Donnerstag, 1. November 2012

Phasentrennung !

Yay, mein Roller läuft wieder. "War auch gar nicht teuer ..." hätte ich jetzt gerne gesagt, aber mir ist spontan nicht eingefallen, wie ich da genug Sarkasmus mit reinbringen soll. Naja, immerhin bin ich ja selbst schuld, da ich wahrscheinlich einfach meinen Roller zu wenig abgedeckt habe und so über die Monate immer mehr Wasser in den Tank gekommen ist. Das Wasser war wohl auch schön rostig.
Die Plane ist aber auch etwas stockig und mittlerweile etwas eingerissen. Ach und der Akku ist auch schon wieder hin (angeblich), weshalb man nicht mehr elektrisch starten kann ... vielleicht sollte ich dem Roller zuliebe mit dem Fahren aufhören.
Aber das wird wohl nichts, zumal ich jetzt die wunderbare Idee bekommen habe irgendwann irgendwie eine Antenne an mein motorisiertes Zweirad zu montieren - wenn ich schon kein Auto habe in das ich ein Funkgerät einbauen kann.
Heute beim Abholen habe ich außerdem mit meinem GPS-Gerät mal getestet, wie schnell ich überhaupt unterwegs bin (der Tacho ist nämlich auch schon länger hinüber - aber immerhin macht er kein ohrenbetäubendes Schleifgeräusch mehr :) ). Ich kam mit maximaler Geschwindigkeit vielleicht auf 41.7 km/h. Wie ein geölter Blitz ...
Apropos Funken: Ich versuchte mich die letzten Wochen mehr in meinem DARC-OV zu engagieren, was dazu geführt hat, dass ich eher etwas knatschig auf sie bin. Unter meinem Ausbilder war das komplett anders, aber im Moment habe ich eher das Gefühl, dass es da kaum einen interessiert, ob jemand noch etwas unerfahren ist oder sonstwie unsicher. Generell scheint die Integration eher mau. Da die Räume und Anlagen auf dem Dachboden einer Schule sind, gibt es eine Afu-AG, die sogar 3-4 Teilnehmer hat. Die haben letztens dann auch mit einem deutschen Funkamateur in der Antarktis gefunkt (da haben sie sich natürlich auch um einen Zeitungsartikel bemüht). Schön, dass der Termin vorher so groß angekündigt wurde. Ok es ist verständlich, dass es eine Aktion der AG sein sollte. Aber wo ist das Problem, wenn man sich einfach mal dazu gesellt und vielleicht auch noch mit den Schülern austauscht? Stattdessen bekommt man dann zu hören man solle einfach mal zum OV-Abend kommen, weil sie da schon öfter mit besagtem Funkamateur geredet haben. Schön, vielleicht liegt es an mir oder dass ich zu früh komme, aber wenn ich da bin gibt es meist nur stundenlanges Off-Topic gequatsche und gefühlt zwanzig Würstchen-mit-Toast-Runden. Dass da jemand funkt habe ich eigentlich nur seltenst erlebt und wenn dann war es meist nur ein kurzes "Hallo" über ein nahes Relais. Da läuft öfters Skype über den Computer, als ein QSO ...
So, aber nun genug gemeckert - in der Art zumindest. Jetzt las ich letztens, dass es endlich eine kommerzielle Magnetic Loop aus der Tschechischen Republik gibt, die auch für 80m ausgelegt ist und dass sie sogar hier in Deutschland vertrieben wird. Ok, sie soll nur für Leistungen unter 10 W ausgelegt sein, aber das ist in Ordnung weil ich sie dann auch innerhalb der Wohnung und legal ohne großen Aufwand verwenden kann. Nur leider kostet die dann doch wieder fast 230 Euro ohne Versand, anstelle der zunächst im Magazin genannten 150. Die preise für Loops sind unglaublich.
Aber egal, ich muss eh arbeiten (darum ist nun auch erstmal Schluss - auch wenn mein Bilderordner noch zig weitere Themen bereitstellt), daher werde ich das auf meine "Was ich nach der Masterarbeit erstmal tun muss"-Liste verschieben und mir dann vielleicht später doch nochmal vornehmen, eine eigene zu bauen. Ohne Drehko aus Kupferblech. Genau.

Montag, 8. Oktober 2012

Immer wieder Essen

Lang, lang ist es her, aber nun hat mich doch die heute startende Aktion in der Nordmensa dazu gezwungen, mal wieder einen Beitrag zu schreiben und etwas über die Essensverhältnisse hier "oben" zu meckern. Generell kam es mir so vor, als wären die Aktionswochen mittlerweile an allen Mensen stark ausgedünnt worden. Umso überraschender war es, das Wort "Aktion" vor dem Gericht 'Putengeschnetzeltes "Thailändische Art"' zu sehen. Einmal nachgeguckt sprang einem gleich ein riesiges Logo mit der Beschriftung "MensaVital" entgegen. Links daneben stand es noch einmal in einem Satz mit "Nordmensa". Das klang so Paradox, das musste ich googeln. Eine schnelle Suche lieferte mir zwar keine unabhängige "Hauptseite", jedoch hatte ein bayerisches Studentenwerk eine nette, kurze Erklärung zu der Aktion. Ich muss sagen, die Beschreibung liest sich hervorragend. Nicht, dass solch eine Aktion, bzw. Menüreihe, nicht schon lange überfällig war, aber gut, meckern wir mal nicht (so viel). Erstens bin ich von den frischen Zutaten angetan (wobei man sich hervorragend darüber streiten kann, ob "naturbelassen" eine gute Sache ist), zweitens finde ich es super, dass man nun auch endlich einmal zumindest einen Maximalwert für den Energieinhalt eines solchen Essens bekommt.
Etwas schwer verdaubar war jedoch die Ausdrücke: "keine frittierten und panierten Speisen" und "fettarm"
Ok, beim ersten könnte das "und" auf darauf hinweisen, dass es sehr wohl frittierte oder panierte Speisen geben kann ;). Aber das würde sicherlich nicht in das Gesamtbild passen. Fakt ist: Bei einer Mensa in der es eigentlich jeden Tag etwas frittiertes und jeden zweiten ein Schnitzel in irgendeiner Art (Pute, Schwein, Gemüsefüllung ....) gibt und (anscheinend) zu nahezu allen Beilagen Öl dazugegeben wird, dürfen wir auf die Umsetzung dieser Prinzipien gespannt sein. Ich bin es jedenfalls, wenn man mal vom Kartoffeleintopf absieht.

Naja, was gab es noch. Die ganzen Sachen, wie "International Talk Like A Pirate Day" oder die "Connichi" habe ich dieses Jahr wieder einmal nicht ausgelebt, auch wenn ich sie nicht komplett vergessen hatte. Jedes Jahr das gleiche, narf.
Frei nach dem Prinzip "Jetzt kenn ich das und auf einmal ist es überall!" scheint das Doctor Who Fieber umzuschlagen. Jetzt gibt es bei GetDigital (bzw. Amazon) sogar einen Dalek-Wecker der die Zeit an die Decke projiziert. Ich wollte schon immer einmal eine ordentliche Projektionsuhr haben und dazu noch von einem sanften "Exterminate!" geweckt zu werden ... hach, herzallerliebst :).
Mein Vorhaben mich hier mehr im CCC, der Python Users Group und meinem DARC-OV zu betätigen scheiterte auch jedesmal kläglich. Zu den ersten beiden schaffe ich es nie hin und beim letzten ist es schwierig ... für mich zu "Kommunizieren". Ich habe auch nicht das Gefühl, dass großartig an "Integration" gearbeitet wird. Man wird zwar auch nicht zur Seite gestellt, aber ansonsten gibt es die standardmäßige "Würstchenfutterrunde". Abgesehen davon machen die meisten, was sie sich gerade in den kopf gesetzt haben, bzw. schnacken. Ich hatte das Gefühl mit meinem Ausbilder war das noch anders.
Aber was mecker ich überhaupt. Immerhin habe ich selbst noch nie wirklich ein QSO gehabt und eine Antenne für Kurzwelle habe ich auch immernoch nicht, weshalb mein Funkgerät eigentlich nur in der Ecke rumsteht :/. Auf dem Dach unseres neuen Wohnhauses scheint zwar so etwas wie eine Amateurfunkantenne angebracht zu sein, aber meine Nachbarn sehe ich ja auch nicht soo häufig, um sie mal nebenbei drauf anzusprechen.

So long

Mittwoch, 12. September 2012

Was ich noch zu sagen hätte,

passt in 'ne kleine Zigarette ... ne, irgendwie ging das Lied anders. Ist auch nicht so wichtig, ich will ja kein Schlagersänger auf dem Ballermann werden. Hier liegen mal wieder ein paar Themen rum, die ich loswerden muss und da meine neue Seite noch nicht eingerichtet ist (wie seit Monaten), werde ich mal wieder einen Mixpost veröffentlichen.

