Freitag, 11. Mai 2012

Uuuuuoooaaauuuuu

So würde sich dieser Eintrag anhören, wenn er an euch vorbeifahren würde.
Naja, eigentlich ist mir nur wieder kein ordentlicher Titel eingefallen und er soll darstellen, dass ich mal wieder nur kurz ein - um es auf neudeutsch zu sagen - "Update" geben will. Denn eigentlich habe ich viel zu viel zu bloggen, aber andererseits sollte ich jetzt an meinem Vortrag sitzen *hust*. Also denn mal fix:

Ich freu mich schon auf die Ham Radio dieses Jahr. Ich denke ich werde mich dort demnächst für das Jugendcamp anmelden. Passend zu dem Thema ist mir durch die "Verfolgungsfunktion" von Blogger aufgefallen, dass es viele interessante Afu-Selbstbauprojekte gab, in letzter Zeit.
Nicht über Blogger entdeckt, aber ich überlege, ob ich zu diesem Workshop gehen soll, bei dem ein Peilsender gebaut wird.
Und für Portabel bzw. QRP gibt es Tuner-Bastelanleitungen, oder gar eine ganze Seite.

Hatte ich eigentlich über Chemdoodle berichtet? Ich fand es ja immer etwas nervig, dass an der Uni davon ausgegangen wird man habe Chemdraw, bzw. würde es sich irgendwo besorgen. Denn was anderes kann man ja auch nicht verwenden, wie z. B. BKChem (von dem ich ein Fan bin, muss man sagen). Naja, mittlerweile hat die Fakultät ja, dank der Studiengebühren angeblich, eine Campuslizenz. Unter Linux ist das Programm trotzdem nur mäßig mit Wine zu nutzen. Ob das .Not-Programm mit Mono läuft, habe ich noch nicht ausprobiert.

Jedenfalls bin ich eben auf Chemdoodle gestoßen und war sofort begeistert. Immernoch nicht billig, aber für Studenten mit 60 € und einer nicht ablaufenden Lizenz immerhin noch bezahlbar. Und dazu wird es - dank Java - auch unter Linux unterstützt. Als wäre das nicht genug, gibt es für Smartphones auch eine App von denen, mit denen man nicht nur Strukturen bauen, sondern sich auch gleich die Spektren berechnen lassen kann. Sehr cool, muss ich sagen. Hat man eine Desktop-Lizenz bzw. -Account, kann man die Strukturen dann übertragen und dort weiter verarbeiten. Achja, außerdem speichert und lädt es zig verschiedene Formate, unter anderem auch Chemdraw-Dinger. Und als wäre das nicht genug, gibt es auch noch ein Open-Source Web-Kit, mit allen möglichen Anwendungen wie Moleküle Zeichnen und in 3D angucken, etc. Und sie kooperieren mit Inkling, was ein recht interessantes interaktives Lern-App sein soll. Sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus. Lern-Social-Networks anyone?
Wenn das mal nich owned.

In letzter Zeit habe ich mich ja relativ viel mit Diäten und Ernährung auseinandergesetzt. Angefangen hat das Ganze mit dem Ziel sich gesünder zu ernähren, dabei vielleicht etwas abzunehmen und vorallem immer diese Müdigkeitsphasen nach dem Essen zu unterbinden. So richtig eingeschossen habe ich mich noch nicht auf eine bestimmte Ernährung, besonders weil ich irgendwie in letzter öfters Depressivphasen habe, die fürs Arbeiten doch ungünstig sind. Die führen dann wieder zu Fressattacken, welche aber nicht mal einen aufmunternden Effekt haben - eher gar keinen. Jedoch scheint es einige Stunden später dann besser zu werden. Aber ob das dann an dem Essen/Zucker oder an anderer Ablenkung liegt, kann ich nicht sagen. Denn es überlagert ja auch leider mit einer Zeit in der ich sowieso starke Gemütsschwankungen hatte. Von daher könnte das auch ein Überbleibsel sein. Denn warum sollte man Depri wegen Essenmangels werden, wenn man nicht mal hungrig ist? Aber egal, hier soll es jetzt um die Sachen gehen, die ich herausgefunden habe:

Allen Diäten bzw. Nährungsumstellungen ist gemein, dass sie natürlich die Kalorienzufuhr reduzieren müssen, man soll mehr Sport machen und es gibt keine perfekte Diät, jeder muss da seine passende finden. Nun gibt es mehrere Methoden, um mit der Reduktion des Essens klar zu kommen, bzw. die effektiven Kalorien zu reduzieren. Dabei sind immer die drei Inhaltsstoffe im Auge zu behalten: Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett.

