Dienstag, 28. Februar 2012

The white boy is back

and you know he could never be wack.
Äh ja, genau. Jedenfalls bin ich nu wieder in Göttingen, nachdem ich Samstag Abend bei Bandmitgliedern in Witzenhausen übernachtet hatte, Sonntag dann stundenlang im Buss saß um dann gegen Mittag in Wiesbaden angekommen zu sein.
Um 13:11 (oder sowas) wurde dann zu dem Stationspunkt marschiert. Da standen wir dann noch einmal ne Stunde oder anderthalb. Ich hatte ja (glücklicherweise) keine Uhr mit. Nur allzu warm war es nicht und ich hatte natürlich auch länger nichts gegessen, da der vorherige Mitternachtssnack und das üppige Frühstück noch vorhielten - aber leider nicht warm.  Zwischendurch meinte es dann auch noch zu schneien, bzw. zu hageln. Da fing mir dann an der Spaß zu vergehen.
Und dieses ganze "Helau!" hatte mir irgendwie nichts gesagt. Mal abgesehen davon, dass ich mir etwas doof vorgekommen wäre alle zehn Sekunden den Gruß in die Runde zu werfen. Nunja, irgendwann ging es dann auch los. Leider konnte ich die Lieder ja noch nicht so richtig auswendig, gelaufen bin ich auch noch nicht so viel weshalb ich mich ziemlich konzentrieren musste, um im Takt zu laufen und die Töne blieben auch aus, bzw. waren nicht so ganz richtig ... beste Voraussetzungen für eine Menge Spaß also. Aber glücklicherweise waren unter den Massen an Leuten auch einige Kinder, die sich nichts sehnlicher wünschten, als mich anzustupsen oder mir mit so einem Wuschelstab im Gesicht und den Ohren rumzufummeln. Wie es dabei blieb, dass mein Mello keinen nennenswerten Gesichtsabdruck aufwies, kann ich mir bis jetzt noch nicht so richtig erklären. Aber ich schätze das ist besser so. Ich weiß nicht ob die Instrumente der Band gegen Kollision mit Zuschauern versichert sind....
Nicht zu vergessen ist natürlich auch das wunderschöne Terrain unserer Strecke in Wiesbaden, was sich, in einer sonst so trist ebenen Straße (wäre ja zu einfach), durch einen Hügelparcour im "survival"-Stil aus allerlei Müll auszeichnete.

Nunja, irgendwann war auch das vorbei und dann ging es per Bus weiter nach Lahnstein, um dort in der Turnhalle einer Kaserne zu übernachten. Der Rest des Tages war dann frei, was aber angesichts der Zeit und den universitären Hintergründen hauptsächlich in etwas Abendbrot, duschen und Versuchen zur Arbeit mündete. Währenddessen machten sich die meisten anderen Bandmitglieder an eine umfangreiche Messreihe zur Ethanolintoxikation.
Das Schlafen auf einer Schwimm-Luftmatratze in einer großen Turnhalle war ganz in Ordnung. Trotz der riesigen Geräte, die sich zwischendurch anhörten wie eine Turbine eines Flugzeugs nebem dem eigenen Gehörgang, welche die Funktion einer Heizung darstellen sollten, konnte ich einigermaßen gut schlafen.

Erstaunt war ich etwas, als ich dann duschen wollte und sowohl Umkleide, als auch direkt angeschlossenes Duschzimmer komplett durchnässt waren, es von den Eisenstangen tropfte und alle drei Duschen bei geschlossenen Fenstern auf hoher Temperatur liefen, ohne das irgendwer außer mir zu sehen war. Aber wir leben ja in einer toleranten Gesellschaft, da möchte man Geistern ja nicht ihre Rechte zu duschen verbieten.
Später erfuhr ich dann, dass das Ganze absichtlich getan wurde, um sich eine Art Sauna zu simulieren.

So, aber um mal zum Ende zu kommen:
Die nächsten zwei Tage bzw. Auftritte wurden dann immer wärmer, ich wurde nach meiner Einschätzung etwas besser und die Leute haben auch nicht mehr an einem rumgepiekst. Von daher wurde es generell spaßiger und ich denke ich kann sagen, dass der letzte Tag auch ganz gut war - wäre da natürlich nicht die Arbeit gewesen.