Ich vergaß zu erzählen, dass ich für die Fahrt nach Prag (natürlich) selbstgemachte Brötchen mitnahm. Ich entschied mich dazu ein paar Sonnenblumenkerne in den Teig zu tun, damit die auch mal weniger werden ;). Da wir im Arbeitskreis - neben meiner Wenigkeit - noch einen großen Fan von Laugengebäck haben, laugte ich zudem ein paar der Brötchen. Später, bzw. schon zu spät eigentlich, fiel mir dann auf, dass die Sonnenblumenkerne bei den gelaugten Brötchen grün gefärbt waren. Das mutete schon etwas ... weniger gesund an. Um zum Punkt zu kommen: Ich fand zwar keine Beweise, aber es gab schonmal Spekulationen, dass die Kerne Farbstoffe enthalten, die pH-abhängig - also Indikatoren - sind. Ist also angeblich nicht (notwendigerweise) ungesund, aber wird halt durch die Base beim Laugen hervorgerrufen. Interessanterweise sollen sich Sonnenblumenkerne in Säure gar rot verfärben. Der Versuch steht allerdings noch aus. Ob es Essigbrot gibt? :)

Irgendwie häufen sich im Moment die Schulkontakte mit der ISS. Letztens gab es eine Aktion mit einer Schule im Ruhrgebiet, morgen um 9:15 soll es eine weitere mit einer Schule in Baden Württemberg geben. Bei ersterer Aktion hatte ich mir endlich mal die Zeit genommen und zu genau der Zeit versucht, mit meiner Handfunke die Aussendungen der ISS zu empfangen. Soll angeblich ganz gut gehen und kann ich eigentlich auch bestätigen. Es war nur sehr schnell wieder vorbei, was aber wahrscheinlich an der Geschwindigkeit der ISS lag und dass ich nur freie Sicht nach Süden hatte. Aber vielleicht hätte ich auch die Frequenz aufgrund des Dopplereffektes korrigieren müssen. Wie auch immer, als ich das meinem AK-Nachbarn erzählte war er das erste Mal "beeindruckt" (wenn ich da nicht was verdrängt habe ;)). Anscheinend ist es was besonders spektakuläres Astronauten von der ISS zu hören, im Vergleich zu anderen Leuten über Satelliten oder von anderen Kontinenten. Wahrscheinlich ist es der gleiche Effekt wie mit dem Polizeifunk, den viele so interessant finden. Ich versteh's nicht wirklich. Jedenfalls bin ich dabei auf eine schicke Seite gestoßen, auf der man sich die Bahnen und Voraussagen von verschiedenen Satelliten anzeigen lassen kann. Dort gibt es sogar eine Suche nach Satelliten, die gerade in Reichweite sind. Kann ich nur empfehlen.
Btw, auf der Seite sah ich gerade, dass die ISS morgen wahrscheinlich nicht soo toll von Deutschland aus zu hören ist, außer man hat super Ausrüstung und/oder ist im Süden. Allerdings düst sie dafür am 22.9. fast über unsere Köpfe hinweg. Der minimale Abstand beträgt dann nur etwa 400 km :).

Um bei Satelliten zu bleiben: Demnächst (oder ists mittlerweile schon?) wird ein japanischer Satellit von der ISS ausgesetzt, der über extrem helle Lichtpulse Morsecode an den Horizont schreiben soll. Theoretisch soll das so hell sein, dass man es sogar mit bloßen Auge erkennen können soll. Aber ich befürchte das wird hauptsächlich über dem Institut in Japan geschehen.

So, soweit erstmal. Und vergesst nicht: Am 19.9. ist "Internation Talk Like A Pirate Day". Also noch schön üben bis dahin. Arrrr!

Dienstag, 4. September 2012

Was tun,

wenn man gerade mal wieder vor seiner Konsole hängt und nicht weiter weiß? Genau:
$ ls
$ ls
*5 Sekunden Pause*
$ ls
$ ls
$ ls

Nicht, dass das helfen würde.

Donnerstag, 30. August 2012

Prag Nummer 2

Was nicht bedeutet, dass es den zweiten Tag enthält ... denn morgen geht es ja schon wieder zurück. Es gab noch ein paar interessante Vorträge, aber auch viele denen man einfach nicht folgen konnte. Ich glaube während der ganzen Konferenz habe ich zwei Briten - was man ihrer Aussprache auch angemerkt hatte - gehört. Aber gerade die etwas südwestlicheren Vertreter waren teilweise etwas schwierig zu verstehen, weil sie ihr Englisch in ihrer eigenen Sprache "aussprechen". Also oft hatte man mehr Frenglisch, Spenglisch und natürlich auch Denglisch, als wirkliches Englisch und entsprechend gut war es zu verstehen. Ahja, Itenglisch gab es natürlich auch. Sehr schön war es auch, die ganzen Akzente nacheinander zu hören.

Nunja, eigentlich hätte ich mir auch gerne die Präsentationen besorgt, um mir einige noch einmal zuhause anzugucken, bzw. -hören. Aber anscheinend wurden die Folien für 12 Euro verkauft - auf CD wohlgemerkt - und die Audiodateien gab es extra. Aber das natürlich nochmal für 9 Euro und dann auch nur für jede Sitzung und nicht für die ganze Konferenz. Das war mir dann doch etwas zu viel. Schon nervig genug, dass man sich es kaufen muss und dazu noch alles auf CD.
Am Abend gab es dann das Congress Dinner. Das Essen war auch eigentlich ganz  gut. Es gab ein Buffet mit verschiedenen Fleischsorten, Aperitifs, Nachtischen, etc. Und natürlich unmengen Alkohol. Es fing an mit einem Begrüßungs-Pflaumenschnaps - der ehrlicherweise ganz lecker war. Dann konnte man sich zwischen dunklem und hellem Bier, oder weißem bzw. rotem Wein entscheiden. Natürlich gab es auch Softdrinks, aber die wurden anscheinend weniger getrunken ;). Und man brauchte nicht einmal ganz auftrinken, da wurde einem schon das nächste Bier angeboten, oder eben das Weinglas nachgefüllt. Zudem gab es eine Band und später auch eine - wie es schien traditionelle - Tanzeinlage. Soweit so gut, nur hatten sie sich anscheinend verrechnet oder nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet, jedenfalls war das Restaurant ziemlich überfüllt, sodass die letzten im stehen essen mussten. Für 50 Euro pro Kopf ist das schon etwas merkwürdig.

Im Übrigen ist Bier hier anscheinend ein Grundnahrungsmittel. Nahezu in jedem Restaurant ist es das oder eines der billigsten Getränke.  Meist kostet es so um die 30-40 Kronen, oder eben etwa 1.50 Euro pro 0.33 L. Heute waren wir zudem in einem asiatischen Restaurant - von dem es in Prag im Übrigen recht viele gibt. Ich musste natürlich die Ramen bestellen :). Ich musste den anderen dann noch bei ihren Gerichten helfen, weil sie meinten nicht aufessen zu müssen :/. Dabei war es großartig. Und dort gab es einen Litschi-Schnaps als Absacker, glaube ich (es war jedenfalls eine drin ;)). Der war sehr lecker.
Ein lustiges Ereignis hatten wir in einer Art Biergarten. Auch in Prag ist es üblich 10 % Trinkgeld zu geben und dort wurden wir gefragt, ob er (der Ober) das Trinkgeld schon mit einrechnen soll.

Soweit - ich denke heute wird hoffentlich mal ausgeschlafen. Zumindest solange die Leute auf der Straße (bzw. die Discogänger) nicht rumglärmen müssen. Denn mit geschlossenem Fenster schlafen wäre keine so gute Idee ...

Montag, 27. August 2012

Toasts in Prag No. 1

Ja, ich geb zu, der erste Tag, bzw. Abend, ist schon rum. Allerdings komme ich jetzt erst dazu, den ersten Eintrag zu schreiben, da ich einerseits gestern total Erschöpft war und außerdem - neben der Berichterstattung - auch noch an mein Poster denken musste, das ich heute vorgestellt habe.
Das war im Übrigen im Rückblick ganz nett - zumindest wenn ich mit den Leuten geredet habe. Ok, viele haben sich mein Poster nicht interessiert angeguckt und bei der ersten Person habe ich auch gleich ins Fettnäpfchen getreten und Schund erzählt. Das hat mich dann auch die erste Zeit ziemlich geärgert und davon abgehalten ein Bier oder Wein zu nehmen. Denn das ist die Sache an Konferenzen, die mich sehr überrascht hatte. Der Empfang am Sonntag bestand aus einem riesigen Buffet, das ständig nachgefüllt wurde, was natürlich in ziemlicher Futterei ausartete. Eigentlich war ich überhaupt nicht hungrig, aber das sah so gut aus, da musste ich doch einiges probieren. Am nächsten Tag gab es in der Kaffeepause morgens auch noch drei verschiedene Sorten Mini-Muffins - nicht genug, dass wir schon zum Frühstück ein Buffet hatten. Nunja, was ich besonders sonderbar fand war, dass es ständig immer Bier und Wein (Weiß- und Rotwein) gab. Zur Postersession gab es zudem noch für jeden zwei Getränkekarten. Lustigerweise waren die Standardgetränke allerdings frei, sodass man quasi dazu angehalten wurde alkoholische Getränke währen des Poster-Vorstellens zu sich zu nehmen, um die Karten einlösen zu können.

Da ich heute auch nicht ausgeschlafen hatte, bin ich fast während der Einführungsvorlesung eingeschlafen. Auch als wir nachher eine Tour durch die Stadt, an der Kathedrale vorbei, gemacht hatten, dacht ich das halte ich nicht durch. Erstaunlicherweise ging es mir dann nach dem Mittagessen, bei dem ich zu einem wohl recht tschechischen Gericht ein Bier getrunken hatte, ganz gut.

Prag an sich ist ganz nett. Gerade die Touristenecken sind natürlich sehr schön. So zum Beispiel die Kathedrale, in dessen Nähe eine Art Park ist, von dem man eine super Aussicht auf die Stadt hat. Ansonsten merkt man allerdings, dass es eine Großstadt ist und es sieht entsprechend aus. Nervig ist jedoch, dass man nicht das Gefühl hat, aus Deutschland rausgekommen zu sein. Das erste, das wir sahen, als wir in die tschechische Replublik "einfuhren", war ein Schild mit Werbung für Kaufland. Des Weiteren habe ich hier schon zwei Rossmanns gesehen, Obi, etc. Überall deutsche Geschäfte, bzw. Filialen. Aber natürlich auch aus anderen Ländern. So sieht man an jeder Ecke Starbucks und öfters Subway, sowie ständig Geldwechselstände. Meine Lieblingsfilialen, die im Grunde um die Ecke zu unserem Hotel sind, sind die Landesbank Baden Württemberg und Arko.
Das ganze wird davon unterstützt, dass man an jeder Ecke Leute deutsch reden hört. Man hat das Gefühl in Deutschland zu sein - aber eben mit ein paar anderen Häusern und Geschäften. Sowieso sind wahrscheinlich mehr Touristen da, als Tschechen. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, was wir hier noch so sehen werden.

