy/10-keymap.fdi
Und dann die entsprechende Stelle in der Datei editieren.
Zunächst "opengl" in die Useflags nehmen, sonst will anscheinend ein KDE-Packet nicht kompillieren.
Außerdem als erstes am Besten X installieren, mit "emerge xorg-x11" oder "emerge xorg-server". Ersteres installiert noch ein paar Schriftarten. Dann bei ner NVidia-Karte gleich "emerge nvidia-drivers" und danach wie gefordert "eselect set opengl nvidia". Und dann muss man noch eine xorg.conf erstellen, mit "xorgconfig", oder so. Bei mir wollte X sonst nicht starten, ich hatte aber auch keinen Vesa-Treiber installiert, oder so. Gut, da sollte man jetzt aufpassen, denn wenn man hal installiert hat, oder dies noch tut, funktionieren die Tastatur und die Maus bei neueren Xorg-Versionen nicht. Dazu muss folgendes in die xorg.conf:
Section "ServerFlags"
Option "AllowEmptyInput" "false"
EndSection
Wenn man dann mit "startx" diesen tollen Windowmanager bekommt, kann man sich schonmal freuen. Dann sollte man KDE tunlichst mit "emerge kdebase-startkde" für ein minimalistisches, mit "emerge kdebase-meta" für ein mittelgroßes, oder mit "emerge kde-meta" für ein volles KDE-System installieren. Nur nicht mit "emerge kde", da das dann ein Komplettpaket ist und man so nicht auswählen kann, was man installieren will. Meine Probleme mit KDE rühren meiner Einschätzung nach zwar eher daher, dass ich qt zwischendurch mit anderen Use-Flags kompilliert habe (Tipp: Nicht tun! Ich hatte mir gedacht: "Ach, iwmmt ist doch ne schicke Sache, kompilliern wir das mal mit - kann ja nicht schaden." .... Pustekuchen), wodurch die neuen qt-Libs mit den alten binär-inkompatibel wurden. Heißt, ich durfte erstmal KDE noch mal installiern. Und dann ohne Modularisierung ... entsprechend gut hat das Ergebnis nachher funktioniert. Also immer zuerst für bestimmte Useflags entscheiden ;). Und nochmal das ganze etwas systematischer:
Basis System (Mitm Handbuch)->X11->Nvidia-Treiber->qt (mit OpenGL)->KDE
Edit:
Falls die Tastatur alles dreifach schreibt und die Maus auch nicht so ganz zu wollen scheint, kann man folgendes machen: Immer nur das nötigste in die xorg.conf!
Wegen der Maus das Device auf "/dev/input/mouse0" stellen, anstelle von "/dev/input/mice".
Den Tastaturfehler konnte ich beheben, indem ich den Treiber auf "evdev" gestellt habe. (Und natürlich auch das Modul geladen habe.)
Edit2:
Damit man dazu noch ein deutsches Tastaturlayout hat, sollte man folgendes tun, was ich von http://disposed.wordpress.com/2009/01/19/notiz-an-mich-evdev-keyboard-layout/ habe:
cp /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/10-keymap.fdi /etc/hal/fdi/policy/
vim /etc/hal/fdi/policy/10-keymap.fdi
Und dann die entsprechende Stelle in der Datei editieren.
Montag, 21. September 2009
Freeflow in der Z-Mensa
Das war so eine Überraschung, das muss hier einfach festgehalten werden ;).
Mittlerweile war der temporäre Aufbau der Z-Mensa, der wegen den Umbauten nötig war, langsam zur Normalität geworden. Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass sich das ändern würde. Also ging ich gerade, etwas unter Zeitdruck und verärgert, in die Mensa um schnell noch etwas zu essen, bevor sie zu macht. Das erste, das mir auffiel, waren die drei LCDs, die über dem Eingang zu den Treppen hingen und einem die Gerichte anzeigten. Da dachte ich mir nur: "Na das Studentenwerk scheints zu haben." Ein paar Meter weiter standen dann wie gewohnt wieder die Tafeln mit den Gerichten. Nur hatte sich etwas geändert: Die Gerichte werden nun grob in Eintopf, Menü I, Menü II, Vegetarisches, Gegrilltes und Wokgericht eingeteilt. Hilft natürlich nicht gerade den Preis schnell einzuschätzen. Das ist jetzt bei allem in der Z-Mensa so, aber auch eines der wenigen negativen Punkte. Naja, da hatte ich schon geahnt, dass sie weiter gekommen sind, doch das Ausmaß des Ganzen wurde mir erst später bewusst. Es fing schon bei der Treppe an. Auf einmal machte alles so einen anderen Eindruck. Nahezu alles wurde gestrichen, zu einem etwas gräulichen Weißton. An der Wand, vor der zuvor noch weitere Tafeln mit den Gerichten standen, hingen nun Gemälde. Auch die Durchgänge zu den Sitzbereichen wurden verändert und mit Pflanzen ausgeschmückt. Und die Essensausgabe .... kaum zu vergleichen mit der vorherigen. Die Gerichte sind an dem Rand des Raumes verteilt und wurden mit leuchtend orangen Tafeln markiert. Von dem jeweiligen Gericht gibt es auf dem Teller auch wirklich nur den Hauptteil. Eine Theke weiter kann man sich dann aus verschiedenen Beilagen etwas aussuchen. Entsprechend dem Free-Flow-Gedanken und so wie man es auch schon in etwa wie von der Nordmensa kennt. Aber das war nun noch nicht alles. Es ist noch eine Pasta/Gratin-Theke hinzugekommen, sowie Selbstbedienungsstände für verschiedene Nachtische, Obst und Salat. Da ich eigentlich nur schnell essen wollte, habe ich mir das ganze leider nicht so genau angeguckt. Ich muss einen ziemlich verwirrten Gesichtsausdruck gehabt haben, als ich versucht hatte rauszubekommen, wie das nun funktioniert. Denn ich wurde schnell von einer netten Dame an der Theke gefragt, was ich denn haben wollte. Aber ich war wohl nicht der Einzige, dem es so ging. In dem Raum liefen die Leute kreuz und quer, was aufgrund der größe des Raumes und der Anzahl der Menschen aber zum Glück nicht so schlimm war.
Auch beim Essen hatte ich mehr das Gefühl irgendwo bei einem Buffet eines Klubs während meines Urlaubes zu sein, als in einer Mensa ^^.
Ich befürchte ich werde da noch einiges ausprobieren müssen. Ein Glück habe ich keine Waage zuhause.
Mittlerweile war der temporäre Aufbau der Z-Mensa, der wegen den Umbauten nötig war, langsam zur Normalität geworden. Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass sich das ändern würde. Also ging ich gerade, etwas unter Zeitdruck und verärgert, in die Mensa um schnell noch etwas zu essen, bevor sie zu macht. Das erste, das mir auffiel, waren die drei LCDs, die über dem Eingang zu den Treppen hingen und einem die Gerichte anzeigten. Da dachte ich mir nur: "Na das Studentenwerk scheints zu haben." Ein paar Meter weiter standen dann wie gewohnt wieder die Tafeln mit den Gerichten. Nur hatte sich etwas geändert: Die Gerichte werden nun grob in Eintopf, Menü I, Menü II, Vegetarisches, Gegrilltes und Wokgericht eingeteilt. Hilft natürlich nicht gerade den Preis schnell einzuschätzen. Das ist jetzt bei allem in der Z-Mensa so, aber auch eines der wenigen negativen Punkte. Naja, da hatte ich schon geahnt, dass sie weiter gekommen sind, doch das Ausmaß des Ganzen wurde mir erst später bewusst. Es fing schon bei der Treppe an. Auf einmal machte alles so einen anderen Eindruck. Nahezu alles wurde gestrichen, zu einem etwas gräulichen Weißton. An der Wand, vor der zuvor noch weitere Tafeln mit den Gerichten standen, hingen nun Gemälde. Auch die Durchgänge zu den Sitzbereichen wurden verändert und mit Pflanzen ausgeschmückt. Und die Essensausgabe .... kaum zu vergleichen mit der vorherigen. Die Gerichte sind an dem Rand des Raumes verteilt und wurden mit leuchtend orangen Tafeln markiert. Von dem jeweiligen Gericht gibt es auf dem Teller auch wirklich nur den Hauptteil. Eine Theke weiter kann man sich dann aus verschiedenen Beilagen etwas aussuchen. Entsprechend dem Free-Flow-Gedanken und so wie man es auch schon in etwa wie von der Nordmensa kennt. Aber das war nun noch nicht alles. Es ist noch eine Pasta/Gratin-Theke hinzugekommen, sowie Selbstbedienungsstände für verschiedene Nachtische, Obst und Salat. Da ich eigentlich nur schnell essen wollte, habe ich mir das ganze leider nicht so genau angeguckt. Ich muss einen ziemlich verwirrten Gesichtsausdruck gehabt haben, als ich versucht hatte rauszubekommen, wie das nun funktioniert. Denn ich wurde schnell von einer netten Dame an der Theke gefragt, was ich denn haben wollte. Aber ich war wohl nicht der Einzige, dem es so ging. In dem Raum liefen die Leute kreuz und quer, was aufgrund der größe des Raumes und der Anzahl der Menschen aber zum Glück nicht so schlimm war.
Auch beim Essen hatte ich mehr das Gefühl irgendwo bei einem Buffet eines Klubs während meines Urlaubes zu sein, als in einer Mensa ^^.
