Samstag, 15. Oktober 2011
Kumo in Trondheim - Take 3
Am dritten Tag (Mittwoch) gab es dann endlich die Tour durch den Arbeitskreis. Wir hatten uns schon gewundert, dass die Masseabteilung deren Labor sein sollte. Jedenfalls warteten wir dann auf Anweisung an der Tür der Masse, bis es uns doch etwas zu spät wurde. Also ging es langsam wieder los, mit dem Rumfragen. Erst eine Sekretärin, die uns dann zu dem Arbeitsplatz von der Person führte, die wir treffen sollten. Nur leider war diese ja nicht dort. Aber noch eben etwas näheres zu den Arbeitsplätzen. Anscheinend bekommt an der Uni jeder Masterstudent einen eigenen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, in einem Raum mit mehreren Studenten. Der ist allerdings verschlossen und kann wohl nur mit Karte und Pin der Studenten geöffnet werden, wodurch nicht mal die Professoren dazu zugang haben. Coole Sache wie ich finde, da man so auch seine Sachen dort lassen kann. Nunja, dort fragte die Sekretärin dann eine Weitere, die für den Bereich (beim Büro des Professors) zuständig war. Lustigerweise konnte diese Deutsch und als sie uns herum führte, stießen wir dann auch auf die gesuchte Person. Also konnte es losgehen. Da es in der Abteilung gar nicht so viel zu sehen gab, ging es hauptsächlich um die generell universitären Sachen. Z. B. erfuhren wir dann auf einmal, dass man auch als Erasmus-Student sowohl eine Studentenkarte, als auch so einen Bestätigungswisch (Ich hab nicht ganz verstanden, wozu der war.) benötigt. Also erstmal zu den zuständigen Einrichtungen gegurkt (bzw. erstmal zur einen, die uns dann zur anderen schickte). Da hatte man natürlich Probleme mit der Aufenthaltszeit, da in Norwegen die Wintersemester wohl von August bis zum Ende des Jahres gehen. Entsprechend mussten wir wieder zurück laufen und später eine Bestätigung vom Vorgesetzten abholen. Naja, den Studentenausweis, der ja auch Zugang zu den Räumen bedeutet, gab es zumindest für dieses Jahr noch gleich. Später aßen wir dann noch in der Caféte Mittag. Anscheinend gibt es dort so etwas wie Mensen nicht richtig. Es gibt zwar eine Caféte mit einem warmen Essen, aber anscheinend essen die Norweger Mittags nur ein Brot und dann abends warm. Dafür gibt es sehr viele verschiedene Kuchen dort und erstaunlich viele Gerichte mit Nachos. Anschließend gab es dann die ersehnte Besprechung mit der vorgesetzten Doktorandin und ihrem Professor. Diese waren erst einmal begeistert von unseren Namen, da unsere in Norwegen wohl auch recht verbreitet sind. Besonders angetan hatte es mir der Professor, der wahrlich einen Bilderbuch-Chemie-Professor darstellte. Krauses graues Haar und Brille. Außerdem waren alle natürlich sehr nett. Dann wurde versucht, die Sache mit dem Aufenthalt zu klären und anschließend gingen wir noch (einmal) Sehenswürdigkeiten angucken.
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