Freitag, 17. August 2012

Ferien!

Ja, guter Scherz was? Jedenfalls nicht für mich. Nicht direkt jedenfalls. Und als Student gibts sowas ja eh nicht mehr. Nur will es kaum jemand wahr haben, dass es nicht ohne Grund "vorlesungsfreie Zeit" heißt. Fast seit Einführung des Bachelors in der göttinger Chemie kann man kaum einen Unterschied in der Fahrradstandsbelegung zwischen der Vorlesungszeit und den "Ferien" erkennen (d.h. sie sind immer überfüllt). Nun bin ich mal ausnahmsweise - für organisatorische Dinge - am Z-Campus gewesen und was sehe ich dort? Gähnende Leere! Die sonst ebenso überfüllten Fahrradstände beherbergen gerade einmal eine handvoll zweirädrige Transportvehikel. Und ebenso sieht es mit der Anzahl an Leuten aus. Ok, man ist es gewohnt, dass die Leute am Z-Campus viel auf ihrem großen Platz rumsitzen, rauchen und Kaffee trinken, aber wenn der Mensa-Vorraum, abgesehen von einem selbst, von nur noch ein oder zwei weiteren Personen mit Leben gefüllt werden muss, ist irgend etwas falsch. Und das um kurz vor 11. Nicht das ich mich nach Pfad-frei-pogen oder dynamischem Mensa-Labyrinth sehnen würde, aber weckt (und bestätigt?!) mal wieder einige Klischees.

Donnerstag, 16. August 2012

Äh Salat?

Ja ok, ich geb zu es fehlten irgendwie zwei oder drei Tage von meinem Salatwochenbericht. Nunja, es lässt sich auch sehr schnell zusammenfassen:
Von den fünf Tagen, an denen es einen Salat als Aktionsgericht geben sollte, habe ich genau .... tätärää .... kein einziges Mal das entsprechende Gericht gewählt. Meist sahen sie entweder nicht toll aus, oder es war eher ein Brotgericht mit etwas Salat. Aber das Highlight war der letzte Tag, an dem es einen unglaublich knackigen Kartoffelsalat. Und dazu ein Würstchen mit Brötchen. Das ist doch mal ein schön leichtes und grünes Gericht. Aber genug davon.

Dienstag und Donnerstag sind die schriftliche und mündliche Norwegisch-Prüfung, yay. Einerseits bin ich ganz froh, erstmal nicht hin und her düsen zu müssen und mich darüber zu ärgern, dass ich es mal wieder nicht geschafft habe genug für den Kurs (oder die Hausaufgaben -_-) zu machen. Andererseits weiß ich nicht wann ich das letzte Mal auf "Mut zur Lücke" gesetzt habe :/. Naja, schon lange nicht mehr durchgemacht ;).

Auf was man nicht alles stößt, wenn man sich etwas über Inhaltsstoffe informieren will. In diesem Fall ging es um Fette - denn man bekommt ja auch ständig zu hören, dass man Fett essen muss, um es auch ordentlich zu verbrennen. Aber natürlich gibt es dabei wieder einmal viel unnützes und ein wenig wertvolles. Bei der Recherche stieß ich auf einen Vortrag über die Anwendung, Eignung und Zusammensetzung verschiedener Arten von Fetten und Ölen. Ganz interessant. Aber richtig aufschlussreich, im Bezug auf die Ernährung, wird es erst in Kombination mit einem Beitrag eines Lebensmittelchemikers, der die gesundheitlichen Aspekte von Olivenöl relativiert. Das Fazit ist letztendlich, dass man ja einen hohen Anteil Omega-3 Fettsäuren zu sich nehmen sollte. Omega-6 sind aber wohl auch essentiell (also nötig). Genauer gesagt, Linolen- und Linolsäure. Und die sind in Olivenöl sehr wenig enthalten. In der Präsentation ist jedoch zu sehen, dass (bezeichnenderweise) Leinöl sehr viel von beidem enthält. Ich fand es vorher schon ganz nett, aber nun find ich es super ^^. Nur ist fraglich, ob es sinnvoll ist es zum Braten zu verwenden.

 *Update* Holla, ich wusste doch, dass da noch ein Beitrag fehlte. Warum hatte ich den hier nicht veröffentlicht, wo er doch seit Ewigkeiten in meinen Entwürfen rumdümpelte? Nur der Äther weißes. Oder so.
Jedenfalls kann ich meinen Newsflash dann auch gleich hier reinschreiben. Langsam wirds mit der Wohnung was - bald soll es dann auch nen neuen Blog geben, eine Seite mit Bildern dazu, etc. Warum ich so lange nichts geschrieben habe? Vielleicht weil nichts neues passiert ist. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich eigentlich nur mich hatte, über den ich mich aufregen konnte. Zudem habe ich eine extremst unproduktive Zeit hinter mir (zumindest hoffe ich, dass sie *hinter* mir liegt ...). Das äußerst sich natürlich wieder einmal in meinen Daten von meiner Masterarbeit. Jetzt, wo ich sie für mein Poster für Prag zusammensammeln muss, stellt sich heraus, dass vieles fehlt, oder neu berechnet werden muss. Das ist natürlich echt super ....
Ein Glück hat mich mein Boss schon jetzt dazu bewegt, das Poster zu machen, sonst wäre mir das garnicht aufgefallen. Ich hätte vielleicht doch nicht nebenbei noch einen Hiwi machen sollen. Irgendwie fällt es mir nicht so leicht den Überblick über die ganzen Themen, die ich bearbeiten soll, zu behalten.

Dienstag, 3. Juli 2012

Salat-Tag #2

Wow. Heute gab es einen Salatteller mit Hähnchenstreifen und Brötchen (Überraschung!). Der war so gut, dass ich ihn nicht einmal genommen habe. Einerseits war die Portion nicht gerade so groß (lustigerweise sind die Portionen von sehr kohlenhydratreichen Gerichten, wie etwa Reis- oder Nudelteller, meist weit größer - sollte das etwa billiger sein?) und andererseits versteckte sich der Salat unter einer Haube von Dressing, von dem vorher keine Rede war. Aber darum hieß es wahrscheinlich "Blattsalatmix". Wie auch immer, das sprach jedenfalls gegen das Gericht. Da rückten dann doch die eigentlich ziemlich leckeren Chilli-Poppers wieder in Reichweite. Trotzdem entschied ich mich für das Kasselersteak Hawaii - eine Kombination die bisher noch nie jemand gehört oder gesehen hatte. Aber es schmeckte ganz gut. Ich schaffte es zudem an den Stärkebeilagen vorbei zu gehen (auch wenn diesmal neben weißen Reis auch bunte Nudeln da waren) und mir stattdessen einen Krautsalat und Kohlrabi (in Rahmsauce? Sahnig wars jedenfalls) als Beilage zu nehmen. Dass der Kohlrabi sahnig ist, ist nun nicht soo ungewöhnlich, vorallem für die Mensa. Aber muss ein Krautsalat nach Fett schmecken? Schlimm genug, dass da überhaupt welches dran war. ;)

Heute erfuhr ich, dass in zwei Wochen schon die Norwegisch Tests sind ...
Das heißt ich darf die nächsten Nächte erstmal ranklotzen, narf. Keine Ahnung, warum ich es die letzten Monate nie richtig hinbekommen habe, das verpasste nachzuholen, aber irgendwie gelang es mir nicht. Abends schwebt in letzter Zeit ständig ein riesiges Motivationstief über meinem Kopf. Daher verzeiht mir bitte, wenn ich mich schon ewig nicht mehr gemeldet habe.
Aber Apropos Norwegisch: Gestern - bei einem Versuch Norwegisch-Hausaufgaben nachzuholen - fiel mir auf, dass die Uni in Trondheim (NTNU) einen kostenlosen Online-Selbstlernkurs für Norwegisch anbietet. Mit Hörverständnisübungen etc. und als PDF-Version zum selbstausdrucken. Genial, wie ich finde. Unter "Norwegion on the Web" könnt ihr ihn euch angucken.

Tja und nicht nur, dass ich für Norwegisch nichts getan habe, auch meine eigenen Vorhaben sind irgendwie unter den Tisch gefallen. Anfang des Jahres plante ich noch, am 24.6. (und das Wochenende) zur Ham Radio nach Friedrichshafen zu fahren. Dann habe ich es aus verschiedenen Gründen geschmissen und wollte aber zumindest versuchen, mit der dortigen Station Kontakt aufzunehmen. Zwischendurch wollte ich sowieso öfters Funken - jetzt, da wir einen größeren Balkon haben. Nichts von dem habe ich hinbekommen. Es ist schon eine Leistung, dass ich mein Funkgerät wieder auf den Tisch gestellt habe ...
Naja, irgendwann bekomme ich das vielleicht wieder in den Griff. Zum Beispiel wenn ich aufhöre ständig Blogeinträge zu schreiben ;). Ach ne, das hatte ich ja schon versucht. -_-

Montag, 2. Juli 2012

Pummel ... uff!

Was ein paar Wochen. Endlich in der neuen Wohnung, auch wenn es immernoch aussieht wie Kraut und Rüben. Aber es gibt nun ein Bett und einen Kleiderschrank. Kochen kann man auch (wenn auch die innere Scheibe des Backofens meinte, sie wäre zu alt für solche Hitze). Licht gibt es auch selten, bzw. nur in ausgewählten Räumen und die Armatur im Gäste-WC habe ich in meinem Wahn den Hahn zu reparieren schon fast zu einem schweizer Käse verarbeitet. Gehen tut er natürlich immernoch nicht.
Aber das Wichtigste: Internet ist da. Und Fernsehen ;). Ist natürlich auch noch ausbaufähig, da die XBox-Classic mit XBMC zwar ziemlich genial als HTPC fungieren kann, aufgrund des Alters ist sie dafür allerdings nur noch in bestimmten Bereichen geeignet.
Naja, daher spiele ich gerade mit einem meiner alten PCs herum, um diesen als HTPC zu verwenden. Dann hat dieser immerhin noch eine Aufgabe und wir könnten auch einmal Sachen aufnehmen.

