Letzten Montag entschied ich mich mal in die Grenzflächenvorlesung reinzugucken. Und man mag es nicht glauben, aber die Physikalische Chemie Vorlesungen scheinen immer mehr zu einer Experimentalvorlesung zu werden ^^. Erst in Thermodynamik die Darstellung einer statistischen Verteilung mit Würfeln, wurde nun in der Grenzflächen-Vorlesung ein kleiner Teich mit Booten vorgestellt, die sich von alleine bewegten. Die Erklärung war, dass sich das Campher, das unter den Booten befestigt war, langsam im Wasser löste. Dadurch entstand eine an den Grenzflächen lokal erhöhte Campher-Konzentration, die wiederum einen Druck bewirkte. Soweit ich mich erinner war der ausschlaggebende Effekt dabei eben nicht eine Diffusion aufgrund der Konzentration, sondern die unterschiedliche Oberflächenspannung, die aus der unterschiedlichen Zusammensetzung resultiert.
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