Was nicht bedeutet, dass es den zweiten Tag enthält ... denn morgen geht es ja schon wieder zurück. Es gab noch ein paar interessante Vorträge, aber auch viele denen man einfach nicht folgen konnte. Ich glaube während der ganzen Konferenz habe ich zwei Briten - was man ihrer Aussprache auch angemerkt hatte - gehört. Aber gerade die etwas südwestlicheren Vertreter waren teilweise etwas schwierig zu verstehen, weil sie ihr Englisch in ihrer eigenen Sprache "aussprechen". Also oft hatte man mehr Frenglisch, Spenglisch und natürlich auch Denglisch, als wirkliches Englisch und entsprechend gut war es zu verstehen. Ahja, Itenglisch gab es natürlich auch. Sehr schön war es auch, die ganzen Akzente nacheinander zu hören.
Nunja, eigentlich hätte ich mir auch gerne die Präsentationen besorgt, um mir einige noch einmal zuhause anzugucken, bzw. -hören. Aber anscheinend wurden die Folien für 12 Euro verkauft - auf CD wohlgemerkt - und die Audiodateien gab es extra. Aber das natürlich nochmal für 9 Euro und dann auch nur für jede Sitzung und nicht für die ganze Konferenz. Das war mir dann doch etwas zu viel. Schon nervig genug, dass man sich es kaufen muss und dazu noch alles auf CD.
Am Abend gab es dann das Congress Dinner. Das Essen war auch eigentlich ganz gut. Es gab ein Buffet mit verschiedenen Fleischsorten, Aperitifs, Nachtischen, etc. Und natürlich unmengen Alkohol. Es fing an mit einem Begrüßungs-Pflaumenschnaps - der ehrlicherweise ganz lecker war. Dann konnte man sich zwischen dunklem und hellem Bier, oder weißem bzw. rotem Wein entscheiden. Natürlich gab es auch Softdrinks, aber die wurden anscheinend weniger getrunken ;). Und man brauchte nicht einmal ganz auftrinken, da wurde einem schon das nächste Bier angeboten, oder eben das Weinglas nachgefüllt. Zudem gab es eine Band und später auch eine - wie es schien traditionelle - Tanzeinlage. Soweit so gut, nur hatten sie sich anscheinend verrechnet oder nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet, jedenfalls war das Restaurant ziemlich überfüllt, sodass die letzten im stehen essen mussten. Für 50 Euro pro Kopf ist das schon etwas merkwürdig.
Im Übrigen ist Bier hier anscheinend ein Grundnahrungsmittel. Nahezu in jedem Restaurant ist es das oder eines der billigsten Getränke. Meist kostet es so um die 30-40 Kronen, oder eben etwa 1.50 Euro pro 0.33 L. Heute waren wir zudem in einem asiatischen Restaurant - von dem es in Prag im Übrigen recht viele gibt. Ich musste natürlich die Ramen bestellen :). Ich musste den anderen dann noch bei ihren Gerichten helfen, weil sie meinten nicht aufessen zu müssen :/. Dabei war es großartig. Und dort gab es einen Litschi-Schnaps als Absacker, glaube ich (es war jedenfalls eine drin ;)). Der war sehr lecker.
Ein lustiges Ereignis hatten wir in einer Art Biergarten. Auch in Prag ist es üblich 10 % Trinkgeld zu geben und dort wurden wir gefragt, ob er (der Ober) das Trinkgeld schon mit einrechnen soll.
Soweit - ich denke heute wird hoffentlich mal ausgeschlafen. Zumindest solange die Leute auf der Straße (bzw. die Discogänger) nicht rumglärmen müssen. Denn mit geschlossenem Fenster schlafen wäre keine so gute Idee ...
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