Mittwoch, 18. November 2009
Der Déjà Vu - Effekt
Wahrscheinlich kennt das jeder: Man hört, oder sieht irgendetwas zum ersten mal und ist ganz erstaunt was es nicht so alles gibt. Und die nächsten Tage fällt einem auf, dass es auf einmal überall anzutreffen ist und man wundert sich, warum man das erst jetzt merkt. Als hätte das Unterbewusstsein ein neues Programm in der Matrix geschrieben O_o. In letzter Zeit hatte ich sowas irgendwie besonders oft, hatte ich das Gefühl. Gestern erst mit Rücklichtern von Fahrrädern. Würde mich mal interessieren, woher das kommt. Wäre bestimmt n gutes Thema für ne Bachelorarbeit für Psychologen. Oder wurde das schon mal behandelt? Könnt ich mir gut vorstellen.
Dienstag, 17. November 2009
Studentische Mensa-Dynamik und andere überflüssige Erkenntnisse
Irgendwas muss ich ja mal wieder loswerden. Den zweiten Teil hab ich allerdings schon wieder vergessen ...
Nunja, gleich zu meinen Beobachtungen dem Verhalten von Studenten in der Mensa (oder auch generell, nur da fällts mehr auf). Dass der Free-Flow in der Z-Mensa oft eher einem unfreien Gedrängel und turbulenten Strömungen ähnelt, ist mittlerweile wahrscheinlich jedem göttinger Student bekannt. Aber ich will nicht nur meckern - das Konzept ist ja schon ziemlich genial, das Angebot ist ziemlich gut und es macht auch Spass .... sofern man Platz hat. Und das ist oft das Problem. Sie haben die Rechnung nämlich ohne oben genannte studentische Dynamik gemacht. Auch wenn nicht alle Studenten dran glauben, weil sie etwas anderes studieren, ist das Prinzip der maximalen Entropie unter Studenten doch allgegenwärtig. Lange Rede kurzer Sinn: Oft gibt es ein oder zwei Gerichte, die besonders beliebt sind (unter anderem natürlich auch wegen dem Preis). Daher bildet sich dort schnell eine Schlange die weit langsamer abgebaut wird, als vor dem Free-Flow, weil man da die Gerichte halt noch vorgefertigt weiterschieben konnte. Nun teilt sich der Platz und die Arbeitskräfte allerdings unter allen Gerichten auf. Naja, selbst das ist ja auch garnicht das nervigste. Denn dazu kommt noch, wieder im Bezug auf die Entropie, dass Studenten alles mögliche tun um sich bloß nicht in eine übersichtliche Schlange einordnen zu lassen. Vor dem Free-Flow war das noch fast unumgänglich. Die Aufgänge waren markiert und so konnte man von unten sehen, wo man am schnellsten Essen bekam. Es hat einem also auch selbst geholfen. Ich hatte den Fehler gemacht letztens mal zur Hauptzeit in der Z-Mensa essen zu gehen. Jeder wuselte irgendwo hin, wo es angeblich mehr Platz gab als man gerade hatte. Ich hatte mich letztendlich dafür entschieden ans Ende (was schon fast wieder - und nachher wirklich - dem Anfang der Schlange entsprach) einer um die Besteckkästen spiralförmig gewundenen Schlange zu tigern. So, letztendlich war das aber dann auch nur ein mit Menschen gefüllter Raum. Lustig und ebenso verwunderlich wirds erst wenn sich die Menschendichte verringert. So wie gerade. Ich dachte mir ich gehe dieses Mal besser zum Beginn um 11:30 essen, damit ich noch was abbekomme ;). Anfangs waren auch nicht so viele da, aber die paar Minuten, die wir noch warten mussten, reichten doch aus, dass sich die Menschenmenge exponentiell erhöhte. Und irgendwie war das komisch. Die Türen sind ja nahezu komplett aus Glas, sodass man den Mensa-Arbeitern beim warten die ganze Zeit auf die Finger gucken konnte. Fast wie Big Brother O_o. Und ich glaube wir hätten von der anderen Seite wie eine ausgehungerte Meute in einem Käfig ausgesehen, die nur darauf wartet in die Arena gelassen zu werden. So, nun aber wirklich zum eigentlichen Thema mal wieder, der Schlangenbildung. Die gabe es vor den Türen nämlich nicht. Warum auch? Waren ja keine Begrenzungen da. Also gab es als ich ankam erstmal eine Zufallsverteilung der Position. Das erstaunliche ist aber nun, dass mit t->11:30 und steigender Studentenzahl vor den Türen diese Zufallsverteilung zusammenbrach. Aber nicht zu einer Schlange, sonder zu einem Halbkreis! Ich dachte mir nur: "Wth? Was soll denn das?" Als dann die Tür geöffnet wurde war dieses wunderschön anzusehende Phänomen auch schon wieder vorbei und es formte sich tatsächlich eine Art Schlange. Aber natürlich nur bis man durch die Tür durch war. (Ohne die Schlange wäre diese wahrscheinlich mit Studenten verstopft worden.)