Achja, mittlerweile  (meine Posts liegen ja in letzter Zeit monatelang rum) geht der Hahn im Gäste-WC doch wieder. Ich hoffe mal das Öl bleibt auch in der Armatur und wird nicht vom Wasser mitgenommen.
Die innere Scheibe des Backofens hängt immernoch faul rum, allerdings kann man so etwas angeblich selbst mit Spezial-Silikon aus dem Baumarkt erledigen.

Hatte ich schon erzählt, dass es für mich wahrscheinlich Ende August nach Prag geht? Dort gibt es eine große Chemie-Konferenz zu der mich mein Boss mitnimmt :). Das wird bestimmt cool. Ich bin nur mal auf mein Poster gespannt, das ich bis dahin noch erstellen muss ;). Was mich in dem Zusammenhang allerdings auch wunderte:
Die Rechnung wurde in Euro gestellt, aber Tschechien verwendet noch die eigene Währung? Es wurde aber kein Hinweis gegeben, dass man das in tschechischer Währung überweisen soll, von daher fallen eventuell mir UND den Konferenzorganisatoren Kosten für den Währungsumtausch an. Ob das so gedacht war?

Ich bin froh, Google-Bookmarks gefunden zu haben. Dann kann ich endlich einmal die ganzen Links online sammeln, die ich eigentlich hier veröffentlichen wollte. Aber aufgrund der riesigen Anzahl an Links und der entsprechend notwendig langen Texte, wird das sonst nichts.
Eigentlich habe ich viele Seiten mit Dukan-Infos, bzw. -Rezepten zu posten. Aber das coolste ist ein Süddeutscher Versandhandel, der Low Carb Produkte (beachte: nicht unbedingt auch Low Fat) anbietet. Einige Produkte sind sehr nett (wie z.B. die Sucralose, schmeckende Proteindrinks, Aromen, etc.), nur leider nicht immer billig.
Ansonsten kann ich noch die zuckerfreien Sirups von Routin empfehlen. Die sind zwar eigentlich für Kaffee gedacht, eignen sich jedoch auch sehr gut für Quark. Gerade Karamell und Haselnuss ist genial.

Apropos Ernährung. Ich esse ja noch in der Mensa und auch mal nicht an der Salatbar. Mittlerweile bin ich etwas kritischer mit deren Essen geworden ...
Ok, dass die Nordmensa gerne Öl, bzw. Fett, verwendet, ist länglich bekannt. Aber heute haben sie die Kategorie "ungesunde Ernährung" ganz schön ausgereizt. Naja, schlimmer geht's immer.
Aber was gab es? Zuerst soll angemerkt sein, dass diese Woche "Salatwoche" ist. Und als Salat gab es "Antipasta-Salat mit Ciabattabrot" [sic]. Ok, Antipasti ist ja schon sehr reich an Gemüse, weshalb man es mit Salat verwechseln könnte. Nichtsdestotrotz ist es schon sonderbar das als Hauptgericht anzubieten, was eben der Namen schon widerspricht. Auch noch nicht so schlimm. Aber es ist so typisch ein Nicht-Salatgericht als Salat in einer Salatwoche (zählt die Salate in diesem Satz und gewinnt .... einen "Daumen hoch"! Preise vom Umtausch ausgeschlossen. Eltern haften für ihre Kinder, usw.) anzubieten, nur um es in Öl tränken zu können - denn das ist man von Antipasti ja gewöhnt. Narf.
So, was gab es als Alternative? Einmal Spaghetti Carbonara. Ok, Spaghetti = Kohlenhydrate en masse, aber Mittags nicht so schlimm, will man nicht unbedingt abnehmen. Aber wer will schon ein Gericht, bei dem die Soße aussieht wie gummiartige Vanillesoße. Und letztendlich sah man auch dort das Öl fließen - und das kam wahrscheinlich nicht mal von den garantiert auch geölten Spaghetti.
Als drittes - meine, zugegeben nicht gerade klügste, Wahl - gab es Hähnchen-Knusperschnitzel mit Spargel-(Rahm?)Soße. Dazu Kroketten, denn ich glaube was anderes stand gerade nicht da. Das Schnitzel war noch ok. Ist zwar auch frittiert, aber dafür ist das Hähnchen ja vielleicht mager. Die Soße war nicht besonders umwerfend, sondern auch eher zäh - Spargelstümpfe gab es viellicht 3-4. Aber mein wirklicher Fehler waren die Kroketten. Ich mag Kroketten - auch wenn sie frittiert sind. Aber wenn sie glitzern wirds schon unappetitlich. Mehr noch, wenn noch Fett in der Schale schwimmt und man die Hälfte des Kroketten-eigenvolumens an Fett herausdrücken kann. Mein Ehrgeiz solche Nahrungsmittel schon aus Prinzip zu meiden hat ganz schön nachgelassen. Das zeugt nicht von einer positiven Entwicklung. Nunja, die Salatwoche hat ja erst gerade angefangen. Ich glaube zwar, dass ich auf den "Salat" in Form von "Kartoffelsalat mit Bockwurst und Brötchen" verzichten werde, aber ansonsten werde ich berichten.
(Das ist noch so etwas. Warum gibt es zu jedem Salat oder jedem Eintopf immer ein Brötchen? Am Besten auch noch so ein Standard-Pappweißbrot. Ich habe das Gefühl die Leute des Studentenwerks meinen den Studenten eine "ausgewogene Ernährung" aufzwingen zu wollen, indem sie von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett (Vitamine sind ja egal, bzw. dafür gibts den schön ungesäubert aber gewachsten Mini-Apfel) so viel reinstopfen, wie gerade vertretbar ist. Puh, sich die ganze Zeit darüber aufregen strengt ganz schön an ;).)

Alsdenn, holladie.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Nachttrag

Von mir kennt mans ja, dass ich die Hälfte verbasel ...
Denn in Bezug auf meinen Roller gibt es noch eine Sache, die mich unglaublich nervt. Gestern bin ich wiedermal hin und her gedüst und da meinte einfach eine Rollerfahrerin an mir vorbeiziehen zu müssen. Das ist ja schon unfreundlich genug, das halb vorm Start zu tun (wenn auch der sinnvollste Zeitpunkt, zugegeben). Aber, dass sie mich dann auch in voller Fahrt hinter ihr gelassen hat und der Abstand immer größer wurde, machte mich dann erst richtig wild. Denn nicht nur sind immer alle anderen Rollerfahrer schneller als ich - bei der Person sah man auch keinen Unterschied zwischen den Autos und dem Roller (in der Geschwindigkeit versteht sich). Und da Autos meist eher zu schnell als zu langsam fahren, liegt die Annahme nahe, dass der Roller der anderen Person entweder sehr alt und eingefahren (nach ersterem sah es eigentlich nicht aus), oder frisiert ist. Das Kennzeichen wies jedenfalls auf eine 45 km/h Beschränkung hin. Bin ich der einzige Depp, der seinen Roller nicht frisiert hat, oder wie?

Dienstag, 29. Mai 2012

Ich bin der Chemiker der die Nacht durchzecht

Zwo, eins, Mo-l-pro.
Nuja, wies aussieht brauche ich echt die Nacht zum arbeiten. Ansonsten bekomme ich nichts geschafft. Es ist aber auch so viel gemütlicher. Tagsüber ist selbst hier im AK immer so viel los, dass man sich kaum auf das konzentrieren kann, was man gerade machen soll. An Paper lesen ist garnicht zu denken, außer man hat wirklich eine super Konzentration (was bei mir offensichtlich nicht der Fall ist).

Entsprechend toll war mein Vortrag heute, den ich erst 13 Uhr "fertigstellen" konnte und um 14 Uhr halten durfte. Sich den konzentriert angucken - Fehlanzeige. Ich wurde auch davor gewarnt Sachen vorzustellen, die man selbst nicht versteht, da man das immer sofort merkt. Und davon hatte viele ;). Ich habe zudem mal wieder zu viel auf die Folien gepackt und das ganze zu wenig anschaulich gestaltet. Ich glaube ich bin für die Chemie zu unkreativ. Ich frage mich, ob es heutzutage überhaupt noch eine Arbeit gibt, bei der man nicht kreativ sein muss, gelegentlich.

Mal was ganz anderes: Was haben diese Tiere gegen meinen Roller? Ok, es ist mal wieder ein Spiegel ab und so gepflegt sieht er auch nicht aus. Aber ist es so schlimm, dass jedesmal wenn ich an der Norduni parke, ein Käfer oder Vogel auf meinen sitz scheißen muss? Ich meine gerade der sieht doch noch gut aus. Bis zu dem Moment jedenfalls ... ah, ich glaube jetzt versteh ich.

Und endlich gibt es einen Jailbreak für iOS 5.1.1! Nun kann ich endlich updaten und hoffen, dass es was an der Geschwindigkeit bzw. Akkulaufzeit meines Handys verbessert. Danke Leute.