Ich befürchte ich werde da noch einiges ausprobieren müssen. Ein Glück habe ich keine Waage zuhause.
Sonntag, 20. September 2009
Connichi 2009
Ja, ich war da. Eine relativ spontane und verrückte Entscheidung, aber es war großartig. Ich war etwa um 9:30 in der Schlange, die sich vor dem Eingang ca. drei mal schlängelte. Entsprechend hat es auch mindestens eine halbe Stunde gedauert, bis ich drinnen war. Aber der Verkauf der Karten ging dann ziemlich schnell und anscheinend gab es sogar später noch welche an der Tageskasse. Jedenfalls hat einem die Schlange Zeit gegeben, die ganzen Cosplayer zu bestaunen. Eines vorweg: Für Vegetarier wäre das ganze nichts. Es gab genug nacktes Fleisch zu bestaunen ;). Aber gut, war ja auch warm. Und es gab auch sehr reizvolle Kostüme mit viel Stoff. Charaktere, die mir besonders auffielen, waren zum Beispiel: Ed aus FMA; Cloud, Zack, Sephiroth, Aeris, Tifa Rude, Reno, Jenova, Kaktor, Cid, Rinoa und noch viele andere aus Final Fantasy. Ich glaube Kadaj und Rufus, sowie die eine Frau des Start-Garden-Besitzers aus FF8 (Ja, tut mir leid, ich habe ihren Namen vergessen. -_- Ich müsste das wohl mal wieder spielen....) waren auch da. Und natürlich zwei Yuffies, die sich um ne Materia gebalgt haben ^^. Zudem gab es noch sehr viele Akatsuki, Wallee und Iva, die zwei Eichhörnchen aus IceAge 3, ein Kakashi-Trio (Ihn gabs natürlich auch mehrmals ^^.), eine Charakterin aus Aria und sogar ein Herr der Ringe-Team, mit einem Ork, Gimli und ein paar der bekannten Frauen, dessen Namen ich auch schon wieder vergessen hab. Achja und auch ein Stargate Atlantis Team. Im Grunde einfach zu viele es aufzuzählen. Entsprechend ist das eigentlich auch die Hauptattraktion des ganzen, denke ich. Aber dazu noch später. Drinnen kam man sofort erstmal zu den Ständen. Zunächst sah es so aus, als würde die ganze Connichi innerhalb nur aus Verkäuferständen bestehen. (Es stellte sich aber heraus, dass ich nur etwas zu unkoordiniert war, die anderen Plätze zu finden ;).) Aber selbst die waren schon eine Attraktion. Natürlich gab es fast überall Anime-DVDs und Manga, aber einige hatten auch Kleidung, vorallem T-Shirts mit Motiven bedruckt, oder bedruckte Kopfkissen. (Ich hätte mir ja fast so ein Handtuch mitgenommen, wäre das nicht alles so teuer geworden...) Außerdem gab es vereinzelt auch japanische Musik, Leute die gegen etwas Geld in das Con-Buch schrieben und malten (Was sehr billig war, im Vergleich zu dem trinken, was man sich da kaufen konnte. Außerdem schienen deren Zeichnungen ziemlich gut zu sein.), ganz viel Merchandising und sogar japanische Snacks, vorallem natürlich Pocky. Da ist mir auch ein ziemlicher Unterschied zwischen den Ständen aufgefallen. Bei den meisten kostete eine Packung Erdbeer-Pocky 3 Euro. Der billigste bot es für 1,50 Euro an. Zum Merchandising zählen auch alle möglichen Ringe und Ketten aus verschiedensten Anime, sowie natürlich auch die berühmten PVC-Figuren. Oben, am Ein-/Ausgang zum Garten (In dem sich später die Cosplayer versammelten.) waren auch ein paar Stände für Cosplay. Mit Katzenohren und so ^^. Man konnte wirklich sehr einfach sein Geld da lassen. Ein Glück hatte ich nicht so viel mit ;). Ich bin bei der Suche nach irgendwelchen Veranstaltungen zufällig auf die Fragestunde mit der japanischen Band Back-On gestoßen. Das ging erst recht zögerlich voran und ich hatte ja eh keine Fragen. Aber nach kurzer Zeit traute sich ein Mädchen zu fragen, ob sie die Band nicht mal Knuddeln dürfte. Der Kommentar eines Bandmitgliedes: "Wann du willst." Natürlich ist sie sofort aufgestanden und zu denen hingegangen, um sie zu drücken. Nur blieb sie nicht die einzige, sodass auf einmal kaum mehr jemand auf den Stühlen saß und die Band von Mädchen belagert wurden. Sehr lustig anzusehen. Ich hatte die Gelegenheit genutzt mich weiter auf die Suche zu machen. Irgendwann kurz danach bin ich dann noch in das Dragonball-Theaterstück der Gruppe "daijoubu" geraten. Es war recht lustig. Wenn man Piccollo in Frauenkleidern sehen möchte, sollte