Okey, nun ist mir bei dem ganzen Text auch wieder das zweite Thema eingefallen ;). Und zwar die Bestätigung dass die Studenten hier extrem viel meckern. Wobei ich das ja auf die gesamte Studentenschaft generalisiert hatte. Vorhin in der Chemie-Bibliothek blätterte ich nämlich durch die neue Uni-Zeitung. Und dort wurde erklärt woher der "Nörgelbuff" seinen Namen hatte. Angeblich zuerst von Berlinern hier eröffnet bezieht sich das "Nörgel" eben darauf, dass göttingens Studenten anscheinend besonders viel meckern. ^^ Find ich grandios. Ich glaub allein deswegen muss ich da nochmal rein. Ob das auch so ne Tradition in Göttingen ist? ;)
Und das letzte ist im Grunde nur ein Teaser zu einem weiteren Post von mir:
Ich glaube ich werde demnächst einen Eintrag zu einem weiteren Pseudo-Projekt mit einer meiner überragenden Skizzen verfassen. Das soll nämlich endlich das Problem lösen, dass es keine erschwinglichen Kaffe-/Cappuchino-Automaten gibt, die das tun was man braucht: Auf Knopfdruck benannte heiße Getränke herzustellen. Vielleicht noch mit manueller Zugabe eines Bechers. Aber das wichtige - abgesehen von dem Open Source Gedanken - ist, dass man auch dieses Instant-Pulver einfach in ne Vorratskammer zum verwerten füllen können soll. Sonst muss man ja meist immer diese "auch nicht gerade billigen" Pads kaufen. Und dann sollen verschiedene Eigenschaften natürlich auch noch programmierbar sein. ;) Stay tuned.
Nunja, gleich zu meinen Beobachtungen dem Verhalten von Studenten in der Mensa (oder auch generell, nur da fällts mehr auf). Dass der Free-Flow in der Z-Mensa oft eher einem unfreien Gedrängel und turbulenten Strömungen ähnelt, ist mittlerweile wahrscheinlich jedem göttinger Student bekannt. Aber ich will nicht nur meckern - das Konzept ist ja schon ziemlich genial, das Angebot ist ziemlich gut und es macht auch Spass .... sofern man Platz hat. Und das ist oft das Problem. Sie haben die Rechnung nämlich ohne oben genannte studentische Dynamik gemacht. Auch wenn nicht alle Studenten dran glauben, weil sie etwas anderes studieren, ist das Prinzip der maximalen Entropie unter Studenten doch allgegenwärtig. Lange Rede kurzer Sinn: Oft gibt es ein oder zwei Gerichte, die besonders beliebt sind (unter anderem natürlich auch wegen dem Preis). Daher bildet sich dort schnell eine Schlange die weit langsamer abgebaut wird, als vor dem Free-Flow, weil man da die Gerichte halt noch vorgefertigt weiterschieben konnte. Nun teilt sich der Platz und die Arbeitskräfte allerdings unter allen Gerichten auf. Naja, selbst das ist ja auch garnicht das nervigste. Denn dazu kommt noch, wieder im Bezug auf die Entropie, dass Studenten alles mögliche tun um sich bloß nicht in eine übersichtliche Schlange einordnen zu lassen. Vor dem Free-Flow war das noch fast unumgänglich. Die Aufgänge waren markiert und so konnte man von unten sehen, wo man am schnellsten Essen bekam. Es hat einem also auch selbst geholfen. Ich hatte den Fehler gemacht letztens mal zur Hauptzeit in der Z-Mensa essen zu gehen. Jeder wuselte irgendwo hin, wo es angeblich mehr Platz gab als man gerade hatte. Ich hatte mich letztendlich dafür entschieden ans Ende (was schon fast wieder - und nachher wirklich - dem Anfang der Schlange entsprach) einer um die Besteckkästen spiralförmig gewundenen Schlange zu tigern. So, letztendlich war das aber dann auch nur ein mit Menschen gefüllter Raum. Lustig und ebenso verwunderlich wirds erst wenn sich die Menschendichte verringert. So wie gerade. Ich dachte mir ich