Die Entwicklung meines "Heimlabors" hat ja ziemlich lange brach gelegen - unter anderem aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Zeit um mich damit zu beschäftigen und natürlich auch des Preises. Denn solche Eisenstäbe und Platten sind garnicht so billig. Aber nachdem ich mir so ein Stativ schon seit zwei Jahren (oder so) kaufen wollte und es mittlerweile vergessen hatte (ich wurde dankenswerter Weise kürzlich erst wieder dran erinnert ;) ), wurde es doch mal Zeit. Es ist nur die Frage ob eines reicht und meine Kosmos-Experimentiersachen mit den großen Klemmen handhabbar sind. Nunja, ein bisschen Improvisation muss ja auch noch bleiben. ^^ Das Wortspiel ist im Übrigen ein "Insider", da mir früher einmal die richtige Bezeichnung nicht einfiel, was mir heute noch nachgetragen wird ...Da ic
h gerade bei Chemie bin, noch ein kleines Schmankerl aus der PC-Bibliothek:Das Bild ist leider nicht gerade scharf, aber ich denke man kann es erkennen. Ein Buch aus der Zeit, als die Weltformel noch greifbar nahe war und uns noch der Äther umgab. Für einen Chemiker ist das einfach so wunderbar doppeldeutig, dass ich das Buch fotographieren musste.
In besag
tem Institut fand sich zudem auch noch ein schöner Aushang, von dem ich sofort ein Foto machen musste:Die Qualtität ist fast genauso schön, aber ich schätze diesmal kann man es in klein nicht entziffern - also drauklicken ! ;) Auch wenn auf diesem Aushang natürlich eigentlich alles richtig ist, bin ich doch ziemlich begeistert von dem Mix an deutschen und englischen Begriffen in den ersten zwei Zeilen. Das ist schon fast ein Beispiel wunderbarsten Denglisches.
Zuletzt natürlich noch ein wenig zum Amateurfunk. Es ist schon schön, dass die meisten Funkamateure sehr hilfsbereit sind, auch bei sehr sonderbaren Fragen. Es erwies sich nämlich als relativ schwierig rauszufinden, welche Transceiver nun was für Leistungsstufen hatten, etc. Fand ich zumindest. Ok, ich hatte auch nicht jedes Handbuch durchgearbeitet, aber ich hätte erwartet, dass das auch ein Hauptkriterium sei. Aber auch im Funkshop hier in Göttingen wurde mir gesagt, so etwas fragen die Leute heutzutage nicht mehr. Hm, aber irgendwie dünkt mir, dass ich so etwas schon einmal erzählte. Nunja, nun hat sich zudem herausgestellt, dass das Kaufen eines alten Yaesu-Steckers für den FT-101B recht schwierig wird. Da werde ich dann also auch noch auf Unterstützung anderer Funkamateure oder meines Bruders hoffen müssen. Aber zu nem andren Thema: Dem HAM-Spirit, aka der Ehrenkodex der Funkamateure. Dieser, wie er von einem Funkamateur in den 20er-Jahren (Uh, dieser Eintrag ist nur noch etwa 10 Jahre gütlig, waaa!) definiert wurde, war vor einigen Tagen auf dem Funkperlen-Blog veröffentlicht. Der Blog scheint mittlerweile irgendwie vom Netz genommen zu sein. Und ich finde das ehrlich gesagt nicht sehr nett, denn vom Betreiber war es das sicherlich nicht und ich wüsste nicht, wo er gegen deren Vorschriften vertoßen haben sollte. Naja, in dem Kodex stand natürlich das übliche von wegen keine bösen Sachen sagen oder machen, immer hilfbereit sein, etc. Aber lustigerweise auch, dass Amateurfunk nie so eine wichtige Rolle spielen sollte, als dass die Verpflichtungen gegenüber der Arbeit oder der Familie vernachlässigt würden. Nunja, darüber bin ich wahrscheinlich schon hinaus ;). Ist aber auch eine schwierige Sache, wenn man es so schon nicht schafft alles in Einklang zu bekommen.
Und zu guter letzt noch einen Link auf einen Beitrag eines anderen Funkamateurs zum Internationalen Amateurfunktag (18. April, am 30. war übrigens der Internationale Marconi Tag). Dort ist ein Video verlinkt, in dem Funkamateure mit Morsetelegrafie gegen Jugendliche mit Handys antreten. Wer gewinnt? Natürlich die Funker, was dachtet ihr denn? ^^ (Ich finde diese klassische Kleidung immer sehr lustig. Muss ich auch mal machen.) Aber ganz ehrlich, auch wenn ich denke die Funker hätten so und so gewonnen, fehlen mir ein paar Informationen um zu glauben, dass das fair war. Denn erstens wurde nach dem Blog-Eintrag keine Textvervollständigung verwendet. Ok, haben die Funker auch nicht, aber irgendwie fände ich das schon fair. (Andererseits müssen die Funker auch mehrmals ihre Tasten für einen Buchstaben betätigen.) Und, das wahrscheinlich noch gravierendere: Sofern die Jugendlichen keine präparierten Handys gehabt haben, die das auf direktem Wege senden, hätten sie doch garnicht gewinnen können, außer sie hätten einen viel kürzeren Text gehabt. Denn allein das Senden der Nachricht über einen Netzanbieter dauert ja schon fast so lange, wie die Funker für ihre nachricht benötigen - und das bei einer guten Verbindung und wenig ausgelastetem Netz.
Aber trotzdem schönes Video. Ich meine das vor einigen Jahren schonmal gesehen zu haben. Aber damals wusste ich wohl noch nicht was "HAM Radio" eigentlich ist. Vielleicht war das sogar der Auslöser, der mich auf den Trichter des Amateurfunks brachte.
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