aus, wenn das Dokument nicht als Bild gedruckt wird, zumal dann statt 1-4 Gigabyte nur so 100-400 Megabyte übertragen werden müssen. Lustigerweise wurde es uns ans Herz gelegt, die Dokumente doch als Bilder zu drucken, weil der Drucker selbst dann nicht mehr so viel Konvertieren müsste und es dann schneller gehen sollte. Manchmal schien das auch zu stimmen, aber anscheinend hängt das von dem PDF ab. Diesmal ist es eben andersrum und auch wenn es bei beiden zusätzlich noch Druckfehler gab (Schwarze Balken statt Formeln, durcheinandergewürfelte Bilder, ...), waren sie bei dem Druck mit Bild bei häufiger.
Ich kann mir ehrlich gesagt besseres vorstellen, um die Zeit herum zu bekommen. Zumal es schön anzusehen ist wenn man als erster anfängt als Bild zu drucken und dann zusehen darf, wie andere das Papierreservoir nahezu leerdrucken während man noch mit dem PC kämpft.
Nunja, was anderes ... und zwar der Vortrag über molekulare Küche. Etwas anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber ich fand es trotzdem nicht schlecht. Ein paar merkenswerte Sachen, die drin vorkamen:
1.) Geschmackloses Chlorophyll kann aus Spinat zum anfärben herausgelöst werden, indem der gefärbte Sud bei mindestens 72 °C gekocht wird. Angeblich kann man das dann einfach abschöpfen.
2.) Ketchup enthält Xanthan zur Verdickung, bzw. zur Bindung des Wassers. Aufgrund der hohen Ladung stoßen sich die stäbchenförmigen Moleküle ab und liegen der nicht parallel, sondern in einer Unordnung (Zickzack) zueinander. Das hintert die Substanz allerdings
am Fließen, da sie viel besser aneinander abgleiten können, wenn sie parallel stehen. Das kann man interessanterweise durch kräftiges Schütteln erreichen.
3.) Der Käse natürlich. Besteht ja aus koagulierten Teilchen aus der Milch, was durch ein Enzym (Abspaltung von sich abstoßenden Gruppen), Temperatur oder Säure passieren kann. Ich hatte es mal mit Zitronensäure probiert, aber es geht wohl auch ganz einfach wenn man die Milch erwärmt und Joghurt hinzu tut. Der ist von sich aus schon recht sauer. Man sollte aber besser keine fettarme Milch nehmen. Viel Eigengeschmack hat es nur nicht, daher muss man das noch würzen oder braten.
Ab dem 10. August ist in der Nähe von Berlin wieder das Chaos Communication Camp. Hört sich ziemlich cool an und eigentlich hätte ich da auch nicht soo viel vor. Einige der lokalen CCC-Gruppe fahren da wohl auch hin. Da ich bei der allerdings noch nie war (geschweige denn einer anderen) und somit niemanden kenne, sowie kein Zelt und keine Organisation habe, verschiebe ich das vielleicht lieber auf nächstes Jahr ^^. Aber es gibt da ein CW-Paddle Bausatz-Projekt. Das hätte ich schon gerne gemacht. Ich weiß zwar nicht wie teuer das ist, aber sieht ganz cool aus und wer mal nach neuen mechanischen Morsetasten geguckt hat wird wissen, dass die nicht gerade freundlich zum Portemonnaie sind. Aber das ist ja irgendwie jedes Hobby nur, wenn man Daniel Düsentrieb heißt.
In meiner Recherche über die portable Programmentwicklung für Handhelds bin ich auf XMLVM gestoßen. Das soll einem die Möglichkeit geben Programme in Java zu schreiben und z. B. in ObjectiveC-Code fürs IPhone umzuwandeln, oder eben in Android-Code. Es gab anscheinend auch schon OpenGL-Programme die damit fürs IPhone geschrieben wurden. Sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus, auch wenn es noch in Entwicklung ist. Schade nur, dass man $99 hinblettern muss, um sein Programm offiziell verbreiten zu dürfen. Jetzt weiß ich weshalb es die Jailbreak-Szene gi
bt (Abgesehen vom Unlock und den Klingeltönen ;)).Eigentlich sollten das mehrere Einträge werden, aber es sammelt sich dann immer so schnell an ... jedenfalls hier noch ein paar mehr oder minder lustige Sachen, die ich heute gefunden (eigentlich hauptsächlich über Slashdot) habe:
1.) Einen Artikel über ein "professionell" gephotoshoptes (urgh >_<, is ja n übles Wort) Bild der chinesischen Regierung. Ich find die Parodie mit dem Astronauten sehr cool. Unsre Freunde habens mal wieder geschafft. Passend dazu gibt es demnächst wohl auch einen chinesischen Weltraumfilm über deren erste Raumstationsmission ... oder so. Wie viele von den Darstellern so heroisch nach oben gucken - das reißt einen gleich mit.
2.) Ein weniger lustiger Artikel über die alltäglichen Probleme von Jugendlichen: Erwachsen zu werden. Kurz: Ein schwangeres Mädchen (19), das trotzdem jeden Tag alkohol trinkt. Eine Stelle zum schmunzeln hat es trotzdem. Zitat Artikel: "I'm not an idiot, I know I might be doing my baby harm." Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwas ist paradox an diesem Satz.
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