Die Glyx-Diät verzichtet auf nichts richtig, außer natürlich Fastfood und so einen Kram. Sicherlich muss man aufpassen, was man kauft und wann und wie oft man was zu sich nimmt, aber generell ist man relativ flexibel und muss auch nicht immer Hungern. Es werden hauptsächlich Kohlenhydrate reduziert, um den Insulinspiegel unten zu halten und das Fett so nicht auf ewig einzusperren. Aber man muss eben nicht gänzlich darauf verzichten. Das Fett wird auf einem Mittelmaß gehalten - es wird sogar ein Mindestmaß an bestimmten Ölen pro Tag empfohlen, etc. Im Gegenzug zu der Reduktion wird dafür die Eiweißaufnahme erhöht, da diese weniger Energie liefern und auch sättigen sollen. Der zentrale Punkt ist der glykämische Index, der angibt wie schnell bzw. stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst (Welcher im Übrigen hier für viele Lebensmittel nachgeguckt werden kann). Je kleiner desto besser, da somit die Energie langsamer und gleichmäßiger abgegeben wird. Also kein Energie-Flash und dann Mittagstief. Typische gute Lebensmittel sind daher immer Vollkorngetreide und unbehandelte/-verarbeitete Gemüse, etc. Ganz böse ist natürlich Zucker mit Fett, also Pommes bzw. frittierte stärkehaltige Lebensmittel.

Bei der Dukan-Diät, auch wenn ich mich damit nicht so sehr beschäftigt habe, werden die Lebensmittel anscheinend stark auf eine bestimmte Auswahl eingeschränkt, sehr proteinreich (zumindest an einem Tag in der Woche) gegessen und zum Vitaminausgleich viel Kleie verwendet. Auf Weizen-, bzw. Haferkleie bin ich so auch gekommen, da sie sehr ballaststoffreich sind (heißt: davon keine Kalorien, sättigen aber). Sehr interessante Backwaren, wie ich finde.

Naja, dann gibts ja noch die Atkins-Diät, bei der die Essensaufnahme wohl sehr stark reduziert wird. Ich gebe zu, meine Informationen dazu sind ziemlich limitiert. Aber wenn man Nahrungsergänzungsmittel nehmen muss, damit die Diät ordentlich durchgehalten werden kann, ist es meiner Meinung nach auch der falsche Ansatz.

Letztens bin ich dann noch auf die Paleo-Diät gestoßen. Erst dachte ich, das wäre ein Personenname *hust*. Aber letztendlich steht es nur für eine Zeit aus früheren Episoden. Dabei wird nämlich die Ernährung in etwa auf die Sachen umgestellt, die unsere Steinzeit-Vorfahren schon gegessen haben sollen. Der Grund dafür ist, dass sich der Körper ja ewig darauf eingestellt habe und in solch kurzer Zeit bis heute nicht komplett auf eine andere Ernährung umstellen konnte. Angeblich soll die Diät auch viele Neuzeit-Krankheiten mildern und es ermöglichen Typ 2 Diabetes zu kurieren. Wie exotisch oder esoterisch sich das auch anhören mag, der ein oder andere kommt mit der Diät vielleicht auch besser hin. Denn zumindest der Fleischanteil dürfte einen größeren Platz einnehmen, auch wenn in dem Buch, das ich mir dazu besorgt hatte, vor heutigem "Standard-Fleisch" gewarnt wird, das durch die ganze Zucht viel zu fettreich und proteinarm geworden ist. Daher muss man dort auch acht geben. Generell wird eher auf Lebensmittel wie Getreide und Milchprodukte verzichtet.

So, eigentlich ging dieser Beitrag eher im Schneckentempo voran. Ich habe noch etwa tausend Links, die ich hier einpflegen wollte, meist zu Rezepten, Diäten oder sonst was um Essen. Aber da die ganzen Sachen sonst in der Versenkung landen, werde ich euch leider den Rest erst einmal vorenthalten. Was mir eigentlich noch wichtig war, waren meine Bagel-Bilder. Da ich letztens versucht hatte welche zu machen und von dem Ergebniss begeistert war, werden die eventuell auch noch kommen.

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