Donnerstag, 24. Mai 2012

VPN, Zocken, Essen und die Links

So, ich muss nun doch mal wieder was loswerden, sonst stürzt mein Rechner ab, weil mein Browser zu viel Memory frisst.
Und zwar kam ich vor einigen Wochen auf die Idee mir einen VPN mit bridging einzurichten, damit man mit Freunden mal so spontan übers Internet Spiele zusammen spielen kann. Die Notwendigkeit eines VPNs (Virtual Private Network), bzw. des Bridgings, ergab sich aus der Tatsache, dass Starcraft I ja leider keinen direkten IP-Input erlaubt, sondern nur über UDP-Broadcasts arbeitet. (Und Starcraft II hat ja nichtmal mehr LAN-Spiele, pfft.) Nungut, ich weiß, dass es früher mit Hamachi schon einmal ging, doch das war mir nun etwas zu proprietär und mit zu viel Anmelden verbunden.
Glücklicherweise kam mir da meine FritzBox (FB) wieder zur Hilfe, da AVM selbst einen VPN-Server eingebaut hat. Ich war sooo begeistert. Funktionierte auch wunderbar - nur leider nicht das Broadcast. Und dann hat das für mich auch keinen Sinn gemacht. Coolerweise gab es eine wunderschöne Anleitung mit Binaries für die Installation von OpenVPN auf der FB. Das funktionierte auch super, nur leider darf man sich dann nicht ins WLan einloggen, dann schmiert die FB sofern jemand versucht sich per VPN zu verbinden.
Schade Schade.
Also dachte ich mir könnte es auf meinem VServer installieren und einfach unter den Clients "bridgen". Dafür gab es theoretisch auch Hinweise. Aber da der Server eine öffentliche IP hatte und ich die nicht bridgen konnte/wollte, funktionierte das alles irgendwie nicht. Es stellte sich dann heraus, dass (OpenVPN) keine verschiedenen Subnetze verbrückt werden können. Nervig - ist aber so. Die aktuelle "Lösung" ist auf meinem eigenen Rechner den VPN-Server mit Bridging einzurichten und zu hoffen, dass das Problem mit der OpenVPN und der AVM-Firmware demnächst behoben wird.

Und nun nochmal zum Essen. Ich hatte vergessen die ganzen Rezept- und Datenbankseiten zu nennen. Eine super Datenbank für Nährstoffe- und Werte sowie die Glykämische Last (GL) wäre z. B. self.com. Dort gibt es natürlich auch Rezepte und dabei bin ich heute auf einige interessante Seiten gestoßen, wie verschiedene Hamburger-Rezepte (für jeden etwas und auch nicht unbedingt ungesund würde ich meinen. Die Besonderheiten sind immer dazugeschrieben. Vorsicht - macht Appetit! ;) ), Beispiele für alternative Sachen zum Grillen (nein, die Sahnetorte ist nicht dabei - aber dafür Salat :) ) und gesunde Lebensmittel (und warum sie das sein sollen).

Wenn man sich mit Ernährung beschäftigt, stößt man früher oder später auf Goji-Beeren. Von nahezu jedem werden diese als Wunderfrucht bezeichnet, da sie angeblich die meisten Nährstoffe von allen pflanzlichen Lebensmitteln haben. Hier ist mal eine etwas kritischere Betrachtung nachzulesen. Ich schätze das größte Manko der Beeren ist tatsächlich deren hoher Brennwert. Den haben Datteln allerdings auch.

Achja, ich versprach ja noch ein Bild zu meinen Bagels von Anno dazumal. So soll es denn sein. Also wer noch nicht gegessen hat bzw. auch nichts essen will, sollte vielleicht nun woanders hin surfen ;). Ist jedenfalls meine Meinung, aber ich habe sie auch probiert :P.


Freitag, 11. Mai 2012

Uuuuuoooaaauuuuu

So würde sich dieser Eintrag anhören, wenn er an euch vorbeifahren würde.
Naja, eigentlich ist mir nur wieder kein ordentlicher Titel eingefallen und er soll darstellen, dass ich mal wieder nur kurz ein - um es auf neudeutsch zu sagen - "Update" geben will. Denn eigentlich habe ich viel zu viel zu bloggen, aber andererseits sollte ich jetzt an meinem Vortrag sitzen *hust*. Also denn mal fix:

Ich freu mich schon auf die Ham Radio dieses Jahr. Ich denke ich werde mich dort demnächst für das Jugendcamp anmelden. Passend zu dem Thema ist mir durch die "Verfolgungsfunktion" von Blogger aufgefallen, dass es viele interessante Afu-Selbstbauprojekte gab, in letzter Zeit.
Nicht über Blogger entdeckt, aber ich überlege, ob ich zu diesem Workshop gehen soll, bei dem ein Peilsender gebaut wird.
Und für Portabel bzw. QRP gibt es Tuner-Bastelanleitungen, oder gar eine ganze Seite.

Hatte ich eigentlich über Chemdoodle berichtet? Ich fand es ja immer etwas nervig, dass an der Uni davon ausgegangen wird man habe Chemdraw, bzw. würde es sich irgendwo besorgen. Denn was anderes kann man ja auch nicht verwenden, wie z. B. BKChem (von dem ich ein Fan bin, muss man sagen). Naja, mittlerweile hat die Fakultät ja, dank der Studiengebühren angeblich, eine Campuslizenz. Unter Linux ist das Programm trotzdem nur mäßig mit Wine zu nutzen. Ob das .Not-Programm mit Mono läuft, habe ich noch nicht ausprobiert.

Jedenfalls bin ich eben auf Chemdoodle gestoßen und war sofort begeistert. Immernoch nicht billig, aber für Studenten mit 60 € und einer nicht ablaufenden Lizenz immerhin noch bezahlbar. Und dazu wird es - dank Java - auch unter Linux unterstützt. Als wäre das nicht genug, gibt es für Smartphones auch eine App von denen, mit denen man nicht nur Strukturen bauen, sondern sich auch gleich die Spektren berechnen lassen kann. Sehr cool, muss ich sagen. Hat man eine Desktop-Lizenz bzw. -Account, kann man die Strukturen dann übertragen und dort weiter verarbeiten. Achja, außerdem speichert und lädt es zig verschiedene Formate, unter anderem auch Chemdraw-Dinger. Und als wäre das nicht genug, gibt es auch noch ein Open-Source Web-Kit, mit allen möglichen Anwendungen wie Moleküle Zeichnen und in 3D angucken, etc. Und sie kooperieren mit Inkling, was ein recht interessantes interaktives Lern-App sein soll. Sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus. Lern-Social-Networks anyone?
Wenn das mal nich owned.

In letzter Zeit habe ich mich ja relativ viel mit Diäten und Ernährung auseinandergesetzt. Angefangen hat das Ganze mit dem Ziel sich gesünder zu ernähren, dabei vielleicht etwas abzunehmen und vorallem immer diese Müdigkeitsphasen nach dem Essen zu unterbinden. So richtig eingeschossen habe ich mich noch nicht auf eine bestimmte Ernährung, besonders weil ich irgendwie in letzter öfters Depressivphasen habe, die fürs Arbeiten doch ungünstig sind. Die führen dann wieder zu Fressattacken, welche aber nicht mal einen aufmunternden Effekt haben - eher gar keinen. Jedoch scheint es einige Stunden später dann besser zu werden. Aber ob das dann an dem Essen/Zucker oder an anderer Ablenkung liegt, kann ich nicht sagen. Denn es überlagert ja auch leider mit einer Zeit in der ich sowieso starke Gemütsschwankungen hatte. Von daher könnte das auch ein Überbleibsel sein. Denn warum sollte man Depri wegen Essenmangels werden, wenn man nicht mal hungrig ist? Aber egal, hier soll es jetzt um die Sachen gehen, die ich herausgefunden habe:

Allen Diäten bzw. Nährungsumstellungen ist gemein, dass sie natürlich die Kalorienzufuhr reduzieren müssen, man soll mehr Sport machen und es gibt keine perfekte Diät, jeder muss da seine passende finden. Nun gibt es mehrere Methoden, um mit der Reduktion des Essens klar zu kommen, bzw. die effektiven Kalorien zu reduzieren. Dabei sind immer die drei Inhaltsstoffe im Auge zu behalten: Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett.

Die Glyx-Diät verzichtet auf nichts richtig, außer natürlich Fastfood und so einen Kram. Sicherlich muss man aufpassen, was man kauft und wann und wie oft man was zu sich nimmt, aber generell ist man relativ flexibel und muss auch nicht immer Hungern. Es werden hauptsächlich Kohlenhydrate reduziert, um den Insulinspiegel unten zu halten und das Fett so nicht auf ewig einzusperren. Aber man muss eben nicht gänzlich darauf verzichten. Das Fett wird auf einem Mittelmaß gehalten - es wird sogar ein Mindestmaß an bestimmten Ölen pro Tag empfohlen, etc. Im Gegenzug zu der Reduktion wird dafür die Eiweißaufnahme erhöht, da diese weniger Energie liefern und auch sättigen sollen. Der zentrale Punkt ist der glykämische Index, der angibt wie schnell bzw. stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst (Welcher im Übrigen hier für viele Lebensmittel nachgeguckt werden kann). Je kleiner desto besser, da somit die Energie langsamer und gleichmäßiger abgegeben wird. Also kein Energie-Flash und dann Mittagstief. Typische gute Lebensmittel sind daher immer Vollkorngetreide und unbehandelte/-verarbeitete Gemüse, etc. Ganz böse ist natürlich Zucker mit Fett, also Pommes bzw. frittierte stärkehaltige Lebensmittel.

Bei der Dukan-Diät, auch wenn ich mich damit nicht so sehr beschäftigt habe, werden die Lebensmittel anscheinend stark auf eine bestimmte Auswahl eingeschränkt, sehr proteinreich (zumindest an einem Tag in der Woche) gegessen und zum Vitaminausgleich viel Kleie verwendet. Auf Weizen-, bzw. Haferkleie bin ich so auch gekommen, da sie sehr ballaststoffreich sind (heißt: davon keine Kalorien, sättigen aber). Sehr interessante Backwaren, wie ich finde.

Naja, dann gibts ja noch die Atkins-Diät, bei der die Essensaufnahme wohl sehr stark reduziert wird. Ich gebe zu, meine Informationen dazu sind ziemlich limitiert. Aber wenn man Nahrungsergänzungsmittel nehmen muss, damit die Diät ordentlich durchgehalten werden kann, ist es meiner Meinung nach auch der falsche Ansatz.