Dienstag, 21. Februar 2012

Hip, Hip, FritzBox

Ich muss mal ein Lob auf oben genannte Router loswerden. Ich hatte ja zuvor schon mit einer FitzBox 3131 gespielt und entdeckt, dass es für FB's selbst anpassbare Firmwares gibt (Freetz sei hier genannt), da die Firmware selbst größtenteils Open Source ist. Das ermöglicht einem so Pakete wie Subversion, Apache oder lighttp mit PHP, Ruby, Lua, SSH (natürlich), SQLite usw. zu installieren und auf der FB laufen zu lassen. Eine geniale Sache. Und nachdem ich auch rausgefunden hatte, wie ich an die Daten zum Einwählen in das O2-Netz komme, hatte ich mich entschlossen mir eine großere FB, die 7270, zu kaufen. Und ich muss sagen, selten war es eine so gute Idee, einfach zuzuschlagen ^^. (Die FB war bei Amazon heruntergesetzt.) Ich konnte meinen O2-Router und die andere FB ersetzen (die als Accesspoint diente). Das hatte ich angestrebt. Dann bemerkte ich noch zufällig, dass die FB einen eingebauten Anrufbeantworter besitzt. Zudem wollte sich mein Telefon immernoch nicht in den O2 SIP-Account einloggen, auch nachdem ich etliche Anleitungen befolgt hatte. Lustigerweise kam mir dann die DECT-Funktion der FB zugute, wodurch ich gleich noch einmal die Basisstation des Telefons einsparen konnte. Die FB schaffte es somit die Funktion von bisher vier elektronischen Geräten zu ersetzen. Wenn sich das mal nicht gelohnt hat.

Freitag, 17. Februar 2012

Ich brauche Drogen den ganzen Tag,

ich brauche Drogen so viel ich mag! Nein, das ist kein Werbeslogan für ein Drogenkartell, sondern ein sehr bekannten, etwas psychodelisches, Lied, von dem ich mal wieder nicht mehr Text kenne (wenn es diesen überhaupt gibt). Ich erinnere mich nur vage daran, dass es dazu eine in fröhlich leuchtenden und blinkenden Farben mit Nashörnern animierte Seite gab. Aber dazu ein andermal mehr - order auch nicht.
Ich bin ja schon immer der Meinung, dass jeder Mensch Drogen nimmt, sei es Essen, Luft etc. Sicherlich ist solch eine Aussage im Hinblick auf härtere und weniger essentielle Drogen nicht ganz ernst zu nehmen. Aber es gibt natürlich auch im Alltagsgebrauch erlaubte und allseits akzeptierte Drogen - mal abgesehen davon, dass man von quasi allem süchtig werden kann. Aber eine besonders verbreitete ist der Kaffee. In den letzten Wochen ist mein Konsum dieses Aufputschmittels stark angestiegen, da ich mit den ganzen Sachen irgendwie nicht hinterher kam.
Generell auch kein Problem, wenn man mal von dem Konsum anderer Leute ausgeht. Leider ist die Toleranz wohl ziemlich von der Person abhängig. Naja, lange Rede kurzer Sinn (ich muss ja noch arbeiten), zu viel sollte man auch nicht trinken und vorallem nicht über längere Zeit. Wie das eigentlich bei allem so ist. Mal abgesehen davon, dass die Wirkung schnell nachlässt, ist es dann auch schwer davon wegzukommen - zumindest wenn man es sich nicht leisten kann erstmal Urlaub zu machen. Denn bei einer zu starken Gewöhnung treten sehr wohl Entzugserscheinungen auf, sollte man das Getränk absetzen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schnell geht - Über ein paar Wochen zwischen zwei und vier Espresso und vereinzelt auch noch einen Becher Kaffee dazu. Jedoch war ich erstaunt, wie viele Symptome des Koffeinismusses auf mich zutrafen, als ich den Artikel bei Wikipedia las. Und natürlich helfen diese Symptome nicht gerade beim Arbeiten. Zudem entnehme ich dem Artikel, dass die höhere Anzahl an Rezeptoren im Grunde zu einer ständigen Verlangsamung der Nervenzellen führen, was der Aussage gleichkommen würde, dass Kaffee auf Dauer dumm macht (etwas übertrieben). Das kann man natürlich während der Prüfungsphase sehr gut gebrauchen. Ich hoffe bloß, dass die Ausbildung der Rezeptoren reversibel ist ....
Tja, nicht alle Lebensmittel sollte man in Massen genießen ;).