man sich das angucken ^^. Noch einige Zeit später hatte ich nach genauem studieren der Karte auch noch die anderen Plätze gefunden. Zum Beispiel hab es einen Bereich für Brett- und Kartenspiele. Unter anderem auch einen Bereich fürs Go-Spielen. Dazu sollte es am Sonntag auch noch ein Turnier geben. Und natürlich gab es auch einen Raum mit Konsolenspielen. Dabei waren fast alle vertreten: Es gab eine Xbox, mehrere Playstations, n Gamecube, ne Wii, einen NES ^^ und nen Sega Mega Drive, wenn mich nicht alles täuscht. Man konnte verschiedene Beat 'em ups spielen, oft zu zweit. Zudem gab es ein Tanzspiel (Die Leute ham da so gerockt.... ich dachte erst das wär ein Demo-Modus, bei dem alle Richtungen perfekt getroffen werden.) und ein Singstar. Des weiteren gab es in der gleichen Ecke mehrere Workshop-Räume, in denen zum Beispiel ein Charakter synchronisiert werden konnte. Allerdings bin ich leider nicht dazu gekommen, an einem Workshop teilzunehmen. Was mir auch entgangen ist, sind die Videoräume (Von denen es drei geben sollte.), in denen fast den ganzen Tag Anime gezeigt werden. (Natürlich mit Originalton und entweder deutschem, oder englischem Untertitel.) Wer Hunger und Durst hatte, konnte sich an verschiedenen Ecken etwas kaufen. Aber wie schon gesagt, es war nicht billig. Entsprechend gut besucht war auch der Edeka ein paar Meter die Straße runter ^^. Nun noch kurz zu dem Garten. Das ganze war ziemlich offen gehalten. Es gabe ein paar Stellen, in die man auch ohne Karten durfte. Und wenn man vorallem die Cosplayer sehen will, braucht man im Grunde auch keine. Aber man kann natürlich keine weiteren Veranstaltungen der Connichi besuchen. Aber der Garten war (und ist) ziemlich groß. Das musste er allerdings auch, bei der Masse an Menschen. Man konnte sehr gut da durch spazieren und die schönen Pflanzen bestaunen. Der Verkehr war auch nicht zu hören. In der Mitte hatte sich eine Frau (Cosplayering? Das Kostüm sagte mir nichts...) hingesetzt, deren Kleid kreisförmig auf dem Rasen ausgebreitet war. Der Kreis hatte bestimmt einen Durchmesser von 10-15 Metern. Jedenfalls wäre es meiner Meinung nach kaum möglich gewesen, sich alleine damit zu bewegen. Sah aber spektakulär aus.
So, ich glaube jetzt habe ich auch genug geredet. Der Rest kommt am besten über Bilder rüber ;). Allerdings werde ich die nicht hier online Stellen. Einfach aus Gründen der Privatssphäre der Cosplayer. Ich mein es hat keine einzige Person gesagt, dass sie nicht fotografiert werden will. Selbst als ich Probleme hatte die Kamera funktionstüchtig zu bekommen, haben sie noch geduldig gewartet ^^. Sehr nett, die Leute. Apropos Kamera:
Ich hatte klevererweise meine eigene Vergessen. Aber glücklicherweise hatte ich am Nachmittag zufällig Christoph mit Freunden getroffen. Daher konnte ich mir seine Kamera krallen und doch noch Bilder machen. Ich schätze sonst hätte ich den Tag nur halb so viel Spass gehabt ^^. Danke.
So, ich glaube jetzt habe ich auch genug geredet. Der Rest kommt am besten über Bilder rüber ;). Allerdings werde ich die nicht hier online Stellen. Einfach aus Gründen der Privatssphäre der Cosplayer. Ich mein es hat keine einzige Person gesagt, dass sie nicht fotografiert werden will. Selbst als ich Probleme hatte die Kamera funktionstüchtig zu bekommen, haben sie noch geduldig gewartet ^^. Sehr nett, die Leute. Apropos Kamera:
Ich hatte klevererweise meine eigene Vergessen. Aber glücklicherweise hatte ich am Nachmittag zufällig Christoph mit Freunden getroffen. Daher konnte ich mir seine Kamera krallen und doch noch Bilder machen. Ich schätze sonst hätte ich den Tag nur halb so viel Spass gehabt ^^. Danke.
Mittwoch, 16. September 2009
Noch so einer
Großartig. Nu hat mich doch noch der Mitläufer in mir gepackt. Weiß auch net warum, aber irgendwie wollt ich nun auch mal was öffentlich posten können, was mit nem Newsfeed verfolgt werden kann ;). Naja und vielleicht hab ich ja wirklich mal was zu sagen.... vielleicht.
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