Letztens bin ich dann noch auf die Paleo-Diät gestoßen. Erst dachte ich, das wäre ein Personenname *hust*. Aber letztendlich steht es nur für eine Zeit aus früheren Episoden. Dabei wird nämlich die Ernährung in etwa auf die Sachen umgestellt, die unsere Steinzeit-Vorfahren schon gegessen haben sollen. Der Grund dafür ist, dass sich der Körper ja ewig darauf eingestellt habe und in solch kurzer Zeit bis heute nicht komplett auf eine andere Ernährung umstellen konnte. Angeblich soll die Diät auch viele Neuzeit-Krankheiten mildern und es ermöglichen Typ 2 Diabetes zu kurieren. Wie exotisch oder esoterisch sich das auch anhören mag, der ein oder andere kommt mit der Diät vielleicht auch besser hin. Denn zumindest der Fleischanteil dürfte einen größeren Platz einnehmen, auch wenn in dem Buch, das ich mir dazu besorgt hatte, vor heutigem "Standard-Fleisch" gewarnt wird, das durch die ganze Zucht viel zu fettreich und proteinarm geworden ist. Daher muss man dort auch acht geben. Generell wird eher auf Lebensmittel wie Getreide und Milchprodukte verzichtet.

So, eigentlich ging dieser Beitrag eher im Schneckentempo voran. Ich habe noch etwa tausend Links, die ich hier einpflegen wollte, meist zu Rezepten, Diäten oder sonst was um Essen. Aber da die ganzen Sachen sonst in der Versenkung landen, werde ich euch leider den Rest erst einmal vorenthalten. Was mir eigentlich noch wichtig war, waren meine Bagel-Bilder. Da ich letztens versucht hatte welche zu machen und von dem Ergebniss begeistert war, werden die eventuell auch noch kommen.

Freitag, 4. Mai 2012

Wahrnemungsfehler

Manchmal frage ich mich ob Menschen für bestimmte Dinge eine - natürlich genetisch bedingte - merkwürdige Verwurstung der Nervenzellen haben. Gestern bin ich eine Straße an der Uni hochgedüst und mal wieder meinte ein Auto(fahrer) mitten auf der "Kreuzung" wenden zu müssen und fuhr daher rückwärts in die Einfahrt, die ich nehmen wollte. Da die Person auch ordnungsgemäß nach hinten guckte bin ich erstmal - mit meinem Blick auf die Person fixiert - weiter gefahren. Nur leider schien das nicht zu interessieren und so fuhr die Person auch weiter - mir entgegen. Da ich mich nicht in Zeitlupe über den Kofferaum des Autos legen wollte, hielt ich also an. Und als stünde ich vor einem surrealen Spiegel bremste das Auto zur gleichen Zeit und wir starrten uns einige Sekunden an bis ich die Geduld verlor und doch als erster fuhr.
Die Situation fand ich doch sehr sonderbar. Warum hat die Person nicht schon vorher gehalten, oder warum ist sie dann nicht zumindest weiter gefahren, als ich schon stand? Narf.

So und jetzt häng ich hier und warte darauf, dass sich Hermes mal endlich bequemt hier vorbei zu gucken. Selbst DHL war schon da. Warum musste Amazon dafür auch unbedingt Hermes schicken? Arrgh. Und warum gibt es bei der Sendungsverfolgung keinen Google-Maps-Link mit der Position des Fahrzeugs und der Anzahl noch vorher abzuarbeitenden Stationen? Das würde die Tagesplanung weit vereinfachen und nicht dazu führen, dass man den ganzen Tag nichts arbeitet, weil das übers Internet einfach etwas unpraktisch ist.

Wo wir auch schon beim Thema wären. Ich wurde mal wieder sehr positiv von den FritzBoxen überrascht. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, aber "neuere" Modelle haben anscheinend einen VPN-Server integriert. Und der ist auch nicht explizit an AVM-Software gebunden. Sehr coole Sache.

Mittwoch, 4. April 2012

So kanns gehn

Da wollte ich mal der Aprilscherz-Manie beiwohnen und auch irgend nen Stuss schreiben und dann ist Blogspot down. Vielleicht sollte ich den Blog doch bei mir hosten ;). Naja, die Idee kam mir eh etwas spät, da mir den Tag über nichts gutes einfiel. Letztendlich wollte ich schreiben, dass ich das Studium schmeiße und dafür ein Buch verfasse, um damit reich zu werden (als wäre das möglich *hust*). Nunja, ganz gelogen wars nicht, da ich tatsächlich angefangen hatte eine nicht ganz so ernstzunehmende Zusammenfassung zweier Themen der physikalischen Chemie zu schreiben. Hätte sich daher höchstens an interessierte Laien gerichtet.
Mal sehen ob es nun noch jemals fertig wird ;).

Es scheint sich auszuzeichnen, dass ich dieses Jahr vielleicht doch zur Ham Radio vom 22. bis zum 24.6. fahre, da wir dort mal kein "Shortcamp" oder einen Auftritt haben :). Aber eigentlich muss ich bis dahin noch einmal ordentlich Betrieb machen, damit ich mich überhaupt Funker nennen darf. Für den 14.4./15.4. ist hier in der Nähe ein Fieldday geplant, wo ich mal langsam anfangen könnte, zu funken. Aber das kann ja nicht sein, also ist da natürlich ein wichtiges Shortcamp zur Vorbereitung auf das Jubiläum der Band. Aber hey, wer braucht schon Schlaf, ich mach einfach beides ^^.

Hatte ich schon von Doctor Who geschwärmt? Ich finde zwar die vierte Staffel hat etwas an Pepp verloren, aber ist trotzdem eigentlich eine ganz coole Serie. Was aber noch vieeeel cooler ist, schickte mir kürzlich getdigital.de in einem Newsletter. Die haben nämlich jetzt offizielle Fanartikel im Angebot, darunter auch einen sprechenden Plüsch-Dalek. Das gab erstmal einen Adrenalinschock, als ich das gesehen habe - allerdings nicht aufgrund von Angst ;). Den muss ich haben. Doof nur, dass es immer so lange hin ist bis ich Geburtstag habe, wenn ich so etwas entdecke. Mal gucken, ob ich es bis dahin durchhalte, mir den nicht selbst zu kaufen ....

Montag, 26. März 2012

Essen!

Und es geht mal wieder um Ernährung. Bei einer Diskussion wurden mir heute einmal wieder meine Lücken im Bereich der Biochemie klargemacht, worauf ich natürlich erstmal kurz Lactose und seinen Stoffwechsel überfliegen musste. Irgendwie hatte ich für das Molekül eine andere Zusammensetzung im Kopf *hust*. Nunja, jedenfalls bin ich dabei auf den Wiki-Artikel resistente Stärke gestoßen, der auch eine kleine Tabelle zu dem glykämischen Index von Spaghetti in Abhängigkeit der Kochzeit in Salzwasser enthält. Interessant ist dabei, dass die Kochzeit dabei eben eine Auswirkung auf die Verfügbarkeit der Stärke im Stoffwechsel hat, da sie sich verschieden anordnet. Nur bin ich nicht sicher, ob man Spaghetti jedesmal länger als 20 min kochen möchte ...

Mittwoch, 21. März 2012

Und da fährt er immer im Kreis

Oder dreht sich, oder was auch immer. Kommt mir jedenfalls auch häufiger so vor. Nun ist schon 16 Uhr und ich schaffe es endlich meine nächste Version fürs PC-Abteilungsprotokoll zu drucken, die ich schon Montag (und dann Dienstag) abgeben wollte. Achja, ich wollte heute eigentlich um Mittag rum zu meiner Hiwi-Stelle, um da was nachzuholen. Denn mittlerweile scheint ihnen es auch auf den Keks zu gehen, dass ich in letzter Zeit quasi nichts dafür getan habe und das Projekt schon einige Zeit liegt. Habe mich schon gewundert, wie lange die das schlucken. Naja, jetzt habe ich nun doch meine PC-Forschen Prüfung, die ich schon im Bachelor gemacht hatte, angerechnet bekommen, weil es anders garnicht gegangen wäre, dass ich das Modul im Master absolviere. Und das brauche ich für mein Zeugnis ^^. Schon ne komische Sache. Jetzt ist es so verlockend einfach die letzte Klausur nicht mehr zu schreiben, weil ich ja schon eine für das Modul habe. Aber so toll war die Note nicht :/. Naja, muss man durch. Und was wäre das Leben ohne Stress? Richtig, laaaaangweilig. Außerdem hat man dann ja keine Ausrede Espressi zu trinken, nech?
So, viele Fragen kurzer Sinn:
Es schien zwar etwas entspannter zu werden, nachdem ich meine OC-Prüfung habe, aber gerade wenn ich zurückblicke was ich alles während der Klausurenzeit vernachlässigt hatte und nun nachholen muss, kann man nicht gerade sagen, dass ich mangel an Arbeit hätte.
Heute erreichte mich nun auch die erste Mail unserer neuen Mailinlist des DARC OVs H10, dass es Mitte April einen Fieldday hier auf der Bramburg geben soll. Ist ja schon verlockend, an sowas wollte ich ja länger schonmal teilnehmen. Aber eigentlich müsste ich bis dahin noch viel Funkverkehr üben .... und außerdem wollte ich eventuell auch ins HamCamp zur Hamradio in Friedrichshaven dieses Jahr. Achja, was man nicht alles will.
Ich habe es mir nun auch gegönnt mal den lighttp auf meiner Fritzbox anzuschmeißen und da ein leichtes CMS und einen Blog drauzuschmeißen. Scheint auch ganz gut zu funktionieren. Ich bin wahrlich begeistert. Nur bin ich noch skeptisch, inwiefern ich den öffentlich machen will. Auch wenn es wahrscheinlich nicht sinnvoll ist zwei gleichzeitig zu führen.

Ok, das soll auch mal reichen. Nicht dass es nicht einen ganzen Roman zu erzählen gäbe, aber hätte ich Zeit und Lust dazu, hätte ichs schon längst getan, ne? ;)
So, denn wünsch ich allen noch ne schöne Wochenmitte.

