ist ein Spektrometer, farbige Flüssigkeiten (meinetwegen auch nur zur Kühlung), flüssigen Stickstoff, am Besten noch Helium dazu und natürlich, wie könnte es anders sein, Alkohol. Und genau das habe ich gerade alles :). Ich mache nämlich gerade mein PC-Abteilungpraktikum, wobei es das Ziel ist Spektren von Ethanol, Methanol und deren deuterierte Formen aufzunehmen und zu gucken, ob sich irgendwelche neuen Banden (besonders bei den gemischtren deuterierten Dimeren) zuordnen lassen. Zum Einsatz kommt ein FTIR-Spektrometer das eine Jet-Expansion misst, wodurch die Moleküle stark abgekühlt werden (Überschallexpansion, adiabatisch) und daher definitiv nur im Schwingungsgrundzustand sind. Außerdem sollte sich hauptsächlich das stabilste Dimer bilden. Die Expansion geschieht dabei in ein Volumen von etwa 23 Kubikmeter in Form von Tanks in Zimmerhöhe. So, genug versucht klugzuscheissen ;).
Edit:
Tja, der obige Teil ist auch schon etwas älter, denn mittlerweile ist mein Praktikum schon zuende und ich bin wieder mehr oder weniger beim nächsten gewesen. Aber ich glaub die Uni-Sachen überspringe ich mal, denn so viel läuft da gerade nicht :/.
Edit2: *Hust*, ja, wieder ist etwas Zeit vergangen .... also muss ich meine Zusammenfassungen wohl noch etwas verkürzen. Also, was ist bei mir passiert:
Ich habe mir den Rücken geprellt, das erste Mal Paintball gespielt, wegen Umräumens mein Bett zerbrochen und mir nen neuen PC zugelegt - unter anderem für QM-Rechnungen. Dabei ist mir gleich ein Problem mit der Software untergekommen. Diese kompillierte wunderbar, ergab dann aber mit verschiedenen Compilern verschiedene Fehler bei den Rechnungen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Software nicht mit den aktuellen -O3 Optimierungen der Compiler zurecht kam. Hat man nur auf -O2 optimiert, funktionierte das Rechnen allerdings ohne Probleme. Nur musste das manuell in der nach "./configure" erstellten Datei geändert werden.
Ansonsten stieß ich letztens auf ein Amateurfunk-Projekt, das Bastelanfängern das Einsteigen erleichtern soll. Bisher gibt es nur eine Mailingliste, aber an der Website sind sie gerade. Dabei war auch ein Video von einer amerikanischen Funkamateurin, die als Beruf wohl Designerin ist. Ich dachte mir so: "Yo, cool, gibt's also doch noch Leute in dem Hobby, die nicht inhärent Technik-geschädigt sind."
Aber weit gefehlt, selbst in ihren Kreationen versteckt (oder ist eher ziemlich offensichtlich) sich einiges an Nerdiness. Guckt selbst. Ich bin von dem "Fibonacci Scarf" begeistert.
Öh, ja, glaub das wars erstmal ... oder so.
So 73's, to you and your family!
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