ist wahrscheinlich, dass wenn man ein Auto mit HB-Kennzeichen sieht sofort denkt: "Oh, ein Schweizer!" (Ja ok, Liechtensteiner könnten es auch sein.)
Das ist mir erst heute wieder passiert. Würde mich auch nicht wundern, wenn ich darüber nicht schon geblogt hätte. Aber in meinem letzten Eintrag hatte ich noch einiges Vergessen.
Afu:
Auf der Suche nach Gleichgesinnten bin ich auf einige interessante "Minderheiten"gruppen gestoßen. Darunter zum Beispiel eine Organisation für weibliche Funkamateure, oder für junge Contester usw. Nur leider teilen die Seiten meist das gleiche Phänomen. Die Gruppen gab es zwar oft schon seit den Dreißigern, aber auf den Unterseiten steht trotzdem meist "Coming Soon". Oder aber der letzte News-Eintrag ist schon ein paar Jährchen hin.
Anderes:
Unsere Naturstoffvorlesung ist die wahrscheinlich nützlichste Vorlesung im Hinblick auf den täglichen Überlebenskampf überhaupt. Sie besteht fast nur aus Anekdoten. Oft sehr wissenswerte wohlgemerkt. Zum Beispiel wurde uns klar gemacht, dass der Cholesterinspiegel von gesunden Menschen im Grunde nicht beeinflusst werden kann, da der Körper das über die eigene Synthese selbst regelt. Angeblich wurde das dadurch bewiesen, dass Menschen unterschiedliche Mengen an Eiern verabreicht wurden. Zum Teil bis zu 30/Tag, wenn ich mich recht entsinne. Und der Cholesterinspiegel änderte sich nicht.
Ander sehr interessante Versuche aus damaliger Zeit zeigen den Erfindungsreichtum und den notwendigen Mangel an skrupel von Naturwissenschaftlern. Denn ohne Standardisierung bzw. Referenzwerte können natürlich schlecht Aussagen über die Eigenschaften von Stoffen gemacht werden. Und so wurden Gifte früher in Katzeneinheiten eingeteilt, die der Menge eines Stoffes entsprachen, die gerade ausreichten eine Katze zu töten. Und wie es aussieht war das nicht der einzige Fall. Testosteronmengen wurden wohl über die Projektion des Aufstellens des Kammes eines kastrierten Hahnes gemessen - die Hahnenkammeinheit entstand.
Ich finde den Link zwar gerade nicht wieder, aber letztens fand ich auch ein wunderschönes Beispiel von experimentellem Arbeiten, wie es früher noch gang und gebe war. Und zwar schrieb ein Funkamateur, dass er gelesen hatte Tauben (und Vögel allgemein) würden auf EM-Felder reagieren. Und da es eine gewisse Taube gab, die seine Antenne liebte, führte er erstmal ein paar Tests durch. 5 W, 10 W, 50 W auf verschiedenen Bändern. Würde ich auf der Antenne sitzen hätte ich mich wohl auch zunehmend unwohl gefühlt.
Arbeit:
Also wenn ichs bisher noch nicht geschafft habe groß was bei meinem Hiwi zu versauen, dann jetzt. Heute stellte ich fest, dass ich in meinem Script, das einige Rechnungen durchführte, Sauerstoffatome in den Constraints vertauscht hatte. Das heißt das falsche Sauerstoffatom wurde zum Kohlenstoff geführt und ebenso ein falsches zum Eisen. Ich weiß nicht mehr wie lange die Rechnungen brauchten, aber Wochen sind jedenfalls dahin. Oh freude. Die wichtigsten Rechnungen könnten qualitativ noch richtig sein, aber sicher gehen kann man sich da wohl nicht ...
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