Mittwoch, 7. März 2012

Wenn man mal wieder

den starken Drang verspürt sofort mindestens ein halbes Jahr in einen Wellness-All-Inclusive Urlaub fahren zu müssen, dann sollte man sich einmal eine Vitamintablette gönnen. Danach ist der Wunsch in den Urlaub zu fahren wie weggeblasen ;).
Nunja, obs nun am Kaffee, am Schlaf, am Stress oder sonstwas lag, ich vermute zumindest sehr stark, dass dies bei mir geholfen hatte. Schlaf kann ich eigentlich ausschließen, da ich zwischen der Einnahme und den positiven Effekten garnicht geschlafen habe. Und auch heute kann ich nicht behaupten genug geschlafen zu haben, trotzdem ging es mir seit gestern Nacht so gut wie länger nicht ... schon mysterös. Und dabei dachte ich, ich hätte mich in letzter Zeit gar ein wenig gesünder (mal abgesehen von manchen MixMax-Eskapaden aufgrund durchgearbeiteter Nächte) ernährt. Anscheinend reicht einmal am Tag ein Salat nicht, um sich die nötigen Vitamine zuzuführen ^^. Jedenfalls nicht wenn man sich sonst auf die Mensa verlässt, höhö.

Montag, 5. März 2012

Woran man merkt,

dass man zu lange keine Tiefkühlpizza mehr gegessen hat:
Wenn man sich doch eine kauft (weil man kein [Bar-]Geld hat, um eine zu bestellen) und feststellt, dass in dem Backofen noch zwei Muffins stehen, wobei man sich die letzten Tage sehnlichst welche gewünscht hat ...
Ja so siehts im Moment bei mir aus. Eine ThC-Prüfung hinter mir, die nächste folgt am Mittwoch. Vielleicht fange ich heute noch an zu lernen, sofern ich die Protokolle schnell genug geschrieben bekomme. Wäre großartig, dann hätte ich morgen richtig viel Zeit was anderes zu tun ....

Noch so ein "woran man merkt"-Ding: Letztens sollte ich jemandem helfen unter Ubuntu ne DVD zum laufen zu bringen. Ok, dass es an der DVDCSS-Lib lag, war schon fast gesichert. Nur wer sollte denn ahnen, dass man die Library nicht mal wie andere proprietäre Formate aus ner zusätzlichen Repo installieren kann, sondern ein Skript, das mit einer andere DVD-Lib vertrieben wird, ausführen muss? Das ist ungefähr so eine Verwurstung wie der vorherige Satz. Also zumindest konsistent bleiben sollte man ja. Is mir doch egal ob irgendwelche Juristen meinen man darf unter Linux seine DVDs nicht legal gucken. Vermallebibsch.

So, ich ess jetzt Pizza und prokrastinier dabei, ha!

Dienstag, 28. Februar 2012

The white boy is back

and you know he could never be wack.
Äh ja, genau. Jedenfalls bin ich nu wieder in Göttingen, nachdem ich Samstag Abend bei Bandmitgliedern in Witzenhausen übernachtet hatte, Sonntag dann stundenlang im Buss saß um dann gegen Mittag in Wiesbaden angekommen zu sein.
Um 13:11 (oder sowas) wurde dann zu dem Stationspunkt marschiert. Da standen wir dann noch einmal ne Stunde oder anderthalb. Ich hatte ja (glücklicherweise) keine Uhr mit. Nur allzu warm war es nicht und ich hatte natürlich auch länger nichts gegessen, da der vorherige Mitternachtssnack und das üppige Frühstück noch vorhielten - aber leider nicht warm.  Zwischendurch meinte es dann auch noch zu schneien, bzw. zu hageln. Da fing mir dann an der Spaß zu vergehen.
Und dieses ganze "Helau!" hatte mir irgendwie nichts gesagt. Mal abgesehen davon, dass ich mir etwas doof vorgekommen wäre alle zehn Sekunden den Gruß in die Runde zu werfen. Nunja, irgendwann ging es dann auch los. Leider konnte ich die Lieder ja noch nicht so richtig auswendig, gelaufen bin ich auch noch nicht so viel weshalb ich mich ziemlich konzentrieren musste, um im Takt zu laufen und die Töne blieben auch aus, bzw. waren nicht so ganz richtig ... beste Voraussetzungen für eine Menge Spaß also. Aber glücklicherweise waren unter den Massen an Leuten auch einige Kinder, die sich nichts sehnlicher wünschten, als mich anzustupsen oder mir mit so einem Wuschelstab im Gesicht und den Ohren rumzufummeln. Wie es dabei blieb, dass mein Mello keinen nennenswerten Gesichtsabdruck aufwies, kann ich mir bis jetzt noch nicht so richtig erklären. Aber ich schätze das ist besser so. Ich weiß nicht ob die Instrumente der Band gegen Kollision mit Zuschauern versichert sind....
Nicht zu vergessen ist natürlich auch das wunderschöne Terrain unserer Strecke in Wiesbaden, was sich, in einer sonst so trist ebenen Straße (wäre ja zu einfach), durch einen Hügelparcour im "survival"-Stil aus allerlei Müll auszeichnete.

Nunja, irgendwann war auch das vorbei und dann ging es per Bus weiter nach Lahnstein, um dort in der Turnhalle einer Kaserne zu übernachten. Der Rest des Tages war dann frei, was aber angesichts der Zeit und den universitären Hintergründen hauptsächlich in etwas Abendbrot, duschen und Versuchen zur Arbeit mündete. Währenddessen machten sich die meisten anderen Bandmitglieder an eine umfangreiche Messreihe zur Ethanolintoxikation.
Das Schlafen auf einer Schwimm-Luftmatratze in einer großen Turnhalle war ganz in Ordnung. Trotz der riesigen Geräte, die sich zwischendurch anhörten wie eine Turbine eines Flugzeugs nebem dem eigenen Gehörgang, welche die Funktion einer Heizung darstellen sollten, konnte ich einigermaßen gut schlafen.

Erstaunt war ich etwas, als ich dann duschen wollte und sowohl Umkleide, als auch direkt angeschlossenes Duschzimmer komplett durchnässt waren, es von den Eisenstangen tropfte und alle drei Duschen bei geschlossenen Fenstern auf hoher Temperatur liefen, ohne das irgendwer außer mir zu sehen war. Aber wir leben ja in einer toleranten Gesellschaft, da möchte man Geistern ja nicht ihre Rechte zu duschen verbieten.
Später erfuhr ich dann, dass das Ganze absichtlich getan wurde, um sich eine Art Sauna zu simulieren.

So, aber um mal zum Ende zu kommen:
Die nächsten zwei Tage bzw. Auftritte wurden dann immer wärmer, ich wurde nach meiner Einschätzung etwas besser und die Leute haben auch nicht mehr an einem rumgepiekst. Von daher wurde es generell spaßiger und ich denke ich kann sagen, dass der letzte Tag auch ganz gut war - wäre da natürlich nicht die Arbeit gewesen.

Dienstag, 21. Februar 2012

Hip, Hip, FritzBox

Ich muss mal ein Lob auf oben genannte Router loswerden. Ich hatte ja zuvor schon mit einer FitzBox 3131 gespielt und entdeckt, dass es für FB's selbst anpassbare Firmwares gibt (Freetz sei hier genannt), da die Firmware selbst größtenteils Open Source ist. Das ermöglicht einem so Pakete wie Subversion, Apache oder lighttp mit PHP, Ruby, Lua, SSH (natürlich), SQLite usw. zu installieren und auf der FB laufen zu lassen. Eine geniale Sache. Und nachdem ich auch rausgefunden hatte, wie ich an die Daten zum Einwählen in das O2-Netz komme, hatte ich mich entschlossen mir eine großere FB, die 7270, zu kaufen. Und ich muss sagen, selten war es eine so gute Idee, einfach zuzuschlagen ^^. (Die FB war bei Amazon heruntergesetzt.) Ich konnte meinen O2-Router und die andere FB ersetzen (die als Accesspoint diente). Das hatte ich angestrebt. Dann bemerkte ich noch zufällig, dass die FB einen eingebauten Anrufbeantworter besitzt. Zudem wollte sich mein Telefon immernoch nicht in den O2 SIP-Account einloggen, auch nachdem ich etliche Anleitungen befolgt hatte. Lustigerweise kam mir dann die DECT-Funktion der FB zugute, wodurch ich gleich noch einmal die Basisstation des Telefons einsparen konnte. Die FB schaffte es somit die Funktion von bisher vier elektronischen Geräten zu ersetzen. Wenn sich das mal nicht gelohnt hat.

Freitag, 17. Februar 2012

Ich brauche Drogen den ganzen Tag,

ich brauche Drogen so viel ich mag! Nein, das ist kein Werbeslogan für ein Drogenkartell, sondern ein sehr bekannten, etwas psychodelisches, Lied, von dem ich mal wieder nicht mehr Text kenne (wenn es diesen überhaupt gibt). Ich erinnere mich nur vage daran, dass es dazu eine in fröhlich leuchtenden und blinkenden Farben mit Nashörnern animierte Seite gab. Aber dazu ein andermal mehr - order auch nicht.
Ich bin ja schon immer der Meinung, dass jeder Mensch Drogen nimmt, sei es Essen, Luft etc. Sicherlich ist solch eine Aussage im Hinblick auf härtere und weniger essentielle Drogen nicht ganz ernst zu nehmen. Aber es gibt natürlich auch im Alltagsgebrauch erlaubte und allseits akzeptierte Drogen - mal abgesehen davon, dass man von quasi allem süchtig werden kann. Aber eine besonders verbreitete ist der Kaffee. In den letzten Wochen ist mein Konsum dieses Aufputschmittels stark angestiegen, da ich mit den ganzen Sachen irgendwie nicht hinterher kam.
Generell auch kein Problem, wenn man mal von dem Konsum anderer Leute ausgeht. Leider ist die Toleranz wohl ziemlich von der Person abhängig. Naja, lange Rede kurzer Sinn (ich muss ja noch arbeiten), zu viel sollte man auch nicht trinken und vorallem nicht über längere Zeit. Wie das eigentlich bei allem so ist. Mal abgesehen davon, dass die Wirkung schnell nachlässt, ist es dann auch schwer davon wegzukommen - zumindest wenn man es sich nicht leisten kann erstmal Urlaub zu machen. Denn bei einer zu starken Gewöhnung treten sehr wohl Entzugserscheinungen auf, sollte man das Getränk absetzen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schnell geht - Über ein paar Wochen zwischen zwei und vier Espresso und vereinzelt auch noch einen Becher Kaffee dazu. Jedoch war ich erstaunt, wie viele Symptome des Koffeinismusses auf mich zutrafen, als ich den Artikel bei Wikipedia las. Und natürlich helfen diese Symptome nicht gerade beim Arbeiten. Zudem entnehme ich dem Artikel, dass die höhere Anzahl an Rezeptoren im Grunde zu einer ständigen Verlangsamung der Nervenzellen führen, was der Aussage gleichkommen würde, dass Kaffee auf Dauer dumm macht (etwas übertrieben). Das kann man natürlich während der Prüfungsphase sehr gut gebrauchen. Ich hoffe bloß, dass die Ausbildung der Rezeptoren reversibel ist ....
Tja, nicht alle Lebensmittel sollte man in Massen genießen ;).

