Und ich hab mich die letzten Tage mal wieder (doofer weise, da mich das wieder länger gefesselt hat, als ich wollte) mit stereoskopem 3D beschäftigt. Ich hatte mir ja eine ordentliche Rot-Cyan-Brille gekauft, da ich viele Moleküle zu vergleichen hatte und hoffte das damit besser machen zu können. Nunja, soo viel hat es nicht gebracht. Jedenfalls scheint NVidia seine freien 3D-Grafikkartentreiber für stereoskopes Spielen eingestellt zu haben. Dafür vertreiben sie jetzt ein eigenes Produkt mit 3D-Brille usw., namens 3D Vision. Finde ich schade, denn wie es aussieht kann man das nicht einfach so verwenden,
um ein Spiel mit anaglyphen Brillen zu spielen. Aber dafür gibt es ja iZ3D, das anscheinend ein allgemeiner (unabhängig von der Grafikkarte) Treiber ist. Dieser ist zwar auch kostenpflichtig, aber nicht für den Anaglyph-Treiber.Apropos NVidia, so eine Onboard-Grafikkarte ist ja nicht gerade die beste Möglichkeit Spiele zu spielen. Ich finde es ja gut, dass die Anstrengungen in letzter Zeit immer mehr auf sparsame und vorallem skalierbare CPUs abzielte. So wird meist gerade so viel Leistung verwendet, wie man braucht. Was natürlich nicht so ganz gut für Projekte wie Boinc ist ;). Aber als zweite Komponente, die ziemlich viel Strom zieht, gibt es ja noch die (Spiele-)Grafikkarten. Aber anscheinend hatte sich auch da ein wenig getan. Wie zum Beispiel HybridPower von NVidia, das je nach Notwendigkeit eine dedizierte, oder eine Onboard-Grafikkarte zuschaltet. Aber wie es aussieht wurde auch dieses Projekt eingestampft - im Hinblick auf den Zusammenschluss von Grafik- und CPU-Chips. Schade, denn man kann sich ja nicht immer das Neueste besorgen.
Um nun doch noch etwas spielen zu können, muss daher eine leistungsfähigere Grafikkarte her. Aber was tun wenn man einen dünnen Tower hat, in den höchstens LowProfile-Karten reinpassen? Und diese gibt es auch nur im begrenzten Ausmaß, weshalb man vorsichtig sein muss mit dem Kaufen. Nicht dass die gekaufte Grafikkarte gerade mal einen FPS mehr bringt, als die Onboard ;). Aber es gibt ja so coole Sachen wie PCI(e)-Riser Karten und Verlängerungskabel. Eine chin. Firma stellt wohl auch eine PCIe-Karte her, die das Signal dann in verschiedenen Bussen (Plural von Bus? ;)) zur verfügung stellt. So kann man PCIe x16 z. B. auf PCIe x1 transformieren. Für Grafikkarten bedeutet das natürlich eine recht starke Einbuße. Aber, kombiniert mit einer ExpressCard zu PCIe-Karte erhält man somit trotzdem eine weit bessere, externe Grafikkarte für den Laptop. Für einen Desktop-PC sollte es ohne so große Einbußen einfacher zu realisieren sein, denke ich, da dort einfach PCIe-Verlängerungskarten verwendet werden können (was natürlich auch verlustbehaftet ist). Cool wäre alles zusammen in einem Gehäuse verpackt.