gehe dieses Mal besser zum Beginn um 11:30 essen, damit ich noch was abbekomme ;). Anfangs waren auch nicht so viele da, aber die paar Minuten, die wir noch warten mussten, reichten doch aus, dass sich die Menschenmenge exponentiell erhöhte. Und irgendwie war das komisch. Die Türen sind ja nahezu komplett aus Glas, sodass man den Mensa-Arbeitern beim warten die ganze Zeit auf die Finger gucken konnte. Fast wie Big Brother O_o. Und ich glaube wir hätten von der anderen Seite wie eine ausgehungerte Meute in einem Käfig ausgesehen, die nur darauf wartet in die Arena gelassen zu werden. So, nun aber wirklich zum eigentlichen Thema mal wieder, der Schlangenbildung. Die gabe es vor den Türen nämlich nicht. Warum auch? Waren ja keine Begrenzungen da. Also gab es als ich ankam erstmal eine Zufallsverteilung der Position. Das erstaunliche ist aber nun, dass mit t->11:30 und steigender Studentenzahl vor den Türen diese Zufallsverteilung zusammenbrach. Aber nicht zu einer Schlange, sonder zu einem Halbkreis! Ich dachte mir nur: "Wth? Was soll denn das?" Als dann die Tür geöffnet wurde war dieses wunderschön anzusehende Phänomen auch schon wieder vorbei und es formte sich tatsächlich eine Art Schlange. Aber natürlich nur bis man durch die Tür durch war. (Ohne die Schlange wäre diese wahrscheinlich mit Studenten verstopft worden.)
Okey, nun ist mir bei dem ganzen Text auch wieder das zweite Thema eingefallen ;). Und zwar die Bestätigung dass die Studenten hier extrem viel meckern. Wobei ich das ja auf die gesamte Studentenschaft generalisiert hatte. Vorhin in der Chemie-Bibliothek blätterte ich nämlich durch die neue Uni-Zeitung. Und dort wurde erklärt woher der "Nörgelbuff" seinen Namen hatte. Angeblich zuerst von Berlinern hier eröffnet bezieht sich das "Nörgel" eben darauf, dass göttingens Studenten anscheinend besonders viel meckern. ^^ Find ich grandios. Ich glaub allein deswegen muss ich da nochmal rein. Ob das auch so ne Tradition in Göttingen ist? ;)
Und das letzte ist im Grunde nur ein Teaser zu einem weiteren Post von mir:
Ich glaube ich werde demnächst einen Eintrag zu einem weiteren Pseudo-Projekt mit einer meiner überragenden Skizzen verfassen. Das soll nämlich endlich das Problem lösen, dass es keine erschwinglichen Kaffe-/Cappuchino-Automaten gibt, die das tun was man braucht: Auf Knopfdruck benannte heiße Getränke herzustellen. Vielleicht noch mit manueller Zugabe eines Bechers. Aber das wichtige - abgesehen von dem Open Source Gedanken - ist, dass man auch dieses Instant-Pulver einfach in ne Vorratskammer zum verwerten füllen können soll. Sonst muss man ja meist immer diese "auch nicht gerade billigen" Pads kaufen. Und dann sollen verschiedene Eigenschaften natürlich auch noch programmierbar sein. ;) Stay tuned.
Samstag, 14. November 2009
Aufruhr in Göttingen
Ich wurde gerade von der Polizei angehalten. Dabei habe ich extra versucht mich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Nunja, meistens sieht das dann ja gerade auffällig aus. Aber hier steht auch an fast jeder Ecke der Innenstadt ein Polizeiauto. Nunja, es war zumindest nicht wegen meinem Fahrrad. Jedenfalls wurde mein Personalausweis kontrolliert und mein Rucksack durchsucht. Bei dem ganzen Kram den ich dabei vorgezeigt hab (Das letzte war: "Und hier meine Schutzbrille." ^^) ... ich will nicht wissen was er sich dabei dachte ;). Zuerst dachte ich es wäre wieder ne Demo, aber das schien doch irgendwie wichtiger zu sein....
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