Donnerstag, 7. April 2011

Und weiter gehts

Achja, schon wieder so spät. Wollte schon längst am Lernen sein. Aber ich hab ja auch so ewig nicht geschrieben und so. Und genau darauf bezieht sich der Titel. Kaum ist die letzte mündliche Prüfung zu ende kommt die nächste und danach das neue Semester. Dabei hab ich schon ein paar schriftliche verschoben. bleh. Wird langsam nervig. Und ich frage mich langsam wirklich was das soll. Klar, man wills hinter sich haben und die Profs auch, von daher ist es ja ganz praktisch. Und man möchte auch keine Prüfung direktin der Vorlesungszeit haben. Und trotzdem, abhängig vom Typ des Studenten ist viel zu wenig Zeit da sich ordentlich vorzubereiten. Und was bringt uns das? Mittlere Noten die den Schnitt runter ziehen und Stoff den man spätestens ne Woche später wieder vergessen hat. Eigentlich wollte ich mich darüber beschweren, dass die heutige Softskill-Manie dazu führt, dass man gar keine Zeit mehr hat sich zu entwickeln. Stimmt leider nicht so wirklich, weil auch die "Soft-Skills" unter den Tisch fallen. Einerseits darf man für die 10 Credits im Bachelorstudiengang ja nahezu alles machen, was man will und andererseits war sowieso eigentlich vorgesehen, dass es eher Studiengangbezogen sein sollte. Also nix mit Erweiterung des Horizonts. Und Entfaltung? In der Schule wird man da sehr eingeschränkt - ok, da hätte man eventuell noch etwas Zeit dazu aber als Kind ist das auch was anderes - und in dem "richtigen" Studiengang ists später nicht anders. Ich glaube das ganze geht seit Jahren in die falsche Richtung. Ja ok, man könnte natürlich derjenige sein, der das mal Kritisiert und versucht das System zu ändern. Aber selbst wenns klappt, was hat man davon? Andere haben es etwas leichter und man selbst sitzt dafür wahrscheinlich auf dem Schlauch, darf ein Semester/Jahr länger machen weil die Module ja (im Master immernoch) voneinander abhängen, sieht dadurch sein Freunde aus dem alten Semester viel weniger usw. Ganz toll. Tja, aber nun zu andren Themen, ich muss ja noch lernen.
Aber trotzdem noch zum meckern:
Ich hatte Linux-Distributionen im allgemeinen bisher auch noch als ziemlich stabil und fehlerfrei angesehen (mit dem Basissatz von Programmen). Aber der Mix von Kubuntu 10.10 hat mich erstmal einige Stunden Nerven gekostet. Warum? Anscheinend kann man dieses nicht mehr ohne Internetverbindung installieren, auch wenn man den Knopf "Aktualisierungen aus dem Internet laden." ausstellt. Ich bin mir nicht ganz sicher, vielleicht lags auch daran, dass ich immer in Deutsch installieren wollte und der die Sprachpakete laden wollte. Trotzdem, ist doch nervig. Naja und dann war die Distro endlich installiert und ich bekomme einfach nur einen schwarzen Bildschirm. Besonders schön war die Kombination von Grub 2, das sich standardmäßig nicht zeigt und dem Black-Screen Fehler, was wohl irgendwie an Grafikkartentreibern in Kombination mit NVidia-Karten liegen soll. Bis ich dann mal früh genug (!) Shift gedrückt hatte um das Menü von Grub zu bekommen und die Einträge zu ändern, verging auch wieder einige Zeit. Aber dann half zum Glück die Installation der proprietären NVidia-Pakete.
Und nun etwas Musik. Eigentlich bezieht sich das wieder aufs Lernen, weil das Lied wohl spontan entstand. Das erste tolle, was ich von Facebook mitbekomme :P. Ein Kommilitone vertonte einfach mal so Kommentare einer Kommilitonin. Quite catchy, find ich ^^.
Und was sehr scharfes ist auch die Hamband, die Musik über Amateurfunk macht. Find ich sehr schön. Hier ein Beispiel. Aber da das Genre ja mit Suizidgefährdung in Zusammenhang gebracht wurde, hier noch eine Warnung: Es ist Country. (Nach eigener Aussage zumindest.) Ich mags trotzdem.
Nun denn, allen noch eine schöne und erfolgreiche Woche.

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