Montag, 30. Januar 2012

Die "Brett vorm Kopf"-Synthese

sollte man nicht durchführen. Da sind selbst hohe Ausbeuten des Produktes schlecht. Ich habe heute, bzw. gestern (je nach Weltanschauung), gemerkt, dass ich einem großen Fehler aufgesessen bin. Denn ich hatte mich geärgert, dass meine Backwaren immer so wenig aufgehen, obwohl ich versuche die Hefe vorher noch etwas zu züchten. Die Struktur ist zwar eigentlich ganz in Ordnung, aber trotzdem hatte ich das schonmal besser. Jedenfalls habe ich bisher immer ordentlich Zucker zu der Hefe gegeben und zwar in Form von Traubenzucker. Ich erhoffte mir damit eine schnellere Vergärung, weil der Zucker (Glucose/Dextrose) im Gegensatz zum Haushaltszucker nicht erst "gespalten" (hydrolisiert) werden muss, um von der Hefe verwendet werden zu können. Naja, mag sein, dass das die ersten Minuten funktioniert, denn meist hat es schön geschäumt. Aber anscheinend gibt es da noch den sogenannten Crabtree-Effekt. Dieser besagt, dass in höheren Konzentrationen (ab etwa 100 mg/l, was recht wenig ist, eigentlich) Glucose nicht mehr nach dem aeroben Stoffwechsel, sondern großteilig nach dem anaeroben abgebaut wird. Letzterer sollte vielen bekannt sein, denn dabei entsteht das berühmte Ethanol für unsere Alkoholika. Fürs backen nur insofern doof, als dass der Weg weit weniger Effizient ist und sich die Hefe durch zu viel Ethanol auch selbst tötet. Mal abgesehen davon, dass auch nicht so viel Gas dabei entsteht, wenn ich mich recht entsinne. Ich schätze ich sollte mein Backkonzept noch einmal etwas überdenken.
Auch das züchten soll wohl nicht so einfach sein. So ausgiebig habe ich es noch nicht ausprobiert, aber man benötigt wohl ziemlich sterile Umgebungen. Aber sollte man es austesten wollen, sollte man dafür Melasse verwenden. Sagt zumindest die Wiki ;). Ansonsten brauchen Hefen zum vermehren auch noch stickstoffhaltige Salze wie Ammoniumsulfat, -phosphat, etc. Diese werden dann auch bei der Vergärung von Lebensmitteln hinzugefügt.

Freitag, 27. Januar 2012

Hobbies mal wieder

und das wo man meinen sollte, dass ich dafür keine Zeit habe. Nunja, in gewissen Dingen gehen Studium und Hobby ja auch Hand in Hand, zumindest wenn man im Studium viel mitm Computer macht. Darum mal wieder ein paar Sachen über Linux.
Letztens suchte ich ein Programm, das ich vor Jahren schon einmal verwendet hatte. Nun  weiß ich wieder wie es hieß: checkinstall
Damit kann man sich aus der selbst kompillierten Source ein Paket erstellen lassen, das dann gleich installiert wird. Weil man wahrscheinlich auch nicht so viel Mühe reinstecken wird, das zu konfigurieren und es auch nicht so die sauberste Variante ist, sollte man die Pakete natürlich nicht unbedingt vertreiben. Aber es bietet einen inhärenten Vorteil gegenüber "make install": Man kann die Dateien danach einfach durch den Paketmanager wieder deinstallieren. Denn leider bieten die meisten Pakete keine "make uninstall"-Funktion an. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat ;). Oder sie gehen davon aus, dass man die Pakete - meist sinnvollerweise - ins /home-Verzeichnis installiert. Nunja. Dabei ist noch zu beachten, dass zumindest unter Ubuntu mit der aktuellen Repo-Version probleme auftreten. Statt einfachem "sudo checkinstall" sollte man daher eher folgenden Befehl ausführen, falls ersterer zu Fehlern führt:

sudo checkinstall -D --fstrans=no --install=yes

Die letzte Option kann man natürlich auch weglassen.
Außerdem hatte ich letztens auch ein Problem mit der Netzwerkkarte unter Linux, da wohl irgendwie ein falscher Treiber geladen wurde. Man muss dann den Treiber downloaden, kompillieren und installieren. Steht alles auf einer anderen Seite. Allerdings war bei mir das Problem, dass die Source den Treiber als *.o installiert und Ab Kernel 2.6 ists ja *.ko . Umbenennen hilft da eigentlich.

Letztens gabs wieder ne neue CQ DL. Sie haben jetzt öfters auch mal Projekte drin, die mich interessieren. Dieses mal war es ein Frequenzzähler. Aber bis ich sowas bauen werde, dauert es noch etwas. Eine weitere interessante Sache entdeckte ich dort. Und zwar gibt es im nördlichen Hessen Ende März ein Anfanger-Seminar zur Fuchsjagd (Amateurfunkpeilen). Das hörte sich ganz interessant an und auch wenn es nicht allzu wenig Geld kostet, da es mit Übernachtung und Verpflegung ist, überlege ich es eventuell wahrzunehmen. Zumindest sofern die Prüfungen bis dahin schon hinter mir sind. Aber ich schätze bis dahin muss man sich schon angemeldet haben und eventuell kollidiert das mit einem Jungchemikerseminar in Jena, das ich eigentlich auch besuchen wollte. Narf.

Edit:

Maaan, vergess ich doch glatt wieder das wichtigste. Und zwar ein paar großartige Leute zu promoten.
Wer kennt Greg Patillo, den beatboxenden Querflötisten? Er schreibt auch Stücke, eine sehr schöne Aufführung gibt es von Annie Wu.
Und noch eine großartige Person, namens Lindsey Stirling. Es ist wahrlich unglaublich wie viel die Frau rumhampelt, während sie spielt. Aber noch viel besser ist ihre Musik ^^. Unbedingt angucken.

Edit 2:
Die ganze Zeit im Tab offen und trotzdem auch beim 2. Mal vergessen ....
Wer sich über die Nährstoffe in verschiedenen Reissorten informieren möchte, findet hier eine nette Abhandlung darüber.

Montag, 23. Januar 2012

Alles was ein Chemiker braucht,

ist ein Spektrometer, farbige Flüssigkeiten (meinetwegen auch nur zur Kühlung), flüssigen Stickstoff, am Besten noch Helium dazu und natürlich, wie könnte es anders sein, Alkohol. Und genau das habe ich gerade alles :). Ich mache nämlich gerade mein PC-Abteilungpraktikum, wobei es das Ziel ist Spektren von Ethanol, Methanol und deren deuterierte Formen aufzunehmen und zu gucken, ob sich irgendwelche neuen Banden (besonders bei den gemischtren deuterierten Dimeren) zuordnen lassen. Zum Einsatz kommt ein FTIR-Spektrometer das eine Jet-Expansion misst, wodurch die Moleküle stark abgekühlt werden (Überschallexpansion, adiabatisch) und daher definitiv nur im Schwingungsgrundzustand sind. Außerdem sollte sich hauptsächlich das stabilste Dimer bilden. Die Expansion geschieht dabei in ein Volumen von etwa 23 Kubikmeter in Form von Tanks in Zimmerhöhe. So, genug versucht klugzuscheissen ;).

Edit:
Tja, der obige Teil ist auch schon etwas älter, denn mittlerweile ist mein Praktikum schon zuende und ich bin wieder mehr oder weniger beim nächsten gewesen. Aber ich glaub die Uni-Sachen überspringe ich mal, denn so viel läuft da gerade nicht :/.


Edit2: *Hust*, ja, wieder ist etwas Zeit vergangen .... also muss ich meine Zusammenfassungen wohl noch etwas verkürzen. Also, was ist bei mir passiert:
Ich habe mir den Rücken geprellt, das erste Mal Paintball gespielt, wegen Umräumens mein Bett zerbrochen und mir nen neuen PC zugelegt - unter anderem für QM-Rechnungen. Dabei ist mir gleich ein Problem mit der Software untergekommen. Diese kompillierte wunderbar, ergab dann aber mit verschiedenen Compilern verschiedene Fehler bei den Rechnungen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Software nicht mit den aktuellen -O3 Optimierungen der Compiler zurecht kam. Hat man nur auf -O2 optimiert, funktionierte das Rechnen allerdings ohne Probleme. Nur musste das manuell in der nach "./configure" erstellten Datei geändert werden.

Ansonsten stieß ich letztens auf ein Amateurfunk-Projekt, das Bastelanfängern das Einsteigen erleichtern soll. Bisher gibt es nur eine Mailingliste, aber an der Website sind sie gerade. Dabei war auch ein Video von einer amerikanischen Funkamateurin, die als Beruf wohl Designerin ist. Ich dachte mir so: "Yo, cool, gibt's also doch noch Leute in dem Hobby, die nicht inhärent Technik-geschädigt sind."
Aber weit gefehlt, selbst in ihren Kreationen versteckt (oder ist eher ziemlich offensichtlich) sich einiges an Nerdiness. Guckt selbst. Ich bin von dem "Fibonacci Scarf" begeistert.

Öh, ja, glaub das wars erstmal ... oder so.
So 73's, to you and your family!