ich brauche Drogen so viel ich mag! Nein, das ist kein Werbeslogan für ein Drogenkartell, sondern ein sehr bekannten, etwas psychodelisches, Lied, von dem ich mal wieder nicht mehr Text kenne (wenn es diesen überhaupt gibt). Ich erinnere mich nur vage daran, dass es dazu eine in fröhlich leuchtenden und blinkenden Farben mit Nashörnern animierte Seite gab. Aber dazu ein andermal mehr - order auch nicht.
Ich bin ja schon immer der Meinung, dass jeder Mensch Drogen nimmt, sei es Essen, Luft etc. Sicherlich ist solch eine Aussage im Hinblick auf härtere und weniger essentielle Drogen nicht ganz ernst zu nehmen. Aber es gibt natürlich auch im Alltagsgebrauch erlaubte und allseits akzeptierte Drogen - mal abgesehen davon, dass man von quasi allem süchtig werden kann. Aber eine besonders verbreitete ist der Kaffee. In den letzten Wochen ist mein Konsum dieses Aufputschmittels stark angestiegen, da ich mit den ganzen Sachen irgendwie nicht hinterher kam.
Generell auch kein Problem, wenn man mal von dem Konsum anderer Leute ausgeht. Leider ist die Toleranz wohl ziemlich von der Person abhängig. Naja, lange Rede kurzer Sinn (ich muss ja noch arbeiten), zu viel sollte man auch nicht trinken und vorallem nicht über längere Zeit. Wie das eigentlich bei allem so ist. Mal abgesehen davon, dass die Wirkung schnell nachlässt, ist es dann auch schwer davon wegzukommen - zumindest wenn man es sich nicht leisten kann erstmal Urlaub zu machen. Denn bei einer zu starken Gewöhnung treten sehr wohl Entzugserscheinungen auf, sollte man das Getränk absetzen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schnell geht - Über ein paar Wochen zwischen zwei und vier Espresso und vereinzelt auch noch einen Becher Kaffee dazu. Jedoch war ich erstaunt, wie viele Symptome des Koffeinismusses auf mich zutrafen, als ich den Artikel bei Wikipedia las. Und natürlich helfen diese Symptome nicht gerade beim Arbeiten. Zudem entnehme ich dem Artikel, dass die höhere Anzahl an Rezeptoren im Grunde zu einer ständigen Verlangsamung der Nervenzellen führen, was der Aussage gleichkommen würde, dass Kaffee auf Dauer dumm macht (etwas übertrieben). Das kann man natürlich während der Prüfungsphase sehr gut gebrauchen. Ich hoffe bloß, dass die Ausbildung der Rezeptoren reversibel ist ....
Tja, nicht alle Lebensmittel sollte man in Massen genießen ;).
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen